DHH Gebäudetrennwand mit Poroton T9 30er Stein ?

Diskutiere DHH Gebäudetrennwand mit Poroton T9 30er Stein ? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir planen mit unserem Architekten (LPh 1-8) eine Doppelhaushälfte, bei der ungewiß ist, wann die zweite Hälfte gebaut wird. Geplant...

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  1. Shooter*

    Shooter* Gast

    Hallo,

    wir planen mit unserem Architekten (LPh 1-8) eine Doppelhaushälfte, bei der ungewiß ist, wann die zweite Hälfte gebaut wird.

    Geplant ist, das Doppelhaus mit 36,5 Poroton T9 (mit Perlit gefüllt) bauen zu lassen. (Danke für die ausführlichen Beschreibungen der Vorzüge an Hr. Thalhammer)

    Das Problem ist die Trennwand zur anderen noch nicht vorhandenen DHH. Unser Architekt hat es nun so geplant, daß die Trennwand ebenfalls mit einen Poroton T9, allerdings 30cm Mauerstärke ausgeführt wird und da dann wohl erstmal Aussenputz draufkommt.

    Jetzt habe ich in diversen Artikeln hier und in anderen Foren gelesen, das evtl. eine 30er Wand Probleme mit Deckenauflagern oder sonstwo bedeuten kann, Fenster oder sonstige Öffnungen gibt es ja nicht.

    Gibt es irgendwelche konstruktiven Bedenken, die Zwischenwand aus 30er Proton T9 zu erstellen ?
    Da die Zwischenwand ja auf unbestimmte Zeit erstmal Aussenwand sein wird (und in Teilen, falls das andere Haus später mal kleiner gebaut wird, auch bleiben wird), gibt es da Probleme mit Wärmeverlusten (ist 30er T9 evtl. zu dünn ?).

    Die 'Trennwand' hat übrigens Nordwestausrichtung, bekommt also eigentlich nie Sonne.

    Oder soll doch besser die Trennwand auch mit 36,5 T9 erstellt werden ? Ja, ich weiß, das ginge auf Kosten der Innenfläche.

    Was muss beachtet werden, wenn die 2 DHH irgendwann gebaut werden sollte hinsichtlich des Aussenputz und einer Dämmung zwischen den Häusern ?

    Ich zweifele nicht an den Fähigkeiten meines Architekten, bin aber nun doch etwas verunsichert, wie Ihr wohl selber merkt. So wie es aussieht, hat mein Architekt wohl noch kein Haus mit dem T9 Stein geplant, bzw. gebaut. Seine Erfahrungen sind in dieser Hinsicht also wohl eher nicht vorhanden, deshalb frage ich halt hier im Forum, da hier ja etliches an Erfahrung mit dem T9 vorhanden ist.

    Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antworten.

    Viele Grüße
    Shooter
     
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  3. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    .
    "ja" der erhöhte Schallschutz von 67dp kann so auf gar keinen Fall erreicht werden ... "denn" mit dieser Ausführung knirscht es bereits bei der Schallängsleitung von einem Doppelhaus zu anderm (!)
    .
    persönlich würde ich wieder an die Grenze rücken ... dort ein 24cm Verfüllmauerwerk mit ner Rohdichte von 2.0 erstellen ... und bei den Verputzarbeiten einfach ein 6cm WDVS (nur Grundputz) auf die Haustrennwand
    das abgemacht wird wenn der Nachbar baut ... "plus" natürlich ne gescheite Schlitzeinbindung für das Verfüllmauerwerk auch SBZ-Mauerwerk genannt (!)
    .
     
  4. Shooter

    Shooter

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    Hallo Herr Thalhammer,

    erst mal vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich muss noch mal nachfragen (als Bau-Laie muss ich 'noch' viele Begriffe nachgoogeln), um sicher zu gehen, Sie richtig verstanden zu haben.

    Sie schlagen also vor, die Gebäudetrennwand aus dem Schlagmann-Ziegel SBZ-Planziegel 240 zu erstellen, und darauf erst mal 6cm Dämmung mit Aussenputz, das werde ich dann mal meinem Architekten so weitergeben, auch bezüglich Ihrer Bedenken bezgl. 30er T9 und Schallschutz.

    Eine Frage noch zu der Schlitzeinbindung (ich habe bei Wienerberger gefunden, was damit gemeint ist ;-) ). Dort wird der SBZ-Planziegel in den Bildern mittig an eine T9-Wand angebracht. Das ist aber ja bei einer DHH-Trennwand nicht der Fall, da ist ja eine Anbindung an 2 Ecken notwendig, also am Ende der T9-Mauer. Welcher Stein soll denn dann die Hausecke bilden ? der T9 z.B. der Vorderseite und die SBZ-Planziegel werden nur zwischen Hausvorderwand und Hausrückseitenwand verbaut, oder wird die komplette DHH-Trennwand aus SBZ-Planziegeln gemauert und daran werden dann die T9 der Vorderwand, bzw Rückwand angebaut ?

