Der Siegeszug von Wärmepumpen ist nicht aufzuhalten

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  1. Joogibaer

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    So, mal wieder gedacht, es geht los und dann wieder verunsichert.

    Zur Lüftungsanlage: Laut Installateur zwar machbar, aber grenzwertig. Er arbeitet mit Nibe zusammen, die 750 ist bis ca. 200 qm ausgelegt, wir haben ca. 240qm... Das Risiko laut ihm ist, dass sich zu oft die Heizpatrone einschaltet und es dadurch zu teuer würde...

    Er hat mir einen Probekunden genannt, den kenne ich sogar selber, den habe ich angerufen und hinsichtlich des Verbrauchs befragt... Der Jenige hat 3500 kw/H Strom gebraucht, nur für die Heizung, bei 127qm....

    Jetzt bin ich ehrlich gesagt komplett unsicher. Klar, es kann am Duschverhalten usw. liegen, aber so viel? Bei einem Neubau aus 2014? Wäre aus meiner Sicht doch deutlich zu hoch oder irre ich mich?
     
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  3. Andybaut

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    Lüftungsanlage ? Du meinst eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, oder?

    Die 3500KWh finde ich jetzt nicht so übertrieben hoch. Die 127m² sind zwar übersichtlich, aber es steht nichts vom Energiestandard.
    Wenn das nun ein normales ENEV Haus ist und die Leute gerne bei 23°C im Wohnzimmer sitzen, es keine Lüftung gibt und sie gerne duschen,
    dann kann das schon stimmen.

    Wir sind nun aber schon wieder im Phantasiereich. Solche Vergleiche auf Zuruf sind schwierig. Eine genau Berechnung kostet Geld,
    bringt aber Sicherheit.
     
  4. Joogibaer

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    Danke erneut für deine Antwort...
    Entschuldigung, du hast Recht, ja eine Abluftwärmepumpe, die ginge nur bis ca. 200 qm.

    Das Haus meines Bekannten wurde 2014 gebaut... Lüftung gibt es nicht und die haben eine Person mehr, so dass die sicherlich auch häufiger duschen.

    Ja sicherlich ist es Phantasie, aber sie verunsichert.

    Was sind denn das für Berechnungen? Was kosten die ? Ich dachte man kann vorher nicht berechnen was man verbraucht?
     
  5. Andybaut

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    Abluftwärmepumpe ist nicht gleich Luft-Wasser-Wärmepumpe.

    Was du brauchst ist eine Heizlastberechnung. Die sollte dein Heizungsbauer machen. Wie sonst soll er die Anlage dimensionieren?
     
  6. Joogibaer

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    Angeblich hat er die ja gemacht, weswegen er auf die 8 KW Anlage kam. Laut seiner Aussage ist die 6kw Anlage knapp zu klein, so dass die 8er benötigt würde.

    Ich will ja nur vermeiden, dass ich hinterher 5.000 kw/h Strom oder mehr verbrauche ....
     
  7. Andybaut

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    Dann frag ihn doch nach den Ergebnissen der Berechnungen.
     
  8. Joogibaer

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    So, der Hersteller hat eine Heizlastberechnung gemacht und es sind 8 kw. Was mich jetzt aber mal wirklich interessieren würde, wo kann man denn jetzt sehen, wie tief und oft und und und gebohrt werden muss?
     
  9. Leser112

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    Die würde ich gern mal sehen. Vielleicht anonymisiert hier mal einstellen oder per PN zusenden.
    Um die Quelle zu dimensionieren, muss die tatsächlich benötigte Entzugsleistung und Entzugsenergie/a für Heizung u. WW bekannt sein.
    Man kann aber auch Raten, Vermuten und Annehmen, was bei der Investsumme insgesamt sicherlich nicht empfehlenswert ist.
     
  10. Joogibaer

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    Ob ich die zu sehen bekomme, weiß ich nicht, ist ja auch eher unwichtig, weil er ja aus meiner Sicht dafür haftet....

    Gibt es denn ca. Werte ? Also wieviel Bohrungen und Tiefe?

