Elektrokabel in Betonwänden/Decken

Diskutiere Elektrokabel in Betonwänden/Decken im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben eine ETW von einem Bauträger gekauft, der wiederum an einen GU übergeben hat. Wir haben eine sehr detaillierte Elektroplanung...

  1. #1 Martini5, 25.05.2012
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    Hallo,
    wir haben eine ETW von einem Bauträger gekauft, der wiederum an einen GU übergeben hat. Wir haben eine sehr detaillierte Elektroplanung erstellt, damit alle Lehrrohre rechtzeitig in die Schalungen eingelegt werden können. Nun wundert es mich sehr, dass der GU sich in keinster Weise darum kümmert, sondern die meisten Wandschlitze innen nachträglich innerhalb der Betondeckung fräst und die Steckdosen bohrt. Alle Deckenauslässe passen auch nicht und werden nachträglich gebohrt. Ist diese Vorgehensweise inzwischen mit den Regeln der Technik abgedeckt, oder haben wir es hier mit einem "Murkser" zu tun? Ich bin zwar Bauingenieur aber schon ein paar Jahre nicht mehr in der Bst-Praxis.
    Danke für Meinungen
     
  2. #2 Gast036816, 25.05.2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    wird denn jede kabelstrecke gefraest und jede dose gebohrt oder nur teilweise?
     
  3. #3 Martini5, 25.05.2012
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    nachdem alle Deckenauslässe nicht stimmen und fast alle Steckdosen in den Betonwänden fehlen, bleibt wohl nichts anderes übrig als nachträglich zu bohren und zu fräsen. Ist übrigens in allen Wohnungen des Hauses so. Nur die Aussparungen für die zentralen vertikalen Ver- und Entsorgungsschächte sind im Rohbau erstellt worden. Wahrscheinlich ist es für den GU kostengünstiger beim Betonieren keine Rücksicht auf Lehrrohre nehmen zu müssen und alles nachträglich anzupassen. Da kommt man aber in Konflikt mit der Bewehrung (vertikale Bohrungen) und der Betondeckung innen. In den KS-Wänden ist das ja O.K., aber in Beton...
     
  4. #4 Gast036816, 26.05.2012
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    Gast036816 Gast

    ich kenne ausschliesslich nur schwierigkeiten von leerrohrsystemen im beton. ein bisschen beton in einer verteilerdose und leerrohr und die strecke ist schon mal dicht. verkabelung ist dann nur mit viel aufwand moeglich. viele lassen es dann, weil das nacharbeiten - freimachen , eventuell stemmen, reparieren und dann doch fraesen und bohren - viel zu aufwaendig ist.
     
  5. bemi

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    Wieso macht der Käufer eine Elektroplanung für einen Bauträger und seinen GU??
    Das verstehe ich hier nicht.
    Bitte einmal um Aufklärung.
    bemi
     
  6. #6 Martini5, 31.05.2012
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    hier: Planung=Festlegung der Deckenauslässe und der Schalter in der Wand.
     
  7. bemi

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    Planung ist nicht gleich Festlegung!
    Gibt es richtige Elektropläne die dem Elektriker ausgehändigt wurden?
    bemi
     
  8. Andi83

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    Wenn die "dichten" Leerrohre so Probleme bereiten, weshalb dann nicht gleich Kabel durchziehen und dann betonieren? Ich denke das nimmt weniger Zeit in anpruch als das nachträgliche Schlitzen.
     
  9. bemi

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    Die Sache ist doch einfach.
    Wer bezahlt die Standzeiten der Einschaler in der Zeit wo der Elektriker seine Rohre einbaut.
    Meistens ist doch die Schalung gemietet und das kostet auch Geld.
    Wir hatten jetzt auch eine Baustelle wo der Elektriker pro Decke 3 Tage brauchte, bei den Wänden kam er meistens nicht Termingerecht, also wurden die Wände geschlossen und betoniert.
    Bei Betonwänden muß der Elektriker immer vor Ort sein um einzelne Wandscheiben zu verrohren, das kostet Geld aber will kein BH bezahlen.
    Bei unserem jetzigen Bau bezahlt dieser Aufwand der Bauherr das dem Elektriker.
    bemi
     
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