Ecke unten im Schlafzimmer feucht

Diskutiere Ecke unten im Schlafzimmer feucht im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, vielleicht bekomme ich hier einen Rat? Im Schlafzimmer haben wir eine fechte Ecke entdeckt. Diese ist am Boden, dort wo sich zwei...

  1. mogli70

    mogli70 Gast

    Hallo, vielleicht bekomme ich hier einen Rat? Im Schlafzimmer haben wir eine fechte Ecke entdeckt. Diese ist am Boden, dort wo sich zwei Außenwände treffen. Wir lüften ca. 3-4 Tag - Stoßlüften - Heizung auf 19 Grad tagsüber und auf 18,5 Grad nachts. Bevor wir diese Stelle entdeckt haben, haben wir die Heizung eigentlich immer aus gehabt, auch die Schlafzimmertür stand öfters spaltweise auf (geht in den Gang).

    Wir hatten einige "Handwerker" da. Klar ist, dass die beiden Außenwände (Wetterseite) nicht isoliert sind. Auch ist klar, dass die Farbe darauf leider ausgeschwaschen ist und die Nässe nicht abweißt. Es gehen in dieser Wand, auf dieser Höhe oder im Boden an dieser Stelle keine Leitungen entlang. Mit einem billigen Feuchtigkeitsmessgerät können wir entlang der ganzen Außenwand innen gemessen "leichte Feuchtigkeit" feststellen.

    Der Fensterbauer hat uns bestätigt, dass die Fensterplatten (Steine) nach außen nicht mehr fest sind und sich mit Wasser voll ziehen. Hier als erste Notlösung mit Silikon abgedichtet, die Platte mit "Kunststoff" abgedeckt - Isolierung oder Austausch geht zur Zeit wegen der Wetterlage noch nicht...

    Hinter der Heizung (unter dem Fenster) haben wir ein Loch in die Rehgipsplatte gemacht, die Mauer dahinter (unter der Steinplatte) hatte erhöhte Feuchtigkeitswerte mit dem kleinen Messgerät von mittlerer Feuchtigkeit. Hier haben wir in der Rehgipsplatte mal mehrere Löcher reingebohrt, dass die Feuchtigkeit hier raus könnte...

    Der Isotec-Bausanierer hat gemessen, dass die Außenwand insgesamt eine Feuchtigkeit aufweißt. Die Kellerwände darunter jedoch trocken sind. Die Temperatur der Außenwand ist auch zu niedrig (ich glaube ca. 10 Grad). Er hat dringend eine Dämmung emfohlen, hat sonst keine Quelle für die Nässe gefunden.

    Der Dachdecker konnte auf den ersten Blick kein Defekt entdecken - zumal eine FOlie unter den Ziegeln liegt und somit kein Wasser von oben in die Mauer laufen könnte.

    Das Fallrohr zeigt keine Undichtigkeiten auf. Im Boden haben wir noch nicht schauen können - ist zu betoniert.

    Allerdings wohnen wir im Ergeschoss und das ist vom Boden ca. 4 Stufen "erhöht", d.h. di Grundplatte ist nicht ebenerdig und die Kellerwand drunter ist trocken.
    Die Kellerdecke wurde vor ca. 2 Jahren neu mit so einem Dämmmaterial abgedämmt. Das habe ich der betroffenen Ecke (unter dem Schlafzimmer) mal entfernt - darunter zeigt die Decke auch leichte Feuchtigkeit auf, jedoch die Wand selbst ist trocken!

    Wenn ich jetzt die Innentemperatur des Schlafzimmers messe komme ich auf ca. 20 Grad bei ca. 40 % auf dem Hygrometer. Ich selbst kann die Außenwandtemperatur nicht nochmal nachmessen.
    Die Innentemperatur lag vorher sicher darunter...

    Das ganze haben wir vor ca. 2 Wochen bemerkt. Die Tapette von der Wand (in der Ecke gezogen), den Teppich entlang der Außenwand und der Ecke samt Umrandung von der Wand wegegklappt und darunter den Estrich "freigelegt". Möbel davon ca. 30 cm weggerückt - sind eh offene kleine Nachttische.

    In die Ecke zielen wir hin und wieder mit einem Heizlüfter, jedoch nicht fortlaufend...

    Der Maurer war auch da und es wird im Juni (vorher hat er leider keine Zeit) die beiden Außenwände komplett isoliert. Die Rückwand ist bereits isoliert.
    Leider hat der Vermieter die hintere (Nicht-Wetter-Wand) und die Kellerdecke nacheinander isolieren lassen und die restlichen Wänder frei gelassen...

