Eigenleistung bei Elektroinstallation

Diskutiere Eigenleistung bei Elektroinstallation im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Tag. Meine Frage ist wie Folgt. Und zwar baue ich dieses Jahr. Hab also ein Haus gekauft. Es sind in der Baubeschreibung schon Leistungen...

  1. #1 Huckeliduckel, 14. Januar 2011
    Huckeliduckel

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    Guten Tag.
    Meine Frage ist wie Folgt.
    Und zwar baue ich dieses Jahr. Hab also ein Haus gekauft. Es sind in der Baubeschreibung schon Leistungen was die Elektroinstallation angeht, enthalten. Nun möchte ich aber eine Lehrrohe zusätzlich während der Bauphase (im Rohbau) verlegen. In diesen Lehrrohren befinden sich im Normalfall Netzwerkleitungen oder eventuell „tote“ NYM – Leitungen.
    Kann mir der Bauträger da Steine in den Weg legen und sagen, das geht nicht, weil die Garantie Ihrerseits dann weg wäre, oder die ganze Sache Tüv abnahmepflichtig ist?
    Dazu sei gesagt, ich habe Energieelektroniker gelernt, und bin voraussichtlich im Mai mit meiner Technikerschule fertig, die ich in Abendform neben meiner Tätigkeit als Elektriker absolviere.
     
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  3. bluebohne

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    das solltest Du doch dann wissen, oder?
     
  4. #3 Huckeliduckel, 14. Januar 2011
    Huckeliduckel

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    Meiner meinung nach muss man das nicht abnehmen lassen.
    Ich wollte mich da aber nochmal vergewissern. Ob es was mit der Garantie zu tun hat, glube ich auch nicht. Ich gehe ja nicht an die bestehende Installation. Ich frage ja nur, ob da einer schon erfahrung mit hatte. Also ob sich der Bauträger in der Endabnahme die Mühe macht, und die jeweiligen Leistungen von denen, mit den Eigenleistungen von mir expeziet voneinander trennt, oder ob es die Regel ist, und er sagt, ich habe da rum gepfuscht und er nimmt sich da nichts mehr von an.
    Ach gut zu wissen wäre, wie man im Vorfeld genau dies mit dem Bauträger abklären kann.

    Wie gesagt. Erfahrungen die jeder selbst gemacht hat, reichen.
     
  5. Karlheinz

    Karlheinz

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    Wenn dazu im Vertrag zwischen Dir und dem BT nichts geregelt ist, darfst Du ohne Erlaubnis des BT gar nichts - und das hat nicht nur mit der Elektrik zu tun. Das Verlegen der Rohre hat ja auch Einfluss auf andere Gewerke (z.B. Unterbau Estrich - Mehrarbeit beim Zuschneiden der Dämmung). Und die von Dir angesprochenen Garantiefragen stellen sich auch, und ebenfalls nicht nur bei der Elektrik.

    Also: BT nett fragen - aber nicht zu viel erwarten. Wenn ich als BT einen Vertrag über den Bau eines Hauses abschlösse, würde ich jedenfalls nicht wollen, das sich der Kunde während der Erbringung meiner Leistungen da kreativ mit einbringt.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    So isses.

    Zustimmung des BT einholen, und alles wird gut. Er wird dann prüfen, in wieweit Du diese Arbeiten ausführen kannst, ohne dass andere Gewerke dadurch (negativ) beeinflusst werden.

    Immer daran denken, Du führst die Arbeiten nicht in Deinem Haus aus, sondern das Haus gehört (noch) dem BT.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 biertrinker, 14. Januar 2011
    biertrinker

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    Hallo,

    aus eigener Erfahung - wir sind jetzt fast durch mit dem BT-Bau - kann ich sagen: Red mit dem BT und stimme das ab. Am besten vor Unterzeichnung des Vertrages. Wir haben in Eigenregie die Rolläden mit Motoren ausgestattet, der BT hats akzeptiert, aber der Fensterbauer hat die Gewährleistung für die Rolläden ausgeschlossen. Ob der das so einfach überhaupt kann ist eine andere Frage, aber mit sowas musst du rechnen, wenn du dem BT dazwischen bastelst.

    viele Grüße

    Biertrinker
     
  8. Julius

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    Mein lieber Huckeliduckel,

    mit einem Lehrrohr gibts was auf den Buckel! :p
    Es nennt sich nämlich gemeinhin Rohrstock - und ist für Zwecke der Elektroinstallation nicht sonderlich brauchbar...