    Ausserdem noch eine Frage dazu. Wenn irgendwann mal das Nachbarhaus gebaut wird, muss ja der Aussenputz und die 6cm WDVS Dämmung wieder ab. Dann sollte aber ja auch eine mindestens 3cm Dämmschicht zwischen den Haustrennwänden eingebaut werden. Bedeutet das, das wir mit der Haustrennwand nicht genau auf die Grenze gehen, sondern ca 2cm davon entfernt die Hauswand beginnen sollte ? Oder mach ich mir zuviele Gedanken über 1,5-2 cm ?? :lock

    Erst mal vielen Dank für Ihre Unterstützung, ich nehme mal an, man wird im Laufe meines Bauvorhabens noch öfter die eine oder andere dumme Frage meinerseits hier im Forum wiederfinden.
    Ich find es echt klasse, wieviele gute Ratschläge und Informationen hier zu finden sind, danke dafür allen Forumsteilnehmern, insbesondere natürlich den Fachleuten.

    Viele Grüße

    Shooter
     
  5. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    ich hab in unzähligen Beiträgen die Schallängsleitung beschrieben und einige Bilder hier ins Forum gestellt ... "leider" finde ich diese beiträge nicht ... muss mal aktualisieren :mad:
    .
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=1266&page=1&pp=15&highlight=schlitzeinbindung
    .
    http://www.fht-stuttgart.de/fbp/fbpweb/forschung/res_akustik/Daga_01_1.pdf
    .
    Sie müssen sich die Schlitzeinbindung so vorstellen das wie auf den Bildern von Schlagmann gezeigt der SBZ einbindet ... "die" andere Seite dieses SBZ stellt die Haustrennaussenwand da ... die Dämmung zwischen den Häusern geht "natürlich" bis Aussenkante Aussenmauerwerk (!)
    .
    Dämmung zwischen den Häusern min. 2*2cm (kostet unwesentlich mehr) ... Ihr Haus muss daher min. 2cm von der Grenze zurück gebaut werden (!)
    .
    "es" gibt keine dummen Fragen im Forum ... "höchstens" dumme die nicht fragen :)
    .
     
  6. Shooter

    Shooter

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    Hallo Herr Thalhammer,

    ich habe Ihre Bedenken meinem Architekten mitgeteilt. Dieser hat danach sich mit der Firma Wienerberger in Verbindung gesetzt und auch Besuch gehabt von 2 Herren von Wienerberger, mit denen er die Problematik besprochen hat.

    Die beiden Herren von Wienerberger haben nun die Aussage getätigt, der Schallschutz des T9 (30er Stein) sei bei einem Doppelhaus kein Problem, da ja, wenn denn dann die andere Haushälfte irgendwann gebaut würde, bei der Haustrennwand des anderen Hauses ein Stein verwendet würde, der keine Wärmedämmung mehr bringen muss (mein Haus steht ja dann schon) und nur noch den Schallschutz. Somit würde bei dem anderen Haus sicherlich ein entsprechender Stein verwandt, der ja auch kostengünstiger wär als z.B. der T9.

    Hm, das Resumee von Wienerberger war also, die DHH-Trennwand meines Hauses aus 30er T9 erstellen zu lassen, da dann keine Probleme mit der Wärmedämmung zu erwarten sind (und ich mir die 6cm Aussendämmung sparen würde, die beim Bau der 2. Hälfte ja wieder abgerissen werden müsste).

    Ausserdem wurde darauf hingewiesen, daß Probleme auftreten könnten mit der Wärmedämmung der Trennwand aus SBZ, wenn die beiden Trennwände nicht deckungsgleich gebaut werden, dann müsste ein Teil meiner 'offen' stehenden Trennwand für immer mit WDVS gedämmt werden und dieses Dämmmaterial würde dann ja über die Grundstücksgrenze reichen (die 6cm nämlich).

    Jetzt habe ich 2 verschiedene Aussagen und bin so schlau wie vorher. Ich vertraue Ihren Ausführungen, Herr Thalhammer, bin aber nun ein bischen verunsichert ob der Ausführungen von Wienerberger, ob denn der 30er T9 nicht auch verwendet werden kann.

    Im Prinzip tendiere ich immer noch dazu, entgegen der Meinung von den Wienerberger Leuten (lt. Aussagen meines Archtikten machten die Herren einen kompetenten Eindruck), meinen Architekten dazu zu bewegen, nach Ihrem Vorschlag die Trennwand umzuplanen.

