Durchnässtes Mauerwerk in Rohbauphase Bitumendickbeschichtung

Diskutiere Durchnässtes Mauerwerk in Rohbauphase Bitumendickbeschichtung im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir sind zur Zeit in der Bauphase. Wir haben einen gemauerten Keller der gegen nichtdrückendes Wasser abgedichtet wird....

  1. Tuett

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    Hallo zusammen,

    wir sind zur Zeit in der Bauphase. Wir haben einen gemauerten Keller der
    gegen nichtdrückendes Wasser abgedichtet wird.

    Nun hat der Bauunternehmer begonnen mit dem Auftragen der Dickbeschichtung, bisher eine wirklich gute Arbeit. Leider hat es in
    den letzten Tagen sehr stark geregnet und die Wände und die unterste Mauerwerksschicht ist total mit Wasser durchnässt.

    In der Anleitung der verwendetetn Dickbeschichtung PCI-Pecimor 1k steht,
    dass eine Feuchtigkeitseinwirkung auf die Beschichtungsrückseite unzulässig sei.
    Die Wände sind mit Grundierung vorgestrichen und die Bodenplatte sowie ein Teil der ersten Steinreihe ist mit Dichtschlämme vorbereitet wirden.

    Meine Frage ist welche Auswirkung hat die Feuchtigkeit auf die Beschichtungrückseite und wie ist mit den noch nicht fertiggestellten Wänden zu verfahren?
    Muss die erstellte Dickbeschichtung abgetragen werden?

    Der BU möchte mit dem Isolieren des Keller beginnen. Sollte ich das unterbinden?

    Über Antworten und Hinweise würde ich mich freuen!

    Gruß
    Thomas
     
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  3. Eric

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    Können wir Fotos von dem derzeitigen Zustand der freigelegten Kelleraußenwände sehen? Möglichst auch mit der Aufstauhöhe des dort stehenden Niederschlagswasser.
     
  4. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Ich verstehe das so das die Befürchtung bestehet, dass das Wasser im Baukörper steht?

    Für diesen Fall ist der Rückfeuchteschutz durch Dichtschlämme vorgesehen.
     
  5. #4 Abdichten, 15. Juni 2009
    Abdichten

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    Die frage ist doch:
    Ist die 1K Bitumendickbeschichtung trocken ?
    Ist eine Referenzprobe angelegt worden ?
    Ist die Schichtdicke eingehalten worden ?
    usw...
     
  6. Robby

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    Die Referenzprobe hat damit gar nix zu tuen, eine Referenzprobe wird auf einem ähnlichen Bauteilstück unter ähnlichen Bedingungen wie doie Abdichtung gelagert. Die Hinterfeuchtet dann aber nicht.

    Die Schichtdicke muss hier auch nicht protokolliert werden.
     
  7. Tuett

    Tuett

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    Hallo und danke für die ersten Antworten!

    Was ist eine Referenzprobe? (Ein Bereich den man aufschneidet um die Schichtdicke zu überprüfen?)
    Die Bitumendickbeschichtung ist trocken gewesen!
    Sie ist in zwei Arbeitsgängen aufgetragen worden und ich denke sie ist 3mm dick. Aber wie kontrolliert man die Dicke ohne die durchgehende Schicht zu zerstören.
    Anbei noch ein paar Fotos von den Wänden innen und außen!

    http://www.imgimg.de/bild_IMG29159debbffeJPG.jpg.html

    http://www.imgimg.de/bild_IMG2918c3e66754JPG.jpg.html

    http://www.imgimg.de/bild_IMG29228131c718JPG.jpg.html

    http://www.imgimg.de/bild_IMG29124e16bc7cJPG.jpg.html

    http://www.imgimg.de/bild_IMG290376fe2e72JPG.jpg.html

    Über Rückmeldungen würde ich natürlich freuen!

    Gruß
    Thomas
     
  8. Robby

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    Bild 1: Keine Hohlkehle

    Bild 2:sieht aus wie Wasserläufer in nicht ganz hartem Zustand

    Bild 3: wie 2.

    Bild 4. Wo ist denn auf den Kopfseiten der Steine eine Schicht ? Da guckt der Stein raus

    Bild 5: Wenn von hinten Rückfeuchtung stattfindet muss ein Rückfeuchtungsschutz hin.

    Referenzprobe wäre ein Ziegel ähnlich bestand, ebenso beschichten und in der BAugrube lagern. Wenn keine angelegt ist kann man auch einen Keilschnitt im Bestand machen.
     
