Drempel neu dämmen - Dampfsperrenanschluss ?

Diskutiere Drempel neu dämmen - Dampfsperrenanschluss ? im Spezialthema: Wind- und Luftdicht Forum im Bereich Bauphysik; hallo, mein Drempel wurde beim Hausbau nicht richtig gedämmt (beim Winddichtigkeitstest durchgefallen) - im Dachgeschoss zieht es schon...

  1. #1 zugluft, 19.06.2009
    zugluft

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    hallo,

    mein Drempel wurde beim Hausbau nicht richtig gedämmt (beim Winddichtigkeitstest durchgefallen) - im Dachgeschoss zieht es schon ziemlich dolle - die Baufirma will jetzt nachbessern.

    Der Drempel ist ein Holzständerwerk, in das damals 15 cm Rockwool eingelegt wurden. Dann wurde damals von der Dachschräge, über die Drempelhöhe von ca. 50 cm bis ganz nach unten auf den Sockel eine Dampfsperre (dicke Plastikfolie) aufgebracht und das ganze mit Rigipsplatten verschlossen.

    Wenn jetzt die Rigipsplatten abgerissen werden, dann wird ja wahrscheinlich die darunterliegende Dampfsperre zerstört. Ich will sichergehen, dass die Dampfsperre anschließend wieder korrekt verlegt bzw. an die Folie, die an der Dachschräge verbleibt, korrekt angeschlossen wird.

    Was muss ich hierbei beachten - bzw. wo kann ich hierzu Infos nachlesen ? Freue mich über jede Antwort !
     
  2. Julius

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    Das düfte doch egal sein, denn genau diese Dampfsperre (bzw. ihr nicht voerhandener dichter Anschluß an die Umgebung) sind ja anscheinen nicht in Ordnung.
     
  3. #3 zugluft, 19.06.2009
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    klar, aber wie sieht denn ein richtiger Anschluss aus ?
     
  4. KPS.EF

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    Die Anschlussart ist abhängig von den jeweilig unterschiedlichen Randbedingungen (Materialart, Oberflächenbeschaffenheit, Verarbeitungstemperatur, Material- und Luftfeuchte, Staub-, Öl- bzw. Fettfreiheit, Verträglichkeit mit dem jeweiligen Hochleistungskleber (bei Klebeverbindungen) in Verbindung mit den flächigen Luftdichtheitsebenen- Materialien, den zu erwartenden Bauteilbewegungen im Anschluss- und /oder Durchdringungsbereich u.a.m. ... :wow

    Diese Anschlüsse sind vorher fachgerecht zu planen. :think

    Der Planer ist gehalten, dem Verarbeiter (Fachbetrieb!) die erforderlichen Verarbeitungshinweise aufzuzeigen bzw. auf die jeweiligen Hersteller-Montage-Hinweise zu verweisen! :deal

    Die fachgerechte Montage sollte ebenso fachgerecht baubegleitend kontrolliert werden. Den Abschluss bildet eine erneute Luftdichtheitsprüfung (differenzdruckgestützte Leckage-Untersuchung)! :shades

    Wer hier spart, zahlt i.d.R. später ein Vielfaches d'rauf!!! :irre

    KPS.EF
     
  5. #5 zugluft, 19.06.2009
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    ja, hört sich schlüssig an. Und selbermachen wollte ich das auch nicht. trotzdem wäre es schön, wenn man nachlesen könnte "wie wird der Anschluss fachgerecht erstellt" - denn Fachleute haben das ja auch schon vorher (trotz Begleitung durch einen Bauing) verbockt und die waren auch durch den "Planer" höchst detailiert informiert worden, was wie hätte gemacht werden müssen und teuer genug war das auch...

    Wie gesagt: es wäre hilfreich, wenn mir hier jemand einen Link oder eine andere Quelle nennen (z.B. ein Buch oder einen Autor) könnte, wo ich mich schlau lesen kann. Man kann dann doch ganz gegenüber den Bauausführenden argumentieren, als wenn man völlig ohne Durchblick zusehen muss, was da gemacht wird.
     
  6. #6 Gast943916, 19.06.2009
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    der Anschluss muss mit zugelasssener Klebemasse oder noch besser mit Kombriband hergestellt werden, aber jedenfalls mit Anpresslatte um die Dichtheit zu garantieren.


    Gipser
     
Thema: Drempel neu dämmen - Dampfsperrenanschluss ?
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