Elektro-Fußbodenheizung umrüsten - was tun ?

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  1. #1 Power1971, 6. Januar 2013
    Power1971

    Power1971 Gast

    Hallo an Alle

    Wir haben viele viele Fragen und ich hoffe das mir jemand einen Rat oder Hilfe geben kann.

    Es geht um unsere Heizung.
    Wir haben vor 1 Jahr ein Haus gekauft. Dieses ist 30 Jahre alt.
    Ebenso auch die Heizung.

    Wir haben zu unserem großem bedauern eine Elekro Fußbodenheizung. Das schlechteste überhaupt. Ein enorm großer Stromfresser kann ich da nur sagen.

    Unser Ziel ist es umzurüsten.
    Eine Öl,- Gasheizung oder Pelletheizung kommt für uns überhaupt nicht in Frage, da die Preise steigen ohne Ende. Ebenso wollen wir von dieser sündhaft teuren Stromheizung (also die Elektro Fußbodenheizung) weg. Photovoltaikanlage geht leider auch nicht da die Dachseite nicht nach Süden zeigt, sondern gegen Osten und Westen.

    Wir haben uns felsenfest vorgenommen auf ERDWÄRME umzusteigen.
    Aber mit einer Elekro Fußbodenheizung ist dies ein sehr sehr großes Problem.

    Das Haus ist komplett gefliest. Alles aufzuhacken und den gesamten Estrich zu entfernen kommt für uns nicht in Frage.
    Möglich wäre alles über Heizkörper laufen zu lassen. In die Wände Schlitze klopfen und darin Leitungen zu verlegen.

    Das Problem, wie erzeuge ich genug Energie aus ERDWÄRME um die Heizkörper zu betreiben. So das ich genug Energie bekomme um
    ca. 100 qm Wohnfläche im Winter auf 22°C konstant zu halten.

    Gibt es auch andere Möglichkeiten, außer Heizkörper zu instalieren ?

    Wie ist das mit einer Luft-Wärme Pumpe.
    Welche Möglichkeiten haben wir ?

    Wärmepumpe würde uns gut zusagen und dies wäre unserer eigentliches Ziel.
    Was können wir am besten tun ?

    Wir haben ein gewisses Budget und damit wollen wir langfristig für die nächsten 30 Jahre oder auch länger eine ENDLÖSUNG.
    Es geht auch darum das später nicht unsere Kids diese Kostenumstellung tragen müssen. Dann lieber die Eltern, also wir (38 J. und 41 J.)

    Die Lösung die uns vorschwebt und auf die wir hinarbeiten heißt: ERDWÄRME.
    Was können wir tun. Wie ist dies zu realisieren ?

    Mit besten Grüßen
    aus dem Odenwald

    Power_1971
     
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  3. H.PF

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    Heizkörper und Wärmepumpe? Wäre nicht meine erste Wahl... Wäre vielleicht eine Stückholzheizung eine Alternative?

    Und WARUM Erdwärme? Fester Entschluß? Oder aus Informationen sehr interessiert?


    30 Jahre altes Haus, keine Fußbodenheizung, meiner Meinung nach wäre da eine Erdwärmeheizung nicht das Richtige... Ausser du greifst richtig in die Tasche und schaffst die thermischen Voraussetzugen...

    Hast du mal eine Heizlastberechnung machen lassen?
     
  4. #3 Achim Kaiser, 6. Januar 2013
    Achim Kaiser

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    Hmmm .... das liest sich nach ... wasch mir den Pelz aber mach mich dabei blos nicht nass :).

    Das ist kein Problem ... wenn hinten der Stromzähler genug Umdrehungen macht gibts die WP´s auch in so groß dass nen Wohnblock damit warm kriegst .... nur die Betriebskosten werden dann nicht so ganz gefallen.

    Davon träumen viele ... und nahezu alle wachen irgendwann auf :)

    DIE universale Lösung gibts nicht. Die Lösungen die da nahe dran kommen sprengen meistens das Budget, heisst in dem Fall musst heute einen Gutteil der 30-jährigen Energiekosten investieren ..... was den Begriff *gewisses* meistens in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.

