Ein paar Gedanken zu Weihnachten

Diskutiere Ein paar Gedanken zu Weihnachten im Humor Forum im Bereich Sonstiges; Da es bald mal wieder soweit ist, will ich ein wenig über Weihnachten erzählen. Neben der wahrlich spannenden Stallgeschichte ist Weihnachten...

  1. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Da es bald mal wieder soweit ist, will ich ein wenig über Weihnachten erzählen. Neben der wahrlich spannenden Stallgeschichte ist Weihnachten eigentlich nur folgendes:

    200 Jahre nach der Geburt von Tschieses feierten die Römer immer noch so ein absolut abgefahrenes Fest namens "Saturnalien", die mit dem "Fest des Sol Invictus" (unbesiegbarer Sonnengott – hiermit hat sich dieser Artikel das Prädikat "pädagogisch wertvoll" verdient) endeten. Sie waren die ganze Zeit nur am Saufen (Becks!), äh... mit der Huldigung des heiligen Bacchus beschäftigt, und beim Einnehmen von bewusstseins-erweiternden Drogen anzutreffen.


    Weil die Festtage jedoch den falschen Göttern gewidmet waren, beschloss der schlaue, feierwütige Christ den Geburtstag von Tschieses - das Riesen-Spaß-Fest schlechthin - promotions-technisch geschickt zeitgleich zu diesen Festivitäten zu legen, also ans Ende des Jahres. Weil die Saturnalien jedoch über mehrere Tage gefeiert wurden und der Christ eine gute Alternative zu diesen heidnischen Bräuchen bieten musste, wurde einfach beschlossen, dass Tschieses mehrere heilige Tage gebraucht haben musste, um sich vollends aus Maria hervorzuarbeiten.

    Der Grund hierfür war schnell genannt: "Unbefleckte Empfängnis"! Maria war ja zu dem Zeitpunkt der Geburt ihres Tschieses noch nicht defloriert. Der junge Kerl musste also ungeheure Kraft dafür aufbringen, eine inverse Defloration durchzuführen... dieser Grund leuchtete selbst den heidnischsten unter den Heiden ein.

    Die anfängliche Skepsis dieser gegenüber den von den Christen verbreiteten Theorien über den christlichen Messias, so einer seiner vielen Spitznamen, wich mit einem Schlag einem ungeheuren Respekt vor der Leistung, überhaupt aus der Eisernen Jungfrau herausgekommen zu sein.


    Soviel zur Geschichte. Doch was für Erkenntnisse und Einsichten können wir aus diesem Wissen ziehen?

    1. Tschieses hatte riesige Probleme mit seinem "Coming Out"

    2. Das Weihnachtsfest ist ein typisches Reaktionsfest

    3. Der Begriff "Weihnachten" kommt von "Wein achten"

    4. Kinder müssen beschenkt werden, weil sie sich noch nicht betrinken dürfen

    5. Der Tannenbaum ist wahrscheinlich ein nachträglich zum Weihnachtsfest hinzugefügtes Phallus-Symbol, das für den endgültigen Durchbruch Tschieses' in unsere Welt, das Diesseits, steht

    Für unseren Weihnachts-Alltag haben diese Weisheiten bedeutende Folgen. Tschieses war, nun ja, ich sag da ja nix Neues... er kam aus dem Jenseits, also praktisch vom andern Ufer... Gewisse Bevölkerungsgruppen werden von nun an von älteren Männern in lustigen Roben akzeptiert werden müssen!

    Weihnachten als Reaktionsfest kann kein heiliges sein, es hat somit weltlichen Charakter. Damit ist seine Kommerzialisierung nicht nur in Ordnung, sondern absolut notwendig! Sollte sich das Weihnachtsfest aus irgendwelchen Gründen irgendwann nicht mehr lohnen, beispielsweise weil das Einsparen der Feiertage zu höheren Gewinnen führen würde als der Konsumrausch in der Vorweihnachtszeit, können wir es getrost aus dem Kalender streichen!

    Alkohol-Genuss an den Feiertagen ist in Form von Wein vorgeschrieben. Sollte man keinen Wein trinken dürfen, weil man z.B. noch minderjährig ist, muss man beschenkt werden. Sollten die Eltern zu arm sein, so können sie beim Staat Weihnachtsgeschenk-Geld beantragen. Ist ja schließlich ein weltliches Fest.

    Den Tannenbäumen müssen der Kinder wegen große Plastiksäcke übergestülpt werden! Davor müssen alle Nadeln entfernt werden. Ein Plastiksack mit Löchern verliert seine Vorbildfunktion.

    Eigentlich ändert sich ja gar nicht soviel.

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