Deckendurchbruch für Treppe ,welche Fachleute brauche ich

Diskutiere Deckendurchbruch für Treppe ,welche Fachleute brauche ich im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen ich habe ein bestehendes Reihenmittelhaus aus dem BJ 1970. Wir planen das wir ein Treppe einabuen zu lassen um auf das Dach zu...

  1. #1 internetnihat, 6. Januar 2013
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    Hallo zusammen
    ich habe ein bestehendes Reihenmittelhaus aus dem BJ 1970.
    Wir planen das wir ein Treppe einabuen zu lassen um auf das Dach zu kommen.
    Wir haben ein Dachluckentreppe die man herunterziehen kann.
    Ich wollte mal Fragen welche Bauwerke man an wemm vergeben soll und was es kosten würde.
    Es soll ca. 1 m breit sein max. 2-3 m länge so das man für eine L Treppe platz hat von OG zum Dach zu kommen .
    Decker ist gegossen mit Beton und ca. 25 cm dick .Estrich ist auf Dachboden vorhanden.
    Brauche infos woraus ich achten muss um die gewerke herreinzu rufen.
    Preise für Treppe muss ich einholen wenn Deckenöffung entstanden ist.
    Wird um die 3 T euro sein nur für ein Geschoss.

    mfg
     
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  3. Julius

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  4. #3 internetnihat, 6. Januar 2013
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    Hallo
    habe ein Statiker und bauing. in einem im Freundeskreis.
    Wer muss was machen ?
    Statiker muss ja Berechnung für Statik und Arbeiten für Durchbruch ?
    Wozu Architekt ?
    mfg
     
  5. feelfree

    feelfree Gast

    Ich glaube gemeint war "oder". Wer dann welches Gewerk ausführen kann, weiß ebenfalls der Statiker oder BauIng oder Architekt.
     
  6. #5 Gast036816, 6. Januar 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    um zu prüfen, ob eventuell eine baugenehmigung erforderlich ist, ob gfz nicht überschritten wird, wärmeschutzdetails prüfen ggf. anpassen etc. da kann einiges zusammen kommen.
     
  7. #6 Pruefhammer, 6. Januar 2013
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    du brauchst:
    einen Architekten, der die Treppe plant und die Größe und Lage des Durchbruchs bestimmt
    einen Statiker, der die Berechnung macht
    einen Architekten für die Eingabe und Werkplanung
    die Baubehörde für die Genehmigung
    einen Architekten für die Ausschreibung
    ein Unternehmen für Betonsägearbeiten
    ein Unternehmen zur Entsorgung des Bauschutts
    ein Unternehmen zum Verputzen der Schnittkanten
    ein Malerunternehmen zum Anstrich der versauten Decke
    einen Treppenbauer
    eine Baureinigungsfirma
    einen Architeken zur Bauleitung
    einen Statiker zur Kontrolle statisch wichtiger Details
    einen Architekten zur Abrechung

    In China 2 Arbeiter mit großer Flex, 1000 Yuan und die Sache ist kpl. erledigt.
    Und die Decke fällt denen auch nicht auf den Kopf, wie wären das sonst 1,3Mrd. Menschen geworden?
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 7. Januar 2013
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  9. #8 Pruefhammer, 7. Januar 2013
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    ein bisschen Verlust hat man immer...

    Neulich in Russland gesehen: Einkaufszentrum mit 4,5m hoher Empore, man hat zuviel betoniert, Rolltreppe passt nicht, ein Stück der Empore muss ausgeschnitten werden, ca. 0,5x3m.
    Kommen zwei junge Russen mit einer cut n break, der eine sägt, der andere hält ein wenig den Wasserschlauch hin, die standen da bei der Arbeit in Badelatschen! Aber nach 1,5Std. war alles erledigt.
    Andere Ländere andere Sitten.

    Aber der deutsche Sicherheitswahn ist doppelbödig. Wenn man 5Planer und diverese Berechnungen braucht um ein Loch in die Decke zu sägen gut und schön, dazu das richtige Werkzeug, Sicherheitskleidung etc.
    Wieviel Leute sind letztes Jahr durch Alkohol ums Leben gekommen? Die, die sich selbst in den Tod gesoffen haben, die die andere im Suff totgeschlagen haben, die die schwere Verkehrsunfälle verursacht haben. Verbietet jemand Alkohol? Auch Sicherheit ist relativ.
     
  10. #9 Inkognito, 7. Januar 2013
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    Man kann natürlich über das Sicherheitsniveau diskutieren und welchen Abstand die Normalverteilungen von Einwirkung und Widerstand wünschenswerterweise zueinander haben sollten, damit man etwas als ausreichend sicher betrachtet, aber einfach zu behaupten, dass es ja noch andere Risiken gäbe, somit die der eigenen Branche im Grundrauschen untergehen ist, gelinde gesagt, etwas albern.
     
  11. #10 Pruefhammer, 7. Januar 2013
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    albern ist das nicht.
    Wenn man Gesundheit und Leben schützen will, dann sollte man möglichst in allen Lebensbereichen ein etwa gleich hohes Sicherheitsniveau haben. Es ist nicht nachzuvollziehen und wird von dir auch nicht erklärt warum ich bei gleicher Gefährdung in unterschiedlichen Lebensbereichen unterschiedliche Maßstäbe anlegen sollte. Nur darum ging es mir.
     
  12. #11 Gast943916, 8. Januar 2013
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    Gast943916 Gast

    frag die/den doch mal,
    bevor du dir über die Sicherheit von russischen Sicherheitsbadelatschen mit eingebautem Wasserschlauch der von einer chinesischen Flex durchtrennt wird, Gedanken machst....
     