    Du meinst also stattdessen Leerrohr!!!
    Technisch korrekt sogar Installationsrohr (ein Leerrohr ist nur der Spezialfall eines planmäßig vorerst unbelegten Installationsrohres).
    Wenn ein Laie das so falsch schreibt, schlimm genug. Aber einem Fachmann sollte das nicht passieren.

    Also:
    Gerade bei Netzwerkleitungen kommen es gerne zu Stellen, wo mehrere davon zusammen verlaufen. Das kann zu Problemen in der Statik (Schlitze?) oder schlicht dem Platz (Größe von Deckendurchführungen, Lage auf Rohdecke etc.) führen.
    Sowas muß also unbedingt abgesprochen und geplant werden!

    Der BT kann Dir das durchaus einfach komplett verbieten.
    Und es gäbe dafür auch gute Gründe.
    Daher sehe ich überhaupt nur Chancen, wenn sowas VOR der Unterschrift verhandelt UND vertraglich festgehalten wird. Das Problem mit der Gewährleistung bleibt trotzdem bestehen.

    Frag mal alternativ, welchen Aufpreis er für die bauseitige Ausführung haben will.

    Allerdings fürchte ich, daß Du schon unterschrieben hast:
     
  9. Azalee

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    Ich kann nur sagen, wie es bei uns war; wir bauen aber nicht mit einem BT, sondern mit einem GÜ.

    Wir haben im Vorfeld abgesprochen, dass wir den Netzwerkteil selbst übernehmen. Die Durchbrüche und die Umgehung von Lüftungsleitungen wurden dann mit dem Bauleiter abgesprochen bzw. Durchbrüche schon beim Gießen der Kellerdecke vorgesehen (Rest ist Holzständer, da ist das alles einfacher :D). Die Verlegung (worauf wir achten müssen etc.) wurde mit dem Elektriker abgesprochen, z.B. verlegen wir die Netzwerkrohre immer erst, nachdem die Stromleitungen liegen.

    Ansonsten war das bislang recht einfach (zumindest nachdem wir mitbekommen hatten, dass man Netzwerkkabel schmieren sollte :bounce:), und wenn wir uns irgendwo nicht sicher sind, rufen wir unseren Eli oder den Bauleiter an.
     
  10. patric

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    Moin,

    auch wenn ich jetzt Eure Gebäude nicht kenne und deren Zweckbestimmung, wofür legt man im Zeitalter des Wlan´s noch Netzwerkkabel ? Das ist nicht unbedingt nur auf diesen Thread beschränkt, habe dieses auch noch in mehreren Threads gelesen.

    Ich denke ja mal das es zu 99% hier um ein EFH geht, daher meine Verwirrung.

    Nur bitte, kommt jetzt nicht mit den bösen Funkwellen, Schlafstörungen etc. Diese geistigen Ausdünstungen kenne ich schon zur genüge :irre

    Mich interessiert es nur mal so.

    Grüße

    Patric
     
  11. Julius

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    Na, weil WLAN ein wenig zukunftssicherer und störungsanfälliger Notbehelf ist.
    Kann man machen, wenn nachträglich einer Leitungsverlegung sehr aufwendig wäre.

    Aber erste Wahl ist stets eine leitungsgebundene Vernetzung. Also gehören in einen Neubau Rohre!
     