    Die Entscheidung (zugunsten Ihres Vorschlages) wäre auf jeden Fall viel einfacher, wenn ich wüsste, daß in absehbarer Zeit die 2. DHH gebaut werden wird, aber leider zeichnet sich da im Moment noch nichts ab.

    Mein Architekt schlägt auf Grund der Info's von Wienerberger vor, weiterhin mit dere T9-Trennwand zu planen, hätte allerdings auch kein Problem damit, die Planung auf SBZ-Steine für die Trennwand umzustellen.

    Wer sollte denn eine Schallschutzberechnung für die beiden DHH-Trennwand Ausführungen durchführen können ?? Der Architekt, der beauftragte Statiker oder wer kann mit genauere Daten geben ?

    Ein verunsicherter Bauherr

    Viele Grüße

    Shooter
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    Kompetent ist derjenige der die "richtigen" Fragen stellt (!)
    .

    • 1.) "welcher" Schallschutz soll später mit der Fertigstellung des Nachbarn erreicht werden ... a.) erhöhter Schallschutz mit 67db o. b.) Mindestschallschutz nach Din 4109 von 58 db ???
      .
    • "erhöhter" Schallschutz 67db = min. 525kg/qm Flächengewicht + Fuge > 30mm ... Ihr T9 30 erreicht ein Flächengewicht von 200.50kg/qm sprich für den erhöhten Schallschutz fehlen 324.50kg/qm (ne menge Holz) ... wie wird sichergestellt daß Ihr Nachbar einen Stein verbaut (der viel teurer ist) um den erhöhten Schallschutz zu gewährleisten ??? ... vertraglich vereinbaren ??? weiß der zukünftige Nachbar schon von seinem Glück oder ist´s wie immer daß dann schon irgendwas zusammen geschustert wird ??? ... "aber" auch die Dämmung >3cm muss dabei sichergestellt sein (!)
      .
    • "sollte" der erhöhte Schallschutz vereinbart "oder" gewünscht werden dann "ist" sowohl bei Ihnen wie auch beim Nachbarn die Schlitzeinbindung
      Pflicht ... weiß daß der künftige Nachbar schon wird er sich dran halten ??? ...
      T9 30cm + Ziegel sagen wir mal 17.5cm SBZ "ohne" Schlitzeinbindung erhöhter Schallschutz in der Schallängsleitung von 67db = "NO WAY" (!) ... "siehe" diesen Beitrag da hab ich des mal erklärt (!)
      .
    • und zu guter letzt ... wie sieht des preislich aus ? ... was kostet der qm T9 der auch wegen Witterungsschutz einen Grundputz braucht ... und was kostet der qm SBZ und WDVS 6mm samt Grundputz und entsorgung ???
      .
    .
     
  8. Shooter

    Shooter

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    Hallo Herr Thalhammer,

    erst mal vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen. Ich habe morgen einen Termin mit meinem Architekten und habe mir den Thread mal ausgedruckt und werde das Thema mit ihm besprechen, bzw. ihm Ihre Ausführungen vorlegen. Mal schauen, was er dazu sagen wird.

    Bzgl. der Bauweise des Nachbarn : Natürlich habe icch da überhaupt keinen Einfluss drauf, das Nachbargrundstück ist ja noch nicht mal verkauft, ich weiß also überhaupt nicht, wer einmal mein Nachbar wird, geschweige denn wie dieser dann bauen will und vor allen Dingen, wann das Nachbargrundstück bebaut wird. Ich würde halt nur gerne von meiner Seite aus das 'Richtige' tun, um halt den erhöhten Schallschutz zu erreichen.

    Dabei stellt sich mir jetzt natürlich auch die Frage, wie es rechtlich aussieht, wenn der Nachbar dann später einmal alles vermurkst ? Aber da mache ich mir am besten erst dann Gedanken drüber, wenn es droht zu passieren :)

    Viele Grüße und Danke

    Shooter
     
  9. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    -
    "und" genau deswegen hab ich´s auch "so" geschrieben ... sprich der Hieb muss sitzen "damit" ich Leute wie Sie zum nachdenken bringe (!) :winken
     
  10. Shooter

    Shooter

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    Hallo Hr. Thalhammer,

    so hier mal ein Update :

    Nach einem längeren Gespräch mit meinem Architekten bin ich noch nicht so richtig weiter.

    Zur Auswahl stehen für die Trennwand
    1. 30er T9-Wand mit Aussenputz (dazu tendiert mein Architekt)
    2. 24er Verfüllmauerwerk mit 6cm WDVS-Dämmung, die halt dann wieder abgemacht werden muss, wenn der Nachbar baut und Aussenputz
    und noch die 'Idee' meiner Frau :
    3. 24er Verfüllmauerwerk nur mit Aussenputz, keine weitere Dämmung.

