Dürfen Carportpfosten den Boden berühren?

Diskutiere Dürfen Carportpfosten den Boden berühren? im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Bei uns im Baugebiet wurden mehrere Carports con verschiedenen Firmen aufgestellt. Uns ist aufgefallen das bei Montage mit H-Ankern teilweise...

  1. Rolf

    Rolf

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    Bei uns im Baugebiet wurden mehrere Carports con verschiedenen Firmen aufgestellt.

    Uns ist aufgefallen das bei Montage mit H-Ankern teilweise zwischen Anker und Pfosten Luft gelassen wurde. Teilweise die Pfosten aber auch direkt auf den Anker gestellt wurden. In den Herstellerprospekten erkenne ich auch beide Varianten.

    Hat eine dieser Varianten nennenswerte Nachteile?
     
  2. #2 susannede, 02.01.2006
    susannede

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    Luft, d.h. 2 cm Abstand, vielleicht sogar wegen Reinigung 6 cm, unter dem Holz, ist immer besser als "press" - so kann Feuchtigkeit weder dauerhaft anstehen noch einziehen, das Holz kann durch die Luftzirkulation immer wieder gut abtrocknen. Um Dreck - Sand, Blätter - aus dem Ritz zu entfernen, darf es ruhig ein wenig mehr Luft sein. H-Anker entsprechend wählen.

    Nachtrag - konstruktiv wäre der Fußpunkt sogar deutlich aus dem Spritzwasserbereich herauszuheben - kommt aber darauf an, wie das "Drumherum" ausgeführt wird.
     
  3. #3 Ralf Dühlmeyer, 02.01.2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Moment mal...

    Grundsätzlich ist aus Holzschutzsicht die "schwebende" Variante einem Auflager des Hirnholz vorzuziehen.
    ABER:
    Das bedeutet z.T. recht kräftige Scherkräfte im Bereich der Befestigungen (Schrauben) sowie Druckkräfte in Faserrichtung im Holz nur auf der Minifläche der Schrauben.
    ***
    Da stellt sich dann die Frage, welcher Schaden schneller eintritt: Versagen der Konstruktion im Befestigungsbereich oder Holzfäule.
    Mein Rat:
    Die schwebende Variante NUR mit rechn. Nachweis der Belastbarkeit.
    MfG
     
  4. #4 VolkerKugel (†), 17.01.2006
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    Das machen wir immer so:

    Feuerverzinkter Stahlschuh als U-Profil (h = 160mm mit Bohrungen für die seitliche Verschraubung / F = Ständerquerschnitt) mit angeschweisstem 40mm Dorn 500mm lang in Einzelfundamenten 30/30/80cm mit 10cm "Luft" zum fertigen Belag. Nie Probleme.
     
  5. #5 susannede, 17.01.2006
    susannede

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    Volker, die Frage ist, laßt Ihr auch Luft unter dem Holzpfosten, oder wird der "press" auf den Boden des Us aufgesetzt? Also nicht (nur) wieviel Luft von UK U-Profil bis Boden.

    Gruß,
    Susanne
     
  6. R.J.

    R.J. Gast

    Ganz allgemein sind U oder H-Anker als Stützenfuss für Carports nicht zu empfehlen. Metall an Holz und noch dazu im Spritzwasserbereich... Da sammelt sich das Wasser schnell an den Schraubenlöchern und schnell ist es aus mit der Lochleibungkraft des Holzes und dem Holz überhaupt.
    Die Richtige Variante sind SF mit quasi unsichtbarer Verbindung, z.B. Stegplatte die in den Pfosten eingeschlitz wird und Befestigung mittels Stabdübel von der trockenen Seite eingebracht. Hier wird die vertikale Kraft über die zurückstehende (am besten eingefräßte) Grundplatte und die Stabdübel abgetragen. Kraft parallel zur Faser ist bei Holz eigentlich kein Problem.

