EFH 1970 - Tipps um Heizkosten zu senken

Diskutiere EFH 1970 - Tipps um Heizkosten zu senken im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen! Eine umfangreiche Sanierung durch Erneuerung der Fenster, WDVS usw. ist sicherlich die beste Lösung aber kostet auch einiges....

  1. #1 otto2011, 09.06.2011
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    Hallo zusammen!

    Eine umfangreiche Sanierung durch Erneuerung der Fenster, WDVS usw. ist sicherlich die beste Lösung aber kostet auch einiges.

    Wir wollen (und müssten irgendwo auch) aber erst mal einziehen und abwarten wieviel Liter Öl wirklich verbraucht werden und dann nach 1 - 2 Jahren weitere Maßnahmen planen.

    Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es auch günstige und einfache Lösungen gibt um den Verbrauch etwas zu reduzieren.

    Ein paar Eckdaten:

    EFH von 1970 (genaue Bauausführung ist mir noch unbekannt, Fassade ist verputzt)
    156 m² Wohnfläche + Vollkeller
    Alu-Fenster mit Rolläden
    Öl-Zentralheizung Viessmann von 1994, 6000 Liter (alter) Öltank

    Sofort machen möchte ich folgendes:

    1) Dämmung der obersten Geschossdecke und eventuell auch Neudämmung zwischen den Sparren für die oberen Wohnräumen.
    Geeignete Maßnahme werde ich mit unseren SV absprechen.
    Dafür müsste ich natürlich die komplette Innenverkleidung abreissen, aber wenn es sich lohnt...

    2) Rolladenkästen
    Im Baumarkt gibt es diese Dämmungssysteme speziell für Rolladenkästen.
    Kosten 30 - 40 EUR pro Stück.
    Lohnt sich das? Ich gehe davon aus, dass die jetzt nicht gedämmt sind.

    Mir würde noch einfallen:

    3) Heizungs und Warmwasserrohre begutachten und dämmen

    4) Optimierung der Heizungsanlage:
    Was ist hier möglich? Nach was könnte ich beim Heizungsfachmann fragen?

    5) Automatische Thermostate für die alten Heizkörper. Bringt das etwas?

    6) ?

    Was fällt euch noch ein und was könnt ihr aus eigener Erfahrung noch empfehlen um die Kosten zu senken?

    Wie gesagt, mir ist klar, dass eine umfangreiche Sanierung auch mit Abstand am meisten bringt, aber es kann nicht jeder sein Haus für 100.000 EUR sanieren.

    Vielen Dank!
     
  2. #2 otto2011, 09.06.2011
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    Da fällt mir noch etwas ein, was ich mal gelesen habe.

    7) Heizkörpernischen dämmen.
    Wie? Lohnt das?
     
  3. #3 Erdferkel, 10.06.2011
    Erdferkel

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    Hallo Otto,
    ist doch eigentlich alles wichtige gesagt worden: hier

    Ich hoffe, daß Du wegen den zu erwartenden hohen Kosten für die energetische Sanierung, noch einen ordentlichen Abschlag auf den Kaufpreis herausholen konntest...

    Gruß,
    Erdferkel
     
  4. R.B.

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    hmmm....aber damals war von offenem Kamin und Nachtspeicher die Rede, jetzt von einem Öler......

    Also, wenn der Öler Bj. 1994 ist, dann würde ich versuchen diesen zu optimieren, und parallel den Dämmstandard des Gebäudes verbessern. Sind dann alle Maßnahmen am Gebäude (Hülle) abgeschlossen, kann man über einen neuen Wärmeerzeuger nachdenken. Bei Bj. 1994 wird die Kiste aber noch einige Jahre funktionieren. Man sollte aber auf jeden Fall mal eine ordentliche Wartung machen.

    Kannst Du die obere Geschoßdecke nicht von oben dämmen? Die komplette Deckenverkleidung entfernen, das würde ich nur machen wenn es absolut nicht anders geht, oder die Decken komplett umgestaltet werden sollen.