    Die drei Varianten werden jetzt mal vom Architekten durchgerechnet. Die letzte Variante ist dazugekommen, da mein Architekt mal so über den Daumen ca. 50€ Mehrkosten pro qm nur für die WDVS angesetzt hat (Anbringen, Abreissen und Entsorgen), da kommt dann bei einer Fläche von ca. 110qm ne Menge Euronen zusammen, die wir ja auch genausogut 'Verheizen' können (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Wir gehen ja schliesslich davon aus, das irgendwann die andere Hälfte gebaut wird.

    Wir haben bis zur endgültigen Entscheidung ja noch ein wenig Zeit (noch ca. 3 Monate, Bauantrag gerade erst eingereicht) und werden uns wohl auch noch die Wärmeberechnungen für die drei Varianten in dieser Zeit anfertigen lassen. Mal sehen, vielleicht findet sich ja auch in den 3 Monaten doch noch unser neuer Nachbar.

    Viele Grüße und ein schönes 'Rest'-Wochenende

    Shooter (Axel Berghaus)
     
  11. mls

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    es geht nicht um´s "verheizen" - dann wär die (schlechte) entscheidung einfach.
    es geht um die erzielbare oberflächentemperatur, auch und besonders in ecken (wand-decke zb.), um kritisch-niedrige temperaturen (unter 12,6°), die zu kondensat und schimmel führen, zu vermeiden.

    wdvs ist nicht praktibel wegen der enormen rückbaukosten.
    t9-30 ist nicht praktikabel wegen dem besch.. schallschutz.
    sbz + trockendämmung ist eine mögl. lösung, plan t1.4+dämmputz e. andere (kompromisslösung)
     
  12. Shooter

    Shooter

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    Hallo mls,

    was ist denn mit SBZ plus Trockendämmung gemeint ?

    Welche Möglichkeiten ausser WDVS gibt es denn noch, eine offen stehende Trennwand aus Verfüllmauerwerk (SBZ) zu dämmen ausser WDVS, unter dem Gesichtspunkt Oberflächentemperatur der Wand,Vermeidung von Feuchte, Schimmelbildung usw. (und was ist davon nötig)

    Ich suche natürlich nach einer Lösung, die nicht Unsummen von Geld verschleudert und bin für jeden Tipp dankbar.

    Viele Grüße

    Axel Berghaus
     
  13. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    steh auch auf´n Schlauch was der Markus mit der Trockendämmung meinte ... "vielleicht" einfach "nur" eine Dämmung anbringen Folie drüber festgedübelt mit ein paar Bretter und das ganze dürft ein Klacks sein des abzubaun.
    .
    "ist" wenigtens geregelt das der künftig Nachbar in der gleicher Baulinie baut ... oder ist zu erwarten daß der versetzt baut ?
    .
    "nach" wie vor seh ich das der T9 ned ausreicht ... vorläufig wär´s die Ideallösung mit dem T9 ... "aber" wehe der Nachbar nimmt des mit dem Schallschutz ned so ernst dann wird´s zum Problem (!)
    .
    "jetzt" mal kalkulatorisch betrachtet:
    • T9 30cm qm = 90.-€
    • Grundputz auf T9 qm 20.-€/qm (ohne Putz wachsen die Schwamerl innen)
    • macht zusammen 110.-€/qm
      .
      .
    • SBZ Verfüllziegel qm 62.-€/qm hier dürfte auch T1.4 ausreichen des
      wärn dann ca. 55.-/qm (muss ma rechnen)
    • Wärmedämm Verbundsystem 6cm nur Gewebespachtelung ca. 45.-€
    • macht zusammen 107.-€/qm
    .
    "ich" würd sagen "gleichstand" ... "nur" müssen Sie halt beim SBZ oder T 1.4 die Dämmung abnehmen wegen Brandschutz vielleicht doch Markus´s Trockenputz dann würde die Kosten des damit enfallenen WDVS auch nach unten geschraubt.
    .
     
  14. mls

    mls Bauexpertenforum

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    ja klar - ich mein "dämmen so einfach wie möglich" ;)
    in der möglichen bandbreite sind immerhin lösungen mit beliebiger dauerhaftigkeit möglich - bei einfacher rückbaubarkeit.
    hier e. lösung zu finden, ist natürlich e. gratwanderung.
     
  15. Shooter

    Shooter

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    Hallo zusammen,

    ich habe am Freitag einen Termin mit meinem Architekten und meinem Statiker, da wird das Thema die Trennwand sein. Mal hören, welche Ideen der Statiker noch so hat, er macht wohl auch die Berechnungen für den Schallschutz und die Wärmedämmung.

