Dichtungsband im Badezimmer

Diskutiere Dichtungsband im Badezimmer im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Hallo, bezüglich Dichtungsband um die Badewanne und Duschwanne habe ich eine Frage. In wie fern ist dies Vorschrift und welche Aufgabe hat...

  1. Florian

    Florian

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    Hallo,

    bezüglich Dichtungsband um die Badewanne und Duschwanne habe ich eine Frage.
    In wie fern ist dies Vorschrift und welche Aufgabe hat dieses Dichtungsband?

    Es wurde ca. 6 cm beim Styroporblock der Bade- und Duschwanne zum Estrich verklebt und dann übergefliest.
    Durch einen Wasserschaden wurde dieses Dichtungsband beschädigt, weil Fliesen entfernt wurden.

    Muss dieses Dichtungsband wieder unter die Fliesen und zur Wanne verklebt werden?

    Danke schonmal
     
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  3. Eric

    Eric

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    Die aRdT sind zu entnehmen aus dem

    Merkblatt für die Ausführung von Abdichtungen im Verbund
    mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten im
    Innenbereich.

    Mal im Internet unter dem Stichwort: > alternative Abdichtung <
    suchen.

    So wie es beschrieben ist, dürfte es von vornherein falsch ausgeführt worden sein. Die Abdichtung muß vom Spritzwasserbereich Dusche/Badewanne kommend nach unten bis unter die Badewann/ Dusche auf dem Boden gezogen werden. Wenn jetzt an den Abmauerungen für Dusche und Wanne Dichtbänder sind unter der Dusche und Badewanne aber nicht abgedichtet wurde, dann ist bei Hinterläufigkeit der Badewanne und Duschwanne die Feuchtigkeit unter Wanne/Dusche eingesperrt.

    Die Dichtbänder gehören an die Anschlüsse Wand/Boden und in die Wandecken. Funktion: Sie sollen kritische Bereiche wie Wandecken und Fugen ( Boden/Wand ) sicher und dauerhaft gegen eindringende Feuchtigkeit schützen. In der Fläche wird dann die alternative Abdichtung aufgestrichen.

    Im Internet finden Sie Systemzeichnungen, z.B. bei Sypro.

    Wenn ein Dichtband sich unter Wassereinwirkung gelöst hat, dann war es nicht richtig mittels der alternativen Abdichtung verklebt oder das vorstehende Schadenszenario ist eingetreten.

    Was war denn der Wasserschaden? Hinterläufigkeit der Wanne/Dusche oder Rohrbruch?
     
  4. Florian

    Florian

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    Sorry, dass ich jetzt erst Antworte und vielen Dank für die Antwort.
    Der Wasserschaden war eine undichte Stelle beim Überlauf der Badewanne. Das Wasser tropfte von der Decke im EG. Die Badewanne ist darüber. Der Klepmner musste natürlich die Fliesen rausnehmen (um an die undichte Stelle zu kommen) und hatte dabei das Dichtungsband durchgeschnitten. Bevor jetzt die Fliesen wieder rangemacht werden, habe ich darauf hingewiesen, dass dieses Dichtungsband wieder in Ornung gebracht werden muss bzw. neu gemacht werden muss.

    Ich schick mal ein Bilderl mit rein.
     
  5. Florian

    Florian

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    und noch eins....
     
  6. Eric

    Eric

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    Wenn ich das richtig sehe, steht der Wannenträger auf der Rohbetondecke. Ist schallmäßig nicht so gut und würde ich persönlich nie so ausführen lassen.

    Mal logisch überlegen: Was hat das vorhandene Dichtband für eine Funktion?

    Es sollte offenbar verhindern, daß Feuchtigkeit beim Aussteigen aus oder Überschwappen der Badewanne durch die Fuge Anschluß Boden/Styrdur-Wannenträger in die Bodenkonstruktion eindringt. Von daher nicht schlecht, aber leider falsch gedacht.

    Denn die Anschlüsse Badewannen- und Duschtassenrand/Wandfliesen sind ebenfalls problematisch ( Hinterläufigkeit sobald die Silikonverfugung irgendwann versagt, was sie tun wird ) und dann steht die Feuchtigkeit unter der Badewanne in der Bodenvertiefung und kommt mangels Abdichtung der Decke unter der Badewanne/ Duschtasse erneut ins EG.