    Müsste man sich genau anschauen. Eine Dämmug des Rolladenkastens ist sinnvoll. Um das richtig auszuführen, muss man aber aufpassen.

    Auch das ist sinnvoll, doch oftmals sind die Rohre so verlegt, dass sich diese nicht dämmen lassen. Man sollte also den Aufwand nicht unterschätzen.

    Oben bereits angesprochen "Wartung". Damit verbunden eine Leistungsanpassung des Brenners (Schornstein beachten), und schauen was die Regelung noch an Möglichkeiten bietet. Beispielsweise Einstellung der Heizkurve, sofern noch nicht gemacht. Ein hydraulischer Abgleich kann auch helfen Energie zu sparen.
    ABER, da darf man keine Wunder erwarten. An der Anlage kann man noch ein paar Prozent rausholen, doch letztendlich ist es das Haus das für den "Verbrauch" sorgt (bzw. dessen Bewohner die es warm haben wollen)

    Sofern die Regelung des Kessels ein Zeitprogramm beinhaltet, können diese Thermostate ihre Vorteile kaum noch ausspielen. Sie regeln vielleicht etwas genauer, aber ansonsten sehe ich keinen Vorteil.

    Ist sinnvoll, doch so lange die Heizkörper bestehen bleiben sollen, hat man dahinter kaum Platz um ordentlich zu dämmen. Man braucht ja einen Mindestabstand, und ein paar Millimeter Dämmung sind nicht der große Wurf.

    Wobei die Betonung auf "etwas" liegt. Wenn ich einen alten VW Käfer kaufe, mache ich daraus noch lange keinen Rennwagen, nur weil ich einen Satz neuer Reifen mit Alufelgen aufziehe.

    Dein Haus braucht eine Energiemenge x um die gewünschten Raumtemperaturen zu haben. Diese Energiemenge wird vom Öler mit einem Wirkungsgrad y bereitgestellt. Von diesem Wirkungsgrad ist ein Teil durch die Art der Anlage (Verbrennung des Öls) vorgegeben. Daran kannst Du nichts ändern. Es verbleibt also der Teil der Anlagenverluste an denen Du schrauben kannst. Der Hauptteil des Energiebedarfs verursacht jedoch das Gebäude, daran wird sich nichts ändern.

    Ist die vorhandene Anlage schon etwas optimiert, dann werden Deine Maßnahmen an der Anlage zu Einsparungen im einstelligen Prozentbereich führen. Alle zusammen vielleicht um irgendwas zwischen 10 und 20%, dafür muss man aber schon viele Register ziehen.

    Deswegen haben Verbesserungen an der Hülle, und somit eine Reduzierung des Energiebedarfs des Gebäudes, immer höchste Priorität.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #5 otto2011, 10.06.2011
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    Hallo ihr beiden!

    Es geht um ein anderes Objekt, nicht das Haus von "damals". Das war "ein Faß ohne Boden".

    Wir waren gestern mit unserem SV vor Ort und haben auch über ein paar energetische Dinge gesprochen.

    Die oberste Geschossdecke ist mit circa 10 cm Mineralwolle gedämmt.
    Er hat uns empfohlen es erstmal dabei zu belassen. Er meinte, es hat bis jetzt gut funktioniert (die Dämmung sieht ordentlich und nicht nass aus) und man kann nicht genau abschätzen, ob mehr Dämmung nicht plötzlich zu Problemen führt, weil raumseitig sicherlich nicht luftdicht abgeschlossen ist.

    Er hat aber empfohlen die Abseiten noch zu dämmen um die Verluste da zu verringern.

    Die Heizungsanlage hat er zwar als "abgeschrieben" eingestuft, meinte aber sie hätte schon ein paar Features die ganz ok sind. Z. B. einen Aussentemperaturfühler.
    Eine ordentliche Wartung hat er auch empfohlen.
    Außerdem kann man noch ein paar Meter Heizungsrohr dämmen.

