Detailfragen zu Holzterrasse

Diskutiere Detailfragen zu Holzterrasse im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, so ich liege nun in den letzten Planungen unsreer Holzterrasse. Dabei bin ich noch auf folgende Dinge gestoßen bei denen mir...

  1. #1 firefox_i, 1. August 2008
    firefox_i

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    Hallo zusammen,
    so ich liege nun in den letzten Planungen unsreer Holzterrasse.

    Dabei bin ich noch auf folgende Dinge gestoßen bei denen mir ein Profi evtl. den ein oder andern Hinweis geben kann.

    Hintergrund :
    Wir werden allseitig glatte Dielen in den Abmessungen 70 mm x 25 mm verlegen.
    Verlegerichtung quer zum Haus (deshalb ja auch glatt)

    Zunächst zum Thema Gefälle und Abstände :
    - Geplanter Dielenabstand 5mm. Ist das okay ?
    - Kann man bei Stößen an den Stirnseiten direkt aneinander oder besser 3mm Abstand ?
    - Reicht ein Gefälle von 1,5% vom Haus weg aus ? Mehr ? Weniger ?

    Zum Thema Unterbau :
    Es heißt ja immer man solle die Kanthölzer auf Terrassenplatten auflegen....

    - Wie groß müssen die sein ? komplett 30/30 bzw. 40/40 oder kann ich aus einer 40/40 auch 4 Stücke zu je 20/20 schneiden und somit mit weniger Platten auskommen ?
    - Bei 25mm Dielenstärke habe ich vor einen Abstand von 50cm zu nehmen. Ist das zu weit ?
    - Neoprenstreifen zwischen Terrassenplatte und Kantholz oder zwischen Kantholz und Diele ? Oder beides ? Hab schon beide Varianten gesehn...


    Abschließend noch die Frage zum Wurzelschutz und Viechzeugs :
    - Kann ich den Wurzelschutzfolie vollflächig (also auch über die Terrassenplatten) ziehen oder besser ausschneiden ?
    - Ab welchen Spaltbreiten muss ich was tun damit mir unter der Terrasse keine Viecherkolonie entsteht ? Sind Spaltbreiten bis 1,5cm unkritisch ?

    Wäre super wenn der ein oder andere was dazu sagen könnte.

    Vielen Dank

    Sven
     
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  3. MSchwarz

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    • Verlegeabstand würde ich nicht kleiner 5 mm machen
    • Bei Stössen die Stirnseiten sauber / glatt abschneiden und Abstand lassen damit keine Staunässe entsteht - ich würde Stösse allerdings komplett vermeiden - Terrasse so planen dass man mit den Standardlängen auskommt
    • Gefälle eher 2%
    • Kanthölzer auf Terrassenplatte ist die einfache Variante - es gibt durchaus andere Konstruktionen
    • Wenn Du die billigsten Billigplatten nimmst sehe ich nicht wo Du sparen kannst wenn Du die klein schneidest - die "Ersparnis" geht wahrscheinlich mehrfach drauf in Zeitaufwand, Dreck und Trennscheiben
    • Meine Terrassenbretter sind 40 mm dick und die Unterkonstruktion liegt auf 50 cm. Bei 25er Brettern würde ich eher enger gehen.
    • Überall da wo Holz aufliegt mit Zwischenlage arbeiten - auch zur Unterkonstruktion hin. Staunässe ist das was des Terrasse am meisten schadet

    Es gibt von BTI ein Verlegesystem "Terra-Vent" in zwei Varianten http://www.bti.de/files/service/Verarbeitungen/verarbeitungshinweise_terra_vent_systemleiste.pdf bzw. http://www.bti.de/files/service/Zulassungen/verarbeitungshinweise_terra_vent_gleiter.pdf - die Terrassen-Montagezwinge mit den Abstandshaltern von BTI ist auch sehr nützlich - und die Edelstahlschrauben von BTI sind deutlich billiger als die von ABC Spax.

    Von den Systemleisten habe ich fast einen ganzen Karton über den ich abgeben würde.

    Bei mir sieht das so aus:
    [​IMG]

    [​IMG]

    Gruss
    Markus
     
  4. #3 wasweissich, 1. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

  5. MSchwarz

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    Ablage für Schwiegermutter.

