Energieberater Vertrauenswürdig? Konzept für Komplettsanierung

Diskutiere Energieberater Vertrauenswürdig? Konzept für Komplettsanierung im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo Forummitglieder, ich habe für einen sehr guten Kurs ein Haus gekauft. Es ist etwas abgelegener hier im Osten und da man die Besitzerin...

  1. axelmvsn

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    Hallo Forummitglieder,

    ich habe für einen sehr guten Kurs ein Haus gekauft. Es ist etwas abgelegener hier im Osten und da man die Besitzerin kannte, konnte ich für 10.000€ dieses Haus kaufen (1800m² Grundstück, Krüppelwalm, ca. 120m² Grundfläche). Es muss natürlich kernsaniert werden, jedoch sind das Mauerwerk und grade auch der Dachstuhl, also das Gebälk in sehr guten Zustand.

    Was ich genau vorhabe, weiß ich eigentlich. Dennoch bin ich natürlich für jede Anmerkung hier dankbar!

    Neue Heizung, Fenster, Dachdämmung (Dach ist aktuell ungedämmt), Bodenplatte. Das nur mal im Groben.

    An Fachkundiger Unterstützung behaupte ich an dieser Stelle, fehlt es mir auch nicht unbedingt, um dieses Vorhaben umzusetzen. Mir geht es eher um das Thema Energieberater / Sanierungsfinanzierung. Es gibt ja da wie überall schwarze Schafe und ich habe regelrecht Angst davor, mir dort ein Eigentor zu schießen.

    Ich möchte mit 130.000€ auskommen (einiges an Eigenleistung). Davon sollen 110.000€ zur Sanierung verwendet werden. 10.000€ gehen an meinen Onkel, der mit die Kaufsumme vorgestreckt hat und mit weiteren 10.000€ möchte ich, sofern möglich, meinen bestehenden Kredit mit ablösen.

    Nach meinem jetzigen Kenntnisstand erscheint es mir am Sinnvollsten, über die KfW das Paket Energieeffizient sanieren (151) mit einem Kredit von 100.000€ zu 1,3% auf 20 Jahre zu nehmen und die restlichen 30.000€ bei der Bank (hab noch keine angefragt) einzuholen. Bei dem Paket 151 bin ich meines Wissens nach an einen Energieberater gebunden. Es wird ein 85er Haus angestrebt.

    Ich bin mal so frei, das Angebot des Energieberaters hier Auszugsweise anzuhängen (Siehe Anhang) und weiterhin die Fragen, die ich im Nachgang noch dazu gestellt habe.

