Energieausweis Kfw 60

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  1. wawane

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    Hallo zusammen wir planen gerade unser Einfamilienhaus haus KFW 60, 10*11m
    Ich habe hier schon einiges gelesen und bin durcheinander
    Unser Architekt hat den energieausweis fertig gestellt und ich bin schon geschockt
    Was er da berechnet hat ich bin mir nicht sicher ob das nicht übertrieben ist schlislich kostet das alles Geld
    Dämmung XPS 035 5cm, dann Bodenplatte Gesamtsumme U=0.219 W/m2K
    Außenwand: 24 poroton +14cm Dämmung summe U=0.169W/m2K
    Garagen wand 24poroton+10cm Dämmung summe U=0.206W/m2K
    Eine Erdwärmepumpe wird auch noch eingebaut
    Ich weis dass alles aufeinander abgestimmt werden muss aber ist das nicht zu viel des guten
    Kann mir einer sagen wo ich was anders machen kann noch kann ich ja alles ändern
    Endergebnis 59.97 kWh/m2a
     
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  3. Nick30

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    Hmm, ich sehe das Problem nicht?!

    Der errechnete Wert ist doch nur knapp unter den geforderten 60.

    Die Angaben zum Dach bzw. der obersten Geschossdecke fehlen noch. Sollte da nichts übertriebenes geplant sein, sieht das doch recht ausgeglichen aus.

    Gegenbeispiel: Freunde bauen ein KfW40-Haus und kriegen nun 48cm Dämmung zwischen und auf die Kehlbalken, um die 40 doch noch zu reissen. :mauer
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 6. Januar 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Was sagt denn der Architekt dazu???
    Warum KfW60? Wegen der Förderung? Viel Geld bezahlen, um etwas Geld zu bekommen?
    Warum weniger bauen? Was soll das sparen?

    Beurteilen kann das so kein Mensch. Eine Beurteilung geht nur per Prüfung des Gesamtkonzepts - Entwurf, EnEV-Berechnung, Technik.
     
  5. R.B.

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    Du könntest auf KfW60 verzichten und strikt nach EnEV bauen.:D

    Die Frage wäre, was soll dadurch eingespart werden? 8cm Dämmung anstatt 14cm?

    Welche Vorgaben hatte der Architekt? "Mach mal KfW60"?

    Ich finde an dem Wandaufbau noch nichts "Übertriebenes".

    Gruß
    Ralf
     
  6. Julius

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    Klingt eigentlich alles ganz brauchbar.

    Nur: Ist das denn ne beheizte Garage?
     
  7. wawane

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    Die Außenwände machen mir keine Sorgen mir geht’s eigentlich um die Dämmung unter der Boden platte mit Fundamenten ob das was bringt?
    Den Rohbau mache ich Komplet mit Eigenleistung und ich will so einfach wie möglich zu bauen
    Ich habe bei meinem Kollegen geholfen zu bauen das Haus ist ungefähr wie meiner der hat auch die Kfw60 nur der hat einen 36,5 poroton keine Außendämmung und eine Wärmepumpe der sollte sogar 18cm Dämmung zwischen die Sparren der hat nur 16cm rein gemacht und das wurde sogar von Kfw kontrolliert und bestätigt das er ein Kfw Haus gebaut hat wie kommt das gibt’s eigentlich Seiten wo vorgeschrieben welche U-werte man erreichen muss um die Kfw60 Haus zu bauen
     
  8. wawane

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    die garage ist nicht beheitzt
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 6. Januar 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Naja - man kann man auch mit nem toten Gaul ein Hindernissrennen gewinnen - dann muss man ihn eben über die Ziellinie tragen.

    Sprich - mit viel Technik, die in Anschaffung, Verbrauch und Unterhalt teuer ist, krieg ich auch die allerletzte Steinzeithütte über die KfW-60 Hürde.
    Ob Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt.

    MfG
     
  10. #9 Shai Hulud, 6. Januar 2009
    Shai Hulud

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    Wo bleibt Julius? :D
     
  11. ilis

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    Von einem Laien zum anderen, afaik, imho und YMMV:

    Die EnEV ist "eigentlich" keine Energiesparverordnung, sondern eine CO2 Einsparverordung. Deswegen wird der eigentliche Energiebedarf immer noch mit dem Primärenergiefaktor multipliziert. Gas, Öl etc haben einen Faktor > 1, eine Pelletheizung, eine WP etc unter 1. Dadurch steigt oder sinkt dann der Primärergiebedarf. Aber nicht der persönliche (zu löhnende!) Energiebedarf!

    Man kann also wie von RD angedeutet, KfW-Standards entweder passiv (Dämmung) oder aktiv (Heizung mit niedrigem PEF), oder in einer Kombination von beiden erreichen. Meist macht nur die sinnvolle Kombination beider Techniken Sinn, da "nur aktiv" oder "nur passiv" recht teuer sind. Grundsätzlich ist "rein passiv" aber im Zwiefel immer noch sinnvoller als "rein aktiv", da in dem Fall zumindest die Betriebskosten gering sind.

    bzgl. Dämmung unter BoPla: Vermutlich recht teuer und ggfs nicht unproblematisch, aber andererseits müsste man sonst an anderer Stelle deutlich mehr (für 60er Std) tun und das wäre dann halt auch nicht umsonst und irgendwie auch ein bißchen paradox.

