Eine Heizungszentrale für zwei Häuser

Diskutiere Eine Heizungszentrale für zwei Häuser im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich fange jetzt an mein Haus (Haus 1) zu modernisieren und auszubauen. Der Dachboden wird ausgebaut. Insgesamt kommen wir dann auf ca....

  1. chmehrer

    chmehrer

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    Hallo,

    ich fange jetzt an mein Haus (Haus 1) zu modernisieren und auszubauen. Der Dachboden wird ausgebaut. Insgesamt kommen wir dann auf ca. 170m² Wohnfläche. In diesen Zuge wird die alte Gasheizung ersetzt.
    Vom Umfang her handelt es sich um eine Komplettsanierung, also Fenster, WDVS und Dach. Und wir landen wohl bei einem Effizientshaus 100 (Enev 2007). Geheizt werden soll über Fußbodenheizung. Die Heizlast liegt bei 13kW.
    Allerdings steht in L-Form direkt an Eck noch ein zweites Haus (Haus 2). Dabei handelt es sich um einen Denkmalgeschützten Altbau. Dieser hat im ersten Stock eine Etagenheizung mit Gaskessel und Heizkörper. Brauchwasser noch über einen alten Gasdurchlauferhitzer. Wohnfläche ca. 100m²
    Im Erdgeschoss sind noch zwei alte Gasöfen in Einsatz. Hierfür brauche ich auf alle Fälle Ersatz, da das Erdgeschoss als nächstes Renoviert werden soll. Wohnfläche ca. 70m². Der erste Stock ist zur Zeit unbewohnt und wird wohl erst im laufe der nächsten Jahre renoviert (ca. 5 Jahre)

    Meine erste Idee war zuerst nur das Erdgeschoss von Haus 2 und Haus 1 über eine Heizung zu versorgen und die Etagenheizung bestehen zu lassen. Allerdings ist diese auch bereits über 15 Jahre alt und es wäre bestimmt sinnvoll diese auch zu erneuern.
    Die zweite Idee wäre alles drei Wohneinheiten über eine große Heizung zu versorgen.
    Gasanschluss ist in beiden Häusern vorhanden. Deshalb wäre das nächstliegendste wohl ein Gasbrennwertgerät evtl. mit Solar (HU wegen Pufferspeicher für Fiwa).
    Ein Heizungsbauer hat mir allerdings empfohlen bei den zu beheizenden 340m² einen Pelletkessel einzubauen. Allerdings ohne Solar. Da es sich bei der größeren Heizlast des Altbaues schneller bezahlt macht. Platz für Pelletlager wäre vorhanden.

    Bin mir jetzt natürlich unsicher welches Heizungskonzept das bessere ist.

    Außerdem soll in Haus 1 ein Heizkamin im Ess/Wohnzimmer eingebaut werden. Evtl. auch nur ein Kaminofen. Diesen hätte ich auch gerne irgendwie in der Planung berücksichtigt. Einen eigenen Wald hab ich zwar nicht, aber das Holz ist bei uns zur Zeit noch relative günstig zu bekommen.

    Vielen Dank schon mal im Voraus für die nützlichen Tipps.

    Gruß,
    Christian
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Bei 340m2 wird die Heizlast wohl höher liegen als die 13kW. Da könnte ein Pelletkessel seine Vorteile ausspielen.

    Aber bitte daran denken, dass ein Pelletkessel nicht so "wartungsfrei" ist wie den Kunden gerne versprochen wird. Regelmäßiges Reinigen ist PFLICHT, und das kann je nach Kesseltyp und Anzahl der verbrannten Pellets bedeuten, dass man während der Heizperiode wöchentlich ran muss.

    Bei einem Pelleter ist es, im Vergleich zu einer WP, auch (fast) egal wie hoch die Heizkreistemperatur sein muss damit es noch warm in den Räumen wird.
    Trotzdem sollte das Ziel sein die Heizflächen so auszulegen, dass mit niedrigen Temperaturen gearbeitet werden kann. Das erleichtert einen späteren Umstieg und/oder die Einbindung von Solar.

    Auch darauf achten dass alle Herstellerbescheinigungen zur Feinstaubgeschichte etc. vorliegen und dass der Schornstein passt.

    Ach ja, an die Abrechnung denken wenn später vermietet werden soll. WMZ wäre hilfreich.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Achim Kaiser, 27. März 2010
    Achim Kaiser

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    ...und drüber nachdenken obs eine gute Idee ist zwei getrennte Gebäude mit Gemeinschaftseigentum und Abrechnungsgeeier zu verbinden.

    Ich persönlich bin nicht der ganz große Freund von Pellets.....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. #4 wasweissich, 27. März 2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

  6. R.B.

    R.B.

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    ;)

    Ich drücke auch lieber nur ein Knöpfchen und hab´s warm. :D

    Mit PÖL könnte ein Schuh daraus werden. :p

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 wasweissich, 27. März 2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

    meinst du nicht , dass es eine denkbare alternative sein könnte ?
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Unter bestimmten Umständen schon.....aber diese Umständen sind bei einem typ. EFH und 4 köpfiger Familie nicht gegeben.

    Im EFH Bereich muss etwas einfaches und preisgünstiges her.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 wasweissich, 27. März 2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das ist so richtig , aber ab zwei häusern und deiner geschätzten heizlast .........

    die neuen dachse liegen glaube ich bei 14/15 kW.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Es gibt auch schon Mini-BHKW mit 10kW therm und irgendwo habe ich auch schon mit 5-10kW therm. gesehen.

    Anlagen mit PÖL haben relativ kurze Wartungsintervalle (typ. 1.000-2.000 h). Man sollte auch den Wartungsaufwand beachten (bei Gas BHKW sieht´s besser aus).

    Den erzeugten Strom sollte man verbrauchen, aber leider ist das in der Praxis kaum möglich. Also wird eingespeist, das lindert den (Kosten)schmerz zumindest ein bischen.

    Gruß
    Ralf
     
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  12. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Ob sich ein BHKW für 2 Häuser rechnet, kann man nur sagen, wenn man die Gegebenheiten vor Ort kennt. Für eine Siedlung oder größere Objekte sollte man die Möglichkeit der Nahwärmeversorgung aber schon in Betracht ziehen.

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  13. chmehrer

    chmehrer

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    Hallo,

    erst mal sorry das ich so lange nicht geschrieben hab. War etwas im Stress.
    Danke schon mal für die ganzen Tipps.
    Ich hab mich vielleicht etwas schlecht ausgedrückt. Die 13kW sind nur für Haus 1. Die Heizlast für Haus 2 kenne ich leider nicht. Es ist aber ein Altbau von ca. 1750. Ich meine mich zu erinnern das ein Heizungsbauer was von 120W/m² gesagt hat.
    Also Heizlast für beide Häuser wohl irgendwas um 35kW.

    Das mit der Abrechnung ist natürlich so eine Sache. Zur Zeit hat jeden Wohnung einen eigenen Gaszähler. Da ist das natürlich um einiges einfacher.

    Ist das Reinigen der Pelletkessel so ein Aufwand oder beschränkt sich das auf das leeren der Aschelade? Die meisten Hersteller werben ja damit das sich der Kessel selber reinigt.

    Gruß,
    Christian
     
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