DG Ausbauen - EFH Bj. 1959

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  1. FoX87

    FoX87

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    Hallo zusammen,

    wir haben ziemlich frisch ein freistehendes EFH Bj. 1959 erworben. Haben einige energetische Schritte mit einem Energieberater abgestimmt und jetzt geht es so langsam an die konkrete Planung der Durchführung.

    Einige Gewerke wollen wir fachlich korrekt durchführen lassen (z.B. Dach eindecken,Estrich legen, Sanitär, Elektro). Da ich handwerklich jedoch nicht ungeschickt bin und auch schon einige Aus- und Umbauarbeiten am Haus meiner Eltern durchgeführt habe möchte ich viele Aufgaben in Eigenleistung durchführen. Viele von den anfallenden Sachen habe ich im einzelnen schon gemacht, jedoch nicht in diesem Umfang aufeinander abgestimmt. Soviel zur Einführung :)

    Wie erwähnt ist das Haus Baujahr 1959, freistehend 1,5 geschossig in Massivbauweise. Laut alten genehmigten Unterlagen (Statik und Baupläne) damals auch mit ausgebautem DG geplant, aber anscheinend so nie umgesetzt worden.
    Es gibt im oberen Geschoss aktuell einen großen Speicher (ca. 14,50 x 7,50 mit 1m Kniestock bei 35° Dachneigung) mit Betonrohboden und belegt mit Welleternit ohne Dämmung. Dachstuhl ist laut Energieberater und Sachverständigen in Ordnung und kann bestehen bleiben.

    Lt. Energieberater müssten wir um die geplanten Werte (KfW 85) zu erhalten 20cm 035er Mineralwolle einbringen, die Sparren haben aber nur 14cm. Da wir im Zuge der Sanierung und wegen des Asbest das Eternit entfernen wollen haben wir mit dem Gedanken gespielt mit 14cm 035er Mineralwolle + 6cm Aufsparrendämmung zu arbeiten. So erreichen wir einen noch besseren Wert und verlieren keinen Platz nach innen durch Aufdoppelung.

    Die Wände wollen wir als Trockenbau vorm Estrich setzen um Schallübertragung etc. so gering wie möglich zu halten. Ich bin mir nur bei der Reihenfolge der Schritte an manchen Stellen unsicher bei der Reihenfolge:

    1. Welleternit entfernen und entsorgen lassen
    2. Aufsparrendämmung + Unterdeckbahn + neue Dacheindeckung
    3. Zwischensparrendämmung + Klimamembran
    4. Verkleidung Dachschräge GK
    5. Ständerwerk Zwischenwände
    6. Verkleidung Zwischenwände + Elektro & Sanitär wenn erste Seite beplankt
    7. Estrich
    8. GK verspachteln

    Jetzt zu meinen Fragen dazu:

    - Gäbe es extreme Vorteile statt Trockenbau mit Ytong o.ä. zu arbeiten? Dachte vom Schallschutz (geplant sind hier Bad, Büro, Schlaf- und Gästezimmer), der Installationszeit und der Möglichkeit des einfacheren Anschlusses an die Dachschräge macht Ständerwerk am meisten Sinn.

    - Macht die Reihenfolge so Sinn? Nach meinen Gedanken habe ich ohne Zwischenwände den Vorteil, dass ich wenige Unterbrechungen in der Klimamembran habe und das anbringen so einfacher, schneller und dichter ist.

    - Sollte man erst die Dachschräge verkleiden und dann das Ständerwerk setzen oder macht es umgekehrt mehr Sinn? Ich dachte hier an das Thema Schallbrücke wie beim Fußboden wenn die Dachschräge durchgehend verkleidet ist.

    Fürs erste war es das glaube ich, viel Text für wenig Fragen.
    Vielen Dank schon einmal für eure Antworten und vielleicht noch weitere Hinweise!
     
  2. #2 Fabian Weber, 28.08.2018
    Fabian Weber

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    Elektro muss halt auch vorm Schließen der GK-Decken kommen sonst keine Deckenleuchte etc.
     
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