    Wärmepumpe ganz allgemein funktioniert dann am besten wenn der notwendige Temperaturhub gering ist.
    Normale Heizkörper bedingen einen relativ hohen Temperaturhub .... gebläseunterstutzte Heizkörper können das besser ... kosten aber deftig mehr :).
    Ne Luft-WP muss dann bei -14° für 35 bis 45°C Vorlauftemperatur sorgen ... schau mal bei den Temperaturvorgaben in ein Diagramm der WP Hersteller .... bei 45°C gefällt der COP ganz sicher nicht wirklich.

    Es gibt auch Hybrid-Konzepte .... die kollidieren dann aber mit den *absoluten* Will-Ich-Nicht-weil-Bäh-Bäh-Bäh Ansagen zu den Energieträgern .... heisst es braucht ein paar kräftige Abstriche bei den NO-GO Ansagen ... dann werden die Kostenvoranschläge deutlich gefälliger ausfallen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. kehd

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    Es wäre zuerst einmal sinnvoll zu wissen, wieviel Strom Ihr für die Heizung braucht.
    Welche Temperatur habt Ihr damit im Haus? Wenn es nicht zu viel ist, kann man große Heizkörper einbauen und die mit der Wärmepumpe betreiben. Ich schätze mal, daß Ihr für eine Bohrung, WP und Einbau der Heizkörper so 30-40T€ braucht. Was spricht gegen Erdgas? Das wird in der Installation sicher günstiger. In den USA haben sich die Preise für Erdgas im Vergleich zu 2005-2010 halbiert. ("Golden Age of Gas") Passiert bei uns vielleicht auch.
    Photovoltaik spielt hier absolut keine Rolle, da immer dann, wenn man die Sonne braucht - im Winter und ganz besonders Nachts- sie nicht da ist.
     
  6. Lebski

    Lebski Gast

    Mal über Kraft-Wärme-Kopplung nachgedacht?

    Weil die Heizlast eher hoch ist, bei alten Häusern. BTW, wie hoch ist das Budget? Und was für ein Haus? Keller? Eg? OG? Wie viel Zimmer beheizt?
     
  7. Julius

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    Eine WP ist auch erst einmal eine Elektroheizung.
    Mit "Wirkungsgrad" größer eins (mehr oder weniger weit darüber).

    Statt aufwendig die Elektro-Direktheizung durch eine Elektro-Indirektheizung zu ersetzen, könnte man das Geld auch dafür verwenden, den Heizenergiebedarf des Gebäudes deutlich zu senken!
    So daß die Stromrechnung im Endeffekt in beiden Fällen ähnlich sinkt.
    Würde ich mit in die Überlegung einbeziehen.


    Die nachträgliche Einbringung von horizontalen Schlitzen in Bestandsmauerwerk, welche für (zu dämmende!) Heizungsrohre ausreichen, ist in der Regel NICHT möglich.
    Man würde mit AP geführten Rohren leben müssen.
    Daher: Ist das Gebäude unterkellert?

    Allererste Maßnahme:
    Heizlastberechnung erstellen lassen!
    Hilfsweise vorab mal den Jahres-Heizenergiebedarf (aus Stromrechnung) nennen.
     
  8. #7 Power1971, 6. Januar 2013
    Power1971

    Power1971 Gast

    Hallo an ALLE

    Danke das Ihr geschrieben habt.

    Also es ist so. Wir haben das Haus gekauft. Dies ist 30 Jahre alt, Ytong-Steine Bauweise und isoliert ist es auch mit Strürophor.
    Zu unserm großem bedauern muss ich sagen das dies eine Elektro Fußbodenheizung ist. Das ist einfach furchbar und ohne Worte.
    Schlechter gehts wirklich nicht mehr. Die Heizung ist ein enormer Stromfresser und auf die Dauer absolut keine Lösung.

    Wohnfläche auf unserem Stockwerk sind bei 122 m2. (muss mich oben im Beitrag korrigieren).
    Unteres Stockwerk soll nicht umgebaut werden, da sind unsere Mieter drinnen.