  9. Tuett

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    Bild1: Der Überstand ist nach unten abgeschrägt worden. Gibt es Nachteile gegenüber der üblichen runden Bierflaschenhohlkehle?
    Bild2/3: Wie kann man die Wasserläufer ausbessern?
    Bild4: Bis da ist der BU noch nicht herum!
    Bild5: Die Wände sind alle vorbereitet wie Bild1 (Grundierung und im Sockelbereich + 1,5 Steinreihe Dichtschlämme)
     
  10. #9 Carden. Mark, 15. Juni 2009
    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Die Bilder sind mir zu groß zum öffnen.
    Ich lade hier mit 0,3Mbits (oder so)
    daher beantworte ich nur die erste Frage.
     
  11. Tuett

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    [​IMG]

    Das stimmt, die Keilabschrägung ist sehr dick beschichtet worden.
    An einigen Stellen ist sie noch sehr weich und an zwei drei Stellen sieht
    der Überstand so aus wie auf dem Bild.
    Trocknet der Überstand auch wenn die Isolierung punktweise aufgeklebt wird?

    Gruß
    Thomas
     
  12. #11 Carden. Mark, 15. Juni 2009
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    Wie jetzt - Punktweise aufgeklebt??
     
  13. Tuett

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    Der Kleber wird punktuell auf die Isolierung aufgetragen und anschließend auf die
    Wand bzw. Bodenplattenüberstand geklebt.
     
  14. #13 Carden. Mark, 15. Juni 2009
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    Ah - jetzt verstehe ich.
    Das Wörtchen Isolierung war der Hänger.
    Isolieren tut der Elektriker.
    Der Maurer dämmt oder sperrte / bzw. dichtet ab.
    Du meinst hier also DÄMMEN.
    Ob die noch trocknet ist nicht die Frage.
    Sondern, was die darauf soll, bis alles durchgetrocknet ist.
    Die hat hier nichts zu suchen - bis alles durchgetrocknet ist.
    Die Abdichtung kann hierdurch beschädigt werden.

    Welche Vorteile sollen genossen werden, durch das zu frühe aufkleben der Dämmung?
    Verstecken????
    Kann doch wohl nicht die Lösung sein.
     
  15. #14 Carden. Mark, 15. Juni 2009
    Carden. Mark

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    Man könnte auf dem Bils aus #10 glauben die zementöse Schräge erkennen zu können.
    Das wäre dan natürlich schon mal gaaaaaaanz schlecht.
     
  16. Tuett

    Tuett

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    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    Hier nochmal die Bilder in etwas kleinerer Form!
    Ich glaube nicht das etwas versteckt werden soll! Der Bauunternehmer (2Mannunternehmen) möchte den Keller fertigstellen.

    Aber ich werde ihn auffordern die Isolierung nur auf getrocknete Schichten zu kleben! Trocknet die Dickbeschichtung noch unter der Isolierung?

    Gruß und Dank
    Thomas
     
  17. Robby

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    Es gibt mittlerweile Hohlkehlkehlen für sowas. Oben auf Bild 4 sehe ich immer noch keine Schicht auf den Kopfseiten der Steine. Auf Bild aus btr. 10 könnte eine Ansammlung von Füllstoffen sein? Obs trocken ist? Keilschnittprobe....
     
  18. #17 Carden. Mark, 16. Juni 2009
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2009
    Carden. Mark

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    nur wofür sollen die gut sein?
    Nur um die Norm zu erfüllen.
    Den Sinn der Sache wird ME nach durch die Schräge auch erzielt.
    Der ungeübte Abdichter tut sich mit der Ichsel auch leichter als mit einer Rundung.

    Meine Meinung - nicht die der Norm.
     
  19. Tuett

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    [​IMG][​IMG]

    Danke für eure Beiträge, aber wie würdet ihr mit den nassen Wände verfahren?
    Das Auftragen der Dickbeschichtung stoppen und Bau stilllegen.
    Den Bau lüften um die Feuchtigkeit herauszubekommen und danach weitermachen.
    Dichtschlämme von innen auf die unterste Steinschicht auftragen um zu verhindern, dass diese weiter Feuchtigkeit zieht?
    Wie hoch ist die Gefahr das die Feuchtigkeit hinter die vorhandene Bitumenschicht kommt und dort verdamft, sich Wasser bzw. Luftblasen bilden und die ganze Beschichtung undicht ist?

    Thomas
     
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  21. sk8goat

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    Warum nimmt man nicht einfach 2K Dickbeschichtung?
    Da muss man nicht erst lange warten bis sie getrocknet ist und die Feuchtigkeitseinwirkung ist kein Thema.
     
  22. Robby

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    Doch klar braucht die auch um durchzutrocknen das Problem der rückseitigen Feuchtebeanspruchung würde bestehen bleiben.

    Warum wird nicht ein Keilschnitt am Objekt gemacht? In dem Rahmen kann zugleich die Haftung geprüft werden.
     
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