Effektives Trocken-Lüften

Diskutiere Effektives Trocken-Lüften im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Guten Morgen, vergangene Woche ist in unserer DHH der Estrich gelegt worden. Nächste Woche wird die Heizung fertig installiert. Bis dahin - und...

  1. #1 phgardemin, 1. März 2007
    phgardemin

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    Guten Morgen,

    vergangene Woche ist in unserer DHH der Estrich gelegt worden. Nächste Woche wird die Heizung fertig installiert. Bis dahin - und natürlich dann auch mit Unterstützung der Heizung - wollen wir effektiv trockenlüften.

    Doch wie gehen wir da am besten vor? Im Moment stehen alle Fenster auf Kipp. Ist das okay? Oder ist Stoßlüften einmal am Tag für 30 Minuten besser/effektiver? Und was machen wir dann mit Unterstützung der Heizung? Alle Fenster bleiben auf Kipp mit voll laufender Heizung? Oder aufheizen und einmal am Tag Stoßlüften?

    Freue mich auf Tipps.


    Viele Grüße

    PHILIPP
     
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  3. drulli

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    Ohne Heizung: Da ist die Luftfeuchtigkeit entscheidend. Solange draussen niedriger, alle Fenster auf. Also messen.

    Mit Heizung: Da ist es wichtig, die Feuchtigkeit über die Temperatur aus dem Material zu treiben. Das schafft die Heizung bei ständig geöffnetem Fenster nicht (zumindest, wenn's draussen deutlich kühler ist). Also heizen-lüften-heizen-lüften...und dabei ständig messen.
    ... und hier die Suche im Forum benutzen. :shades
    Grüße!
    Uli
     
  4. #3 T9-Liebhaber, 1. März 2007
    T9-Liebhaber

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    Is doch eh schon Frühling, die Luft ist trocken. Also auf mit den Fenstern, am Besten den ganzen Tag! Die Heizung kannst du dir bei 15 Grad Aussentemperatur sparen.
     
  5. Berni

    Berni

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    @ T9-Liebhaber,

    wann erfüllen Deine Bautrockner besser ihren Zweck:
    Bei 10° oder bei 20° Raumtemperatur?
    Und warum?
     
  6. BJ67

    BJ67

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    Und was sagte der Estrichleger ? Ab wann durften die Fenster geöffnet werden, haben Sie eine entsprechende Wartezeit eingehalten oder gleich gelüftet ? Was haben Sie für nen Estrich, Anhydrid oder Zement ?

    Sonst beschreibt es drulli ganz gut.

    @Berni: Recht hast Du.

    Daher auch meine erweiterte Prüfungsfrage an T9-Liebhaber:

    Ist die relative Luftfeuchtigkeit der Außenluft im Winter höher oder niedriger als im Sommer ? (zum Glück ist
    , am Hygrometer also die Lösung nicht zu ermitteln :winken
     
  7. Berni

    Berni

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    Möglichkeiten und Vorteile einer effizienten Bautrocknung

    Hier von mir eine Kurzfassung, die auch fast nur die Überschußfeuchte aus dem Estrich behandelt, aber auch gleichermaßen für andere Bauteile mit Überschußwasser gilt. Als Vorlage diente ein Fachartikel aus der Estrichfachzeitschrift >Estrichtechnik<

    Durch immer kürzere Bauzeiten und neuen Bauweisen (Wärmeverbundsysteme, Luftdichtigkeit) kann die normal durch die Baustoffe eingebrachte Baufeuchte nicht mehr vollständig austrocknen. Schäden durch zu hohe Restfeuchtegehalte sind vorprogrammiert. Ebenso Unbehaglichkeit, welche sich nicht nur durch die hohen Heizkosten der ersten 2-3 Jahre durch noch zu feuchte Bauteile einstellt.
    Damit auch nachvollzogen werden kann, über welche Mengen Überschußwasser wir hier reden:
    Bei einem 40mm starken Anhydritfließestrich müssen je Quadratmeter 8 Liter Wasser an die Raumluft abgegeben werden, um die Verlegereife zu erreichen. Bei einem Einfamilienhaus mit 150m² Wohnfläche sind das 1200 Liter.
    Und dies nur vom Estrich.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, der Bausubstanz die überschüssige Feuchtigkeit zu entziehen.
    Anhydritestriche lassen sich sofort nach Freigabe zum Begehen, Zementestriche nach 10 Tagen Abbindezeit zwangstrocknen. Bei Zementestrichen kann zu frühe Zwangstrocknung zu Festigkeitsverlusten führen.

