Einbautife Einlaufgulli für Hofentwässerung

Diskutiere Einbautife Einlaufgulli für Hofentwässerung im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt müssen Rohre ja außerhalb im frostfreien Bereich (tiefer als 80 cm) verlegt werden. Bei uns befindet sich...

  1. Upps

    Upps Gast

    Wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt müssen Rohre ja außerhalb im frostfreien Bereich (tiefer als 80 cm) verlegt werden. Bei uns befindet sich der Sammelpunkt des Hofeinlaufgullis nur in einer Tiefe von ca. 35 cm. Folge: bereits 2 x große Seenlandschaft wegen zugefrorenem Sammelpunkt. Mt Sammelpunkt mein e ich den tiefsten Punkt bei der Hofeinlaufeinheit. Da das ganze für mich aber wie ein komplttes teil aussieht, frage ich mich wie man die tiefer hätte einbauem können. Ich hoffe die Fotos (folgen noch, da ich selbts nich berechtigt zum hochladen bin) erklären es besser als meine Worte. Oder ist dieser Typ von Hofeinlauf gar nicht für den Außenbereich zugelassen ? Auf dem Gitter kann man die Buchstaben ACO erkennen.

    MfG

    Upps
     
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  3. #2 puschel1st, 3. März 2006
    puschel1st

    puschel1st

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    Grundleitung frostfrei

    Zum Nachschauen und Vergleichen hier der Link zu den entsprechenden Aco-Produkten (gibt´s natürlich auch von anderen Herstellern)

    http://www.acodrain.de/frames/einbau.htm

    Für den entsprechenden Hofablauf gibt es Aufsatzelemente, so dass man die Gesamteinbautiefe selbst festlegen kann.
    Bei den Sinkkästen der Einlaufrinnen von Aco gibt´s das allerdings nicht - d.h., hier muss ich immer oberhalb des frostsicheren Bereichs anschließen.

    Ich hab jetzt keine Normen zur Hand, ob dort etwas für die Entwässerungseinrichtungen selbst festgelegt ist, aber m.E. muss die Grundleitung frostfrei verlegt sein, nicht die Entwässerungseinrichtung selbst. Wenn ich meine Anschlußleitung vom Einlauf senkrecht auf die Grundleitung führe ist das auch nicht anders als der Rohrübergang von einem Fallrohr oder Dachablauf.

    Ist denn gesichert, dass der Einlauf zugefroren ist und nicht die gesamt Grundleitung?
     
  4. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    ich spiel mal den Bilderservicedienst (sind aber schon arg klein)
    .
     
  5. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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  6. #5 puschel1st, 4. März 2006
    puschel1st

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    Ja - ist Aco Hofablauf

    Ist der Aco Hofablauf - Grundelement ohne weitere Aufsätze.

    Wie sah der den bein "Hochwasser" aus - war da ein kompletter Eisklotz drin? Oder war ggf. nur eine Eis-/Schneeplatte über dem Einlauf - die haben eine sehr enge Roste.

    M.E. kann das nicht am Einlauf liegen - da fließt das Wasser doch durch, und im Einlauf ist es immer einen Tick wärmer als an der Oberfläche. Könnte höchstens eingerieselter Schnee oder Schneematsch zum Block gefrieren und dann bei Tauwetter nicht schnell genug schmelzen - glaube ich aber auch nicht, bei der engen Roste. Also entweder oberflächlich dicht oder das Wasser läuft nicht schnell genug durch die Leitung, so dass es sich staut, damit Wasser im Einlauf steht und dann gefrieren kann.
    Leitung also ggf. dicht bzw. halb verstopft, oder ganze Grundleitung in Einlaufhöhe weitergeführt, so dass es im Rohr friert?

    Ist der See denn schnell abgeflossen, als der Einlauf wieder frei war?

    Habe bisher nie Probleme mit den Einläufen gleicher Bauart und Anschlußweise gehabt allerdings ist es hier im Norden ja auch selten so richtig kalt ;o)
     
  7. Upss

    Upss

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    Rohr frei / Geruchsverschluss vereist