    Ich werde dann natürlich all das hier angelesene Wissen (oder Halbwissen ;) ) mit in die Diskussion einbringen, mal schauen, welche Vorschläge von meinen Planern noch so kommen.

    Mein Architekt tendiert wie gesagt immer noch zur 30er T9 Wand mit der Begründung :

    Masse 195kg/m² plus Innenputz 15kg/m² plus Aussenputz 15kg/m² = 225 kg/m² bringt meine T9er Wand.

    Selbst wenn der Nachbar nur ne 17,5 Hohllochziegelwand baut, hätte diese mit Innenputz 221 kg/m² macht zusammen (221 + 225 ) 446 kg/m².

    Lt. Tabelle 4.1 der DIN4109 bringt das nen Schalldämmmaß von 54 db, dazu kämen nochmal ein Zuschlag für die Zweischaligkeit von 12db (irgendwo aus der DIN, er hat es mir gezeigt) und damit wären dann zumindestens 66db erreicht. Sollte der Nachbar irgendwas höherwertiges verbauen, was halt anzuraten wäre, würde sich der Schallschutz auf jeden Fall verbessern und besser als 67db sein.

    So ist seine Begründung, warum er den T9 bevorzugt, ich hätte keine Probleme wegen der Wärmedämmung, das gesamte Haus wäre rundrum aus T9 (Trennwand 30er, der Rest 36,5er) und alles wäre prima.

    Na mal den Freitag abwarten.

    Bezüglich der Frage von Hr. Thalhammer, ob der Nachbar versetzt bauen kann, hm, evtl. . Das Baufenster ist 14m tief und unser Haus wird 'nur' 12,74m tief und 7,50m breit werden. Allerdings reizen wir die maximal erlaubte Firsthöhe aus. Wir bauen das Haus direkt an die vordere Baulinie, aber das ist wohl keine Pflicht, der (noch nicht vorhandene) Nachbar kann sein Haus irgendwie innerhalb der 14m platzieren. Er kann also sowohl um einiges kleiner bauen als wir, aber halt auch die 14m ausnutzen.

    Auch aus diesem Grund tendiert mein Architekt zum 30er T9, da haben wir halt keine Probleme mit Wärmedämmung, wie auch immer der Nachbar irgendwann einmal baut. Wir müssen keine überstehenden Teile unseres Hauses dann irgendwie verdämmen. Ausserdem könnten wir auch nur verdämmen, indem wir die Grundstücksgrenzen dann überbauen um halt die 4-6cm Dämmmaterial, was wiederum nur mit Genehmigung des Nachbarn ginge. Diese Problematik hätten wir halt nicht mit der T9er Wand.

    Das ganze ist auch nicht von der Hand zu weisen.

    Viele Grüße und danke

    Axel
     
  16. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "moment" (!)

    1.tens 15kg Putz gibt´s ned (!) ... T9 30 +10mm Innenputz + 20mm Aussenputz gibt immer noch erst 210 kg ... "das" könnt Ihr drehn wie Ihr wollt die 15kg mehr wärn ein Wunschdenken (!)
    .
    2.tens auch diese Rechnung ist falsch (!) 525kg bedarf es um echte 67db zu erreichen ... "man" bedenke auch die Fehlstellen "gelle" 525-210= 315kg/qm = mindest eine Rohdichte von 1.8 bzw. SBZ 17,5cm kostet "nur" ca. 10-15.-€/qm mehr die Ihr Nachbar zu berappen hat (!)
    .
    3.tens auch die berechnung der Dämmschale iss verkehrt 2cm zusätzliche Dämmschale bringen grad mal 2db ... "plus" 3cm Dämmschale sind in 2.tens bereits eingerechnet ... "ned" schönrechen einfach bei den Tatsachen bleiben "gelle" :)
    .
    4.tens wenn ich Doppelhäuser baue und die Bauherrn halbwegs auf Ruhe in der Bude wert legen bring ich >71db ... "auch" so ne Krux 0815 oder darf´s awengerl mehr sein wo gleich wieder 20.-€/qm Mehrkosten auftauchen die in den meisten Fällen weil "billig" eingespart werden ... "aber" sprechen sollte man halt "vorher" drüber ... klar" man kommt auch mit dem Mindestschallschutz aus ... "aber" dann bitte einreihen in die Forumsbeiträge ala "Hilfe mein Haus ist zu laut" (!)
    .
    5.tens des mit dem Baufenster ist natürlich ein sehr wichtiger Aspekt da hat er Recht der Herr Architekt (!) ... "trotzdem" ist und bleibt der T9 an der Stelle zu windig ... "und" da bekomm ich halt mein Recht :)
    .
    6.tens "ich" hoff morgen meldet sich ein Käufer für´s Nachbargrundstück dann hat sich die Depatte um den Schallschutz ohnehin gleich erledigt :)
    .
    7.tens "vielleicht" auch mal über WDVS mit Steinwolle nachdenken ... des bringt zusätzlich ein paar db´s und "wenn" man den Baukörper zurück rutscht die Fassade hinten und vorne am Ende des Gebäudes fertig verputzt kann der Nachbar baun wie er will ... "und" da Steinwolle kann das Zeug auch hinsichtlich Brandschutz in der Dämmebene verweilen (!)
    .
    8.tens kannste froh sein um Deinen Architekten ... "so" mancher Bauträger hätt dir ein paar billige HLZ im Trennwandbereich hingeworfen und auf den eingehaltenen Mindestschallschutz von 58db gepocht ... "dieses" Forum und Bau.de iss voll mit solchen Beispielen ... an diesem Thema sieht man gut wie "wichtig" Vorausplanung ist und warum´s Sinn macht Fachleute zu beschäftigen (!) ... "und" Deinen Architekten muss ich nochmal in Schutz nehmen in 15 Jahren Selbstständigkeit "hatte" ich bis dato noch keinen solchen Fall wie Deinen ... "ich" denke Deinen Architekten wird´s ähnlich gehn drum auch der Wunsch zum T9 an der offenen Seite "der" hat sicher auch keine Lust im nächsten Winter bei Dir die Schimmelflecken zu begutachten (!)
     