    Meine Sorge ist nun: kommt die Feuchtigkeit in der Ecke (die sich auch in den Teppich ziehen würde), wirklich von der kalten (und wohl etwas feuchten) Außenwand?
    Wir finden sonst kein Leck bisher... - aber müsste diese Ecke bei den o.g. Maßnahmen nicht endlich trockener werden??? Immer wenn es draußen wieder kälter wird oder schneit, wird auch die Ecke wieder feuchter...

    HIIIILLLFFEEE...

    Bitte um Eure Meinung oder Ratschläge.

    Morgen kommt wahrscheinlich noch ein Handwerker, der nochmal mit einem Profigerät die Wände (Feuchte und Temperatur) misst...

    Über fachlich informative Antworten würde ich mich super freuen!
    Danke im Voraus!
    Mogli70
     
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  3. Julius

    Julius

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    Trotzdem hört sich das ganz nach einem typischen Kondensatproblem an.

    Abhilfe rechtlich:
    - den Vermieter in die Pflicht nehmen
    (aber nicht wundern, wenn Regreßforderungen auf Euch zukommen wegen Tierquälerei - man macht keine Löcher in anderer Leute Gipsrehe...!)

    Notmaßnahme sachlich:
    - Heizen und Lüften, Lüften und Heizen
     
  4. Taipan

    Taipan

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    Riecht nach geometrischer Wärmebrücke. Lasst den Kram mit der Feuchtemesserei. Es steht (mittels optischer Detektion) zweifelsfrei fest, dass die Ecke feucht ist. Es ist Ursachenforschung angesagt. Ihr braucht ein Langzeitmonitoring (min. 14 Tage) --> Feuchte und Temperaturdatenlogger in die Ecke und offen in den Raum stellen und einfach messen lassen. Dann steht fest, ob das Nutzerverhalten (mit)verantwortlich ist oder nicht. Währenddessen sind die Wärmebrücken zu berechnen.

    Ist beides erfolgt kann mittels einer Planung eine Stratgie zur Behebung des Problems erarbeitet werden, welche dann auch umgesetzt werden sollte.

    Zwischenzeitlich kann es helfen die Luft in der Raumecke in Bewegung zu halten und Julius' Tipp zu folgen.
     
  5. K Heuer

    K Heuer

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    Falsch! Damit kommt es zu Kondensation im Raum. Besser heizen und Tür geschlossen halten.
     
  6. ThomasMD

    ThomasMD

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    AW: Ecke unten im Schlafzimmer feucht

    Darauf dürfte er inzwischen selbst gekommen sein.

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  7. mogli70

    mogli70 Gast

    Hallo,
    erst mal Danke an Euch alle. Sorry, wenn ich bestimmte Begriffe falsch geschrieben habe Julius, ich kenne mich damit wirklich nicht gut aus und wollte einfach so genau wie möglich beschreiben, was mir Sorgen macht.

    Das mit der Tür auf, Heizung aus - ist uns mittlerweile klar - danke! Das machen wir so auch nicht mehr momentan.

    Wir wohnen in dieser Wohnung bereits seit ca. 15 Jahren und hatten mit diesem Verhalten nie Probleme und deshalb auch nicht genauer drüber nachgedacht, ob dieses Heiz- und Lüftungsverhalten falsch ist.

    Am Haus wurde vor ca. 5 Jahren die Hinterwand gedämmt und vor ca. 1,5 Jahren die unter uns liegende Kellerdecke. Vielleicht hätten wir dadurch unser "Lüftungsverhalten" ändern müssen.
    Aber passiert ist passiert.

    Wir hatten mittlerweile einen Sachverständigen da (bzw. zwei verschiedene) und die haben uns erklärt, dass in dieser Zimmerecke eine Kältebrücke ist. Die (Wetter-Außen-)Wand insgesamt ist sehr (bzw. zu) kalt und zeigt eine gewisse Feuchtigkeit im Mauerwerk auf, die wohl auch durch die mittlerweile verwaschene "Fassadenfarbe" kommt (keine Regenabweisung mehr; keine Kältedämmung).

    Es wird angeblich erst wieder gut - laut deren Aussage - wenn das Haus auf den beiden Außenseiten (Wetterseite und Frontseite) komplett gedämmt wird bzw. einer der SV meinte sogar noch zusätzlich von innen gedämmt wäre.