    Wir haben folgende Zählerstände mit der Elektro Fussbodenheizung:
    01.01.2012 waren dies 128.376,3
    31.12.2012 waren dies 155,522,0

    Alles sehr hoch und da muss sich wirklich was ändern.
    Wenn ich sehe wie jedes Jahr der Ölpreis, die Gasheizung und auch die noch! günstige Pelletheizung in den Preisen enorm steigt
    ist für mich felsenfest klar das da eine Alternative her muss für die nächsten 100 Jahre und länger.

    Sonne wird es immer geben, für alle Ewigkeit. Deswegen haben wir uns entschieden das eíne Wärmeheizung her muss.

    Aber wie schon geschrieben, unser Hauptproblem ist die blöde Elekrofussbodenheizung.
    Wenn de Fussbodenheizung mit Wasser laufen würde, dann wäre Erdwärme kein Problem und alles wäre easy.
    Die Fliesen aufreisen und den Estrich entfernen im ganzen Haus ist keine Optium und ein Unding.

    Möglich wären Heizkörper am Boden oder an der Wand.
    Dann müsste man Leitungen in die Wand einbauen und die Leitungen würden dann in den Keller laufen.
    Aber was dann ?? Großes Problem ?
    Woher nehme ich die Energie aus der Erde oder Luft um das Haus im Winter auf 22°C zu heizen ??
    Ein RIEßEN Problem sage ich euch.

    Interessant wäre da:
    Erdbohrung, Falls ja, wie tief muss man runter ?
    oder
    Luft/Wärmepumpe, Luft wird angesagt, zusammengepresst und Energie wird frei
    oder
    Kollektoren im Garten unterhalb der Rasenoberfläche, Falls ja, wieviel m2 Rasen brauche ich um 122 m2 Wohnfläche auf 22 °C im Winter zu heizen.


    Alles RIEßEN Probleme und ich weis nicht wo ich da anfangen soll.

    Der Aufbau vom Haus ist offene Bauweise.
    Machen wir einen virtuellen Rundgang.
    Ich komme die Haustür rein und stehe gleich im langem Flur der komplett durchs ganze Haus führt.
    rechts herum ist die offene Küche (keine eigene Tür) links herum komme ich ins Büro (keine eigene Tür).
    Stehe ich im Büro gehe ich wieder links und stehe im Wohnzimmer.
    So - von der Haustür bis zum Wohnzimmer ist alles offen und ohne Tür. Die Elektroleitung läuft von der Haustür, über das Gäste-WC, über den gesamten Flur, über die Küche, über das Büro bis zum Wohnzimmer hinein. Alles eine Leitung, alles 1 Thermostad.
    Wenn ich es warm haben möchte heize ich alles mit.

    Außnahmen sind das Bad, unser Schlafzimmer und das Kinderzimmer. Diese 3 Räume haben ihr eigenes Thermostad.
    Bad wird nie! geheizt, dafür haben wir ein Standard Heizgerät.
    Schlafzimmer eher selten, nur wenns sehr kalt ist.
    Kinderzimmer wird immer! geheizt das unser kleiner nicht friert.


    Beste Grüße

    Power_1971
     
  9. #8 wasweissich, 6. Januar 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das einzige , was ohne estrich rauskloppen sinnvoll erscheint , wäre BHK mit ein paar heizkörpern und neuregelung der vorhandenen elektroheizung, dafür müsste man aber die ganzen parameter richtig bewerten .....




    auf jeden fall , bei den vorgaben/wünschen ein schwieriger fall
     
  10. alex2008

    alex2008

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    Bei den genannten Verbrauchszahlen sollte man dies auch Wirklich tun anstatt euch in Erdwärme zu verbeissen!

    Zudem kostet die neue Heizung erst mal richtig viel Geld, da es ja weder Heizkörper noch FbH gibt die ihr weiternutzen könnt.
    Und was ist mit Warmwasser? Durchlauferhitzer, Nachtstromboiler im Keller, oder an jedem Hahn einen kleinen Speicher?
     
  11. H.PF

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    Kurz gesagt: Du bist mit diesem Haus der falsche Kandidat für eine Wärmepumpe. Du müsstest, um da effektiv mit Heizen zu können, viel zu viel Geld in die Hand nehmen.