    Ansonsten hat er uns noch zur Dämmung der Heizkörpernischen und Rolladenkästen geraten.

    Diese automatischen Thermostate würde er uns nur empfehlen, wenn wir meinen das manuell nicht hinzubekommen. Also eher gut für uns... ;)

    Weiterhin meinte er noch, falls wir vor hätten die Fenster noch ein paar Jahre zu belassen, dass sich der Austausch des großen Fenster(glas) im Wohnzimmer lohnen könnte. Aber nur, wenn wir die noch 5 Jahre + nutzen wollen.

    Soweit, so gut.

    Ich meine, wenn wir mit diesen Maßnahmen 10 bis 20 % einsparen könnten, dann wäre das doch super. 20 % von geschätzen 3500 Liter Heizöl wären immerhin 560 EUR.

    Noch eine Frage zu den Heizkörpern:

    Ich kenne das aus meinem Elternhaus (1980, Gaszentralheizung, Gussheizkörper) so, dass man das Thermostat zwar von 1 - 5 verstellen kann, man aber 20 x am Tag nachregelt, weil die Temperatur dann entweder zu hoch oder nach einer Zeit wieder zu niedrig ist.
    Ich stelle mir vor, dass man an diesen automatischen Dingern 20 Grad einstellt und dann Ruhe hat. Ist das so?
     
  6. R.B.

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    Wie vermutet, bei 1994 gab´s schon einige features. Die neuen Kisten sind auch nicht viel besser (hoffentlich liest das kein Hersteller), zumindest nicht so viel besser, dass sich ein Austausch einer funktionierenden Anlage rechnen könnte.

    Bei einem Außentemp.fühler lässt sich sehr wahrscheinlich auch die Heizkurve an der Regelung optimieren. Das wird in der Praxis gerne vergessen, oder auf Werte eingestellt, die halt unter allen Bedingungen "warm" machen.

    Wie schon geschrieben, Dämmung ist fast immer von Vorteil. In der Praxis lässt sich das jedoch nicht immer so einfach bewerkstelligen.

    Es gab auch schon früher Heizkörperthermostate. Richtig abgeglichen, hat man die auf "3" eingestellt, und das war´s. Damit sollte eine Raumtemperatur um 20-21°C gehalten werden.
    d.h. da musste man nicht ständig dran rumdrehen, auch wenn viele Bewohner das gemacht haben und heute noch machen.

    Ob man hier nachrüsten muss, hängt davon ab, was auf dem Heizkörperventil verbaut ist. Steckt dort schon ein Thermostat, dann ist eine Nachrüstung meist überflüssig (vorausgesetzt Thermostat funktioniert noch). Gibt´s nur ein einstellbares Ventil, dann wäre eine Nachrüstung empfehlenswert.

    Ohne Infos zu den Fenstern kann man dazu nichts sagen. Sind die Rahmen OK, dann kann über einen Austausch der Scheiben nachgedacht werden. Eine Fensterscheibe Bj. 1974 hatte üblicherweise einen U-Wert um die 3W/m2K, heute sind wir bei 1W/m2K.
    Neben der Energieeinsparung spielt auch die Behaglichkeit eine Rolle.

    Einsparungen abzuschätzen ist immer schwierig. Die Summe der Maßnahmen sollte aber schon zu einer spürbaren Einsparung führen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #7 otto2011, 06.09.2011
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    Hallo zusammen,

    da wir nun mitten in der Renovierung stecken möchte ich noch einmal auf das Thema zurück kommen.

    Es geht noch immer um die Dämmung der Heizkörpernischen und Rollladenkästen.

    Ich habe hinter den Heizkörpern natürlich nicht viel Platz.
    Hat jemand einen konrekten Tipp, was ich hier trotzdem machen könnte?
    Welches Material kommt in Frage?

