Dimensionierung Geschossdeckendämmung

Diskutiere Dimensionierung Geschossdeckendämmung im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Guten Abend, ich brauche Rat da ich ehrlich gesagt keine Ahung habe... Ich habe mir kürzlich ein Haus gekauft und plane nun gewisse...

  1. guddi47

    guddi47

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    Guten Abend,

    ich brauche Rat da ich ehrlich gesagt keine Ahung habe...

    Ich habe mir kürzlich ein Haus gekauft und plane nun gewisse Dämmmaßnahmen. Das Haus ist aus 1964, (ich glaube) klassisch für diese Zeit hat es 2 volle Geschosse, Satteldacht, Betondecken, gemauerter trockerner Keller. Besonders und nicht unbedingt aus dieser Zeit sind die 4 doppelten Schornsteine, wobei nur 2 noch genutzt werden und aus dem Dach raussschauen.

    Das Haus hat etwa 1998 einen sogenannten Vollwärmeschutz bekommen. Also es wurde die Außenfassade erneuert und dabei eine Isolierschicht von (ich bin mir nicht sicher) etwas 8cm drangebaut wenn ich das richtig gesehen haben bis runter an den Keller(also in Erdreich rein).

    Zwischen den Dachsparren ist komplett Glaswolle in 12 cm (vielleicht auch 15 weiß ich aber nicht, also in Sparrenstärke halt). Sparren und Glaswolle wins von unten mit einer sehr dünnen Folie beklebt.

    Nun zu meinen eigendlich Fragen:

    1. Was und wie dick sollte die Kellergeschossdeckendämmung sinnvollerweise sein? Der Keller ist mit fast 2,30 m recht hoch. Was ist aktuell vom Preis/Leistungsverhältnis unter Berücksichtigung der oben genannten Voraussetzungen sinnvoll? Ich möchte nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen.....

    2. Wie sollte die Dämmung unterm Dach geändert und oder erweitert werden? Ich vermute dass wenn ich Bodenplatten reinlege ich eine gute Dämmwirkung habe, mir jedoch die Ausbaumöglichkeit verbaue weil ich dann ggf. unter die Sparren erneut dämmen müsste, sobald ich ausbaue....?

    Ich hoffe meine Fragen waren verständlich. Mit den Ausbaumahnahmen soll im Oktober begonnen werden, oder gibt es beim Material auch sowas wie saisonale Preisschwankungen?

    Vielen Dank im Voraus liebe Experten
    Daniel

    p.s.: Es heißt glaube ich richtigerweise Mineralwolle...
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Wie wird der Keller genutzt?

    Ich würde mich an der EnEV orientieren, d.h. man sollte 0,3W/m2K erreichen (bitte nachlesen). Je nachdem wie die Decke aufgebaut ist, reichen dafür 8-12cm in WLG035.
    Welches Material man dafür nutzt, darüber kann man streiten.

    Nachdem Du 2,30m an Höhe zur Verfügung hast, würde ich auf Standardmaterial zurückgreifen, denn Dämmplatten o.ä. mit sehr niedriger WLG sind teuer. Stellt man keine Ansprüche an die Verkleidung der Decke, dann würde es wohl genügen, wenn man ausreichend EPS an die Decke klebt. Das ist wohl die kostengünstigste Lösung. Denkbar wäre auch, dass man die Decke abhängt, mit MiWo dämmt und mit GK Platten verkleidet.

    Was Deine Zwischensparrendämmung betrifft, so solltest Du noch einmal genauer hinschauen. Nach EnEV wäre hier ein u-Wert von 0,24W/m2K zu erreichen. Je nachdem was schon an Dämmung vorhanden ist, müsste man also irgendwas um 2-8cm zusätzlich unter den Sparren anbringen.

    Ich würde beide Maßnahmen angehen, da sie mit wenig Aufwand und Kosten verbunden sind.

    Gruß
    Ralf
     
  4. bernix

    bernix

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    ...die Frage ist, ob es nicht sinnvoller ist, die Dämmung gleich an die Stelle zu packen, wo sie endgültig hin soll...

    Es gibt aber auch Dämmplatten (Mineralfaser, HSH), die trittstabil sind (ggf mit Schaltafeln o.ä. an den begangenen Stellen) und moderate Auflasten ertragen.
    Platten, die man auf der Decke auslegen und später weiterverwenden kann.
     
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