Einblasdämmungen aus Zellulose

Diskutiere Einblasdämmungen aus Zellulose im Dach Forum im Bereich Neubau; Habe mal wieder eine Frage ans Forum. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit folgenden Firmen gemacht: www.climacell.de www.daemmstatt.de...

  1. OM

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    Habe mal wieder eine Frage ans Forum.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit folgenden Firmen gemacht:

    www.climacell.de
    www.daemmstatt.de
    www.isofloc.de
    www.klimatec-system.de
    www.thermofloc.at

    Alle stellen Einblasdämmungen aus Zellulose her, die teilweise mit 10 % Boraten versetzt sind (erprobter Standard), teilweise aber mit Gemischen verschiedener Wirkstoffe, um die Brandschutzbestimmungen zu erfüllen und die Dauerhaftigkeit des Materials zu gewährleisten (wie sieht es da mit erprobtem Standard aus?). Mich interessieren vor allem Verarbeitungsfähigkeit, Dauerhaftigkeit, Preiswürdigkeit.

    mfg
    OM
     
  2. #2 C. Schwarze, 06.12.2004
    C. Schwarze

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    sicher ne tolle Sache, aber feucht darf das Zeug wohl nicht werden. Borate(gesundheitsgefährlich?) in flüssiger Form gehen wohin? Ausdünstungen, wenn es wieder trocknet?? oder Pappzellulose ohne Zwischenräume aus Luft dämmt nicht.
    Die Frage müßte also lauten:
    Kann man über die Länge der Einsatzdauer "garantieren" das das Zeug nicht feucht werden kann?

    http://www.bau.de/forum/dach/2678.htm
    selbe Frage

    hier und dort gibts auch eine excellente Suchfunktion
    http://www.bau.de/markwords.cgi?file=forum/dach/529.htm&te=borate

    Anmerkung,
    wenn Dachlatten nicht mehr imprägniert werden sollten, da Sondermüll, dürfte man Isofloc ja auch nicht mehr verwenden.
    Oder, wenn man Isofloc verwenden darf, darf ich auch wieder Dachlatten imprägnieren?
     
  3. Eric

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    Isofloc habe ich vor ca. 9 Jahren unter einem Flachdach ( ca. 250 qm ) einblasen lassen. Bislang keine Probleme. Keine Beschwerden von Bewohnern.

    In der Auflistung fehlt als Einblassystem noch Rockwool Granulat. Ist aus Steinwolle und A1. Damit habe ich abgehängte Decken nachträglich gegen Trittschall gedämmt. Geht natürlich auch als Wärmedämmung. Würde ich persönlich heute gegenüber Isofloc vorziehen.
     
  4. #4 Bauherrchen, 06.12.2004
    Bauherrchen

    Bauherrchen Gast

    Hallo,

    habe es auch bei meinem Neubau mit Isofloc probiert und ich muss sagen, bis jetzt bin ich sehr zufrieden. Zumal in dem Haus wo ich momentan wohne dies ebenfalls vor ca 10Jahren mit Isofloc gedämmt wurde und es bis heute keine Probleme gab und gibt.

    Kann ich nur empfehlen zumal mach selbst mal nen Test:
    geh in den Baumarkt und lang mal so nen gelben Klemmfilz an und dann geh zum Fachman und lang mal des Isofloc an.
    Wo wird wohl die Hand zu jucken anfangen ;)
    Des mag zwar net viel heissen, aber es hilft vielleicht bei der Entscheidung
     
  5. OM

    OM

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    Danke erst mal für die Antworten.

    Ich habe mich schon für eine Einblasdämmung entschieden, wollte jetzt vom Forum wissen, ob hier ein Anbieter präferiert wird.
    Auf Diskussionen bzgl. Biologie/Umweltschutz etc. will ich nicht hinaus. Mir geht es eher um das Nachsacken des Füllguts oder andere technische Probleme.

    Es gibt ja auch noch www.emfa.de, die neben "Josefs Korkfilz" ;) ja auch das emfacell (Holzfasern zum Einblasen) produzieren.

    mfg
    OM
     
  6. #6 Bauherrchen, 07.12.2004
    Bauherrchen

    Bauherrchen Gast

    Hallo,

    ich habe mir damals beides anbeiten lassen. Emfa war dabei teurer.
    Zum Nachsacken kann ich wenig sagen, da ich das noch nicht nachgeprüft habe.
    Bei Isofloc bekommt man aber am Ende ein Protokoll vom Betrieb, wo eine mindest Gewicht pro m3 oder wars m2? naja, egal, eingehalten werden muss nach vorschrift von isofloc. Und dieses Mindestgewicht soll dann dafür stehen, das sich das ganze nicht setzt.
    Mann sollte so eine Dämmung auch nur vom Fachmann (Isofloc zertifizierter Betrieb) einbringen lassen. Bei Emfa gibt es sowas glaub ich nicht.
    Ob Zellulose oder Holzfaser besser ist, ka. Der Wärmedämmwert ist so in etwa gleich, wobei es bei Isofloc 2 verschiedene Materialien gibt.
     