  13. baldosa

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    @ prüfhammer
    der unterschied liegt doch in der herstellung einer sache zur nutzung.
    ich bin sicher dass bei der herstellung von alkohol auch die gleichen massstäbe greiffen.
    es fallen auch jährlich menschen die treppe runter, trotzdem möchtest du auch nicht dass die treppen verboten werden, oder?
     
  14. Inkognito

    Inkognito Gast

    Wenn sich immer erst mal woanders was tun soll, dann tut sich nirgends was, ich dachte das sei offensichtlich. Ansonsten ist auch immer zu unterscheiden was man sich selbst antut und was man eventuell anderen antut - außerdem kann man durchaus Alkohol konsumieren ohne danach Tote und Verletzte beklagen zu müssen. Und dann ist noch die Frage wer von wem Geld will, wenn was passiert - soll die Gemeinschaft jetzt für Vollidioten bezahlen, die Ziegelsteine auf ihre Badelatschen haben fallen lassen? Davon abgesehen muss in Deutschland der Arbeitgeber die Sicherheitsausrüstung bezahlen
     
  15. #14 Pruefhammer, 9. Januar 2013
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    @Inkognito: irgendwie habe ich den Eindruck du willst es nicht verstehen. Es geht nicht darum wer zuerst etwas tut sondern, dass überall wo Gefährdungen vorliegen gleichermaßen etwas getan wird.Und man nicht auf dem ein oder anderen Auge blind ist. Das passt nunmal nicht zusammen.
    Man kann Alkohol konsumieren ohne Tote und Verletzte und man kann in Badelatschen flexen ohne Tote und Verletzte- nur das Risiko ist erhöht in beiden Fällen- also ein haltloses Argument.
    Genauso haltlos wie die Frage nach Gemeinschaftskosten für mangelnde Sicherheit auf der Baustelle, denn der Schaden durch den alkoholisierten Autofahrer sind auch Gemeinschaftskosten.
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 9. Januar 2013
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    Aber es ist pervers (ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein) die Erhöhung von Unfallrisiken zu fordern, um eine Risikonivellierung zu erzielen statt eine Verbesserung des Risikoschutzes dort zu fordern, wo noch hohe Risiken bestehen!

    Erinnert mich an diese "Helden", die den Vers vom "WIr sind auch ohne Helm und Gurt und Airbag und .... groß geworden" vortragen und damit die verhöhnen, die es nicht oder nur mit schweren Schäden "geschafft" haben!
     
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  18. Inkognito

    Inkognito Gast

    Ich habe es schon verstanden, ich halte die Verquickung jeglicher Risiken nur für unzulässig - so sehr, dass "albern" das Wort ist, das mir einfällt.

    Nein - das ist absurd, wie kommen Sie auf den Gedanken? Es kommt doch wohl darauf an wie sehr das Risiko erhöht wird.
    Desweiteren gibt es sozialakzeptable Risiken, wie z.B. den Alkoholkonsum - das ist Volkswille, beim Versuch Alkohol zu verbieten haben sich schon andere sehr schwer getan - und solche, die es eben nicht sind. Außerdem sollte man unterscheiden, welche Risiken man berufsbedingt eingeht und welche in der Freizeit auf dem eigenen Mist wachsen.
    Der Arbeitgeber hat in Deutschland (zu Recht) die Pflicht auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu achten und sie eben nicht mit Badelatschen auf die Baustelle zu schicken. Und es ist auch unter gar keinen Umständen erstrebenswert die Gesundheit des noch so ersetzbaren Bauarbeiters mit einem Lachen über die Dummheit/Risikobereitschaft aufs Spiel zu setzen - im Gegenteil, manche Leute müssen eben vor sich selbst beschützt werden.

    Außerdem rücken Risiken unterschiedlich in den Fokus der Gesellschaft und somit in den der Politik. Viel mehr Leute sterben bei Bränden als bei einstürzenden Gebäuden, aber eine der wirklich sinnvollsten Gegenmaßnahmen, der Rauchmelder, ist noch immer nicht (überall) verpflichtend vorgeschrieben. Aber aus diesem Grunde zu behaupten, dass es egal ist mit welcher Ignoranz man Häuser baut, weil man könne ja genau so gut im Rauch ersticken wie im Einsturz zu sterben ist, ich wiederhole mich, albern.
     
  19. #17 Pruefhammer, 9. Januar 2013
    Pruefhammer

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    jegliche Logik lässt dein Beitrag vermissen, das gibst du auch selbst zu und nennst das dann "sozialakzeptable Risiken" oder "politischer Focus"
    Zum einen geht es mir überhaupt nicht um Selbstgefährdung (ich beschütze niemanden vor sich selbst und ich möchte auch von niemandem beschützt werden. Freiheit bedeutet auch die Möglichkeit Risiken einzugehen- das kann man nicht trennen.
    Wenn ich also in einem fremden Haus durch eine einstürzende Decke erschlagen werde habe ich dein Mitleid, wenn ich durch einen besoffenen Autofahrer umkomme ist das sozialakzeptiert.
    Ich spare mir jetzt einen Kommentar was ich von der Denkweise solcher Leute halte.
    Möchte aber noch betonen, dass ich mit dir übereinstimme, dass der Arbeitgeber für die Sicherheit seiner Angestellten sorgen soll und muss.
    Das Beispiel mit den Badelatschen war als kuriose Geschichte aufzufassen und sollte nicht als Vorbild dienen für Vernachlässigung von Sicherheitsvorschrifteen durch den Chef.
    Wobei nach meinem Wissen die beiden Badelatschentypen selbständig waren, da dürfen sie sich meiner Meinung nach dann auch wieder gefährden wie sie wollen.
     
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