    Das wollte unser Vermieter eigentlich auch machen lassen (die Außenwanddämmung), hat sich das jetzt aber wohl nochmal überlegt und möchte erst noch seinen "Kumpel" nachschauen lassen, ob man das nicht "einfacher" beheben kann...

    Mittlerweile haben wir die Tapete in dieser Ecke großzügig entfernt, den Teppich entlang der gesamten Wetterseite samt Unterlageplatten (was auch immer das war) entfernt und in der Ecke auch den Putz von der Wand entfernt bis aufs Mauerwerk.
    Das wurde uns dringend empfohlen, um Schimmelbildung zu vermeiden (ein SV meinte, dass im Putz sicherlich schon Sporen sitzen würden).

    Was ich nicht verstehen kann, warum kommt das erst jetzt nach so vielen Jahren, in denen wir dort wohnen?

    Und warum kommt da immer wieder "Kondensat", obwohl jetzt ja schon über zwei Wochen anders gelüftet etc. wird.

    Und zum Schluss noch eine Frage: kann man das ohne vernünftige Dämmung wirklich beheben (habe ja keine Ahnung auf was für Ideen der "Kumpel" jetzt kommt).

    Thomas - Ich bin im übrigen eine SIE (woher soll man das auch wissen) und für Eure verständlichen und hilfreichen Antworten sehr dankbar.

    LG, Mogli
     
  8. mogli70

    mogli70 Gast

    Sorry, ich meinte natürlich Wärmebrücke und nicht Kältebrücke. LG, Mogli
     
  9. ThomasMD

    ThomasMD

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    Es war nur anhand der Beschreibung eine Vermutung, dass es sich um Kondensat handelt.
    Möglich ist natürlich auch eine Durchnässung von außen.
    Aber das hätten Deine beiden Sachverständigen, so sie den Sachverstand hatten, ruckzuck und zweifelsfrei feststellen können und müssen statt von verwaschenen Farbanstrichen zu fabulieren.
    Ich brauche dafür eine halbe Stunde...

    Wenn es denn Kondensat ist, und das vermute ich immer noch, dann verschwindet die Durchfeuchtung nicht sofort von ein bischen Lüften. Je nach dem, wie tief sie schon ins Mauerwerk eingedrungen ist, kann das ein halbes Jahr oder länger dauern.
    Du musst auch bedenken, dass an der nassen Stelle der U-Wert der Wand drastisch erhöht ist und damit die Wandtemperatur niedriger als im Rest des Zimmers liegt. Sich also dort bevorzugt weiteres Kondensat niederschlägt nach dem Motto : Wo, wenn nicht dort- wann, wenn nicht jetzt?

    Helfen würde, Diagnose Kondensat vorausgesetzt, eine durchdringende Erwärmung der feuchten Wandstelle. Heizstrahler, Omas Höhensonne, Rheumalampe sind dafür besser geeignet als ein Heizlüfter und ein Hygrometer zur Überwachung der Luftfeuchte anschaffen.

    Übrigens erwartet man von einem Kaufmann nicht unbedingt, dass er weiblichen Geschlechts ist. ;)
     
  10. sarkas

    sarkas

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    Warum? (außer dass er Lärm macht) auch mal dummfrag ...


    Ich hab mal gelernt, dass das vorbeistreichen (heißt glaub ich so) der Luft den Verdunstungsprozess beschleunigt.
     
  11. ThomasMD

    ThomasMD

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    Der Strahler heizt fast ausschließlich die feuchte Wand auf. Je nässer desto besser. Die Feuchtigkeit dampft aus.
    Ein Lüfter heizt den gesamte Raum.

    Der FBH-Estrich trocknet beheizt auch besser bei niedrigen Umgebungstemperaturen.
     
  12. mogli70

    mogli70 Gast

    Vielen Dank für Eure Hilfe. Wir werden noch mal auf Kondensat prüfen lassen. Ich glaube eher auch wie Ihr vermutet der klaren Aussage des einen SV, wir fragen aber nochmal nach.Hilft der Heizstrahler auch schon bevor die Wand gedämmt wurde?
    Oder wird das dann immer wieder nass solange die Wand so kalt ist bzw ohne Strahler wieder kalt wird.

    Woher kommt sowas nach so vielen Jahren,kann mirdas jemand einfach erklären?

    Ansonsten tausend dank, werde Eure Ratschläge umsetzen!

    Meine Berufsbezeichnung hieß lange Industriekaufmann und Fachwirt.
    Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, das im Profil zu ändern. Sorry.