    Es hätte also ( wenn schon die Wanne auf die Rohbetondecke gestellt werden sollte ) besser die wannenförmige Aussparung des Bodens unter dem Wannenträger aus Stropor und der hieran angrenzende schwimmende Estrich komplett abgedichtet werden müssen.

    Der schwimmende Estrich ist nämlich jetzt mit Sicherheit auch noch durchfeuchtet. > prüfen durch Feuchtigkeitsmeßgerät mit Fühler duch die Verfugung oder vom Wannenträger seitlich in den angrenzenden Estrich und die darunter verlegte Trittschalldämmung.

    Im übrigen sollten Sie sich jetzt eine Revisionsöffnung mit Magnetverschluß, z.B von Schlüter, einbauen lassen.
     
  7. Florian

    Florian

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    Danke Eric für die Antworten.

    > Merkblatt für die Ausführung von Abdichtungen

    Auf diesem Merkblatt steht aber auch, dass die Alternative Abdichtung keine Pflicht ist. Man muss es gesondert im Vertrag stehen haben. Nur dann MUSS es gemacht werden. Stimmt dies, oder habe ich etwas übersehen?

    Inzwischen wurden die Fliesen wieder angeklebt. Das beschädigte Dichtband ist immer noch beschädigt. Man sieht es nicht mehr. Wie kann ich jetzt darauf bestehen, dass dieses Dichtband wieder richtig installiert wird? Der Fliesenleger meint, da dies keine Vorschrift ist, muss er es nicht machen.

    Ich bin der Meinung, wenn es da war, dann muss es auch wieder gemacht werden. Dies würde einen erheblichen Mehraufwand bedeuten, da dann mehrere Fliesen (am Boden) entfernt werden müssen um das Dichtband wieder anzukleben.

    Hat noch jemand Tips? Oder Vorschriften? Rechtssprechungen? :-)
     
  8. Lebski

    Lebski Gast

    Gib dem Fliesenleger eine letzte Chance. Zur Reparatur ist er verpflichtet, der ursprüngliche Zustand ist wieder herzustellen. Droh dem Fliesenleger mit Meldung an die HWK, falls er nicht reagiert. Vieleicht hilft das.
     
  9. Florian

    Florian

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    Hallo Michael,

    Inzwischen habe ich festgestellt, dass es gar kein Fliesenleger war, sondern vom Klepner/Heizung das "Mädchen für alles". Er hat zwar die beiden Fliesen wieder einwandfrei angesetzt und alles schön abgedichtet, aber das Dichtungsband wurde nicht wieder so hergestellt wie es war.
     
  10. Lebski

    Lebski Gast

    Das ändert aber sonst nix.
     
  11. Eric

    Eric

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    Ich weiß leider immer noch nicht, was das Dichtband an dieser Stelle überhaupt soll. Vor der Wanne sehe ich Wasser, kann es also wegwischen.

    Wenn hätte abgedichtet werden müssen, dann die Fuge zwischen Estrich und den Wandanschlüssen, die aber, wenn ich Foto 2 richtig sehe, fehlt, weil wieder mal einer auf die Idee gekommen ist, den Styroporträger ohne Kenntnis der Schall- und Abdichtungsproblematik auf die Rohbetondecke, also in eine Estrichaussparung, zu stellen.

    Deswegen hatte ich auch empfohlen, den angrenzenden Estrichaufbau auf Durchfeuchtung zu überprüfen. Denn ich kann mir kaum vorstellen, daß der Estrich und die Trittschalldämmung trocken geblieben ist, wenn das Wasser durch die Decke bis ins Wohnzimmer gelangt ist.

    Wenn der schwimmende Estrich durchfeuchtet sein sollte, muß Trocknungsmaßnahme durchgeführt werden. Hat der Unternehmer den Estrich überprüft?
     
  12. Florian

    Florian

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    Ja, hat er, und für GUT gefunden.
     
  13. Helmut

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    Alles oder teilweise ?