    1. Muss ich meine Außenwände (30-50cm Stark, ich glaube sogar mit Luftschicht) dämmen, um das Paket der KfW in Anspruch zu nehmen, bei dem ich 100.000€ Darlehen direkt von der KfW bekomme? Das ich dadurch dann eventuell kein 85er Haus erreiche und sich der Zuschuss verringert, ist mir dabei natürlich bewusst. Ich würde unter Umständen die Fassade zu einem späteren Zeitpunkt mit einem WDVS oder Klinker versehen, je nachdem wie sich die Heizkosten entwickeln.
      1. Das können Sie so machen, ob wir aus der 85 rausfallen sehen wir bei den Berechnungen, denn die AW sind nicht die wichtigsten Bauteile.
    2. Ich möchte nicht so dämmen, dass ich eine direkte Belüftung, egal ob aktiv oder passiv, einbauen muss. Stellt das ein Problem dar?
      1. Wenn die Außenwände nicht gedämmt werden nicht. Für Später muss dann manuell gelüftet werden.
    3. Kann ich den Fusboden noch herkömmlich aufbauen (Unterbeton, Dämmung, Fußbodenheizung, Estrich) oder muss ich den von Ihnen erwähnten neuen Weg mit Dämmung unter dem Unterbeton gehen?
      1. Herkömmlich ist ok. Aber ca. 12 -16 cm Dämmung zuzüglich Fussbodenheizung wäre schon optimal.
    4. Ich bekomme ja auf Ihr Angebot, welches rund 5000€ entspricht einen 50% Zuschuss von der KFW, sprich ca 2500€. Geht dieser aus dem Zuschuss von dem Paket Energieeffizient sanieren ab (Also von den 20.000€ Zuschuss wenn ein 85er Haus erreicht werden würde) oder ist das ein ganz eigener Topf bei der KfW?
      1. Das ist ein eigenes Programm, KfW 431 und geht direkt auf Ihr Konto.
    5. Sie erwähnten eine Gasheizung als "problematisch" für die KfW. Führt da gar kein Weg hin oder gibt es da doch Möglichkeiten. Vielleicht eine Kombilösung, nur um die KfW "zufriedenzustellen".
      1. Kombilösungen gehen selbstverständlich mit erneuerbaren Energien. ( Solar, Holz, Pellet usw. )
    6. Halten Sie eine Sanierung für 110.000€ (130.000 abzüglich der 10.0000€ für das Haus und der 10.000€ für meinen laufenden Kredit) unter den Aspekten, die ich Ihnen genannt habe, überhaupt für realistisch? Verstehen sie mich dabei nicht falsch, es geht mir nicht darum, Sie darauf dann "festzunageln" aber vielleicht muss ich mir dann nochmal grundsätzlich Gedanken machen.
      1. Wir planen gerade einen Neubau für 100.000 Euro als KfW 55, also alles ist machbar mit einer gewissen Planung, Ruhe und Zeit. Wichtig ist Handwerksfirmen oder Partner zu finden die nicht Geldgeil sind.
    Ich hoffe, Sie können meine Fragen nachvollziehen. Mein Haus Soll gedämmt werden, grade auch der Dachstuhl sehr gut, aber das Haus soll auch atmen können. Ich stehe dem Dämmen nicht unbedingt skeptisch gegenüber aber die Ansprüche der KfW finde ich persönlich so übertrieben, dass sie schon wieder nachteilig sind.

    Es gibt viele Wege, das Erdreich, Dach und Fenster sind völlig ok, so atmet die Wand. Bei den Berechnungen dämmen wir die Wand in einer Variante mal mit und sehen dann was es ausmacht in Euros. Die Ansprüche der KfW sind die normalen Ansprüche für 2025, und da Sie früher beginnen erhalten Sie Zuschüsse. Und wenn es wie bei Ihnen umgesetzt wird, ist es nicht übertrieben, sondern bares Geld was Sie einsparen für Sie bis zum verlassen Ihres Hauses. ( Tod, Verkauf etc. )

    _______________________________________________________________________________________ forumeintrag.jpg

    Ich würde mich freuen, wenn jemand vielleicht einfach seine persönliche Meinung dazu abgibt, ob das zumindest auf dem Papier alles Sinn macht bzw plausibel ist.
     
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  3. simon84

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    Wände atmen nicht
     
  4. Andybaut

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    Atmende Wand – Wikipedia

    Nein, Wände atmen nicht


    Ich habe das ganze nur überflogen, kann dir aber eines zu 100% sicher sagen.
    Ein KfW Kredit rechnet sich vielleicht mit viel Glück bei einem Neubau, bei einer Sanierung bekommt man das Geld nur dann raus,
    wenn wir die schlimmste Energiekrise der Menschheitsgeschichte bekommen.

    Die KfW-Kredite dienen als Anreiz energetisch sinnvoll zu bauen. Anreiz, nicht Kostenegalsisierung.
    Man könnte es so beschreiben:
    Wenn die KfW Bank dir 100€ gibt, dann kostet es dich 200€ mehr an Massnahmen um die 100€ zu bekommen.
    (Die Zahlen sind fiktiv, zeigen aber das Problem)
     
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  5. #4 Onkel Dagobert, 22. September 2017
    Onkel Dagobert

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    Ach ja, mal wieder das Märchen der atmenden Wände.