  17. Shooter

    Shooter

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    Hi, jetzt ich wieder :)

    zu 1. die 15 kg/m² kommen aus der DIN 4109 Tabelle 4.2 15mm Kalkgipsputz/Gipsputz bringen 15kg/m², 15mm Kalkputz/Kalkzementputz/Zementputz bringen lt. Tabelle sogar 25kg/m²

    zu 2. aber lt. DIN Tabelle bringen 450Kg 54db zzgl. 12db zweischalig = 66db (Papier ist geduldig *g*)

    zu 3. Dämmschale soll schon mindestens 3cm werden, geplant ist, das wir 2cm von der Grenze wegbleiben und der Nachbar ja dann hoffentlich auch, was dann 4cm Dämmschale ausmachen würde.

    zu 4. deshalb fragt der 'dumme Baulaie' (ich ;) ) ja den Fachleuten hier und meinem Architekten so viele Löcher in den Bauch, um halt nicht hinterher dumm aus der Wäsche zu gucken, sondern schon im Vorfeld die 'richtigen' Entscheidungen treffen zu können. Es wird noch genügend andere Stellen bei meinem Bauvorhaben geben, wo Fehler gemacht werden können, die ich gar nicht alle im Vorhinein erkennen kann, da ich mich als Baulaie ja nicht in alles so intensiv hineinarbeiten kann (sonst müsste ich wohl erst mal ein paar Jahre studieren und noch ein paar Jahre Praxiserfahrung mir aneignen ;) ). Aber da vertraue ich halt meinem Architekten, und bei einigen Themen kann ich mich halt mit eurer/deiner Hilfe ein wenig einarbeiten und dann zusammen mit dem Architekten hoffentlich die richtigen Entscheidungen treffen.

    zu 5. na ja, wie die andere Hälfte denn irgendwann mal gebaut wird, beschäftigt mich in dem Zusammenhang halt auch.

    zu 6. und ich erst !! Ich bin spende bald inner Kirche ein paar Kerzen :D . Wenn mir einer sagt, wie ich die nötigen 140.000 Euro für die andere Grundstückshälfte finanzieren kann (bin für großzügige Spenden jederzeit offen *umguck*, Lotto spielen wir auch wie verrückt :) ) würden wir ja sofort das Grundstück kaufen und ein freistehendes Haus planen, da wär ich dann die Problematik mit der Trennwand sofort los :D

    zu. 7 na das ist doch mal ne prima Idee, die ich sofort am Freitag mit dem Architekten und dem Statiker bespreche, wenn das funktioniert und ich ne Trennwand aus 24er SBZ erstellen lasse und die dann mit 6cm WDVS mit Steinwolle auf das nötige Wärmedämmmaß bringen kann und das auch noch dranbleiben kann (inkl. komplettem Putz) und dann der Nachbar daran einfach dranbaut, na das wärs doch dann hoffentlich, falls die Kosten vertretbar sind. Bitte noch mehr solche konstruktiven Ideen. :wow

    zu 8. ich bin an den Architekten herangetreten mit der Maßgabe, ich möchte ein Haus mit 36er T9 Wänden mit VPLUS (die hast Du mir mit deinen Beiträgen hier im Forum und auf deiner HP so richtig schmackhaft gemacht).
    Für die Trennwand habe ICH halt gedacht, nun ja ein 30er tuts da dann auch, da baut ja irgendwann jemand dran. Das war ja auch ok so und mein Architekt findets gut (das VPLUS hat es ihm auch so richtig angetan, hat er noch nie verbaut, weder den Stein noch VPLUS, er baut bisher mit SX11, was auch immer das ist ;) und hat auch schon bisher einige 'freistehende' DHH mit ner 30er Trennwand erstellen lassen (wohl aus SX11, bin aber nicht sicher).