    LG
     
  13. sarkas

    sarkas

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    Das kommt meistens daher, dass über viele Jahre das hygrische Gleichgewicht gerade so funktioniert hat.
    Es reicht manchmal nur eine ganz kurze Zeit, auf der an dieser Stelle länger Luftfeuchtigkeit kondensieren konnte.

    Das heißt evtl. eine Zeitlang ein bis zwei Grad geringere Raumtemperatur.
    Leicht verändertes Wohnverhalten. Mehr Blumen als vorher oder ein Aquarium (nicht im Schlafzimmer - hier spielen die anderen Räume auch eine große Rolle).

    Dadurch ist irgendwann der Sorptionsbereich dieser Ecke gesättigt und die Feuchtigkeit dringt weiter ein.
    Durch die Feuchtigkeit im Bauteil verschlechtert sich der U-Wert, die Oberfläche wird noch etwas kälter und und und ...

    Es kann theoretisch sogar sein, dass wenn die Ecke jetzt ausgetrocknet wird, das wieder über Jahre hinweg Ruhe ist.


    So - und jetzt lehne ich mich ein wenig aus dem Fenster und behaupte, dass ein Heizlüfter hier zum Trocknen genauso nützt.
    Wenn der gesamte Raum dadurch wärmer wird, schadet das nicht und Lüften muss man sowieso gelegentlich. :winken
     
  14. mogli70

    mogli70 Gast

    Hallo,
    danke sarkas für Deine erneute Erklärung. So langsam verstehe ich die Sache...
    Eigentlich wollte unser Vermieter schon längst von außen fertig dämmen (vom Fachmann machen lassen) und hat das jetzt auch zum Anlass gesehen es endlich zu tun. Da mehrere Handwerker und zwei (zumindest so angegebene) SV von Wärmebrücken und Kondensat gesprochen haben. Einer noch zusätzlich von sowieso feuchter Außenwand (feucht in der Wand), wollte er eben bald möglichst dämmen lassen. Nur ist er jetzt doch wieder am Überlegen, ob er diese Ausgaben nicht sparen könnte und das ist dann auch wieder so ein Problem...


    Naja, wir haben den Rat bekommen eigentlich lieber mehr oder minder "dauerzulüften" und nicht so sehr aufzuheizen, damit das jetzt freigelegte Mauerwerk besser atmen kann, keine Feuchtigkeit mehr im Putz gefangen wird und kein Schimmel mehr entsteht bzw. sich ausbreitet, sondern eher weggelüftet wird.
    Ein bisschen Schimmel war nämlich schon sichtbar und der SV meinte im nassen Putz (der jetzt aber zum Glück weg ist), sind sicher schon mehr als genug Sporen.

    Somit überlege ich, ob ich die Rheumalampe meiner Mutter mal drauf halte, um zu trocknen (zusätzlich zum "kühleren Zimmer" bei meistens gekipptem Fenster).
    Bin aber unsicher, ob das was wirklich was bringen würde auf die Schnelle oder man eher das wärmere Wetter und die dann hoffentlich durchgeführte Dämmung abwarten sollte?

    Was meinst Du?

    Danke Euch allen nochmal für Eure Hilfe und Eure Tipps!

    LG, Mogli
     
  15. ThomasMD

    ThomasMD

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    Da Du Dich jetzt anscheinend auf Sarkas als Tipgeber eingeschossen hast, höre auf ihn, puste mit dem Heizlüfter die Schimmelsporen durch die Gegend, heize mit 2000 W das Zimmer und ein ganz klein wenig auch die Wand auf, anstatt 250 oder 500 Watt gezielt auf die Wand zu richten.

    Zu Deinen anderen Ratgebern die, Dir vom Heizen abraten und die Wände atmen lassen wollen, sage ich lieber nichts.
     