    WÄNDE ATMEN NICHT. Siehe Andybaut.

    Ich kann mir vorstellen dass Laien mit dem "atmen der Wände" die Luftdichtigkeit der Gebäude meinen. Aber auch dies hat (direkt) nichts mit der Dämmstärke zu tun. Allerdings bringt einem die beste Dämmung nichts (oder nicht viel) wenn die warme Luft durch alle möglichen Undichtigkeiten entwischen kann. Daher ist es sinnvoll ein Gebäude so luftdicht wie möglich herzustellen, bei gleichzeitiger Dämmung. Das bedeutet natürlich dass mehr gelüftet werden muss. Leider wollen das manche Zeitgenossen nicht einsehen, oder wissen nicht wie bzw. wie oft gelüftet werden muss. Die Folge kann dann sein dass die Bude schimmelt, und schon wird am Stammtisch verbreitet dass eine bessere Dämmung schädlich ist für ein Gebäude. Das ist leider ein Trugschluss, wie oben beschrieben.

    Fazit: Wer Heizkosten sparen will muss sein Gebäude dämmen UND so luftdicht wie möglich erstellen. Das bedeutet dann auch lüften! Ob die Lüftung dann mechanisch (mit WRG) oder klassisch über die Fenster erfolgen soll ist dann eine zweite Baustelle die Komfort- und Kostentechnisch geklärt werden muss

    Ach ja KfW: Hier kann ich nichts konkretes zu beitragen, aber man kann allgemein sagen dass sich ein KfW-Kredit nur lohnt wenn man die Anforderungen sowieso erfüllen würde. Wenn Extramaßnahmen (und Kosten) erforderlich sind nur um die KfW-Anforderungen zu erfüllen sollte man die Finger davon lassen.

    Bei mir z.B. war durch die gesetzte Technik (Wärmepumpe und Lüftungsanlage mit WRG) das erreichen von KfW 55 kein Problem, und es waren keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen usw. nötig. Ausserdem ist ein Bekannter Energieberater, der mir den ganzen Papierkram zu einem schmalen Kurs gemacht hat. Ansonsten hätte sich das gar nicht gelohnt.
     
  6. Leser112

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    Was verstehst Du unter Kernsanierung?
    Bestandsobjekte bergen häufig erhebliche Risiken, die Laien selten belastbar bewerten können.
    Z.B. unzureichend gedämmte BPL ist da nahezu Standard. Wie willst Du die verbessern, wenn z.B. FB Heizflächen beabsichtigt sind und andererseits die notwendige Aufbauhöhe insgesamt deutlich beschränkt ist?
    Dachdämmung: Reicht die Sparrenhöhe oder muß aufgedoppelt werden (Dachhaut, Unterspannbahn, Zwischensparrendä u. Untersparrendämmung).
    Warum dann diese Fragen?
    Woher weißt Du, dass die ausreichen?
    Wer soll das denn belastbar kommentieren/überprüfen?
    Wenn diese Erkenntnis bereits gereift ist, scheidet KfW doch eigentlich aus - oder? Warum dann die Fragen?
    Weder EnEV noch KfW garantieren für Wirtschaftlichkeit!
    Energieberater sind meist Erfüllungsgehilfen für MAP bzw. reine Formularausfüller entsprechend der verwendeten Software. Eine wirtschaftliche Haftung für ihr Konstrukt übernehmen sie nicht. Zufall oder systembedingt?
     
  7. #6 Leser112, 22. September 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. September 2017
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    Korrekt! Dabei spielt das individuelle Nutzerverhalten eine überragende Rolle!
    Korrekt. Die gegenwärtigen EnEV Anforderungen sind derart "scharf", dass sich KfW selbst bei Neubauten wirtschaftlich nur selten lohnt.
    Hier hebelt sich das Gesamtkonstrukt EnEV-KfW zunehmend gegenseitig aus ;-)
    Mal eine Frage: Welche Quelle für die WP, Anlagenaufwandszahl bzw. JAZ für Hzg + WW erreichst Du nachweislich ?
     