    1. Lüften

    Beim Lüften sollte die Außentemperaturen über 12° C sein, da darunter die Luft nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen kann. Je höher die Raumtemperatur, desto höher ist das Abdampfvermögen von feuchten Bauteilen. Und es braucht trockene Außenluft mit geringer relativer Luftfeuchte.
    Es wird bei dieser Methode also trockene Außenluft in den Bau geholt, bis sich diese mit Feuchtigkeit angereichert hat und wieder abgeführt wird. Und dieser Hergang muß dann mehrere hundert Mal wiederholt werden.

    Diese Methode wird durch das Klima in unseren Breitengraden aber stark eingegrenzt. Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist das Trocknungsverhalten im Sommer ähnlich schlecht wie im Winter. Auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit (besonders bei sinkenden Nachttemperaturen) kann die Luft keine Feuchtigkeit mehr aus dem Estrich aufnehmen. Durch Lüften zum falschen Zeitpunkt kann es sogar zu Kondenswasserbildung auf den kalten Innenbauteilen kommen.
    Wir haben etwa sechs Monate (März - August) im Jahr, wo die rel. Luftfeuchte tagsüber weniger als 70% beträgt. Nachts ist sie das ganze Jahr durch Temperaturabfall über 80%.
    Deshalb ist es bei dieser Methode Lüften bei unseren klimatischen Bedingungen nicht möglich, einen Bau zügig und planbar zu trocknen. Es findet oftmals eine erneute Befeuchtung der Materialien - meistens während der Nachtstunden - statt. Feuchte Luft, die in den Bau gelangt, kühlt ab, der Taupunkt wird unterschritten und das überschüssige Wasser kondensiert an den kältesten Stellen, in der Regel dem Estrich. Dieser absorbiert die Feuchte, um seine eigene Gleichgewichtsfeuchte zu erhöhen. Hinzu kommt, daß Zementestriche ab 70% rel. Luftfeuchte und bestimmten Temperaturen schon wieder soviel Feuchtigkeit aufnehmen, daß der Grenzwert für dampfdichte Beläge überschritten wird. Bei Anhydritestrichen liegt dieser Wert bei 80%.
    Durch gezieltes Lüften ist eine Bautrocknung nur in den Monaten April - Juli möglich, wo durchschnittliche rel. Luftfeuchten von 54% tagsüber gegeben sind.

    2. Heizen und Lüften

    Wie schon beim Lüften erwähnt, erhöht sich das Abdampfverhalten bei steigenden Temperaturen. Ber einer Erhöhung der Raumtemperatur von 10° C auf 20° C um fast 100%.
    Relativ trockene, kalte Luft wird erwärmt, damit diese Feuchtigkeit aus den Bauteilen aufnehmen kann. Durch Stoßlüften wird diese dann wieder mit kalter, trockener Luft ausgetauscht.
    Bei dieser Methode besteht allerdings hauptsächlich bei Zementestrichen die Gefahr der Rissbildung und des Aufschüsselns. Anhydritestriche können ebenfalls Risse bekommen, ist aber seltener.
    Weiterer Nachteil ist hoher Energieverbrauch. Hierzu sollte die Gebäudeheizungsanlage schon in Betrieb sein. Keinesfalls Öl- oder Gasheizkanonen einsetzen. Diese erzeugen bei der Verbrennung erneut enorme Mengen Wasser.

    3. Adsorptionstrockner

    Adsorptionstrockner haben einen hohen Energieverbrauch im Vergleich mit Kondenstrocknern und es besteht die Gefahr eines zu schnellen, einseitigen Feuchtigkeitsentzuges mit der Folge von Rissbildung und Schüsselung. Die abgegebene Luft hat nur eine rel. Feuchte von etwa 10%, wodurch sie wieder effizienter bei extrem niedrigen Temperaturen sind. Dem sollte aber nicht zuviel Bedeutung beigemessen werden, da bei Temperaturen unter 10° C sowieso kaum Feuchte in der Luft vorhanden ist.
    In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, daß bei Temperaturen unter 10° C ein Trocknen mit Bautrocknern wenig bringt.