    Außerdem wird ein Heizkörper wegfallen.
    Ist es in Ordnung wenn ich die Nische einfach zumauern lasse? Dabei keine Hohlräume lassen?
    Muss etwas beachtet werden?

    Zu den Rollokästen:

    Nach unten habe ich relativ viel Platz. Nach vorne (also zur Raumseite) ist es aber sehr eng.
    Was lässt sich hier machen? Kann ich das so gut es geht in Eigenleistung mit Styropor auskleiden oder kann dabei viel schief gehen?
    Ist Styropor in Ordnung oder sollte ich etwas anderes nehmen?

    Vielen Dank für eure Hilfe!
     
  8. #8 ReihenhausMax, 06.09.2011
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    Die Fensterdichtungen würde ich mir auch ansehen und ggf. tauschen, wenn es
    da durch/vorbeizieht. Die Steigrohre unserer Heizung waren in einem Hohlraum
    verlegt, wo ich in einem Fall einfach vom Drempel aus Perlite reinkippen konnte,
    ohne das unten alles rauskommt, für einen zweiten Schacht - mußte er der Putz
    wieder aufgebessert werden - hab ich ein Loch in die Wand reingemacht. Wieviel das bringt kann ich aber nicht sagen, inzwischen ist Außendämmung drauf.

    Bei den Rolläden (das Problem hatte ich zum Glück nicht, daher etwas
    theoretisch ...) würde ich schon was von den Dämmwerten her besseres als
    Styropor nehmen wollen. Phenolharz mit WLG 024 oder Aerogelmatten mit WLG013
    wenn die inzwischen bezahlbar sind.
     
  9. #9 otto2011, 06.09.2011
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    Wo gibt es denn die besseren Dämmstoffe? Im Baumarkt?

    Nach den Leitungen (Wasser wird sowieso neu gemacht) werde ich gucken und wo es möglich ist etwas verbessern.
     
  10. #10 ReihenhausMax, 06.09.2011
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    Mit Sicherheit nicht! Richtiger Baustoffhändler vor Ort oder im Internet.
     
  11. R.B.

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    Das ist schwierig, weil hinter dem HK ein Abstand zur Wand bleiben muss damit Luft zirkulieren kann. Man könnte also nur eine dünne Dämmung aufbringen, zumal die reflektierenden Folien bei den üblichen HK Temperaturen kaum wirksam sind.

    Besser wäre es wenn man den Heizkörper vor die Wand setzen und dann die Nische komplett schließen könnte.

    Man könnte jetzt ein bischen mit Zahlen spielen, U-Werte, Fläche der Nische, erhöhte Temperatur hinter dem Heizkörper, usw. Rechnerisch kommst Du dann vielleicht auf eine Einsparung von 2-3 Litern Heizöl pro Jahr für jede HK-Nische. Das wird im Jahresverbrauch im Rauschen untergehen.

    Styropor hat den Nachteil dass es nicht flexibel ist. Es lässt sich im Rolladenkasten nur schwer anpassen. Es gibt aber "fertige" Lösungen die man nur einpassen muss.
    Wichtig ist, dass die Dämmung flächig anliegt und dahinter keine Luft zirkulieren kann. Viel Platz für Dämmung ist dort jedoch nicht. Je nach Rolladen, -kasten, usw. vielleicht 2-3 cm.

    Gruß
    Ralf
     
  12. #12 Contralicious, 21.09.2011
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    Also das mit den Thermostaten macht immer Sinn. Es gibt da z.B. von ETH ganze Systeme, die einer Smart Home Lösung ziemlich nahe kommen (natürlich zu einem Bruchteil des Preises ;) ) Knnast du dir zB hier angucken:
    http://www.gruenspar.de/heizkosten-sparen/heizkoerperthermostat.html
    Haben das bei uns mit einer zentralen Regelung angebracht. Super geil die ganze Sache! :) Einmal einstellen und fertig...

