Endenergiebedarf Erdgas und Strommix

Diskutiere Endenergiebedarf Erdgas und Strommix im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, Wir haben heute zwei Vorläufige Energieausweise erstellt bekommen. Einen mit eine LWWP und einen mit einem Gasbrennwertgerät mit Solar....

  1. Juche

    Juche Gast

    Hallo,

    Wir haben heute zwei Vorläufige Energieausweise erstellt bekommen. Einen mit eine LWWP und einen mit einem Gasbrennwertgerät mit Solar.

    Ist es normal das der Endenergiebedarf bei der Vaiante mit der Gasbrennwerttherne Mit Solar unterstützung wesentlich schlechter ist als die Varinate mit der LWWP?
    Bei der LWWP hatten wir einen Endenergiebedarf von ca. 18 kWh und bei der Variante mit Gas und Slar von knapp 38 kWh.

    Der Primärenergiebedarf ist bei beiden Varianten so gut wie gleich geblieben.
     
  2. #2 planfix, 29.07.2011
    planfix

    planfix Gast

    primärenergie: hier werden faktoren benutzt: strom z.B. 2,6, erdgas 1,1
    bei der WP und gasheizung unterscheiden sich die ep-werte (=wirkungsgrad der anlage)
     
  3. #3 Fritz531, 29.07.2011
    Fritz531

    Fritz531

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    Endenergiebedarf

    Endenergie QE= kWh/a, die angegebenen Werte können so nicht stimmen.
    Einen Endenergiebedarf von 18 oder 38 kWh/a für ein Wohnhaus wäre Weltrekord. Das System gleich beim Patentamt anmelden.

    Fritz
     
  4. Juche

    Juche Gast

    Hallo die 18kwh beziehen sich auf pro qm pro Jahr.

    Dennoch die Frage, ob es sein kann das der Endenergiebebarf eines Hauses mit Gastherme und Solar um fast das doppelte schlechter ist als mit einer LWWP?
     
  5. Jonny

    Jonny

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    Wärmepumpen können aus 1kWh Strom z.B. 2 kWh Wärme machen, Gas kann nur verbrennen.

    Grüsse
    Jonny
     
  6. Juche

    Juche Gast

    Hallo,

    Das heust, dass unsere zukünftige LWWP weniger Endenergie braucht als eine Gasbrennwerttherme mit Solar, da die LWWP effizienter ist.

    Aber müsste dann nicht theoretisch der Primärenergiewert bei einer Gasbrennwerttherme mit Solar besser sein als bei einer LWWP? Bei uns ist der Primärenergiewert nämlich identisch.

    Dann Frage ich mich wieso manche Leute noch eine Gasbrennwerttherme in einen Neubau setzen wenn doch eine LwWP besser ist.

    Noch eine Sache. Ist ein Endenergiebedarf von 18kwh/qm/a ein guter Wert?
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Weil WP-Technik immer noch unnötig teuer verkauft wird.

    Nebenbei bemerkt, eine LWP ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Wenn schon WP-Technik, dann sollte man sich auch über Sole, DV usw. Gedanken machen. Ziel sollte sein, die "kostbare" el. Energie möglichst effizient zu nutzen. d.h je mehr Umweltenergie ich mit einer el. Energiemenge x nutzbar mache, um so besser.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Juche

    Juche Gast

    Hallo,

    Danke für die Info.

    Eine Sole Wärmepumpe ist bei uns leider ausgeschieden, da es einfach zu teuer war. :(

    Aber seheich es richtig, dass eine LWWP aus 1kwh Strom 2 kWh Wärme macht und eine Sole Wärmepumpe mach aus 1kwh noch mehr Wärme daraus?

    Wie nennt man diesen Faktor und gibt es eine Liste wo dieser Faktor aufgelistet ist? Ist das der endenergiefaktor oder so?

    Denn das ist ja nicht der Primärenergiefaktor. Dieser ist ja genau anders rum. Strom hat 2,6 und Erdgas nur 1,1 dort ist es ja umso niedriger umso besser.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Auch hier gilt, dass Anlagen oft unnötig teuer gemacht werden. Das beginnt schon bei Tiefenbohrungen, für die teils unverschämt hohe Preise verlangt werden. Eine Alternative sind Flächenkollektoren, die sich meist günstiger erstellen lassen.

