Der Siegeszug von Wärmepumpen ist nicht aufzuhalten

Diskutiere Der Siegeszug von Wärmepumpen ist nicht aufzuhalten im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Naja, dass der Underwriter 3x nachfragt kann ich schon verstehen. Das hat der wohl im Blut :) Ob die 6kW Anlage reicht kommt auf die Heizlast an...

  1. #61 simon84, 21.06.2017
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    Naja, dass der Underwriter 3x nachfragt kann ich schon verstehen. Das hat der wohl im Blut :)

    Ob die 6kW Anlage reicht kommt auf die Heizlast an und das Nutzerverhalten.

    Bei Warmwasser kommt es auf die Speichergröße und das persönliche Nutzerverhalten.
     
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  3. #62 Leser112, 21.06.2017
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    Das kann ich aus der Ferne nicht belastbar beurteilen, da ich weder die thermische Qualität der Gebäudehülle noch die Bauteilgeometrie kenne. Auch die nutzerspezifischen Notwendigkeiten sind mir völlig unbekannt.
    Ob die Heizleistung für WW hinreichend ist, weiß ich ebensowenig.
    Vereinbare sämtliche Versprechungen vom Anbieter, z.B. Anlagenaufwandszahl, Heizlast etc., vertraglich als Rechtsgrundlage.
     
  4. #63 Leser112, 21.06.2017
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    Ein insgesamt sinnfreier Kommentar! Besser sich vorher zu informieren, als dauerhaft ein Groschengrab zu füttern. Letzteres ist wohl nur Verkäufern, wie Du, angenehm.
    Bloß keine Frage stellen, möglichst schnell den Auftrag unterschreiben;-)
    Immerhin beschäftigt sich der Fragesteller vorher intensiv mit seinen Angelegenheiten und lässt sich nicht, wie Viele Andere, blauäugig über den Tisch ziehen.
    Das ist im Eigeninteresse legitim und äußerst sinnvoll!
     
  5. KyleFL

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    Ja, wenn die Berechnung stimmt. Beim WW-Bedarf ist eher die Grösse des Speichers ausschlaggebend als die Leistung der WP. Ob nun 6 oder 10KW macht beim Nachladen dann letztendlich gar nicht soo viel aus -- wenn der Speicher leer ist, dann kommt bei beiden erst einmal 20-30Minuten nur lauwarmes Wasser.
     
  6. #65 simon84, 21.06.2017
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    Das stimmt nicht, die Maximalleistung des WE macht einen Riesenunterschied beim Nachladen.

    Wenn du z.B. einen 300 l WW Speicher von 20 auf 55 Grad aufladen musst,
    so dauert das bei(circa, variiert durch Verteilungsverluste, Transmissionsverluste/Kalk usw.):

    6 kW - ca. 120-130 Minuten
    10 kW - ca. 75-80 Minuten
    15 kW - ca 50-55 Minuten

    Das ist einfach nur Physik, da nützt auch keine EnEV Norm was :)

    Einzige was du machen kannst, ist den WW Speicher so zu dimensionieren, dass er im Idealfall deinen persönlichen Tagesbedarf deckt.

    2 Stunden auf Warmwasser zu warten ist nicht so dolle.
     
  7. KyleFL

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    knapp 1,5h (bei 10KW) sind natürlich signifikant schneller, oder?
    Ob du nun in Unterhose 1h, 1,5h oder 2h auf das Nachladen wartest macht nicht den riesen Unterschied, oder? Solange wartet doch eigentlich niemand darauf.

    Was machen dann erst die Leute die mit einer Brauchwasser WP (meist ca 2-3KW) ihr WW machen? -- Da dauert 1x aufheizen dann ~5h und die duschen sicherlich auch nicht kalt.


    Cu KyleFL
     
  8. #67 Leser112, 21.06.2017
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    Nicht zu vergessen, Wärmeübertragungsfläche, Ladevolumenstrom, Spreizung...
     
  9. #68 simon84, 21.06.2017
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    Stimmt, dauert im Zweifelsfall dann noch länger :)

    Aber ihr habt ja schon richtig gesagt. Wenn der Speicher richtig dimensioniert ist kein Problem.
    Ansonsten wartest du halt im Vergleich zu "früher" (Sprich 25 kW Ölheizung) EWIG auf das Warmwasser.....
     
