Der Siegeszug von Wärmepumpen ist nicht aufzuhalten

Diskutiere Der Siegeszug von Wärmepumpen ist nicht aufzuhalten im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Was kostet denn so eine Heizlastberechnung auf der ich eine Haftung des Anlagenbauers erhalten würde`? Es kommt nicht auf die Haftung für die HLB...

  1. Leser112

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    Es kommt nicht auf die Haftung für die HLB an, sondern auf die Energiieffizienz der gesamten Anlage. Die ist ohne fachgerechte HLB nicht möglich, bedeutet, die HLB ist nur Mittel zum Zweck.
    Allein mit HLB ist es ja nicht getan. Weiterhin notwendig ist z.B.:

    - Grundlagenermittlung (z.B. Nutzerverhalten)
    - bei KWL m/o WRG Luftmengenplan
    - nach Raumheizlasten:
    - optimierte Heizflächendimensionierung
    - Rohrhydraulik (Pumpenauswahl bzw. Anpassung an Restförderhöhe integrierter HK-Pumpen)
    - bei SWP Quellendimensionierung, bei LWP Auswertung standortspezifischer Klimadaten
    - .....

    Das Ganze kostet bei EFH/ZFH mit Effizienzgarantie ca. 0,7...1,6 T€ je nach spezifischen Randbedingungen und vereinbartem Leistungsumfang.
    M.E. wenig im Verhältnis zu den überigen Planungskosten oder gar Baugestehungskosten.
     
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  3. 1958kos

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    für 2016 habe ich für 200 qm Wohnfläche (36,5 cm Gasbeton Mauerwerk), 2 Personenhaushalt pro Monat 61,22 € inkl. warm Wasser gezahlt. Jetzt kannst du einen Kühlschrank gegenrechnen, bin mir sicher der kommt teurer.
     
  4. Leser112

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    Vielleicht ist das zu viel? Wie ist denn die Anlagenaufwandszahl? Ein Neubau ist das vermutlich nicht, denn dann wäre die STA vergessen. Ein Bekannter mit einer SWP hat in 2016 überhaupt nichts für Hzg u. WW bezahlt.
     
  5. Andi1888

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    Dafür hat er vielleicht 10'000€ mehr für die komplette Anlage bezahlt im Gegensatz zu einer reinen Gas Brennwert.
    Und für 10'000€ kann man einige Jahre Gas verheizen.

    Aber nich falsch verstehen, ich bin kein Gegner von Wärmepumpen, ich werde vorraussichtlich auch eine WP kaufen.
     
  6. Joogibaer

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    Mal eine ganz andere Sache, da bin ich mal auf Eure Meinungen gespannt.

    Ein Bohrunternehmer sagt mir, hej wir bohren 1 x 140m, das ist effektiver für dich, als wenn wir 2 mal 90 m bohren....

    Ja? Ist das wirklich so? Argumntiert wird mit Strömung und Effektivität....
     
  7. Leser112

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    Er hat zusätzlich in eine PVA investiert, was unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Tiefzinsphase und den Fördermöglichkeiten gar nicht so verkehrt war.
     
  8. Leser112

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    Wie ist denn die Differenz der Temperaturangebote bei 90m und wie bei 140m? ;-)
    Quellen werden seriell durchströmt und nehmen seriell Energie über Temperaturdifferenzen in Transportrichtung auf. Zwei hydraulisch parallel verschaltete Bohrungen sind daher günstiger. Auch wird weniger Pumpenstrom benötigt. Zudem ist die Redundanz höher.
    Glaube ich nicht. Allerdings für den Bohrunternehmer günstiger, weil er das Bohrgerüst nicht umstellen muß.
     
  9. Joogibaer

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    Na super, wieder 2 Aussagen, 2 verschiedene Meinungen...

    Warum gibt es nicht einmal was, was alle gleich beurteilen?
     
  10. 1958kos

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    sta ??
     
  11. driver55

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    ????
     
  12. Leser112

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    @ Joogibaer: So ist das Leben, zeigt andererseits, dass die Problematik vermutlich doch nicht so ganz einfach ist, wie oftmals vermutet.

    @1958: STA => Solarthermische Anlage

    @ driver55 : Wenn eine Quelle ausfällt bzw. ermüdet, kann die Verbleibende zumindest anteilig "helfen".
     
  13. #52 rechter Winkel, 21. März 2017
    rechter Winkel

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    Mein Kühlschrank hat 104 kWh, also ca. 25 Euro im Jahr verbraucht / gekostet.

    Zu den Gasverbrauchskosten: Stromkosten für Steuerung und Umwälzpumpe noch dazurechnen, Wartungskosten berücksichtigen.
    Bei den Investitionskosten fallen der zusätzliche Gasanschluss an, LAS, STA.
    Und Gas muss zu einem Großteil importiert werden aus so sicheren Quellen wie z. B.Russland.

    Lasst uns lieber die Energie da verbrauchen, wo sie (umweltfeindlich / umweltfreundlich) gefördert wird.
     
  14. driver55

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    Definition von Redundanz ist aber eine andere!
    In diesem Fall müsste die WP störungsfrei und ordnungsgemäß weiterlaufen. Und genau das macht sie mit nur EINER funktionierenden Quelle nicht, da dann unterdimensioniert.
     
  15. Leser112

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    Daher hatte ich "anteilig" geschrieben. Immerhin besser, als Alles über den Heizstab - oder?
     
  16. 1958kos

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    Haus Baujahr 2015, STA nicht vergessen, gerechnet wurden 62,5 kWh/qm a; verbraucht wurden 62,0 kWh/qm a.
    Und das mit deinem Bekannt glaub ich nicht. Er hat gezahlt, und zwar schon vorher und zuviel.
     
  17. #56 Joogibaer, 20. Juni 2017
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    So, das Thema noch mal aufgegriffen. Mir liegt die Heizlastberechnung nach DIN vor. Aus der geht hervor, dass eine Heizlast von 5367 Watt benötigt würde.

    Es wird jetzt eine 6kw Anlage verbaut....

    Finde ich zwar sehr wenig, wenn man überlegt, dass ich auch Angebote über eine 10KW Anlage hatte, aber hoffe das alles Richtig ist :)
     
  18. Leser112

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    Das sollte passen, sofern korrekt ermittelt. Nun muß nur noch die Quelle zum tatschächlichen Bedarf passen. Nach den Raumheizlasten die Heizflächen und nach denen die Rohrhydraulik dimensioniert werden. Dann sollte Alles perfekt sein.
    ;-)
     
  19. #58 Joogibaer, 21. Juni 2017
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    Das klingt seit langem mal positiv. Ich glaube ich habe den Installateur mittlerweile so verrückt gemacht, dass der sich 3x absichert. Aber kann eine 6kw Anlage 240qm beheizen und Warmwasser liefern, wenn alles korrekt ist?
     
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  21. #59 Fred Astair, 21. Juni 2017
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  22. #60 Joogibaer, 21. Juni 2017
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    Danke für den Sinnfreien Kommentar. Wenn hier vor Ort die renommiertesten Installateure eine 10kw Anlage anbieten und der jetzige mit Heizlastberechnung eine 6kw Anlage nimmt, darf man das doch wenigstens hinterfragen.
    Wenn ein Forum nicht dafür da ist, etwas zu hinterfragen, ist die Bühne wohl auch nicht zum Tanzen geeignet.
     
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