Einbau von Gauben u. Isolierung

Diskutiere Einbau von Gauben u. Isolierung im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Community Wir besitzen ein EFH von Bj. 2001 mit normalen Satteldach und 110m2 Wohnfläche. Da wir keinen Drempel in den Schlafräumen...

  1. #1 Varapilot, 3. Januar 2018
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    Hallo liebe Community

    Wir besitzen ein EFH von Bj. 2001 mit normalen Satteldach und 110m2 Wohnfläche. Da wir keinen Drempel in den Schlafräumen im Obergeschoss haben, soll im Frühjahr ein Einbau von Dachgauben stattfinden.

    Auf der einen Dachseite (Büro) kommt eine Schleppdachgaube von 3m breite.
    Auf der anderen Dachseite kommt eine breitere Schleppdachgaube die sich über 2 Räume zieht
    ( Elternschlafzimmer u. Kinderzimmer).

    Nun sind wir am überlegen ob wir die gesamte Dämmung im Dach komplett austauschen bei bevorstehenden Umbauaktion. Die Dachseite wo die große Gaube eingebaut wird, muß ja sowieso zu dreiviertel abgedeckt werden.
    Die Dachseite mit der kleinen Gaube ungefähr zur Hälfte.

    Hintergrund der Gedanken sind das damals beim Neubau keine Unterspannbahn verbaut wurde die Winddicht ist (also an den Überlappungen nicht verklebt)
    Außerdem wurde die Dampfbremse innen hinter den Rigips Platten nicht verklebt , an den Überlappungen und an den Wänden.

    Im Badezimmer merkt man z. B. bei stürmischen Wetter das es in einer Ecke zieht wenn der Wind ungünstig auf dem Dach steht. Bei uns ist es öfter sehr windig weil wir in Norddeutschland wohnen und auch noch direkt an einer Wiese wo nirgends Bäume oder Gebäude stehen.

    Im Satteldach wurde damals Isover Glaswolle WLG 40 verbaut, inkl. Dachboden der aber nur als Lagerplatz genutzt wird.

    Um die Kosten für so ein Vorhaben sind wir uns bewusst. Einerseits gehen wir da jetzt nur noch einmal bei und dann könnte man es gleich vernünftig machen.

    Mein Gedanke ist folgender:
    Dach komplett abdecken, Gauben erstellen. Von aussen eine Unterdeckplatte verbauen, z.B. Steicoflex Holzfaserweichplatte in 35mm Stärke.
    Bei der Dämmung von innen bin ich mir nicht ganz einig. Entweder mit Zellulose ausflocken (180mm Stärke ausreichen?) oder mit Holzfaserplatten von Steico in 180mm. Oder vielleicht doch wieder 180mm Glaswolle?

    Die Kombination mit Zellulose oder Holzfaserplatten würde doch auch gleichzeitig einen verbesserten sommerlichen Hitzeschutz mitbringen, oder?

    Der Zimmermann (Firma) denkt eher immer kostengünstig (was ja schon Mal nicht schlecht ist)) und schlägt vor wenn die Gauben erstellt sind alles so zu lassen und die Gauben auch wieder einfach mit 180mm-220mm Glaswolle zu dämmen.

    Nun sind wir am überlegen. Dann wären die Gauben zwar mit einer vernünftigen Unterspannbahn oder Unterdeckplatte ausgestattet aber der Rest vom Dach halt immer noch nicht.

    Vielleicht habt ihr ja einen Vorschlag/Idee für uns wie groß es machen würdet.
     
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  3. #2 Andreas Gr, 3. Januar 2018
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    Ich persönlich würde die WLG 040 Miwo drinn lassen und dafür eine dickere 60mm oder 80mm Unterdeckplatte drauf packen , vorher natürlich nochmal so gut es geht die Dampfbremse nach richten / verkleben und das sollte dann gut sein .
     
  4. #3 Varapilot, 3. Januar 2018
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    60mm kann man glaube ich noch mit einem Nagelschußgerät verbauen. Bei 80mm muß man wohl schon Schrauben.
     