    Wenn man die Thesen von Leser112 so richtig deutet scheint irgendwie alles auf dem Bau nur Fusch zu sein und in dem Bereich nicht richtig gemacht werden? Oder interpretiere ich das falsch?
     
  11. Andi1888

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    Schau mal hier, da kannst du grob die Tiefe berechnen.
    Ob die Ergebnisse aber Hand und Fuß haben - keine Ahnung.

    http://www.erdwaermepumpe.de/bohrtiefenrechner.php
     
  12. #31 Fred Astair, 18. März 2017
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    Aber nur aus Deiner Sicht. Wenn Du keine Heizlastberechnung beauftragt und bezahlt hast, schuldet er die nicht und wie belastbar die Zahlen sind, weiß Du erst wenns schiefgegangen ist oder merkst es überhaupt nicht, weil Du nicht mitkriegst, wie unwirtschaftlich Deine Kiste läuft.
    Nicht alles, aber bevorzugt bei Bauherren, die meinen, Fachwissen kostenlos im Internet abgreifen zu müssen, satt jemanden dafür zu bezahlen, damit er sich den Kopf zerbricht. Geistige Leistung liegt ja überall am Wegesrand herum. Muss man nur aufheben.
     
  13. #32 europatrucker, 18. März 2017
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    Gabs da nicht vor einiger Zeit ein Test wo rauskam das die deutlich mehr Strom fressen als angegeben und somit zahlreiche Leute erhebliche Stromkosten hatten und mit Gas ect billiger gekommen wären?

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  14. Leser112

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    Wie sicher ist das ? ;-)
    Der Anlagenbauer haftet i.d.R. lediglich dafür, dass die Heizung "warm macht" ;-) Mal in die Vertragsbedingungen sehen!

    So pauschal ist das nicht richtig. In der Anlagentechnik existieren allerdings meist erhebliche Defizite. Wenn Bauherren keine Haftung für Energieeffizienz der Anlagentechnik in den Verträgen vereinbaren, ist das ihr Problem. Erreichbar ist das nur mit fachgerechter Anlagendimensionierung. Bei WP u.a. nach dem Qualitätskriterium VDI 4645. Selbst an den paar € sparen die armen Bauherren und zahlen dafür lieber später kräftig drauf.
     
  15. Joogibaer

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    Danke, das habe ich mal gemacht, passt zu keinem der Angebote :)
     
  16. Joogibaer

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    Was kostet denn so eine Heizlastberechnung auf der ich eine Haftung des Anlagenbauers erhalten würde`?
     
  17. 1958kos

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    würde mich auch mal interessieren. Bin mir sicher das ich mit Gas weniger zahle, als mit dem ganzen<Kühlschrank im gartensteh> getöns.
    Dazu dann noch die Mehrkosten und der Lärm der Anlage.
     
  18. Joogibaer

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    Ich dachte immer, das ein Forum zum Austausch und der Information dient, ich habe noch nie irgendwo geschrieben, dass ich nicht bereit bin für einen Gegewert auch Geld auszugeben...
     
  19. Andi1888

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    Aber der Gesetzgeber will nun mal, dass du dir einen grünen Daumen malen kannst.
    Geld spielt da keine Rolle, denn das zahlt ja der Bauherr.
     
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  21. Leser112

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    Welche Garantie wird für diese pauschale Aussage übernommen? Vermutlich keine!
    Das Non-Plus-Ultra Heizungssystem existiert nicht, da jedes Vorhaben sehr spezifisch und individuell ist. Andernfalls gäbe es nicht die Vielzahl von Möglichkeiten/ Alternativen.
    Selbst bei WP existiert keine Vorzugslösung, in einigen Fällen sind z.B. SWP sinnvoller, während bei anderen Vorhaben LWP geeigneter sind.
     
  22. Leser112

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    Gesetzliche Vorgaben und Wirtschaftlichkeit für den Bauherren schließen sich, wenn man es richtig macht, grundsätzlich nicht aus.
     
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