    Gruss
    Markus
     
  6. #5 wasweissich, 1. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wie oft willst den du noch heiraten ?:wow

    die sache mit den randsteinen ist super , könnte von mir sein . die wsf bringt dir nicht viel , in den säcken sammelt sich dreck/staub und keimen wirds dann drauf........
     
  7. bernix

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    ...hatte ich vermutet, dass dir das gefällt!

    ... und Stechmücken, wenn sich das Wasser lange genug hält...

    gruss
     
  8. hdueb

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    muss ein gefälle überhaupt sein? durch die oberflächenspannung des wasser blelibt es eh stehen, oder? und nebenbei, ist doch scheisse wenn der tisch im schräh steht :-(
    und die rillen in den gängigen holzdielen sind eh nicht für den wasserablauf gemacht - sondern um eine gewissen rutschhemmende wirkung zu haben. lauft mal auf "glatten" feuchten brettern - erinnert an die eissporthalle.

    meine meinung.
     
  9. #8 wasweissich, 2. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ja , sonst verrottet das holz im zeitraffertempo
    musst du halt kaffeetassen und nicht teetassen nehmen

    ne , vor allem sind die drin , damit die oberflächenspannung des holzes gebrochen wird , die griffigkeit ist ein willkommener nebeneffekt

    nicht nur deine


    j.p.
     
  10. MSchwarz

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    Jaja, die Randsteine. Kenne ich jeden mit Vornamen, für die nächste Terrasse nehme ich Ytong im Gipsbett, lassen sich leichter versetzen :) Hab da letztes Jahr sechs Paletten Niederbordsteine durch die Botanik getragen, eine Viecherei.

    Da ich in dem Garten eh grad mit Bagger und Radlader unterwegs war habe ich die Terrasse "etwas" massiver konstruiert. Allemal billiger als da auf der Fläche Punktfundamente zu basteln und mit den Niederbordsteinen in Magerbeton kann man gleich das Niveau über die ganze Fläche sauber herstellen. Der Beton lässt sich problemlos (schlag-) bohren - 10er Löcher für 8x160 - da wackelt nix.

    Wenn die Unterkonstruktion so funktioniert wie ich mir das vorstelle sollte Wasser nach unten in Richtung Wiese ablaufen. Die schwarze Folie ist recht gut durchlässig und selbst bei diversen Starkregenereignissen bevor das Holz draufkam stand da kein Wasser drin.

    Das mit dem Gefälle ist so eine Sache. Ich habe 2% - und das Wasser bleibt als dünner Film auf dem Holz (das ist glatt gehobelt ohne Profilierung) stehen. Das was abläuft läuft immerhin nach unten zur Wiese ab, nicht zur Hauswand hin :)

    Da hats noch ein paar Bilder http://picasaweb.google.com/Grummelgurk

    Gruss
    Markus
     
  11. firefox_i

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    Danke für die Hinweise.

    Also bleib ich bei den 5mm Spaltmaß.
    Gefälle werd ich auf 1% ändern.
    Ist lt. Hersteller der Dielen gar kein Problem.

    Stöße vermeiden geht leider nicht. Länger als 4.50m gibts die Dielen leider nicht und ich brauch stellenweise 7m...
    Deshalb die Frage :
    Direkt aneinander mit Hirnholzschutz oder Spalt lassen ? Breite ?

    Die Systemleisten hören sich net schlecht an.
    Kannst mir mal per PM die Menge durchgeben und was dir so an monetärem Ausgleich vorstellst ?

    Seh ich es richtig, dass auf den Bildern die Unterkunstruktionskanthözer direkt auf den Randsteinen aufliegen ? Oder ist da was dazwischen ?

    Wegen dem Wurzlschutz : könnte ich den auch nach dem verlegen der Terrassenplatten vollflächig drüberziehn oder besser ausschneiden ?

    Ist der Abstand von 50cm bei 25mm Dielen okay oder doch enger ?