  8. #7 Onkel Dagobert, 22. September 2017
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    @Leser112 :

    Es ist eine Erd-Wärmepumpe mit 2x90m Bohrungen. Zu den anderen Paramtern kann ich jetzt nichts sagen, weder was damals gerechnet wurde, noch was ich jetzt in der Praxis erreiche. Kann dir nur sagen dass ich Moment für Strom 133 €/Monat bezahle bei einem 5 Personen Haushalt und 180m² Wohnfläche. Allerdings sind die Kinder noch recht klein, sodass wenig extra Stromverbraucher am Netz sind und die Schlafzimmer wurden bis jetzt noch nie geheizt.
    Nebenbei: der Neubau ist schon 2 Jahre her und nach der letzten EnEV gerechnet und genehmigt.
     
  9. simon84

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    Gerade im Osten auch an Themen ums Haus rum denken.

    Evtl. in Kürze anfallende nachträgliche Erschließungsgebühren/Straßenbau (Gemeinde fragen)
    Anschluss an Kanalisation oder Aufrüstung der Klärgrube usw. nötig ?

    Wenn du sanieren und dämmen willst musst du Kompromisse machen.
    Lüftungsschlitze in den Fenstern sind immer noch besser, als dass es an jeder Steckdose, Hausecke und um Fenster und Türen herum
    unkontrollierten Luftzug hast.

    Glaub mir sogar wenn du alles neu machst hast du bei so einem Haus noch genug von diesen Stellen.

    Keller hast du keinen ?

    Fußbodenheizung reagiert wesentlich träger als normale Heizkörper.
     
  10. Leser112

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    Sicherlich ein nicht unerheblicher Investitionsaufwand für die Quellenerschließung bei 180 m² WF (KfW 55)!
    Schade, denn ich bin stets an solchen Kennzahlen aus der Praxis interessiert.
    Strom für WP (Hzg + WW) einschließlich allgemeinem Haushaltsstrom?
     
  11. #10 Onkel Dagobert, 25. September 2017
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    Ja, die 133 €/Monat sind die kompletten Stromkosten: Heizung, Warmwasser, allgemeiner Haushaltsstrom.

    Ich muss da noch anmerken dass wir zwar 5 Personen sind, aber die kids sind noch jung (6 und 2 x 2,5 Jahre). Daher hält sich der Haushaltsstrom noch in Grenzen (1 Fernseher, keine Playstation, usw usw) und auch die Warmwasserbereitung muss noch nicht für exzessives Duschen usw. herhalten.
     
  12. #11 Onkel Dagobert, 25. September 2017
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    Die 2 x 90m Bohrungen waren sicherlich nicht günstig, aber ich wollte prinzipiell keine Luft-Wärmepumpe, und für einen Flächenkollektor hätte ich zwar Platz gehabt, aber ich möchte mich und mein Grundstück nicht einschränken. War also eine prinzipielle Entscheidung, ohne die Kosten für Alternativen genau erkundet zu haben.
    Nebenbei: Die Bohrungen haben eine Leistung von 8 KW bei einer Leistung der Wärmepumpe von 6 KW. Wurde so vom (schwedischen) Hersteller empfohlen. Wärmepumpe auf max Auslegen + Reserve in den Bohrungen.
    Läuft bis jetzt alles 1a.
     
  13. axelmvsn

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    Hallo,

    zunächst vielen Dank für die Antworten und entschuldigung, dass ich jetzt erst Antworte. Ich war es irgendwie gewohnt, dass ich eine E-Mail bekomme, wenn Beiträge kommen und habe mich heute eingeloggt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass so gar keiner Antwortet. Nun war ich natürlich positiv überrascht :).

