Durchlauferhitzer an bestehende Warmwasserzentralleitung anschließen ?

Diskutiere Durchlauferhitzer an bestehende Warmwasserzentralleitung anschließen ? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe eine relativ alte Zentralölheizung, welche für die Heizkörper sowie für die Warmwasserbereitung zuständig ist. Nun empfinde...

  1. Peter1971

    Peter1971

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    Hallo,

    ich habe eine relativ alte Zentralölheizung, welche für die Heizkörper sowie für die Warmwasserbereitung zuständig ist.

    Nun empfinde ich es als absolute Verschwendung, dass die Zentralölheizung den ganzen Sommer durch, Tag und Nach läuft nur um die Warmwasserversorgung sicherzustellen.
    Zudem das warme Wasser nur max. 2mal täglich benötigt wird und zwar um morgens und abends kurz zu Duschen (2-Personen-Haushalt).

    Leider ist meine Heizung nicht mit einer Solaranlage kompatiebel und für die Umrüstung auf eine neue Heizungsanlage, welche kompartiebel wäre, fehlt mir momentan das Geld.

    Nun habe ich mir folgendes überlegt und wollte hier fragen, ob das so machbar wäre:

    Ich schaffe mir einen Durchlauferhitzer an und schließe diesen Durchlauferhitzer parallel zur bestehenden Zentralheizung an den Warmwasserkreislauf an.
    D.h. ich trenne die Warmwasserabgangsleitung direkt am Heizkessel auf, schalte ein T-Stück dazwischen und schließe dann an dieses T-Stück den Warmwasserabgang des Durchlauferhitzers an.
    Um die beiden Kreisläufe (Zentralheizung / Durchlauferhitzer) zu trennen, würde ich in das T-Stück jeweils in die Leitung, welche vom Durchlauferhitzer und welche von der Zentralheizung kommt, noch einen Absperrhahnen verbauen).

    Durch dieses Vorhaben, könnte ich im Sommer die Zentralölheizung komplett ausschalten und das 2malige tägliche Duschen über den Durchlauferhitzer realisieren.

    Wenn im Winter dann die Zentralheizung wieder läuft, so schalte ich den Durchlauferhitzer wieder aus und beziehe mein warmes Wasser wieder über die Zentralölheizung.

    Kann ich diese Idee so umsetzen oder gibt es dabei Probleme ?

    Falls das möglich wäre, welche Leistung sollte der Durchlauferhitzer haben (an der Entnahmestelle an der Dusche kommen max. 10L/Min Wasser heraus).

    Ich denke 24KW sollten ausreichend sein, da auch gewährleistet sein sollte, dass auch mal ggf. an 2 Entnahmestellen warmes Wasser zeitgleich entnommen werden kann ?

    Vielen Dank für die Infos.
    Gruß Peter
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    NEIN !

    Abgesehen davon, ohne die Anlage zu kennen, kann niemand sagen wie man das Problem lösen könnte. Deswegen sollte sich das ein Fachmann vor Ort anschauen.

    Hier mal lesen.

    http://www.bosy-online.de/Legionellen.htm

    Und dann mal überlegen, ob es sinnvoll ist, wenn Du an Deiner TW-Installation rumbastelst.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Peter1971

    Peter1971

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    Hallo,

    wieso soll ich mit Legionellen Probleme bekommen ?

    Weil ich die Zentralölheizung während des Sommers ausschalte und sich somit dann im Kesselwasser Legionellen bilden können ?

    Stimmt, da könnten sich welche bilden, wenn ich jedoch VOR Wiederinbetriebnahme des Kessels die Kesseltemperatur auf ca. 80°C hochfahre, so töte ich doch alle Legionellen wieder ab, oder ist das ein Trugschluss ?

    Prinzipiell geht es mir hier um die Frage, ob ich einen BESTEHENDEN Warmwasserkreislauf von der BESTEHENDEN Ölzentralheizung abtrennen kann und über die Sommermonate das warme Wasser BEDARFSMÄSSIG mit einem zentral angeschlossenen Durchlauferhitzers produzieren kann und dadurch dann die Ölzentralheizung während dieser Zeit komplett ausschalten ?

    Wie gesagt, Legionellen ist ein Problem, doch mit der entsprechenden Aufheizung des Wassers sollte dieses Problem doch wieder gelößt sein, oder habe ich da was falsch verstanden ?