  16. mogli70

    mogli70 Gast

    Hallo Thomas, nein das Danke war ja nur weil sarkas in diesem Fall der letzte Tippgeber war - mehr nicht. Ich habe ja auch nichts von Heizlüfter gesagt, sondern die Rheumalampe schon besorgt. Das mit dem Dauerlüften werde ich ja auch wieder abschalten, wenn Ihr mir das ratet - man weiss ja manchmal gar nicht was richtig ist. Also ich werde jetzt die Rheumalampe auf die Wand richten, die Heizung mit heizen lassen und dazwischen lüften - wie angeraten. Auch habe ich mich ja immer wieder bei allen bedankt - hier kann ja jeder nur seine Meinung kund tun (sarkas natürlich auch) und ich nur erzählen, was mir die "Handwerker" und als SV titulierten Prüfer etc. schon so alles erzählt haben.
    Also ich handle jetzt wie oben beschrieben. Hoffe, dass ich damit etwas Trockenheit in die Wand bekomme und glaube Dir natürlich - warum auch nicht?
    Ansonsten denke ich, dass letztendlich nur die Dämmung hilft und hoffe, dass ich irgendwann mal wieder ruhiger schlafen kann - komme nämlich gar nicht mehr zur Ruhe vor lauter Angst!
    Was hälst Du von Luftfiltern wegen evtl. Schimmelsporen?
    Nach dieser Frage werde ich mich dann mit den Fragen auch wieder zurückziehen, ich denke das ist besser so - ich wollte hier keinen verärgern oder nerven (kenne mich einfach nur selbst nicht gut aus), sondern habe in meiner Verzweiflung einfach Hilfe gesucht, die ich ja auch von Dir bekommen habe.
    LG, Mogli
     
  17. ThomasMD

    ThomasMD

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    In einem Punkt bin ich mit Sarkas einer Meinung:

    Wenn die Feuchtigkeit (immer vorausgesetzt es ist Kondensat) getrocknet ist, kann es durchaus sein, dass wieder jahrelang alles trocken bleibt, wenn Du für Bedingungen sorgst, die eine Taupunktunterschreitung ausschließen.
    Dies ist nur eine Frage von einem Grad Temperaturunterschied.

    Von Luftfiltern halte ich nichts, wenn man dafür sorgt, dass nichts aufgewirbelt wird.
    Wenn kleinflächig Schimmel auftritt, kann man den mit Alkohol entfernen. Bei größeren Vorkommen unbedingt eine Fachfirma beauftragen.
    Das Umweltbundesamt hat übrigens eine sehr gute Schimmelfibel im Sortiment und , so glaube ich, im Downloadbereich.
     
  18. Netzer

    Netzer

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    Gibts das öfter das Sachverständige zu einer Außen-und gleichzeitigen Innendämmung raten?
    Hab ich ja noch nie gehört,gelesen,geschweige denn gesehen.
     
  19. mogli70

    mogli70 Gast

    Hallo !

    An Netzer:
    Na, der kam mir auch ein bisschen komisch vor mit seiner Innendämmung und Außendämmung. Lag wohl eher daran, dass er eine Firma an der Hand hat, die Innendämmungen machen - während die Außendämmung im Prinzip schon feststand (das macht nämlich wenn es gemacht wird, die Firma, die hier in der Gegend dafür einen echt guten Ruf hat).

    Jetzt zu Dir Thomas: erst mal Danke. Sichtbar waren nur an der untersten Ecke der Tapete ein paar dunklere "Stockflecken" - heißt das so?? Mehr war unter der Tapete und unter dem Teppich nicht sichtbar. Unter dem Teppich ein paar "Feuchtigkeitsflecken" oder evtl. waren das auch solche Stockflecken aber auch nur im Eckbereich (direkt). Die Tapete ist schon ganz raus aus dem betroffenen Bereich im Zimmer - der nasse Putz auch nicht mehr an der Wand in dieser Ecke... Wir haben die Tapete auf einer Fläche von 1,20m x 1,20m ums Eck herum entfernt und entsorgt. Den Putz bis aufs Mauerwerk in einem Bereich von 80 cm x 80 cm entfernt (da wir "von Hand" entfernt haben ist da noch teilweise eine dünne Schicht auf der Mauer, aber ganz, ganz dünn in Teilbereichen, direkt darunter der Stein).
    Der Bereich an der Tapete mit den Flecken war vielleicht 10x10 cm groß und unter dem Teppich auch so die gleiche Größe in etwa.
    Soll ich die Teppich-Ecke auch ganz rauswerfen??
    Der Teppich in diesem Bereich liegt ja sowieso hochgeklappt und nicht mehr auf dem Boden und ist mittlerweile auch komplett getrocknet.
    Der Estrich ist freigelegt - ist nichts mehr drüber (nur so ein komischer dunkler "Anstrich" - der war unter den unter dem Teppich liegenden Platten - wir wissen nicht was das war / ist).
    Aufgewirbelt wird da zur Zeit nichts mehr. Wir haben keinen Heizlüfter mehr laufen - den Fehler haben wir nur ganz am Anfang gemacht.