    Zu den Fragen:

    Die Wände sind aus Ziegelstein und zwischen 35 und 50cm stark. Zwischen zwei Fenstern (also das Wandstück zwischen den Fenstern) meine ich auch eine Luftschicht erkennen zu können.

    Der Dachstuhl ist absolut nackt. Balken, Latten, Pfannen. Daher hat ein Zimmermann beurteilt, dass bis auf die Köpfe alles sehr gut aussieht (Es wurde auch sehr sauber gearbeitet mit Holznägeln etc. Es war damals wohl irgendwie eine Art Wärterhaus oder sowas meinte mein Vater). Eine reine Aufsparrendämmung hätte ich gerne. Einfach weil ich es schön finde. Es soll sozusagen mein Highlight im Haus werden. Gefährliches halbwissen: Ich gehe momentan von 2 Lagen á 120mm Holzfaserdämmplatten aus.

    Der Keller hatte 8m² aber den habe ich mit den Putz von den Wänden zugeschüttet.

    Für die Bodenplatte habe ich ca 18cm Unterbeton und 16cm Dämmung vorgesehen. Und dazu natürlich Estrich und was noch alles dazugehört. Ob nun mit oder ohne KfW.

    Die Bemerkung mit der fachkundigen Unterstützung war auf die Ausführung bezogen. Also wie beispielsweise die Grundplatte aufgebaut werden muss etc.
    Ich wollte für mich hier die finanzierung im Zusammenhang mit den Möglichkeiten der KfW klären.

    Wie ich nun feststellen muss, ist es wohl doch sehr schwierig einen KfW 85 oder selbst 115 Standard zu erreichen. Ich hatte mich jetzt eigentlich auf das Ziel eingestellt ein 85er Haus mit den 100.000 von der KfW zu bekommen. Ich erkenne aber dank euch nun, dass das ziemlich Risikoreich ist. Und der Energieberater erstellt das Konzept verständlicherweise erst nach Beauftragung. Das heißt, wenn mir das alles doch zu bunt wird, muss ich zumindest das Konzept des Energieberaters bezahlen (Verständlicherweise).

    Und das Thema mit dem Lüften habe ich wohl auch zu überdenken.

    Viele Grüße und danke Nochmals!

    Mal schauen wie ich jetzt weitermache.
     
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  15. Andybaut

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    KfW lohnt sich nicht für jeden | Zum Rechenbeispiel

    vielleicht ist der link ganz interessant. Das ist von einem Fertighaushersteller.
    Dort wird über die Wirtschaftlichkeit bei KfW Programmen nachgedacht.
    Bei einem Neubau ist das sogar noch vergleichweise einfach herzustellen,
    wobei sich die Steinhäuser da etwas schwerer tun (da gehören Town und Country dazu)

    Ich würde das ganze nicht als 100% richtig annehmen, aber es zeigt einfach gewisse Probleme hinsichtlich
    der Sinnhaftgkeit von KfW krediten auf.
     
  16. axelmvsn

    axelmvsn

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    Danke auch nochmal dafür.

    Ich habe halt ein komplett entkerntes Haus. Putz unten, Dach nackt, Fußboden draußen, Electric draußen.

    Die Dachkonstruktion an sich ist in einem sehr guten Zustand aber es muss natürlich gedämmt und neu eingedeckt werden.

    Das mit dem KfW-Kredit habe ich wohl anscheinend zu sehr auf die leichte Schulter genommen aber genau deshalb habe ich ja auch hier in das Forum geschrieben.

    Ich werde mich nochmal mit dem Energieberater zusammensetzen, werde da aber auf was handfestes in irgendeiner Form bestehen. Da ich hier aber auch rauslese, dass sich darauf wohl kein Energieberater einlässt, werde ich es ggf. ohne EB machen. Der spielte für mich eh nur die Rolle im Zusammenhang mit der KfW.

    Grüße
     
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