    Erst mal vielen Dank für die Hilfe beim Hochladen der Bilder (Josef) und die schnellen Antworten (Puschel1st) !
    Gussgitter vom Hofablauf entfernt: kein Erfolg. Wir haben dann mittels Tauchpumpe die Seenlandschaft "enfernt". Im Schlammeimer war zwar ein Eisklotz, aber es konnte noch genug Wasser über die seitlichen Aussparungen nach unten gelangen. Nach Entnahme des Schlammtopfes : die gesamte Bauhöhe des Hofeinlaufes von ca. 40 cm war voller Wasser; Da das Wasser auch jetzt nicht ablief, dann mittels Tauchpumpe abgepumpt; am Boden sah man eine dicke Eisschicht. Der als Schikane (für den Geruchsveschluss) dienende rechte Winkel war auch mit festgefroren. Dann heißes Wasser drauf, mit Skistock von oben auch das Eis gehackt und wieder die ca.2 L abgepumpt. Ca. 5 x das gleiche Spielchen, dann war der Boden des Hofablaufs eisfrei und man konnte das Winkelstück rausnehmen. Mit den Fingern konnte ich dann kein(e) Eis / Blockade des KG Rohres feststellen. Ich sehe es so, dass das als Geruchsverschluss fungierende, stehende Wasser (ca. 9 cm hoch) einfach zufriert und damit kein Wasser mehr bis zum KG Rohr gelangt. Da diese stehende Wasserhöhe / der Geruchsverschluss ja konstruktionsbedingt gewünscht ist, habe ich so keine Hoffnung für die Zukunft. :yikes
    Habe (Dank Deines Links) gesehen, dass es wohl ein Aufsatzelement mit Bauhöhe von 25 cm gibt. Damit käme man dann auch 44 plus 25 gleich 69 cm Einbautiefe. Ist ja aber wol immer noch nicht frostfrei ?
    Bin ein bischen ratlos. Wäre nett nochmals Deine Meinung z hören Puschel1st.

    Mfg

    Upps
     
  8. #7 puschel1st, 4. März 2006
    puschel1st

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    Problem erkannt

    Das hatte ich nicht bedacht, dass die Dinger den Geruchsverschluss gleich werksseitig haben - bei den Rinnen werden die seitlich aus KG-Rohr gebaut.
    Schwachstelle und gleich zum Problem geworden.

    Entweder tiefersetzen (m.E. kann man meherere 25er Aufsätze kombinieren, die sind in sich stapelbar), um deutlich frostfrei zu kommen - könnte allerdings mit den Leitungshöhen evtl. eine größere Baustelle werden.

    (siehe Detail)
    http://www.acodrain.de/download/zeich/pdf/Hofpoint.pdf

    Einfacher ist´s, wenn der Geruchsverschluß nicht benötigt wird - sprich: bei Anschluß an Regenwasserleitung und nicht an Schmutzwasser. Dann würde ich gegen einen Standardhofeinlauf (ohne Geruchsverschluß) aus Beton tauschen" - kostet nicht die Welt und dort geht (unterhalb des Schlammfangeimers) aus dem Bodenteil unter 45 Grad der Anschluß für eine 100er Leitung ab - da friert dann nichts mehr! (Art/maße würde ich beim Baustoffhandel abfragen - lokal unterschiedlich)

    Bekommt man nicht die Stege des Geruchsverschlusses rausgestemmt/geschnitten (ist ja "nur" Polyesterbeton) - dann ist die Schwachstelle weg (wie gesagt, nicht, wenn´s ans Misch- oder SW-Siel geht)
    Wäre die einfachste und günstigste Lösung!
     
  9. Upss

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    Sickerpackung

    Rausstemmen ist natrlich die einfachste Lösung, richtig. Will aber dazu anmerken, dass unser Bauleiter (hat komplett die zwei DH auf diesem Grundstück und Außenanagen errichtet/erstellt) die Lösung mit einer Sickerpackung für die Entwässerung der gepflasterten Hoffläche umgesetzt hat. (Für die Dachentwässerung hat jede DHH eine eigene Sickerpackung im Gartenbereich.) Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob es ohne Geruchsverschluss eventuell zu Geruchsbelästigngen im Sommer / in der Übergangszeit kann ? Oder sammelt sich in der Sickerpackung dann eventuell ohne den (auch etwas als "Abscheider") Geruchsverschluss schneller Dreck, ... an und verlert somit an nutzbarem Puffervolumen ?

    Habe gerade nochmals nachgerechnet (ja, wenn mal erstmal mit einer Sache so richtig beschäftigt.....): so werden bei uns ca. 245 m2 Hoffläche ber diesen einen Hfablauf in die Sickerpackung entwässert. Auf der Internetseite von ACO hatte ich unter FAQ gelesen, dass pro Hofablauf nur ca. 150 bis 200 m2 Pflasterfläche etnwässert werden können. hIer hat unser Bauleiter wohl ein bischen gespart.