    SO wie das Haus JETZT ist ist das nicht machbar ohne das du viel zu viel Stromkosten hast...

    Dein Konzept ist falsch!

    Fang neu von vorne an, beiß dich nicht an der Erdwärme fest, denk lieber mal an andere Heizformen, wie z.B. Stückholz etc.

    Du vergisst, das du bei Erdwärme 1/3 oder 1/4 der Wärme IMMER noch über Strom erzeugst!
     
  12. Julius

    Julius

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    @ Fragestellerin

    Ich würde ja gerne weiter antworten, aber wenn nur solch Krampf kommt wie "Sonne" und "Lösung für 100 Jahre", ist mir (und vermutlich auch den meisten anderen hier) die Zeit zu schade.

    Wenn bei der Sache was Sinnvolles herauskommen soll, ist erste und wichtige Voraussetzung der Verzicht auf jede Art von Ideologie.
    Leider triefen Deine Beiträge davon - und es wird immer schlimmer...


    Trotzdem:
    Wirklich über 27t kWh im Dezember? Und das nur für Eure eine Etage?
    Das entspräche einem Durchsatz von 88 Litern Heizöl PRO TAG!!!

    Irgendetwas ist an der Hütte oberfaul.
    Und sie ist alles mögliche, aber bestimmt nicht gut gedämmt.
     
  13. #12 wasweissich, 6. Januar 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    julius , da steht
    also 12 monate .
     
  14. alex2008

    alex2008

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    @Julius: da steht:

    01.01.2012 waren dies 128.376,3
    31.12.2012 waren dies 155,522,0
     
  15. #14 wasweissich, 6. Januar 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    alex :p
     
  16. Julius

    Julius

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    Ups,
    Ja danke für den Hinweis.
    Irgendwie hab ich 01.12 und 31.12 gelesen...
    Sorry! Diese Frau bringt einen ganz durcheinander mit den Jammerarien.

    Dann ist das also der Wert für ein komplettes Jahr.
    Klingt schon realistischer. Etwas.

    Also einfach ne schlecht gedämmte, 30-jährige Protzhütte.
    Optisch hui - energetisch pfui...

    P.S. Zum Vergleich:
    Ich hab grad bei uns die Jahresablesungen gemacht. Hier sind für das komplette Jahr 2012 für eine Wohnung mit 75m² und ebenfalls Elektroheizung gerade mal knapp 9000 kWh nötig gewesen.
    Und das Haus ist 250 Jahre alt, nicht gedämmt, Fenster 40 Jahre alt. Normales Nutzerverhalten (alles immer auf ca. 21°C).

    Was ich damit sagen will:
    Es liegt NICHT am Energieträger, also der Elektroheizung.
    Denn nicht die Heizung "verbraucht" die Energgie, sondern das Gebäude!!!

    Bei Euch handelt es sich vermutlich um eine energetisch suboptimale Hütte.
    Das fängt bei der Hüllengeometrie an und hört bei der "offenen Bauweise" bestimmt nicht auf.
     
  17. feelfree

    feelfree Gast

    Um es dem TE nochmal deutlich zu machen: Wenn euer Haus derzeit 27.000kWh pro Jahr verbraucht, um es für euch angenehm warm zu haben, dann wird es das auch mit jeder anderen Energiequelle brauchen. Würdet ihr mit Gas heizen, würde sich der Energiepreis dafür ungefähr vierteln (angenommen 6ct/kWh Gas gegenüber 24ct/kWh Strom). Ähnlich läge es mit einer Wärmepumpe (bei einer Jahresarbeitszahl von 4).
    Auch ich als absoluter Laie würde sagen: Setzt da an, wo die viele Energie flöten geht. Und daran ist Euer Haus schuld und NICHT eure Heizung!
     
  18. OliS

    OliS

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    Was hängt an den 27.000kWh alles mit drin?

    Evtl. noch mehrmals am Tag warmes Essen und die Sauna im Keller die alle paar Tage läuft, im Winter komplettes Haus beleuchtet (am besten noch mit > 60Watt Birnen) dicker alter Röhren TV etc. Da hat schon mancher saublöd geschaut wo die Energie hinging...
     