    Na ja, diese Idee mit 30er T9 war ja nicht schlecht, bis du die Sprache auf den Schallschutz gebracht hast, wofür ich dir sehr dankbar bin, da wäre ich mit Sicherheit nicht drauf gekommen und hätte angenommen, das passt scho.

    Mich wundert eher, das es für den Fall einer 'freistehenden' DHH noch keine Musterlösung nach den a.a.R.d.T. gibt. Es gibt doch in Deutschland sicherlich Hunderte dieser halben Häuser, ich sehe in den Baugebieten doch auch immer wieder welche. Wie machen die es denn alle ? Ok, einige haben unverputzte Wände (die werden wohl in einem Feuchtbiotop wohnen), aber etliche habe auch Putz und irgendwas oder auch nichts drauf, ich kann es dann halt nicht mehr erkennen.
    Du hast wohl in den letzten 15 Jahren immer nur komplette Doppelhäuser (also mit 2 Hälften) erstellen dürfen, oder :confused:

    Allerdings habe ich im bau.de auch schon etliche Threads mit dieser Problematik 'alleinstehende' DHH gefunden, aber da gab es irgendwie auch keine zufriedenstellende Lösung (meiner laienhaften Meinung nach). Einer ist wohl 10cm von der Grundstücksgrenze zurückgewichen und hat dann großzügig verdämmt mit der Problematik, irgendwann kam es zum Bau der zweiten DHH und er musste seine Dämmung wohl wieder entfernen und hatte dann das Problem mit der 10cm Lücke, die irgendwie überbrückt werden musste, keine Ahnung wie das dann später gelöst wurde, usw. also irgendwie hab ich nichts gefunden, was mir wirklich weitergeholfen hätte.

    Aber vielleicht ist dein Vorschlag WDVS mit Steinwolle zu verwenden, ja das Ei des Kolumbus, wer weiß, mal hören was mein Archi und der Statiker dazu meinen.

    Am liebsten wäre mir halt, ich würde eine Lösung finden, die bezahlbar ist, und die ich fertigstellen lassen kann, die die nötige Wärmedämmung und vernünftigen Schallschutz bringt und die dann, wenn die 2. DHH gebaut wird, nicht mehr geändert werden muss !!

    Dieselbe Thematik werde ich wohl auch noch beim Keller haben, der soll aus 24er Beton (ob gegen drückendes Wasser abgedichtet werden muss, sagt uns bald das Licht, sprich das Baugrundgutachten) gebaut werden und von aussen gedämmt werden (wegen gewünschtem Wohnraumklima im Keller). Da gibt es dann ja auch wieder die Problematik mit Grenzabständen und der Dämmung usw. das muss ich dann auch am Freitag zur Sprache bringen, hoffentlich ist bis dahin das Baugrundgutachten fertig.

    Das beste wäre wirklich, das andere Grundstück wird endlich verkauft und man könnte beide DHH zusammen planen. Hätte ich vorher auch nur annähernd geahnt, was es für Problem mit sich bringt, eine 'freistehendes' DHH zu erstellen, na ob ich das 'Projekt' jemals in Angriff genommen hätte, ist zumindestens fraglich.

    Na ja, jammern hilft net, da muss ich nu durch :Roll

    Viele Grüße

    Axel
     
  18. Shooter

    Shooter

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    Hi,

    so ein kurzer Update :

    Nach der heutigen Besprechung mit meinem Architekten und dem Statiker wird die Gebäudetrennwand aus 24er Verfüllmauerwerk mit 6 cm WDVS aus Steinwolle und Aussenputz erstellt. Das WDVS kann bei späterer Erstellung der 2. DHH lt. beiden dranbleiben, so daß dann keine weiteren Kosten auf mich zukommen.

    Diese Lösung ist zwar ca. 1500 Euro teurer wie eine Wand aus 30er T9, aber auch die Vorschläge der beiden, die Wand aus anderen Materialien wie z.B. SX13 zu erstellen, konnten mich nicht so recht überzeugen.