    Gruß

    Upps
     
  10. #9 Manfred Abt, 5. März 2006
    Manfred Abt

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    na ja,

    toll klingt das nicht gerade mit der Sickerpackung hinterm Hofeinlauf. Ich kenne zwar die örtlichen Verhältnisse nicht, vermute aber dass die "Sickerpackung" eine unterirdische Rigole oder Rohrrigole ist. Hofeinlauf klingt auch irgendwie nach mehr als einer Terrasse. Und wenn dann schon die "Abscheiderwirkung" des Geruchverschlusses angesprochen wird, sieht das aus, als wäre bewusst, dass es da zu einem Fremdstoffeintrag in die Rigole kommen kann. Ich stelle mal in den Raum, dass dieses System langfristig nicht funktionieren wird. Konnte man dass nicht durch einen oberflächigen Abfluss in eine Versickerungsmulde lösen?

    Wofür man hier die Funktion eines Geruchsverschlusses haben will, verstehe ich aber auch nicht.
     
  11. Upss

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    Fotos zur Anschaulichkeit

    Habe jetzt nochmals Fotos zur besseren Anschaulichkeit beigefügt.
    Ein Foto zeigt auch den Kies, der für die Sickerpackung verwendet wurde (wuirde in einen "Flies-Sack" vergraben. Die Fotos zeigen die Situation im Sommer sowohl von der Strasseneinfahrtseite, als auch vom Grundstücksende her. Auf dem Grundstück stehen zwei Doppelhäuser. Insgesamt ist ca. 240 m² mit Pflaster bedeckt (also weit mehr als eine Terasse, die zu etwässern ist :wow )Auf der anderen Seite der DH's befindet sich durchgehend Garten. In den Gartenbereichen der DH's befindet sich auch jeweils eine Sickerpackung zur Aufnahme der Dachflächenentwässerung.
    Versickerungsmulde: kann man die denn an die grundstücksgrenze legen ? Wüte nicht, wo wir so eine mUlde hätten plazieren können.
    Verstehe gut den Hinweis, dass der Bauleiter eventuell den Geruchsverschluss (siehe Link in der Antwort von Puschel1st) mehr als "Schmutzfänger" für die Sickerpackung gedacht hat und nicht primär wirklich als Geruchsverschluss.
    Hat jemand Erfahrung mit solchen Kies-Sickerpackungen? Riechts ohne Geruchsverschluss im Sommer nicht ?

    Hbe jetzt natürlich ein bischen Bammel, dass wir frühre oder später nur noch verstopfte (oder stark im Aufnahmevolumen reduzierte) Sickerpackungen haben, und das Wasser sich dann einen anderen Weg sucht.
    Gibt es MIndestabstände zwischen Sickerpackung und a) Haus(Kellerwand) oder b) Grundstücksgrenzen ?

    :cry
    wäre nett, wenn ich dazu nochmals Meinungen hören könnte.

    Gruß

    Upps
     
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  13. #11 Achim Kaiser, 13. März 2006
    Achim Kaiser

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    ....warum macht ihrs euch denn immer so schwer ?

    Nehmt doch einfach den passenden Hofablauf, wenn es unbedingt einer mit Geruchverschluss sein muss und die Sache ist gegessen.

    Handelt es sich in dem Bereich um eine *befahrbare* Fläche oder ist nur mit leichten Lasten und Fußgängern zu rechnen ?

    Dementsprechend einfach die zur Last passende Ausführung nehmen und ein *frostsicherer* Geruchverschluss löst das Thema...leicht, elegant und sicher.

    Ausführung Belastungsklasse A bis 1,5 t
    Ausführung Belastungsklasse B bis 12,5 t

    dürfte ausreichen, selbst wenn mal ein Elefant zu besuch kommt :)

    Ach so....ich mein z.B. sowas :

    Hof-/ Parkdeckablauf 606.0
    DALLMER Hof-/ Parkdeckablauf 606.0
    Hofablauf mit frostsicherer Geruchsperre
    (Pendelklappe).
    Ablaufgehäuse mit Gussrost, Belastungsklasse A (bis 1,5 t).
    Mit herausnehmbarem Sandfangkorb.
    Ablaufstutzen DN 100 senkrecht
    Ablaufleistung: 4,3 l/s
    Gehäuse aus Polypropylen, hochschlagfest

    zu finden unter www.dallmer.de

    Leider ist ne Anmeldung erforderlich, sonst kommt man nicht in den Produktbereich.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  14. #12 Manfred Abt, 14. März 2006
    Manfred Abt

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    bin ja ein Freund von Kunststoff

    aber bei befahrbaren Flächen kommt bei mir nur Einbauteile aus Guss in den Boden.
    Zurück zu den Fotos: Garten kann man das ja eigentlich nicht mehr nennen, da ist ja eigentlich alles befestigt. Irgendwie scheinen da jetzt ja auch berechtigte Zweifel an der dauerhaften Funktionsfähigkeit der "Vorflut" aufzukommen, der Einlauf dürfte wohl das kleinere Problem sein. Ich würde mir mal die Bemessung der Versickerungsanlage nach DWA A 138 zeigen lassen.
     
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