  7. OM

    OM

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    @C. Schwarze

    Auf den Internetseiten steht so einiges zu Borat und der Abspaltung von Borsäure bei Feuchtigkeitseinwirkung. Dazu werden auch einige Untersuchungen zitiert, die meines Erachtens für den Endanwender (Hausbenutzer) keine Gefährdung erkennen lassen.
    Anders sieht das bei der Staubentwicklung bei der Verarbeitung aus, weshalb dort ja auch spezielle Schutzmasken getragen werden müssen (hat aber nichts mit den Boraten zu tun).

    @Bauherrchen

    Und genau solche Dinge wie Nachsacken würden mich interessieren. Die bekomme ich aber wahrscheinlich nur von SV, da die Häuslebauer ja meist keine Möglichkeit haben, Nachsacken, Schädlingsbefall zu erkennen (es sei denn, aus der Schräge kommen die Tierchen raus oder der Schnee schmilzt nur an den oberen 50 cm des Daches bzw. dort habe ich Schimmelprobleme aufgrund fehlender, weil nachgerutschter Dämmung).

    @all

    Gibt es solche Erfahrungswerte hier im Forum. Wo sollte ich noch nachfragen?

    mfg
    OM
     
  8. #8 Bauherrchen, 07.12.2004
    Bauherrchen

    Bauherrchen Gast

    Hallo,

    sagen wir mal so. Wenn man Klemmfilz verwendet, bekommt man den niemals so dicht rein wie eine Einblasdämmung. Da gibts immer ne Ecke wos nicht passt. Die Einblasdämmung ist richtig fest drinnen, zumindest was ich an den Einblasöffnungen fühlen konnte.
    Wenn dein Dach aussen "dicht" ist z.B. mit Pavatex Isolair, dann müssens sich irgendwelche Viecher erst mal da durch fressen. Wenns denen dann noch nicht schlecht ist, kann ja die Dämmung dran kommen ;) Oder wo solln die dann herkommen? Zumindest seh ich da kein Problem.
    Gut das mit dem Setzen.. was wäre die Alternative die Du vorziehst? Klemmfilz? Hanf?
    Wie gesagt das Einbalsen verdichtet das Ganze relativ gut und gegenüber Klemmfilz u.ä. denke ich, das das Setzen wesentlich geringer ist.
    Das Einzige was nicht so leicht verrutscht ist Bauschaum :D , der wird vorher von den Viechern gefressen :respekt

    Aber für genaue Zahel über Setzungsverhalten musst Du wohl nen Experten zu rate ziehen, der schon ein paar solche Dächer geöffnet hat.

    Ich habs selbst und kann es aus meiner Sicht nur empfehlen
     
  9. Helmut

    Helmut

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    Warum?

    Bei uns sind 2 Häuser ( ca.120 m2 u. ca.300m2 DF) mit Isofloc gedämmt und wir sind auch sehr zufrieden.
    Für ein weiteres Objekt ca. 100 m2 soll außer Isofloc auch Rockwool in Betracht kommen. Leider habe ich im Internet wenig über RW erfahren. Unterlagen sind beriets angefordert und unterwegs.

    Als zertifizierte Verarbeiter wurden mir für den Bereich WÜ Firmen benannt, die weit mehr als 200 km entfernt sind. Dies kann doch nicht sein.

    Wer kennt im Bereich WÜ Verarbeiter dafür?
    Wie ist der Preisunterschied zu Isofloc? Angabe 100 zu X genügt.

    Gerne auch per PN
    mfg Helmut
     
  10. #10 Gast943916, 11.12.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.12.2008
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    diese Aussage ist Quatsch, Klemmfilz kann ich bei richtigerer Verarbeitung dicht verlegen, Einblasdämmung, du sagst es ja selber, dort wo du fühlen kannst, kannst du aber nicht überall überprüfen, wenn der Verarbeiter Mist baut siehst du es nicht....

    doch, kann sein, weil die Grundausstattung für den Verarbeiter käuflich zu erwerben und nicht billig ist, da die Nachfrage nicht allzu groß ist, gibt es nicht viele Unternehmer, die das Risiko eingehen

    Gipser
     
  11. #11 Bauwahn, 11.12.2008
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