    Lt. beiden ist die nun geplante Lösung sicherlich der 'Rollce Royce' unter den 'Schallschutz'-Lösungen, Zitat 'eine andere Variante würde auch ausreichenden Schallschutz bieten', aber meine drei Wünsche 1. optimaler Schallschutz meiner DHH unabhängig von der Bauweise der 2. DHH (die ich ja nicht beinflussen kann), 2. ausreichender Wärmeschutz um Feuchteschäden an der Wand zu vermeiden und 3. eine Variante, bei der ich später beim Bau der 2. DHH nicht wieder irgendwas 'abreissen' muss haben halt zu der Variante Verfüllmauerwerk plus WDVS mit Steinwolle geführt.

    Danke an Josef für das 'Ei des Kolumbus' ;)

    Viele Grüße

    Axel Berghaus
     
  19. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "vielleicht"

    mögen die Kosten hoch wirken bzw. abschrecken ... "aber" irgendwann kommt der Nachbar ... vielleicht baut er so groß wie Sie ... vielleicht auch ein paar Meter versetzt bzw. kleiner dann würde halt in einem Bereich auch im Giebelverschnitt ein gescheiter Putz erforderlich ... soll heißen egal was dzgl. passiert Sie brauchen mit Ihrer Lösung "nun" nicht wieder von vorne anfangen ... bis auf die Tatsache daß für diesen Fall die 6cm Mineralwoll Dämmung im verbleibenden Bereich etwas hinsichtlich des restlichen T9 Mauerwerkes wenig sein dürfte ... "kann" man damit leben wird auch nix passieren ... "aber" drüber reden sollte man trotzdem (!)
    .
    "wichtig" wär noch die Schlitzeinbindung des SBZ zum Aussenmauerwerk ... "wenn" Sie das auch noch umsetzen "plus" etwas drauf achten daß der künftige Nachbar die richtige Dämmung einsetzt bzw. diese nicht mit Betonwasser vernichtet "dann" werden Sie dauerhaft Freude am Schallschutz zu Ihrem Nachbarn hin finden (!)
    .
     
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  21. Shooter

    Shooter

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    Hallo Herr Thalhammer,

    ja, mir ist klar, daß diese Lösung im Hinblick auf Wärmedämmung nicht mit den restlichen Wänden aus 36,5er T9 mithalten kann und ich im Falle eines versetzten Anbaus bei den als 'Aussenwand' verbleibenden Teil mit der 6cm Dämmung nicht den optimalen Wärmeschutz an diesen Stellen haben werde, aber damit kann und muss ich halt leben. Irgendeinen Kompromiss muss ich halt eingehen.

    Das mit der Schlitzeinbindung habe ich mit meinem Architekten besprochen, er wird das so in die Detailzeichnungen hineinnehmen.

    Ich habe noch eine Idee, die ich zumindestens anprechen möchte. Schlagmann hat ja seit neuestem den neuen Objektziegel S12 im Programm, den gibt es auch als 30er und der bringt lt. Beschreibung von Schlagmann 255kg/m² gegenüber 210kg/m² des 30er T9 (haben die bei beiden wohl schon eine Putzschicht miteingerechnet in ihren Prospekten (PDF's)). Der S12 plus Aussenputz würde also 270kg/m² bringen. Das wäre ja im Hinblick auf erhöhten Schallschutz (67db) auch ok, oder ?? Klar, schlechterer Schallschutz als mit SBZ, aber die Wärmedämmung wäre, glaube ich zumindestens, wesentlich besser als SBZ mit 6cm WDVS.

    Wie man sieht hört die Grübelei, bzw. die Suche nach der optimalsten Lösung nicht auf.

    Wenn der 30er S12 aus Ihrer Sicht auch eine Lösung wäre, dann würde ich meinen Architekten mal bitten, mir mal die Kosten dafür zu ermitteln.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

    Axel Berghaus
     
  22. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "bei" einem EFH

    ist hinsichtlich monolitischer Oberfläche der T9 schon was gutes ... "seitens" Schlagmann will man den Stein natürlich auch in Sektoren außerhalb EF-Häuser etc. vertreiben ... "aus" diesem Grund kam der T9 Objektziegel auf den Markt ... "nicht" allein der Schallschutz war dafür maßgebend sondern die "DRUCKFESTIGKEIT" = im Geschosswohnungsbau herzlich Willkommen im EF-Hausbau meistens Perlen für die Säue ... sprich "wenn" der Tragwerksplaner "grünes Licht" gibt dann bleiben Sie beim T9 ... die 2db was der Objektziegel mehr Schallschutz bringt brauchen Sie bei einem EFH/DH etc. "nicht" ... Stichwort: Fensterschallwerte
    .
     
Thema: DHH Gebäudetrennwand mit Poroton T9 30er Stein ?
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