    Zum eigentlichen Thema, keinesfalls sollte der Pfosten im H-Anker auf der Bodenplatte stehen, hier sammelt sich schnell das Wasser und zieht ruck zuck in das Hirnholz ein.
    Hier mal ein Link zu SimpsonStrongTie:
    http://www.simpsonstrongtie.de
    und das sind z.B. die Stützenfüsse die geeignet wären:
    IS und IS Maxi
    I
    ISB und ISB Maxi
    JIS und JIB
     
  7. #7 susannede, 17.01.2006
    susannede

    susannede

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    Danke R.J.!
    [​IMG]
     
  8. R.J.

    R.J. Gast

    Genau so einer!
    Und dann noch ausreichend Abstand zum Boden einplanen.
     
  9. #9 Ingo Nielson, 17.01.2006
    Ingo Nielson

    Ingo Nielson

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    genau. und dass sieht total scheisse aus... :fleen
    irgendwie........halbfertig, oder?
     
  10. #10 susannede, 17.01.2006
    susannede

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    Wie halbfertich? Weil der Pfosten dann so (scheinbar) über dem Boden rumschwebst? "Na, Kleiner, noch nicht ganz angekommen?" Oder wie?
     
  11. H.PF

    H.PF

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    Unsere Nachbarn haben vor zwei oder drei Jahren ihren Carport gebaut und die Stützen ca 1,5 m in den Boden eingelassen :yikes :yikes , die Statik war mit Eingespannten Stützen gerechnet :irre :irre :irre
    Den Statiker hätte ich in die Wüste gejagt :boxing

    Und ihr diskutiert hier über ein paar mm :D :D :D
     
  12. #12 susannede, 17.01.2006
    susannede

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    @ H.PF....(ganz leise: aber nur noch mal zur Sicherheit "Ich meinte den Pfosten...") :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o
     
  13. H.PF

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    Oje, Schande über mein Haupt, habe ich Stützen gesagt????? :yikes :yikes :yikes :yikes :yikes


    Meinte natürlich den Pfosten


    Gruß Holger
     
  14. #14 susannede, 17.01.2006
    susannede

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    Nee, darum ging's gar :D :D :D , aber is gut... :winken
     
  15. #15 Torsten Stodenb, 18.01.2006
    Torsten Stodenb

    Torsten Stodenb

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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Wenn bei U- oder H-Profilen zwischen den Metallflanken und dem Holz einige mm Luft bleiben, so dass nur die Schrauben Berührung mit dem Holz haben, wo gibt es dann ein Problem? Sage niemand, Wasser kann zwischen Schraube und Holz eindringen und das Holz verrotten lassen. Das würde Jahrzehnte dauern.
    Besser und eleganter sind allerdings wohl die eingefrästen Stützenfüße.
     
  16. WolfJ

    WolfJ Gast

    Bei meinem Carport wurden die Pfosten (Eiche) einbetoniert.
     
  17. matzi

    matzi

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    Und Ingo hat recht. Das mit der eingeschlitzten Platte sieht Scheiße aus.
    Ich nehme immer die mit einem Dorn in der Mitte, den kann man einbohren .
    Siehe :http://www.luebbenower-metallbau.de/
    meistens SR. Die Füße sehen wenigstens nicht baumarkmäßig aus.
    Gruß Matzi
     
  18. R.J.

    R.J. Gast

    Ob nun eingeschlitzt (geht auch unsichtbar) oder mit Dorn, solange die Windsogkräfte berücksichtigt werden ist das wohl Geschmacksache.

    Einbetonierte Holzpfosten würde ich mir tunlichst verkneifen, das ist einfach nicht Materialgerecht (auch Eiche). Naja, mit jeder Menge Gift geht einiges.
    Luft zwischen Holz und Metall? Wie gewöhne ich denn meinem Pfosten das Quellen und Schwinden ab und wie bitte berechne ich denn sowas, mehrschnittige Verbindung durch die luft?
    Ob nun Jahrzehnte oder kürzer, die Standsicherheit muss über die Gesamte Lebensdauer gegeben sein.
    Die einzige richtige Variante ist den konstruktiven Holzschutz auszureizen, d.h. Holz raus aus dem Spritzwasserbereich und keine Holz-Metall-Verbindung im wasserbeaufschlagten Bereich.
     
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