    Sven
     
  12. #11 wasweissich, 2. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    50 ist auf alle fälle ausreichend .

    auf den randsteinen direkt auflegen ist kein problem , weil die auflagefläche sehr schnell trocken fällt . ausserdem kann man die lagerhölzer sehr gut andübeln , was bei grobmotorischen helfern vorteile hat .
    die geschichte mit platten ist nicht einfacher und auch sehr sensibel in der verarbeitung , je nach beschaffenheit der platten würde ich kunststoffplättchen zum unterlegen empfehlen .

    was wollt ihr alle mit der wurzelschutzfolie erreichen ???
    oder gab es das zeug irgendwo im sonderangebot ???

    j.p.
     
  13. #12 HolzhausWolli, 2. August 2008
    HolzhausWolli

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    Also wir haben ebenfalls KEIN Flies verwendet. Nach Meinung des Terrassenbauers reicht eine entsprechend dicke und verdichtete Schotterschicht mit o-Körnung und falls überhaupt käme Unkrautsamen auch von oben durch die Luft unter die Dielen und fände dann auch Nährboden. :irre . Ich habe es mal geglaubt...:konfusius

    Zwecks Unterlüftung der UK haben wir 3mm Würth-Fensterklötzchen (1000Stück € 15,-) verwendet. War das die kleinste Liefereinheit :eek:

    Gefälle: Bei uns (nur) 1%

    Stoßfugen: Niemals, Grund wurde bereits erklärt.

    Ich glaube bei Osmo gibts ein System mit Enndlosverlegung auf Stoß

    http://www.osmo.de/_pdf/prospekte_de/01_G08_TS_02-29_D_web.pdf

    Bild Nr. 7

    Viel Spaß
     
  14. firefox_i

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    Naja da ich vom Aufschottern her die Höhe so hab dass ich keine Randsteine verwenden kann wirds auf die Platten rauslaufen...

    In wiefern sind die sensibel und wie müssten die beschaffen sein, dass man die Kunsstoffplättchen weglassen kann ?

    Sven
     
  15. firefox_i

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    Tja, nur wie vermeiden wenn die Dielen selbst bei der maximalen lieferbaren Länge immer noch zu kurz sind ??

    Sven
     
  16. #15 wasweissich, 3. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    sie sollten an der oberfläche nicht zu glatt(wasserdicht) sein , sonst bleibt das wasser zu lange drauf stehen . notfalls die unterseite nach oben nehmen , oder randsteine flach verlegt (die sind grundsätzlich poröser , und das holz kann scheller trocken fallen) nehmen .

    j.p.
     
  17. #16 HolzhausWolli, 3. August 2008
    HolzhausWolli

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    Holz arbeitet bekanntlich. Und zwar in der Breite und in der Länge. Also kann man sich vorstellen was passiert wenn Du die auf Stoß legst. Die Natur hat da leider Dein Terrassenmaß unberücksichtigt gelassen.:o

    Osmo wie gesagt wirbt mit Endlosverlegung über Nut+Feder. Schau halt mal obs eine Alternative ist.

    Ansonsten kommst Du nicht drumherum eine kleine Fuge in der Länge zu planen. Steht auch meines Wissens in jeder Verlegeleanleitung. :deal
     
  18. werkstadt

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    Welche Holzart soll denn überhaupt verwendet werden? Macht sowohl bei Auflagerabstand als auch konstruktivem Holzschutz Unterschied, ob einheimisches Nadelholz oder hartes Tropenholz verwendet wird, welche ja z.T. für Wasserbau geeignet sind. Bei 25mm Harthölzern reicht nach meiner Erfahrung auch 60cm Lagerabstand, bei Nadelhölzern sind 50cm eher angemessen. Gefälle macht immer Sinn und führt bei 1-2% auch nicht zum Kentern der Kaffeetasse.
     
  19. dzeeden

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    Unterbau nicht in einer durchgehenden Reihe

    Schade dass die Unterkonstruktion nicht in einer Reihe liegt, so dass die Schrauben ebenfalls nicht durchgehend in einer Reihe sein werden.
     
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  21. #19 wasweissich, 14. April 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    warum nicht??

    wer sagt , dass das nicht geht ??
     
  22. gnu0815

    gnu0815

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    Was haltet ihr denn von Gummigranulat Platten(Bautenschutzmatten) als Unterlage für die Balken. Diese sind wasserdurchlässig und auf der Fläche druckstabil. Unter den Kunststoffblättchen wird es ja wahrscheinlich nie trocken.
     
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