  19. Julius

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    Um das zu beurteilen, müßte die Fragestellerin Details nennen.
    Z.B. ob es getrennten Stromzähler für den Heizstrom gibt, ob dort nach HT und NT unterschieden wird etc.

    Wie wird denn das UG beheizt?
    Ist sichergestellt, daß dort der Strom (auch der Heizstrom) separat gezählt wird?
    Was sagt der Mieter dort über dessen Verbrauch?
     
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  21. R.B.

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    Auf welche beheizte Fläche beziehen sich nun die ca. 27.000kWh p.a.? Nur auf die 122m2 oder auch inkl. dem vermieteten Teil?
    Wie wird Warmwasser erzeugt? Ist das auch in den 27.000kWh enthalten?

    Zuerst einmal ist dies eine übliche Größenordnung, Haus 30 Jahre alt, 122m2 beheizte Fläche, oben war von 22°C RT die Rede, da gehen schon mal 27.000kWh drauf. Ich kenne Fälle, da gönnt sich die Strom-Direktheizung auch noch deutlich mehr.

    Es wäre aber falsch wenn man jetzt nur die Wärmeerzeugung betrachtet. Zuerst einmal wäre zu hinterfragen, ob man nicht besser an der Dämmung des Gebäudes Verbesserungen vornimmt, denn egal wie geheizt wird, die 27.000kWh Wärmebedarf werden sich nicht ändern, es wird nur der Energieträger ersetzt. Bei Heizöl müsste man mit > 3.000Liter p.a. rechnen, bei Gas halt mit > 3.000m3, und bei Pellets wären es irgendwas zwischen 6-7 to p.a.

    Wird eine Wärmepumpe eingesetzt dann muss man erst einmal für Heizflächen sorgen die mit niedrigen Temperaturen klar kommen, sonst ist auch der COP der WP unterirdisch. Ob hier normale Heizkörper (3 lagig, große Fläche) zum Einsatz kommen könnten, müsste man anhand der Heizlast zuerst einmal ermitteln. Ansonsten bleiben nur Gebläsekonvektoren, die aber auch ihre Nachteile haben (Luftbewegung, Geräusch).

    Die Heizlast wird wohl in Richtung 10kW kommen, das ist relativ viel und macht eine ordentliche Quelle für die WP erforderlich. Da reden wir schnell mal von 2 Bohrungen zu je 100m, oder einem entsprechenden Flächen-/Grabenkollektor.

    Deswegen meine nächste Frage, wie groß ist das Grundstück?

    Ich würde erst einmal wie folgt vorgehen:

    1. Verbesserungsmöglichkeiten am Gebäude untersuchen
    2. Heizlast ermitteln
    3. Heizflächen ermitteln
    4. Jetzt kann man über den Wärmeerzeuger nachdenken

    Der Begriff "Erwärme" wird oft falsch verstanden. Natürlich kommt ein Teil der Energie aus dem umgebenden Erdreich, aber damit diese genutzt werden kann, muss auch el. Strom eingesetzt werden. Man kann sich somit nicht vollständig von der Entwicklung der Energiepreise abkoppeln.

    Gruß
    Ralf
     
  22. #20 JaquesTati, 7. Januar 2013
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    Vorab die kurze Anmerkung, ich bin kein Lobbyist der Elektroheizungsbranche.

    Sie sollten dennoch vorerst einmal Ihre alte Elektroheizung beibehalten und die hier genannten Anregungen aufgreifen – also Hülle und Nutzerverhalten.

    Ein anderer – hier noch nicht genannter - Punkt, der vorerst auch für die Beibehaltung der alten Heizung spricht, ist dass es derzeit entsprechende Überlegung gibt, Elektroheizungen mit entsprechender intelligenter Steuerung in das Konzept der erneuerbaren Energien mit aufzunehmen. Aber das ist derzeit noch nicht druckreif, durchgesickerte Details deuten aber auf einen preisgünstigen Strombezugspreis hin.

    mfG

    Jaquestati
     
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