    Vielen Dank für die Infos.
    Gruß Peter
     
  5. #4 gunther1948, 11. August 2009
    gunther1948

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    hallo
    das mit der heizungsanlage die nicht mit einer solaranlage kompatibel sein soll versteh ich nicht ganz ist eigentlich mit einem vorgeschalteten wärmetauscher kein problem.
    aber zu deiner innovativen lösung. Durchlauferhitzer sollten möglich nahe an den entnahmestellen eingebaut werden. meine frage ist wie lange willste den durchlauferhitzer quälen bis dann endlich am hahn warmes wasser kommt wenn das ding irgendwo im heizraum einbaust, zirkulation kannste wohl knacken ????

    gruss aus de pfalz
     
  6. Julius

    Julius

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    Ich sehe keinen Grund, warum das nicht machbar sein sollte.
    Fachgerechte Ausführung vorausgesetzt.
    Und das mit den Legionellen verstehe ich auch nicht. Das Wasser im Speicher ist doch für deren Vermehrung zu kalt.

    24kW sollten es jedoch schon sein. Es ist aber zu prüfen, ob diese Leistung netzseitig überhaupt zur Verfügung steht! Ggf. ist die Zustimmung des VNB zum Anschluß nötig.
    Aber das weißt Du hoffentlich selbst.

    Was hängt denn alles an Zapfstellen dran?
    U.U. wäre es noch besser, den DLE im Bad zu montieren und stets durchströmen zu lassen (muß dann aber ein heißwassergeeigneter sein).
     
  7. Stoni

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    Zeitschaltuhr mit Wochenprogramm für Vierfuffzich aus'm Elektrofachhandel und Kessel geht nur noch alle 2-3 Tage zusammen mit Zirkulationspumpe an.
    Wärmegedämmt wird das betagte Stück ja wohl sein.

    Gruß Stoni
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Dann lies Dir die Sache mit den T-Stücken noch einmal durch.
    Was glaubst Du auf welche Temperatur das stagnierende Wasser in den Leitungsstücken kommt?

    Außerdem, was mit dem Wasser im Speicher passiert ist schwer abschätzbar, aber "kalt" bleibt es sicherlich nicht. Legionellen wäre da nur ein Thema.
    Ganz nebenbei bemerkt, wissen wir noch nicht einmal ob und was für ein Speicher da verbaut ist.

    Ich bleibe dabei, ohne genau zu wissen was da an Installation vorhanden ist, kann ich nichts empfehlen, aber die DLE Geschichte ist so wie geplant nicht durchführbar.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Peter1971

    Peter1971

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    Hallo,

    bezüglich der Kompatibilität meiner Anlage mit einer Solaranlage:

    Meine Heizung ist ein kompakter Block OHNE seperaten Warmwasserspeicher.
    An diesem "Block" hängt der Brenner und dieser Brenner wärmt das Brauchwasser UND das Wasser der Zentralheizung ZUSAMMEN auf.
    Ich habe auch KEINE getrennten Regelmöglichkeiten, um das Brauchwasser vom Zentralheizungskreislauf getrennt regeln zu können.

    Wenn ich nun eine Solaranlage anschließen wollte, WO müsste man dann den Anschluss für den Wärmetauscher anbringen ?
    Ich meine, das geht bei meiner Anlage nicht.
    Falls doch, so wäre ich natürlich über nützliche Tipps dankbar, denn dann wäre eine Solaranlage ggf. doch in Betracht zu ziehen.

    Bezüglich den Entnahmestellen:
    Hauptsächlich wären es 2 Duschen, die eine liegt ca. 5m vom Heizraum entfernt, die andere ca. 15m.
    Eine Zirkulationsleitung besteht nicht und somit muss man halt an der längeren Leitung etwas in den sauren Apfel beisen und etwas auf warmes Wasser warten.

    Sicherlich wäre es eine Alternative, den Durchlauferhitzer in das jeweilige Bad zu installieren, doch um an die Leitung der Dusche zu kommen, müsste man die Wand in dem jeweiligen Bad aufstemmen und das möchte ich möglichst verhindern.
    Im heizraum hingegen komme ich frei an ALLE Leitungen ran, da sie Aufputz liegen.

    Bezüglich Ausführung, würde ich natürlich NICHT selbst herumbasteln, sondern einen Heizungsmechaniker das machen lassen, lediglich die Elektrik würde ich als Elektroinstallateur selbst machen.

    Gruß Peter
     
  10. Peter1971

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    Hat man damit dann nicht Probleme mit Kondenswasser im Kessel und läuft damit Gefahr, dass der Kessel durchrostet ?

