Einstellungsoptimierung Therme+ fbh mit EIB-stellantrieben

Diskutiere Einstellungsoptimierung Therme+ fbh mit EIB-stellantrieben im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; moin ! wir haben bei uns eine gasbrennwert-therme verbaut, die im 1. HK eine FBH im erdgeschoss versorgt, im 2. HK Heizkörper im OG. Nun...

  1. #1 wasserzeichen, 12. März 2008
    wasserzeichen

    wasserzeichen Gast

    moin !

    wir haben bei uns eine gasbrennwert-therme verbaut, die im 1. HK eine FBH im erdgeschoss versorgt, im 2. HK Heizkörper im OG.

    Nun stellen sich ein paar Fragen bezüglich der Einstellung und dann scheinen wir ein kleines problem mit luft im System zu haben.

    Wir beziehen Wasser aus einem gemeinschaftsbrunnen und haben hin und wieder luft im kessel. lässt sich die leitung zur warmwasserbereitung nicht schon vor dem Kessel entlüften, oder ist das nicht weiter schädlich?

    was die einstellung der hzg angeht, hört man immer wieder widersprüchliches, was nachtabsenkungen u.s.w. angeht. wir haben temp.fühler in jedem raum, die per EIb die stellantriebe steuern. das bedienpanel der hzg ist im wohnbereich untergebracht. wenn eine absenkung sinnvoll ist, sollte die über die eib-regler eingestellt werden, oder zentral an der Hzg?

    Vielen Dank im voraus für ein paar infos !
     
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  3. Jonny

    Jonny

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    Zentral, die Raumthermostate sollten nur auf Fremdwärme reagieren, bzw. dem kompletten abschalten einzelner Kreise dienen.
    Motto: Die Leistung schon an der Quelle begrenzen.

    Grüsse
    Jonny
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Also Luft im WW Speicher? Oder verwechselst Du das mit Luft im Heizkreis (das hätte dann nichts mit dem Brunnen zu tun).

    Grundlage eine ordentlich funktionierenden Heizung ist ein hydraulischer Abgleich.

    Siehe hier:

    http://www.bosy-online.de/Optimierung_von_Heizungsanlagen.htm
    http://www.bosy-online.de/hydraulischer_Abgleich.htm
    http://www.hydraulischer-abgleich.de/deu/9_HOME/0_none/1_none.html?robot=norobot
    http://www.hydraulischer-abgleich.de/deu/0_none/29_Schritt4/35_Schritt4.html

    Gehen wir einmal davon aus, daß Deine Anlage richtig abgeglichen ist, dann wird der Rest über die Heizkurve (Witterungsführung) erledigt.

    http://www.shk-mayer.de/Page/Waermeerzeuger/Heizkurve.html

    Das Ziel ist die gewünschte Raumtemperatur in allen Räumen zu erreichen, OHNE daß die Raumthermostate über die Stellantriebe eingreifen müssen. Die sollen nur Fremdwärme ausgleichen.

    Nachtabsenkung oder besser gesagt Nachtabschaltung wurde schon oft diskutiert. Hier muß man unterscheiden zwischen einem modernen hoch gedämmten Gebäude und einen Bestandsbau.

    Bei einem stark gedämmten Gebäude wird sich eine Nachabsenkung oder gar Nachtabschaltung kaum bemerkbar machen. Die Raumtemperatur wird während der paar Stunden um ein paar Zehntel K fallen, wenn überhaupt.

    Sollte die Raumtemperatur wesentlich sinken (ein Anzeichen für schlehcte Dämmung, hohe Verluste), dann muß man berücksichtigen, daß ausreichend Leistung zur Verfügung steht damit der Raum am Morgen während der mehr oder weniger kurzen Anheizphase wieder auf Soll-Temperatur kommt.

    Das Ziel gesteht jedoch darin, das Gebäude mit möglichst geringer Leistung und konstant zu beheizen. Ist die Leistung zu niedrig, dann benötigt die Kiste vielleicht einen halben Tag um die Räume nach der Absenkung wieder aufzuheizen.

    Fazit: Ob Nachtabschaltung sinnvoll ist, hängt von der Dimensionierung der Heizung (leistung sowieso im Überfluß vorhanden) und vor allen Dingen vom Gebäude ab.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 wasserzeichen, 13. März 2008
    wasserzeichen

    wasserzeichen Gast

    war wohl etwas missverständlich.

    die luft ist nicht im heizkreis sondern in der warmwasserbereitung.

    was die regulierung der heizung angeht, also so vorgehen wie im Beitrag hier drüber, also regler auf max stellen und schauen wie warm es wird, dann die Kurve anpassen ? Die regler (diret mit temp.sensor) sollen dann also nur abwürgen, wenn es zu warm wird - in unserem fall z.b. wenn der Ofen läuft.

    das haus ist ein eher schlecht gedämmter altbau. zur zeit ist die nachtbasenkung glaube ich um drei grad eingestellt und das ist morgens auch spürbar. allerdings leses ich aus dem anderen thread schon eine menge optimierungspotential.

    Danke
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Genau so ist es.

    Raumthermostate auf max. und dann Heizkurve runter bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht wird.

    Danach Raumthermostat auf die gewünschte Temperatur stellen, so daß nur noch Fremdwärme "ausgeregelt" wird.

    Die Regelung der Heizung soll über den hydraulischen Abgleich (Wassermenge, einmalig eingestellt) und die Heizkurve (AT abhängig, ständige Regelung) die gewünschte Raumtemperatur sicherstellen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 wasserzeichen, 13. März 2008
    wasserzeichen

    wasserzeichen Gast

    und was mach ich nun noch gegen die luft im leitungswasserkreislauf ?
     
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