  12. ralf9000

    ralf9000

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    Hallo Patric,

    weil man vielleicht höhere Datenraten, z.B. zum Überrtragen von HD Video/TV benötigt. Bei WLAN diktiert der schlechtest verbundene Teilnehmer, meist der weit entfernteste, die maximale Übertragungsrate des WLAN-Punktes. Dadurch kann es schnell nach unten gehen.
    Zudem kennt jeder, der mal größere Mengen Daten am Stück über WLAN bewegt hat, sporadische Abbrüche/Unterbrechungen, die Verfügbarkeit ist einfach nicht so wie beim Kabel.
    WLAN zum Surfen mit dem Laptop auf der Couch im Wohnzimmer ist sicherlich eine gute Sache (wenn der WLAN-Accesspunkt nahe ist), aber fürs Arbeitszimmer (Verfügbarkeit und Stabilität), den Fernseher oder das Musiknetzwerk (dann auch richtig geniessen mit Flac statt MP3) ist es meiner Meinung nach nichts, da muss ein Kabel her.

    Sinnvolle Kabelpunkte können sein:
    • Wohnzimmer (für WLAN-Accesspoint)
    • Alle TV-Standorte
    • Alle Stereoanlagenstandorte
    • Arbeitszimmer
    • Küche (Erreichbare Steckdose über Arbeitsplatte)
    • Schlafzimmer (bei Ehebett links und rechts nicht vergessen)
    • Kinderzimmer (für unsere Digital Natives)
    • Telefon-Standorte (können die gleiche Verkabelung nutzen)
    • Zentraler Drucker im Haus
    Alles patchbar von einem zentralen Verteiler aus, man muss ja nicht direkt so viele Switchports haben.

    Grüße,

    Ralf
     
  13. H.PF

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    ....
     
  14. Linda2010

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    Also deine o.g. Aussage greift schon unter die Gürtellinie. Mehr sag ich dazu nicht.

    Ich kann dir aber aus erster Hand bestätigen, dass W-LAN nicht zuverlässig ist. Ich wohne hier in einem 1-Fam-Haus (70er Jahre mit teilweise Stroh/Lehmdecken) sitze hier mit meinem Laptop in der Küche, die Fritzbox ist 10 Meter davon entfernt im Wohnzimmer aufgebaut. Trotzdem fliege ich täglich raus. Von der Datenübertragungsrate ganz zu schweigen, die ist einfach lausig, vor allem wenn man ein schnelles Netzwerk gewöhnt ist. Bei größeren Datenmengen bricht die Leitung regelmäßig zusammen und ich warte wirklich Stunden! Bei Filmabende ruckelt der Film und Pixel lassen grüßen.
    Seitdem liegt ein 50 Meter Netzwerkkabel quer durchs Wohnzimmer zu meinem Laptop. Ich muss mit der Kiste auch zuverlässig arbeiten können. Und ein Kabelgeraffel im neuen Haus sollte man wirklich vermeiden :28:

    Wenn man die Wahl hat auf jeden Fall CAD6 oder 7 Kabel in Installationsrohren verlegen lassen oder eben später selbst die Kabel durch die Rohre ziehen.
     
  15. Jonny

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    Videodateien per WLAN auf's NAS kopieren ist auch nicht so prickelnd, da darf der Laptop auch mal an's Kabel.

    Grüsse
    Jonny
     
  16. bernix

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    ...ich nehm das D in Zahlung geb dafür ein T :biggthumpup:
     
  17. Linda2010

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    :mega_lol: Na immerhin ohne nachträglich gesalzenen Aufpreis :28: Danke :mega_lol:
     
  18. Linda2010

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    Naja, auch über Maxdome haperts dann.
    Seit mein Schleptop immer am Kabel hängt ist er auch nicht mehr so depressiv und verweigert nicht mehr seine Arbeit :respekt
     
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  20. Azalee

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    WLan ist out :p Wir nutzen das nur noch fürs Handy und ab und an für den Laptop.
    Computer, TV mit Medienserver, NAS, Printserver bzw. Drucker usw. hängen am Lan und funktionieren entsprechend stabil und schnell.
     
  21. norinofu

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    ... wenn einem seine Daten etwas wert sind, nimmt man gerne auch ein Kabel, so ein privates WLAN (auch wenn es verschlüsselt ist) ist nicht unbedingt einer große Herausforderung. Interessant was man da teilweise so alles an WLANs findet, sogar auf dem Dorf und da reicht ein Windows Notebook ohne WLAN Scanner oder gar ein WLAN Handy.

    norinofu
     
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