  5. #4 Andreas Gr, 3. Januar 2018
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    Handnagelung geht auch , ja bei 60 mm kann noch mit 180er Nägeln befestigt werden , bei 80und mehr ist dann zu schrauben .
     
  6. #5 Varapilot, 4. Januar 2018
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    Zum Wochenende hin kommt der Zimmermann her und guckt sich das alles an. Mal sehen was er zu den Mehrkosten sagt was Dach abdecken, Platten verbauen und Dach wieder eindecken angeht.
    Wenn man dann wieder die 180mm Glaswolle nimmt dann sind es insgesamt 240 Dämmstärke. Das ist glaube ich schon ganz anständig.
    Ich weiß allerdings nicht was die 60mm Holzfaserplatten ausmachen in Sachen Hitzeschutz im Sommer.
     
  7. #6 Andreas Gr, 4. Januar 2018
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    Man kann sowas evtl Berechnen , ich weis aber nicht ob Du mit den Zahlen dann was anfangen kannst .
    Es macht was aus , der Hitzeschutz ist wesentlich besser , aber es wird kein Kühlschrank bei rauskommen .;)
     
  8. #7 Varapilot, 4. Januar 2018
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    Wesentlich verbessert? Hmmm....
    da kann ich mir ehrlich gesagt nicht all zu viel drunter vorstellen.

    Wenn es bei uns z.B 1 Woche lang zwischen 25 und 30 Grad warm ist, dann merkt man schon das die Wärme in den oberen Zimmern nach 2-3 Tagen merklich zunimmt.

    Nun ist es so das bei der ganzen Umbauaktion unser Sohn auf den Dachboden ein Spielzimmer bekommen soll. Ein Teil vom Dachboden soll dafür abgetrennt werden. Später wenn er älter ist kann er das Spielzimmer ja auch anderweitig nutzen.
    Auf den Dachboden herrscht natürlich im Sommer immer die größte Wärme.
    Ich kennen das von einigen Nachbarn wo die Kinder ihr Schlafzimmer auf den Dachboden haben. Die sind im Somner immer ganz schön am stöhnen wegen der Wärme. Die haben auch alle nur mit Glaswolle zwischen 140-180mm gedämmt. Die Häuser sind alle von Baujahr 2000/2001

    In den Dachboden kommen ja auch Dachfenster, wegen Lichteinfall und natürlich auch Lüften. Die Dachfenster bekommen auch Verschattungen von außen.
     
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  10. #8 Andreas Gr, 4. Januar 2018
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    Warm wird es so oder so , die Frage ist nur wann , HWF Platten werden gerne mit einer hohen Phasenverschiebung beworben .
    wenn die Wärme erst in der Nacht 4.00 Uhr durchschlägt , ist das immernoch besser wie schon 20.00 Uhr
     
  11. Varapilot

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    Hallo

    So, Wochenende war der Zimmermann da und hat sich die ganze Sache Mal angesehen.
    Von meinen Vorschlag eine 60mm Unterdeckplatte zu verbauen hat er nicht viel gehalten. Wäre zu teuer und würde nicht viel bringen meinte er.
    Sein Vorschlag wäre die Gaubendächer mit 200mm Steinwolle zu dämmen und gut ist. Vorher natürlich eine hochwertige bzw. winddichte Unterspannbahn herstellen. Die restliche Dachschräge in den Schlafräumen kann man dann gleich mit der Steinwolle dämmen weil es ja nur ein Sparrenfeld ist. Die alte Glaswolle die ausgebaut wird wenn das Dach aufgemacht wird sollte man eh nicht wiederverwenden meinte er.
    Nun weiß ich nicht so Recht was ich davon halten soll. Der Dachboden soll ja auch noch ein Spielzimmer für unseren Sohn erhalten. Da wird es natürlich am schnellsten warm. Da ist dann ja nachher Glaswolle verbaut wo keine Gaube ist und Steinwolle verbaut wo eine Gaube ist.
    Was ist denn davon zu halten wenn man mit z.B Staico Holzfaser in 200mm von innen dämmt? Würde das ein Unterschied zu Steinwolle sein vom Schall- und Hitzeschutz?
     
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