    Fensterabwärme lässt sich ganz einfach mit ein paar Fensterdichtungen reduzieren. Ich würde mir immer erstmal die kostengünstigen Alternativen angucken, bevor ich so einem Berater glaube, der sowieso in strategischen Partnerschaften immer nur ganz bestimmte Möglichkeiten kommuniziert...
     
  13. #13 otto2011, 22.09.2011
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    Ich habe mir bei einem Elektronikversender mal ein kleines Set bestellt. Wenn es mir gefällt rüste ich die Heizkörper damit aus. Ich bin eben faul und außerdem kann ich dann sehen was meine Frau einstellt wenn ich nicht zu Hause bin. ;)

    An dieser Stelle eine andere Frage:

    Ich habe eine alte Alu-Haustüre von 1970 mit Seitenteilen, insgesamt circa 5 m².
    Mit einer (mickrige) Dichtung und das ganze Strukturglas ist höchst wahrscheinlich kein Dämmglas. Einfach 2 dünne Scheiben mit sehr wenig / keiner? Luft dazwischen.

    Wie ist das einzuordnen? Lohnt sich da ein Austausch merklich?
    Die Vorbesitzer hatten einen schweren Stoffvorhang davor, wahrscheinlich nicht ohne Grund?
    Mein erster Winter im Haus kommt erst noch...
     
  14. R.B.

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    Würde ich auf jeden Fall machen. Darauf achten, dass die Thermostate auf die vorhandenen Ventile passen. Durch die genauere Regelung kann im Vergleich zu den alten Thermostatköpfen eine Einsparung erzielt werden, auch wenn sie nicht in der Größenordnung liegen wird wie sie uns in der Werbung versprochen wird.

    Solche Türen hatten nicht selten einen U-Wert > 5W/m2K. Moderne Haustüren sind mit beispielsweise 1,5W/m2K deutlich besser. Das Einsparpotenzial liegt vermutlich in einer Größenordnung von > 1.000kWh p.a.

    Gruß
    Ralf
     
  15. Popeye

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    Wir hatten was Vergleichbares: Haus BJ 1977, Alutür mit Glaseinsatz. Auf Glas und Rahmen hatten wir im Winter innen Eis!

    Beziffern für die Heizkosten kann ich es nicht, aber allein der Komfortgewinn (wenn das Eis taut, hat man die Suppe auf dem Fußboden!) ist einiges wert.
     
  16. #16 ReihenhausMax, 22.09.2011
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    Wir hatten unsere Alutür ähnlicher Qualität auch dieses Jahr ausgetauscht. Speziell
    wenn Ihr keinen Windfang habt, ist das schon unangenehm und wie R.B. abschätzt
    vom Gefühl her ein dickes Loch. Ich hab im letzten - erster im eigenen Haus wohnend - Winter versucht, primär mit der Heizkurve und den Heizzeiten zu regeln und die Ventile offen zu lassen, was mit dem in einem Raum etwas angepaßten hydraulischen Abgleich auch ganz gut ging (damals Fassade, Türen und Fenster noch nicht gedämmt/erneuert).
    Andererseits gibts die elektronischen Thermostaten im Herbst/Winter auch bei den
    Diskountern im Angebot, so daß man nicht zuviel Geld in die Hand nehmen muß, wenn
    die später mal überflüssig sind.
     
  17. #17 susebreuer, 16.10.2011
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    Phenolharz mit WLG 024

    Hallo,
    habe auch Phenolharz verwendet und kann nur sagen das Zeug ist wirklich gut.
    Und so teuer war es auch nicht. Habe ein Paket für ca. 60 € gekauft und es reichte für 6 Fenster. Vorher hatte ich auch Styropor und gebracht hat es 0,00!!

    Ich hab mal paar Fotos gemacht (alter Zustand, neuer Zustand)

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