    4. Kondenstrockner

    Kondenstrockner sind am wirtschaftlichsten einzusetzen. Der Energieverbrauch ist sehr viel niedriger, weil die Prozeßwärme nicht verloren geht.
    Feuchte Luft wird mittels eines Ventilators über einen Kälteblock geleitet, wo die Luft abgekühlt wird. Bei erreichen des Taupunktes kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit am Kühlgitter. Die entfeuchtete Luft wird zur optimalen Energieausnutzung über einen Wärmetauscher geleitet und mittels der Abwärme aus dem Kondensationsprozeß wieder auf die Ausgangstemperatur erwärmt. Der Kreislauf ist geschlossen, und die Wärmeenergie bleibt als Reaktionsenergie im Gebäude.
    Diese Methode ist schonender und vergleichbar mit dem Klima beim Lüften.

    Der Wirkungszusammenhang von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf das Bautrocknungsverhalten

    Bei allen eingesetzten Verfahren zur Bautrocknung ist die Temperatur ein entscheidener Parameter.

    Temperatur|30°C|25°C|20°C|15°C|12°C|10°C|8°C|5°C|3°C|0°C Relative Feuchte|80%|80%|80%|80%|80%|80%|80%|80%|80%|80% Wassergehalt g/m³|22|16|12|8,6|7|6,2|5,4|4,4|3,8|3


    Die obigen Beispiele sollen unterstreichen, je geringer die Temperatur, desto weniger Wassergehalt. Bei sinkender Raumtemperatur und konstanter rel. Luftfeuchtigkeit nimmt der absolute Wassergehalt in der Luft ab. Sinkt die Raumtemperatur unter 10°C, macht eine Bautrocknung nach Wirtschaftlichkeit kaum noch Sinn, da nur noch sehr wenig Wasser in der Luft enthalten ist.

    Wichtig in diesem Zusammenhang ist, daß hohe Temperaturen allein einen Estrich nicht austrocknen können. Die rel. Luftfeuchte muß auch deutlich unter 70% gebracht werden, um ihn auch trocknungsmäßig für dampfdichte Beläge vorzubereiten. Aus diesem Grund müssen Estriche selbst im Sommer, wenn hohe rel. Luftfeuchte gegeben ist, mit technischer Unterstützung getrocknet werden.
    Und es kann passieren, das selbst schon verlegereife alte Estriche bei zu hohen rel. Luftfeuchten wieder Feuchtigkeit aufnehmen.
    Deshalb funktionieren auch die vielen Estrichtrocknungsbeschleuniger nicht in einem Neubau. Aber das ist ein anderes Thema.
     
  8. wimala

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    @ Bernie ...

    .... danke für diese ausführliche und interessante INFO :respekt
    Ist auch für mich für meine derzeitige Bautrockungsphase sehr hilfreich!!
     
  9. #8 T9-Liebhaber, 3. März 2007
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    Schöne

    Zusammenstellung bezügl. Temperatur und Luftfeuchte, Berni!

    Du hast schon recht damit daß eine techn. Trocknung immer (meistens) angebracht wäre.
    Ist aber alles eine Sache es Geldes (da sind gleich mal 1000,- zusammen). Und das wollen die meisten nicht ausgeben.
     
  10. #9 phgardemin, 5. März 2007
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    @Bernie und @all:

    Vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe und die vielen guten Tipps (...auch per E-Mail). Ihr habt uns sehr weitergeholfen.


    Viele Grüße

    PHILIPP
     
  11. ezkimo

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    Wie trocknet das Mauerwerk und der Estrich nun am besten?

    @ Bernie
    Wow, sehr gute Erklärung, jetzt wird mir auch klar, warum ich in den letzten Wochen nicht wirklich mit dem Trocknen vorangekommen bin.:e_smiley_brille02:

    So, nachdem ich festgestellt habe, dass ich bei diesem Wetter und Temperaturen nicht mit Lüften vorankomme, musste ich meine Strategie ändern und die Temperatur in unserem Häusle wurde hochgeschraubt.