    Google mal nach Jahresarbeitszahl bzw. Leistungszahl in Verbindung mit Wärmepumpen.
    Bei LWP ist eine JAZ von 3 möglich, d.h. 1kWh el. und 2kWh Umweltenergie, ergibt zusammen 3kWh "Wärme". Sole-Anlagen erreichen eine JAZ von 4 oder darüber (optimierte Anlagen schaffen es auch in Richtung 4,5), und Direktverdampfer können auch schon mal eine 5 vor dem Komma haben.

    Diese "Zahlen" sind aber stark von der Planung und Betriebsweise abhängig. Anlagen mit Flächenkollektor oder Tiefenbohrung haben den Vorteil, dass sie das ganze Jahr über eine relativ konstante Quellentemperatur zur Verfügung haben. Das ist vor allem im tiefen Winter von Vorteil. LWP nutzen die Luft und müssen zwangsweise große Temperaturunterschiede bewältigen. Im Winter hat die Außenluft schnell mal -10°C, während im Sommer 25°C oder über 30°C möglich sind.

    Gruß
    Ralf
     
  10. Julius

    Julius

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    Nein!
    Denn nichts kann "um das Doppelte schlechter sein".
    Das ist einfach ein Müllsatz ohne Inhalt.
    Und sowas von einem Maschinisten... :mauer
     
  11. Julius

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    Von Wirkungsgrad und Arbeitszahl hast Du schon einmal gehört?

    Stell Dir vor, das Kraftwerk wird mit Gas befeuert.
    Bis die Elektrizität bei Dir im Haus ist, gehen 2/3 der im Gas enthaltenen Energie verloren.
    Die WP holt diese aus der Umwelt zurück.
    Im anderen Fall wird das Gas direkt im Haus verbrannt.

    Fazit:
    Endenergie stark unterschiedlich (in diesem Beispiel: um den Faktor 3), Primärenergie (und tatsächlich genutzte Heizenergie) aber gleich!
     
  12. Juche

    Juche Gast

    Dankeschön für die Erklärung.

    Dann fahren wir ja mit der LWWP sehr gut mit einem Endenergiebedarf von 18,5 und einem Primärenergiebedarf von 48,1 im Gegensatz wenn wir eine Gasbrennwerttherme mit Solar Unterstützung genommen hätten. Dort waren die Werte: Endenergiebedarf von 35,5 und Primärenergiebedarf von 48,2. So sind wir jetzt im Bereich Zwischen KfW40 und KfW55.
     
  13. #13 Baldbauherr, 29.07.2011
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    Von wem? Mit Zahlen kann man viel anstellen, wenn man will :)
    Die Realität hat aber mit den Zahlen in Energieausweisen dann im Endeffekt wenig zu tun.
     
  14. gonso

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    Was heißt das?
    Wenig Investition, wenig Verbrauch, eine kleine Zahl was immer die auch aussagt oder Unabhängigkeit vom Versorger, wenig radioaktiver Abfall, wenig CO2, ....

    Gut ist eine PV Anlage mit vielen Batterien und einer Stromheizung. Verbrauchskosten Null, kein CO2, kein Versorger von dem man abhängig ist und damit auch keine Rechnung mehr.
     
  15. Julius

    Julius

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    ...und fast keine Milchmädchen mehr.
    Denn deren Rechnungen macht Gonso jetzt gleich selbst.
     
  16. Juche

    Juche Gast

    Achso, hatte ich vergessen zu erwähnen. In 2012 kommt eine PV Anlage auf unser Pultdach mit 62 Quadratmeter Fläche.

    Von wem wir die Energieausweise haben? Von unserem Haustechniker und er meinte, dass diese nicht schön gerechnet wären sondern realistisch. Noch dazu ist uns eigentlich KfW egal, da wir dort keinen Kredit oder so was haben. Wir müssen keinen bestimmten kfw Standard erreichen.
     
  17. kehd

    kehd

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    Da Informatiker mit dem Internet und Zahlen umgehen können, wäre es einem Informatiker sicher ein Leichtes auszurechnen, wieviel Blei oder Lithium er sich in den Keller stellen muß, um mit der Sommersonne im Winter eine Wärmepumpe zu betreiben.
     
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