    Ausserdem stehen dann ja auch wieder Legionellen in den Raum, denn der Kessel kühlt ja doch ggf. sehr aus und ausserdem braucht dann das Wiederaufheizen des Kesselwassers doch mehr Energie, wie wenn ich den Kessel permanent auf Temperatur hate, oder ?

    Gruß Peter
     
  11. R.B.

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    Da haste den Hals aber gerade noch einmal aus der Schlinge gezogen. :mega_lol:

    Erzähl uns mal um was für einen "steinzeitlichen Kessel" es sich handelt. Einen externen Speicher kann man evtl. einfach ergänzen. Dann klappt´s vielleicht auch mit Solar. Oder mit einer BW-WP oder......

    Gruß
    Ralf
     
  12. Peter1971

    Peter1971

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    Der Kessel ist ein
    Buderus Deltatherm 12 (Baujahr 1981)

    Bezüglich externer Warmwasserspeicher gibt es ein Problem und das ist das Raumproblem, denn der Heizraum ist derart klein, dass da wohl KEIN Platz mehr für einen zusätzlichen Speicher ist ;-(
    Aber das Problem wäre erstmal zweitrangig, denn da könnte man ggf. eine Lösung finden.
    Wäre denn meine Anlage mit einem zusätzlichen Speicher nachrüstbar ?

    Gruß Peter
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Ich konnte keine Unterlagen zu der Kiste finden. Die hätte sich den Ruhestand an sich verdient.

    Weiß jemand wie groß der WW-Speicher in der Kiste ist?

    Ich möchte mal behaupten, daß man einen Solarspeicher ergänzen kann. Die Frage ist nur, wie man den am geschicktesten einbindet. Sind alle Anschlüsse an der Rückseite zugänglich?

    Das sollte man sich auf jeden Fall vor Ort anschauen. Geht nicht, gibt´s nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  14. Peter1971

    Peter1971

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    Da gebe ich dir recht und wenn ich die finanziellen Möglichkeit hätte, so würde ich die Anlage auch austauschen, doch ich musste wichtigere Dinge an meinem Haus zuerst in Angriff nehmen (Aussensubstanz) und nun ist eben leider kein Geld mehr für eine neue Heizungsanlage drin. :(

    Die Heizung besteht aus einem rechteckigen Block (ca. 60cm breit und 150cm hoch), aus dem "Deckel" gehen 3 Rohre raus: 1x Kaltwasserzuleitung, 1x Warmwasserableitung, 1x Zirkulation (nicht angeschlossen).
    Aus der Rückseite kommen 4 Rohre raus, 1x aus der oberen Hälfte der Sicherungsvorlauf, einmal relativ mittig der Kesselvorlauf, im unteren Drittel der Rücklauf und ganz unten kommt die Leitung zum Befüllen des Heizkreislaufes mit Wasser heraus.

    An die zwei Vorlauf-Leitungen (Sicherungsvorlauf und Kesselvorlauf) ist jeweils ein seperater Heizkreislauf angeschlossen.
    D.h. der Sicherungsvorlauf ist die "Zuleitung" zum Mischer vom HK1 und der Kesselvorlauf ist die "Zuleitung" zum HK2.

    Daten zum Wassertank habe ich auch noch gefunden:

    Nenninhalt: 100L
    Leitung: 23KW

    Gruß Peter
     
  15. #14 Zuviel Zeit, 12. August 2009
    Zuviel Zeit

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    Rechne das Ganze doch einfach mal durch...

    Die vorhandene Anlage ist steinalt, rechnen wir aber mal großzügig dass sie noch 5 Jahre überlebt.

    Dann muss sich deine Investition in einen Durchlauferhitzer in den 5 Jahren armortisieren.

    Der DLE wird wohl selbst bei Wahl eines einfachen Modells nicht unter 500€ inkl. Installation zu haben sein, wobei ich die Installationskosten eher höher ansetzen würde, denn manchmal lässt sich der Energieversorger nur durch Tausch der Hausanschlusssicherungen zur Genehmigung eines DLE bewegen lassen.
    Diesen Tausch lässt er sich dann gerne fürstlich bezahlen.

    Du musst also pro Jahr 100€ einsparen um am Ende mit einem Plus dazustehen.
    Das halte ich für unwahrscheinlich, denn schließlich ist Strom ja deutlich teurer als Öl.

    Es macht also eher Sinn das Geld schonmal als Grundstock für die Heizungserneuerung bereitzulegen und ggf. die Kesseltemperatur runterzuregeln.
    Das sollte ja möglich sein.