    Ich hänge mich mal an :

    Ist es erforderlich, im Dusch / Badbereich (Neubau)

    Decken: Fermacell (doppelt verlegt, werden mit Silikat-Farbe gestrichen)
    Wände: Zement-Kalk-Putz, werden mit Fließen belegt
    Boden: Zementestrich, werden mit Fließen belegt, Fußbodenheizung

    komplett mit flüssigem Dichtanstrich zu versehen oder genügt es,
    um und unter Wannen, Waschbecken etc. abschnittsweise und Übergang Wand -Boden mit Dichtband und Abdichtung zu versehen

    An und für sich sind ja die Fließen wasserdicht, das Fugenmateral wasserabweisend und es soll ja auch kein Schwimmbad werden..

    Bei mir im Altbau habe ich bei Badeinbau im DG komplett alles abgedichtet, trotz Fließenbelag.

    Wie wirds richtig gehandthabt ?
    mfg
    helmut
     
  14. Schwabe

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    komplett mit flüssigem Dichtanstrich zu versehen oder genügt es,
    um und unter Wannen, Waschbecken etc. abschnittsweise und Übergang Wand -Boden mit Dichtband und Abdichtung zu versehen

    An und für sich sind ja die Fließen wasserdicht, das Fugenmateral wasserabweisend und es soll ja auch kein Schwimmbad werden..

    Bei mir im Altbau habe ich bei Badeinbau im DG komplett alles abgedichtet, trotz Fließenbelag.

    Wie wirds richtig gehandthabt ?
    mfg
    helmut[/QUOTE]

    Hallo,

    wer behauptet, dass das Fugenmaterial wasserabweisend ist ???
    1. ist das Material nicht wasserabweisend und
    2. sind zwischen Fugenmaterial – Fliese immer Risse; und hier kann Wasser rein.
    Also komplett den ganzen Fußboden und die Randfuge und den Spritzwasserbereich DU/Wanne abdichten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
     
  15. Schwabe

    Schwabe

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    Es sollte offenbar verhindern, daß Feuchtigkeit beim Aussteigen aus oder Überschwappen der Badewanne durch die Fuge Anschluß Boden/Styrdur-Wannenträger in die Bodenkonstruktion eindringt. Von daher nicht schlecht, aber leider falsch gedacht.
    Denn die Anschlüsse Badewannen- und Duschtassenrand/Wandfliesen sind ebenfalls problematisch ( Hinterläufigkeit sobald die Silikonverfugung irgendwann versagt, was sie tun wird ) und dann steht die Feuchtigkeit unter der Badewanne in der Bodenvertiefung und kommt mangels Abdichtung der Decke unter der Badewanne/ Duschtasse erneut ins EG.

    Hallo,

    das sehe ich genauso.
    Sinn und Zweck der Abdichtung ist es, dass Wasser den Fußbodenaufbau erreicht und dort Schaden anrichten kann.
    Deshalb gibt es für die Ausführung das Merkblatt (ist übrigens zur allg. an. Regel der Technik erklärt!!).
    Häusliches Bad ist FBK 1 und - siehe Merkblatt, die Abdichtung ist unter DU/Wanne durchzuziehen!!!
    Und in den Wandecken ringsum ist dann ein Eckstreifen-Dichtband einzuarbeiten. So entsteht
    Eine wannenförmige Abdichtung, wie es logischerweise gewollt wird und vom Merkblatt gefordert wird!

    Also: alles raus!! Komplett neu abdichten! Alles andere ist mangelhaft und Sie haben das Recht der Nachbesserung!!!

    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 5. Oktober 2005
    Ralf Dühlmeyer

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    Ist doch ganz einfach...

    DIN 18195-5 Abdichtungen (u.a.) in Nassräumen, sagt DAS die Räume in bestimmten Bereichen zu dichten sind.
    Nach dem Stand der Technik und den a.R.d.T. (die hier mal wieder nicht dem Normstand entsprechen, sondern diesem vorauseilen) sind auch alternative Abdichtungen (z.B. PCI Lastogum o.ä.) geeignet, obwohl nicht in der DIN aufgeführt. Für die Ausführung (Breite-Höhe-Art der Flächen) gilt das in der Norm gesagte (mindestens).
    MfG
     
  17. Schwabe

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    Halt!! Großer Irrtum!!
    DIN 18195-5 gilt hier nicht! Siehe DIN 18195-1!
    Mfg
    Schwabe
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 5. Oktober 2005
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    So Leute...