    Temperaturen im Haus:
    - Im EG sind es ca. 22-24° und
    - im OG ca. 26-28°.

    Der Aufbau des Hauses (Größe ca. 120qm):
    - Aussenwände YTONG 24cm noch ohne Aussenputz
    - Innenwände YTONG 20cm und 10cm,
    - Innenputz = KIP
    - Fenster sind eingebaut (Kunststofffenster)
    - Gaszentralheizung
    - Innentüren sind noch nicht drin
    - Zementestrich ohne Fussbodenheizung (ausser im Bad = mit Fussbodenheizung)

    Nachdem der Estrich 18 Tage drin war habe ich zwei Kondenstrockner aufgestellt.
    - Gerät im EG mit ca.400m³/Std Luftumwälzung und ca. 35Liter am Tag bei 30°
    - Gerät im OG mit ca. 500 - 600m³/Std Luftumwälzung und auch ca. 35Liter am Tag bei 30°

    Die Bautrockner sind seit drei Tagen am laufen zusätzlich habe ich einen normalen Ventilator (aus dem üblichen Hausgebrauch) in einem Nebenraum aufgestellt.

    Im EG bekomme ich am Tag ca. 30Liter in den Behälter
    Im OG sind es auch ca. 30Liter am Tag

    Seit die Kondenstrockner am laufen sind wurde noch nicht gelüftet.

    Was mich beuunruhigt ist, dass die Innenwände im OG fast trocken ausgesehen haben und jetzt nachdem ich richtig Einheize wieder sehr Feucht sind und das Klima im OG fast wie in einer Sauna ist (die ganze Wärme steigt jetzt durchs Haus nach oben, da keinen Innentüren drin sind). Die Luftfeuchtigkeit ist ohne Messgeräte fühlbar.

    Daher die Frage wie man Idealerweise mit Kondenstrockner die Wände und den Estrich trocknet und worauf man achten muss bzw. was man wann machen sollte und was vermieden werden muss.

    und noch ein paar Fragen:

    Macht es Sinn mit YTONG zu trocknen solange kein Aussenputz aufgetragen ist und wird hier die Feuchtigkeit nicht von aussen zusätzlich nach Innen aufgesaugt?

    Was passiert wenn der Aussenputz aufgebracht wurde, zieht die Feuchtigkeit aus dem frischen Putz nach Innen und muss das Mauerwerk dann wieder getrocknet werden?
     
  12. Berni

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    Tach ezkimo,

    Dafür hast Du doch die Trockner aufgestellt.:)
    Wenn die Wände jetzt feucht erscheinen, ist dies ein Zeichen, dass die Feuchtigkeit im Baustoff über die Kapillaren an die Raumluft abgegeben wird.
    Dieses Erscheinungsbild hast Du bis zur letzten Phase Deiner Trocknung.
     
  13. Julius

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    Und man kann es dauerhaft stabilisieren, wenn man rechtzeitig Wasser nachfüllt... :D
     
  14. ezkimo

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    was meint ihr zur Kondensattrocknung bei Zementestrich

    Ist das mit Vorsicht anzugehen wegen Risse und Schüsseln?

    Über Tipps würde ich mich sehr freuen
     
  15. Robby

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    Hier ist der Zeitpunkt entscheident... dem Estrich sollte nich zu früh zum abbinden benötigtes wasser entzogen werden.
     
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  17. ezkimo

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    - können 18Tage evtl. zu früh sein oder ist dies eher im Rahmen?

    - Kann es evtl. so etwas wie eine Übertrocknung geben, falls die Kondenstrockner zu lange laufen oder zu groß ausgelegt sind?
     
  18. Berni

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    Du siehst es daran, dass die feucht erscheinenden Wände trocken aussehen.
    Die rel. Feuchte wird dann bei 50-60% liegen.
    Dann kannst Du aufhören.

    Überdimensionieren kannst Du auch, dann verdunstet die Feuchtigkeit an der Materialoberfläche schneller, als sie nachwandern kann. Die Feuchtewanderung in den Kapillaren zur Oberfläche wird unterbrochen. Dann hast Du zwar eine trockene Oberfläche, aber darunter bleibt es feucht.
     
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