    Gruß
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Die Kiste ist nun 28 Jahre alt, und da würde ich mir sehr gut überlegen, was ich noch investiere. Andererseits wäre jetzt ein Kesseltausch nur dann sinnvoll, wenn das Gebäude zeitgemäß gedämmt ist. Sonst steht wieder eine Kiste im Keller die ineffizient läuft, nur dann eben "digital".

    In meinen Augen gibt es folgende Ansatzpunkte.

    1. Vorhandenen Kessel dämmen, Einstellungen optimieren
    2. Solartauglicher DLE nachschalten (Zirk. hast Du anscheinend nicht)
    oder
    3. Solaranlage vorschalten
    oder
    4. eine BW-WP

    Ihr habt vermutlich einen sehr geringen WW-Bedarf. Damit wäre der DLE eine durchaus interessante Alternative. Diese Variante würde wohl die geringsten Investitionskosten verursachen, sie hätte jedoch die höchsten Verbrauchskosten, was sich bei Eurem geringen Bedarf vermutlich nicht so stark bemerkbar machen sollte. Investitionskosten für einen elektronischen DLE der auch solartauglich ist, wären wohl um die 500,- € zzgl. Montage und Kleinteile.

    Eine BW-WP kostet etwa 2.000,- € zzgl. Kleinteile und Montage. Dafür wären die Verbrauchskosten deutlich niedriger als beim DLE.

    Die Solaranlage wäre noch einmal teurer als die BW-WP, würde aber im Sommer das WW gratis zur Verfügung stellen. Aufgrund Eures geringen WW-Bedarfs könntet Ihr die Vorteile der Solaranlage aber kaum nutzen. Die meiste Zeit würde sie wohl sinnlos auf dem Dach liegen weil der Speicher voll (geladen) ist und Ihr kaum WW verbraucht.

    Jetzt spekulieren wir mal weiter.

    Euer WW-Bedarf dürfte wohl zwischen 100 Litern und 150 Litern pro Tag liegen. Da reden wir von etwa 3,5-5kWh oder ca. 0,70 € bis 1,- € pro Tag.

    Mit der BW-WP im Sommer wären das ca. 0,25 € bis 0,35€ pro Tag.

    Bei der Solaranlage lässt sich das nur schwer abschätzen. Zudem müsste geklärt werden, wie nachgeheizt wird wenn mal keine Solarwärme zur Verfügung steht. An sonnigen Tagen kann die Solaranlage sicherlich den Bedarf zu 100% decken, aber es gibt ja nicht nur Sonnentage.

    Man könnte nun überlegen, was die WW-Aufbereitung mit dem Öler kostet. Dazu müsste man zuerst einmal Zahlenmaterial haben. Ich schätze jedoch, daß mit entsprechender Optimierung, kaum mehr als 1,5-2,0 Liter Öl pro Tag durchgehen sollten. Das wären nach aktuellen Ölpreisen etwa 0,90 bis 1,20 € pro Tag.

    Gruß
    Ralf
     
  17. Stoni

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    Hallo Peter 1971,

    geh doch mal hierher http://www.buderus.de/Info_Center/Fachinformationen/Fachunterlagen/Technische_Unterlagen-2379220.html
    Suchen nach Bedienungsanleitung und dann Deltatherm 12.

    Die PDF 286 477 (1) hat neben Schnittschaltbild von der Kiste auch die Beschreibung zur Außerbetriebnahme der Heizung drin.
    Dann aber darauf achten, daß die beweglichen Teile nicht festgammeln - sonst wird's sparen teuer :D und die Kollegen vom anderen Stromkreis haben wieder Arbeit :bounce:


    Bezüglich Kondenswasserbildung: Jetzt geht der Kessel ja auch mal außer Betrieb und der Brennraum kühlt aus - von daher wohl kein Problem.
    Legionellen: Die Biester werden ja alle 2 oder 3 Tage totgemurkelt - und
    soooo schnell bilden die sich ja auch nicht.

    Gruß Stoni
     
  18. Peter1971

    Peter1971

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    Genau dafür geht momentan mein ganzes Geld drauf.
    Ich lasse gerade neue Fenster einbauen (alte Fenster sind knapp 50 Jahre alt und fallen so langsam auseinander) und zusätzlich lasse ich noch die Fassade und das Dach dämmen.