    Ich habe den optischen Eindruck, dass in dem noch wenig verbliebenen Putz jetzt auch weiter oben mal hin und wieder ein dunklerer kleiner Fleck oder Bereich ist- als würde dort auch noch "Feuchtigkeit" durchkommen bzw. jetzt "sichtbar" werden.
    Ist das möglich bzw. normal? (es sind im übrigen solche "Hohlsteine" drunter, ich weiß nicht wie die heißen mit den Luftkammern drin).

    Bei den Messungen lag die Hauptfeuchte ganz unten direkt am Boden in der Ecke und ist nach oben und nach den Seiten immer weniger geworden. Erst nach ca. 1,00 m in alle Richtungen sind dann die Werte auf die "Normalwerte" für eine Wand gesunken (so die Messungen, welche gemacht wurden). Die Temperatur der Wand lag im unteren Eckenbereich wie Du schon erklärt hast am niedrigsten.

    Es wurde ja auch keine andere Quelle fürs Nasse gefunden - wie z.B. ein Rohrbruch o.ä. Auch kein Druckabfall bei Heizung oder Wasserversorgung aufgetreten.

    LG, Mogli
     
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  21. ThomasMD

    ThomasMD

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    Ich schreibe es jetzt, glaube ich, zum dritten Mal: Zuerst sollte zweifelsfrei festgestellt werden, ob es sich um Kondensation aus Taupunktunterschreitung oder aus Niederschlagswasser von außen handelt.
    Aufsteigende Feuchtigkeit und Leckage wurde m.E. zuverlässig bereits ausgeschlossen.
    Fas Finden der Ursache ist Grundvoraussetzung für das Festlegen der Therapie.

    Also kommst Du nicht umhin, jemanden, der ein Baufeuchtemessgerät besitzt und sachkundig bedienen kann zu beauftragen, der Feuchtigkeit auf den Grund zu gehen.

    Was sagt eigentlich der Vermieter zum Putzabschlagen? Ist das Euer Teppichboden? Dann könnt Ihr den natürlich klein schneiden. Ob es was bringt, kann ich nicht und kann keiner, der nicht in Eurem Schlafzimmer war, einschätzen.

    Bisher nur blinder Aktionismus und die involvierten Sachverständigen waren wohl eher Verkaufsberater von Sanierungsfirmen oder anderweitig interessiert.

    Hast Du die für ihren Sachverstand bezahlt?
     
  22. mogli70

    mogli70 Gast

    Hi Thomas,

    ja, ich weiß, es muss eindeutig festgestellt werden - das haben wir verstanden - danke nochmals.
    Es waren ja jetzt auch schon 4 "Prüfende" vor Ort - die das angeblich auch prüfen können.

    Ein Sachverständiger war von so einer Bausanierungsfirma. Der andre ist ein Bekannter von uns, der aber als Sachverständiger in diesem Bereich arbeitet - ich glaube ich kann sicher sagen - er meint es wirklich nur gut mit uns.

    Es ist unser Teppichboden, den müssen dann also auch wir ersetzen, was wir aber in Kauf nehmen.
    Das mit dem Putz abschlagen, war unter Einverständnis des Vermieters. Wir bringen das, wenn alles getrocknet ist, auch wieder in Ordnung bzw. soweit er gesagt hat, wird er das übernehmen (uns geht es hauptsächlich ums Trocknen uns wir wollen natürlich kein Schimmel).
    Die anderen beiden, die da waren und geschaut haben, waren wirklich Handwerker mit eigenem Betrieb.

    Es wurde ein Baufeuchtemessgerät (in zwei Fällen) eingesetzt- zumindest wurde das gesagt und auch mit solchen Geräten, die g/m3 Feuchte, Wandtemperatur etc. etc. messen.
    Richtig: die Feuchte kommt nicht von unten, eine Leckage liegt angeblich auch nicht vor.
    Die Wandtemperatur ist insgesamt sehr niedrig. Es liegt wie schon geschrieben keine Dämmung von außen vor.

    Für den Sachverstand haben wir nicht bezahlt.

    Wir können aber mit dem Vermieter noch mal besprechen, ob wir nicht doch einen "neutralen" Bausachverständigen einschalten sollen. Die Tendenz aller Aussagen ist Kondensat.
    Aber es gab eben auch solche Aussagen wie Mauerwerk insgesamt "feucht".
    Keine Ahnung, ob das dann auch mit Dämmung verschwinden würde?!

    Dennoch danke. Wir werden jetzt erst mal weiter heizen, lüften, bestrahlen und klären, ob noch ein neutraler Sachverständiger eingeschaltet wird.

    Also nochmal abschließend: vielen Dank!

    LG, Mogli
     
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