    nu werden wir mal ganz spitzfindig (weil die DIN es leider so vorgibt) :D :D
    1) Hat das Bad nen Bodeneinlauf, gilt die 18195-5 evtl. -Bodeneinlauf zur Erleichterung der Reinigung: keine Gültigkeit - Bodeneinlauf für Dusche oder zur Ableitung von austretendem Wasser (WM): Gültigkeit
    2) 18195-5 Nr 7.2 letzter Absatz DIN gilt bei den beschriebenen und vergleichbaren Konstruktionen
    3) Weder Gültigkeit der Norm in Folge eines Bodeneinlaufs noch der Konstruktion: Es greift das Merkblatt + aRdT -> Es ist abzudichten!
    ***
    Und nu wirds noch spannender. (Eric möge mich korrigieren, falls ich irre)
    Abzudichten ist immer (s.o.). Sinn der Abdichtung ist sicherzustellen, dass kein Wasser in die angrenzenden Räume und die tieferliegenden Etagen dringt jund dort zu Schäden führt.
    Wird also eine Abdichtung nur im Bereich der Spritzwasserbereiche und unterhalb von Wanne/Dusche angebracht, ohne durch geeignete Massnahmen - seitliches Hochziehen, ggf. an zu schaffenden Aufkantungen - eine Dichtwanne geschaffen, sondern das Zeugs nur platt auf den Boden geschmiert, wird der geschuldete Erfolg - Eingrenzung des Schadenfalls auf den Raum Bad - nicht erzielt -> Konstruktion mangelhaft. Denn Wasser kann - und wird im Schadenfall auch - von der Abdichtung auf die nicht gedichteten Nachbarfläche(n) laufen.
    ***
    Um den Bogen zum Ausgangsbeitrag zu kriegen ist für mich zumindest die Beschädigung des Dichtbandes ein Mangel. Ob darüber hinaus weitere Mängel an der Abdichtung vorliegen, hat den, der jetzt dran rum gemurkst hat primär nicht interesseiren. Aber den Ist-Zustand muss er wieder herstellen, da dieser benötigt wird.
    MfG
     
  19. Schwabe

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    Hallo Ralf,

    dem kann ich nur zustimmen.
    Trotzdem wäre nochrechtliche Grundlage zu klären. Ich zitiere aus "Merkblatt .....von Abdichtungen...., Ausgabe August 2000":
    häusliches Bad ohne Bodeneinlauf ---> Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse I
    1.1 Allgemeine Hinweise
    ....
    Bei feuchtigkeitsunempfindlichen Umfassungsbauteilen und feuchtigkeitsunempfindlichen Verlegeuntergründen ist, sofern nur die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse I vorliegt, eine Abdichtung nicht zwingend erforderlich. ..."
    Und nun ???
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 6. Oktober 2005
    Ralf Dühlmeyer

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    Bei feuchteunempfindlichen Umfassungsbauteilen....

    < definiere feuchteunempfindliches Umfassungsbauteil >
    Jede Badezimmerwand, die nicht Ausenwand ist, hat eine Rückseite in einem anderen Raum. Und die dortigen Oberflächen gehören für mich zu den Umfassungsbauteilen.
    Feuchteempfindlich sind Gipsputze, Tapeten, Anstriche.
    Mag erstmal seeeehr spitzfindig klingen, nur wenn wirklich Feuchteschäden an diesen Wandoberflächen auftreten, würde man mir als Archi Planungsmängel vorwerfen.
    MfG
     
  22. Schwabe

    Schwabe

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    Ja, als Architekt haben Sie völlig recht, würde ich auch sicherheitshalber so planen, ausschreiben und ausführen lassen. Wenn Sie aber als BSV vom Richter gefragt werden, ob die Ausführung ohne Abdichtung sachgerecht und den gültigen Vorschriften entspricht, wie antworten Sie dann ???????????

    bezüglich feuchtigkeitsempfindlich zitiere ich nochmal:"1.1 Allgemeines...
    ...feuchtigkeitsempfindliche Umfassungsbauteile (z. B. Holzbau, Trockenbau, Stahlbau)"...

    MfG
    Schwabe
     
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