    Sobald die Finanzen wieder besser stehen, wird auch eine neue Heizungsanlage in betracht gezogen, doch die nächsten paar Jahre ist das jetzt erstmal finanziell nicht drinne und deswegen muss ich meine bestehende Anlage möglichst günstig optimieren.

    Da unser Warmwasserverbrauch wirklich sehr gering ist (rund 2x Duschen am Tag), finde ich persönlich es sehr verschwenderisch, dass die Zentralheizung dafür 24h läuft und somit ständig (auch wenn kein warmes Wasser benötigt wird) warmes Wasser vorhält.

    Aus diesem Grund kam ich eben zu der Überlegung mit dem Durchlauferhitzer, der mir dann lediglich 2x am Tag für ca. 10 Minuten warmes Wasser produzieren muss.

    Sicherlich ist die Aufheizung über Strom immer eine relativ teure Angelegenheit, doch betrachtet man die Tatsache, dass der Durchlauferhitzer nur 2x am Tag kurz das Wasser aufheizt und im Gegensatz dazu die Zentralheizung 24h läuft, ist doch der Durchlauferhitzer die günstigere Alternative, oder ?

    Andere Möglichkeit wäre noch, dass ich die Warmwassertemperatur ziemlich runter drehe und per Zeitschaltuhr die Zentralheizung nur 2x am Tag für ca. 2h anschalte (immer in dem Zeitraum, indem ich das warme Wasser benötige).
    Durch die runter gedrehte Wassertemperatur müsste die heizung nach Wiedereinschalten das Wasser nicht all zu sehr aufwärmen und somit wäre der Verlust durch das Abschalten der Heizung und das dadurch verbundene Abkühlen des Kesselwassers, wohl relativ gering.

    Doch schadet diese Methode mit der Zeit nicht dem Kessel ?

    Sicherlich, auch Legionellen wären bei geringer Kesseltemperatur ein Thema, doch dem könnte man ja entgegenwirken, indem man wöchentlich 1x die Temperatur hochfährt und somit die Keime abtötet, oder ?

    Gruß Peter
     
  19. Peter1971

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  21. R.B.

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    Aber nicht bei der ursprünglich geplanten "Parallelschaltung" !

    Ich habe mit Sicherheit keine Angst vor Legionellen, und gehe mit dem Thema auch relativ locker um, ABER es gibt Grenzen wo auch meine Toleranz zu Ende ist.

    Nein, die Kesseltemperatur wirst Du kaum unter die 60°C bringen. Und selbst wenn, dann geht der Kessel über den Jordan (wo er an sich auch hingehört).

    ich habe Dir oben ein paar Ansatzpunkte genannt. Jetzt mußt Du selbst entscheiden. Eine Einbauanleitung werde ich sicherlich nicht liefern, denn aus der Ferne kann man da nur falsch liegen. Dafür solltest Du Dir jemanden holen der sich mit so etwas auskennt und der sich die Sache vor Ort anschaut.

    Pimp my Heizkessel.

    Gruß
    Ralf
     
  22. Peter1971

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    Also wenn ich die Kesseltempertur derat herunter regel, dass ich den Kessel nur 2x am tag für 2h einschalte, dann senkt sich die Kesseltemperatur in den Pausen schon auf 40°C ab !

    Dass der Kessel ausgetauscht gehört, brauchst man nicht immer wieder zu erwähnen, mir ist bewusst, dass meine Anlage knapp 30 Jahre alt ist und somit absolut veraltet, doch wenn man KEINE finanziellen Mittel hat, die Anlage auszutauschen, was soll man dann in diesem Fall tun ?

    Ich kann nur versuchen, mit meinen begrenzten finanziellen Mittel die bestehende Anlage zu optimieren !"


    Könntest du mir zu 2. vielleicht noch kurz erklären, wie du das mit dem NACHSCHALTEN meinst ?

    Zu 3. Kann man an meine Anlage überhaupt eine Solaranlage vorschalten und falls ja, wie macht man das mit dem Wärmetauscher, wie bringe ich die Wärme der Solaranlage in meinen Kessel ?

    Es ist mir schon klar, dass im Endeffekt ein heizungsbauer vor Ort diese Punkte klären muss, doch bevor ich mir den Heizungsbauer ins Haus hole, kann ich mich hier doch schonmal vorab informieren und dann dadurch besser mit dem Heizungsbauer kommunizieren (und mich auch besser gegen irgendwelche "Baupfusch"-Vorhaben rüsten, da ich ja dann schon etwas Einblick in die Materie habe).

    Gruß Peter
     
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