    Very IMHO: Die Wärmepumpe ist bei so einer Dämmung nix für Sparfüchse, sondern nur was für ausgewiesene Umweltfreunde. Bei guter Dämmung braucht man ja nur noch wenig Heizenergie (NICHT Primärenergie i.S. der EnEV!) und dann dauert das Einsparen (der höheren Investitionskosten) halt recht lange.
     
  12. alex2008

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    und was soll man mit einzelnen U-Werten anfangen?
    Fenster, Aussentüren, Dach, Wand, Bodenplatte geben je nach Flächenanteil ganz unterschiedliche Verkustgrößen
    Ausrichtung der Fensterflächen unterschiedliche solare Gewinne.
    Dann die jeweilige Haustechnik und wie genau da gerechnet wurde.
    Haus X mit Haus Y zu vergleichen ist kaum sinnvoll.
     
  13. wawane

    wawane

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    kann man den Kfw 60 haus mit normalen poroton 36,5 kein T9 oder T8?
     
  14. Julius

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    Der hat auch mal Ortstermine...

    Also, weiter im Text:
    Wozu soll dann bitteschön eine nicht beheizte Garage wärmegedämmt werden?
     
  15. #14 xsandsturmx, 8. Januar 2009
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    Hallo,

    also man kann sicher nicht Haus a mit Haus b vergleichen jedoch erscheint mir eine Wärmepumpe nur um KFW60 zu errichen nicht nötig. Wir hatten uns auch entsprechende Angebote dazu eingeholt die lagen dann ganz schnell bei 15T€.

    Wir bauen eine DHH und wollten auch KFW 60 haben.
    Dieses soll nun mit der gleichen Aussenwand wie bei dir plus einer Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasseraufbereitung plus einer speziellen Fensterausführung gelingen. Laut Berechnung soll ein Ergebnis von 59,82 KWH/qm dabei herauskommen. Kostenpunkt für dieses Paket bei uns 7500€.

    Gruß
    Maik
     
  16. #15 Wolfgang38, 8. Januar 2009
    Zuletzt bearbeitet: 8. Januar 2009
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    Nur so mal:

    Je besser man jetzt baut, desto höher sind die Fixkosten, dafür niedriger die flexiblen Kosten.

    Bauste jetzt billicher, dann hauts halt die flexiblen Kosten hoch.

    Meine Meinung:
    Der Staat schenkt Dir nichts, Du wirst mit einem bisschen besseren Kredit nur die Mehrkosten der Aufwendungen für die Erreichung eines KfW 60 Hauses bezahlt bekommen.

    Ob es Dir das wert ist, musst Du wissen.

    Es gibt natürlch Gestrickse mit Solar und soweiter, welche die Berechnung schönt. Ändert aber m.E bei den flexiblen Kosten wenig.

    (Im Sommer hast Du ganz toll viel heisses Wasser und im Winter heizt Du dann das Brauchwasser mit E-Stab?)
     
  17. ManfredH

    ManfredH Gast

    Badest oder duschst du im Sommer nicht ?
    Scheint bei dir die Sonne im Winter nicht ?
    Fliesst bei dir der Aufwand für die Warmwasserbereitung nicht in die flexiblen Kosten ein ?
     
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  19. #17 Ralf Dühlmeyer, 8. Januar 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Doch, aber die Investitionskosten und deren Finanzierung sind der Ersparniss bei den flexiblen Kosten oder besser laufenden Kosten gegenzurechnen.
    Und wie sieht da das Ergebniss aus.

    Ausserdem dient die Ersparniss beim Warmwasser oft dazu, Im EnEV Nachweis die Mehrkosten bei der Heizwasserbereitung (aus mieser Dämmung) wegzubügeln.

    MfG
     
  20. #18 Wolfgang38, 8. Januar 2009
    Wolfgang38

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    @ Ralf danke für die Unterstützung.

    Badest oder duschst du im Sommer nicht ?
    Doch, sogar 2x -da Ausdauersportler (5-6x Training pro Woche)

    Scheint bei dir die Sonne im Winter nicht ?
    Doch - aber wenn ich dem Nachbarn seine Solaranlage sehe liegt da seit einigen Tagen Schnee drauf ... .

    Fliesst bei dir der Aufwand für die Warmwasserbereitung nicht in die flexiblen Kosten ein ?

    Nö ...

    O. k.

    Spass beiseite - natürlich.

    Wärmepumpe Wasser / Wasser Stromkosten 15 - 17 Euro/Monat in den Sommermonaten.

    (zur Ergänzung jetzt so 120 Euro/Monat- da so kalt)

    Gesamtstromverbrauch (HT/NT) für Heizung und Brauchwasser zusammen knapp 8.000 kWh im Jahr.

    Heißt bei uns vor EON Erhöhung Gesamtkosten Heizung und Warmwasser 850 Euro im Jahr
    (jetzt dann 280 Euro mehr) (Dez 07 - Nov 08)

    Fläche des Hauses Keller EG insg 260, 1. Stock und Spitzboden 160 qm, das sind 420 qm.

    Mehrpreis der Anlage zu Öl 8000 Euro.... .

    Was spricht jetzt noch für Solar?
     
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