  10. #69 Joogibaer, 21.06.2017
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    Das war der Grund auf die 6kw zu gehen, er hat daher anstatt 160L einen 300 L Warmwasserspeicher berücksichtigt, damit ich halt auch zur not 2 mal Baden könnte, oder Baden und Duschen oder oder oder und dann halt Zeit für Warmwasser habe. Ja, ich glaube ich habe ein gutes Gefühl
     
  11. #70 simon84, 21.06.2017
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    Wenn du 300 Liter mit 55 Grad hast, da kannst du bei 8 Grad Kaltwasser fast 500 Liter mit ca 37 Grad draus machen.

    Da kannst du eher 3, 4 oder 5 mal baden....
     
  12. #71 Joogibaer, 22.06.2017
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    Das klingt ja dann eigentlich so, als wenn ich nichts zu befürchten hätte und genug Reserven habe :)
     
  13. Xeeka

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    Man kann einen vollelektronischen Durchlauferhitzer DLE in den Duschen installieren, der auch hohe Wassereingangstemperaturen vertraegt, manchmal solartauglich genannt. Sollte mindestens gradgenau einstellbar sein.
    Oft wird ein Hersteller aus Polen empfohlen, der guenstige und wohl auch qualitativ ansprechende Geraete herstellt.
    Vorteile:
    - immer sofort warmes Wasser, selbst nach Rueckkehr von laengerer Abwesenheit wie Urlaub, Duschen ist dann nur etwas teurer
    - der DLE muss nur die Differenzenergie liefern, die WP wird also optimal genutzt
    - keine Wartezeit/Komforteinbusse bei Verbrauchsmaxima wie Besuch
    - WP Planung kann gelassener angegangen werden
    - sehr preiswert, wenige hundert Euro, kaum Wartungsaufwand
    - bei Defekt sehr einfach und guenstig zu tauschen
    - keine Stillstandsverluste
    - sofortige Verfuegbarkeit von heissem Wasser > 55 Grad, z.B. zur Desinfektion, Legionellenvermeidung (Plastikduschschlaeuche und -koepfe sind wohl haeufiger befallen als Metallrohrleitungen)
    - oft werden die Kosten des Wassers unterschaetzt - beim Vollbad haben z.B. die Wasserkosten oft den hoechsten Anteil - DLE haben speziell auf niedrigen Durchfluss getrimmte Duschkoepfe (sofern mitgeliefert), als Brause z.B. feine duenne Einzelstrahlen - fuers Vollbad natuerlich irrelevant

    Nachteile:
    - ev. muss extra Elektroleitung gelegt werden
    - ev. Genehmigung EV notwendig
     
  14. #73 Fritz531, 25.02.2018
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    Nein !! Ein vorläufiger Energieausweis(ohne Reg.-Nummer) ist möglich, und wird auch von einigen Bauverwaltungen gefordert.
     
  15. #74 Lexmaul, 25.02.2018
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    Haben wir auch so und der wurde nach Bauende nicht geändert, obwohl ich einiges anders gemacht und dem Statiker geschickt hatte...
     
  16. #75 Fritz531, 25.02.2018
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    Dann ist der EA falsch. Aber wenn interessiert das wirklich ?:think
     
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  18. #76 Lexmaul, 26.02.2018
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  19. #77 Memento, 13.05.2018
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    Wir haben eine 8kW Wärmepumpe für ein 275qm Haus, die Anlage wurde passend zum Haus und dessen Heizlastberechnung von mir ausgewählt.
    Da wir Wärmepumpenstrom beziehen, der mit 16/18cent relativ günstig ist lohnt es sich noch nicht die Anlage über unsere Photovoltaikanlage laufen zu lassen.
    Sollten irgendwann die Speicher günstiger sein oder die ersten recycelten E-Auto Akkus angeboten werden als PV-Speicher wird's interessant. Wäre auch jetzt schon interessant, die E-Auto Akkus sind vergleichsweise günstig im vgl. zu PV-Speichern, die sogar eine viel niedrigere Anforderung haben (keine Vibration, kein Staub, kein Wasser, keine extremen Leistungsspitzen) leider gibt es jedoch noch keine die für PV-Anlagen ohne eigene Basteleien zu betreiben sind.
    Ein alter Tesla Akku mit 90kwh der nur noch 50kwh hat, ist für das Auto wirtschaftlich nicht sinnvoll, reicht aber als PV Speicher alle mal aus.

    Daher macht eine Erdbohrung aufgrund der Kosten keinen Sinn ob ich jetzt eine JAZ von 3,5 aktuell habe oder 4,5, wenn der Strom dann eh irgendwann selbst produziert wird.
    Einziger Vorteil der Brunnenbohrung wäre wenn man das Wasser gleichzeitig fürs Haus nutzen könnte, denn das Wasser wird auch immer teurer.
     
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