Energiesparen

Diskutiere Energiesparen im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Moin! Wir haben 130 m² beheizte Wohnfläche. Im EG ca. 65 m² Fussbodenheizung. Im OG und K Heizköper. (Hatte ich schon einmal beschreiben). Ich...

  1. #1 klaus3einstein, 17.02.2011
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    Moin!
    Wir haben 130 m² beheizte Wohnfläche. Im EG ca. 65 m² Fussbodenheizung. Im OG und K Heizköper. (Hatte ich schon einmal beschreiben). Ich habe mit einer Vorlauftemperatur von 55° ausreichend Wärme im OG u. K. Im EG ist durch die Trägheit der FBH mal zu warm 24 - 25°. Bei einer Vorlauftemperatur von 38° habe ich im EG angenehme 22 ° bei einer Steigung von 0,4. Im OG sind es dann nur 18° im K 19°. Also zu wenig. Unser Heizungsbauer meinte zuerst ich sollte die Heizung mit 70° Vorlauf betreiben (bei Parkettoden "Jatoba").
    Nach einiger Diskussion schlug er vor, den Vorlauf auf 55° einzustellen und damit es im EG nicht zu warm werden würde und es keine Schwankungen mehr gibt, möchte er den Durchfluss der FBH senken, sodass weniger Heizernergie im EG ankommt. Ist das eine gute Idee?
     
  2. #2 ThomasMD, 17.02.2011
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    Machst Du eigentlich mit Absicht dauernd neue Threads auf, damit ja keiner eine Verbindung zu Deinen vielen anderen Problemen herstellen kann und man jedesmal beim Urschleim anfangen muss?
     
  3. #3 klaus3einstein, 17.02.2011
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    @ thomasMD
    Es geht doch um die Frage, ob es Sinn macht die Durchflussmenge in der FBH zu reduzieren, damit es nicht zu Temperaturschwankungen kommt. Brauch man dazu die anderen Themeninhalte?

    Mich würde weiter interessieren, ob es sich ernergetisch lohnen würde die Heizkreise zu trennen. Also ob ich Ernergie sparen würde, wenn ich anstatt durchflussreduziert mit 55° Vorlauf, im EG mit 38° arbeiten würde. Vielleicht nicht zu beantworten!?
     
  4. #4 ThomasMD, 18.02.2011
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    Ich meine ja. Denn Du hast eine völlig versaute Heizungsanlage, wenn ich mich an Deine anderen Threads erinnere und ich habe keine Lust, mir diese Informationen irgendwo zusammenzusuchen
    Doch, das wäre sogar Grundvoraussetzung für eine halbwegs funktionierende Anlage.
     
  5. R.B.

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    Mit dem Volumenstrom bestimmst du den Energieeintrag in den Raum. Somit wird an den Folgen des Problems herumgebastelt, anstatt die Ursache zu beseitigen.

    Ein 2. Kreis wäre sowieso sinnvoll, aber das wurde in dem anderen thread auch schon angesprochen. Dazu müsste man zuerst einmal wissen, was für eine FBH genau verbaut wurde. Achim hatte auf Rohr im Rohr getippt wenn ich mich richtig erinnere. Er hat Dir auch ein paar Startwerte für den Regler gegeben.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #6 klaus3einstein, 19.02.2011
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    Das ist alles nicht so einfach. Der vom BT beauftragte Heizungsbauer gibt uns kein Angebot für einen weiteren Kreislauf. Ich weiß nicht, ob in der Gewährleistung ein dritter SHK-Handwerker beauftragt werden sollte. Die Startwerte haben für das Rohr im Rohr - System gut funktioniert. Bei ca. 35-40° Vorlauf permanente 22° Raumtemperatur. Sehr angenehm.
    SG Klaus
     
  7. #7 klaus3einstein, 20.02.2011
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    Ernergieausnutzung bei unterschiedlichen Vorlauftemperaturen

    Hallo,
    noch einmal eine Verständnisfrage. Gibt es bei der Ernergieausnutzung einen Unterschied, wenn die Vorlauftemperatur 55° und die Rücklauftemperatur 45° ist oder wenn die Vorlauftemperatur 35° und die Rücklauftemperatur 25° beträgt? Wenn ja, wie begründet sich das?
    Vielen Dank, Klaus
     
  8. #8 ThomasMD, 20.02.2011
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    Gibt es:
    • Höhere Verteilungsverluste
    • Höhere Abgasverluste
    • Höhere Transmisionswärmeverluste des Fussbodens gegen unbeheizte Räume/Erdtreich
     
  9. #9 klaus3einstein, 20.02.2011
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    Moin, auch unter der Gefahr, dass man mich belächelt. Kennt jemand eine Anleitung, mit der ich (also eine Laie) einen hydraulischen Abgleich meiner FBH machen kann? Fragen, die ich habe sind: Welche Voreinstellungen müssen die einstellbaren Rücklaufverschraubungen (Volumenstrombegrenzung ?) haben. Also welche Voreinstellungen müssen diese haben und wie finde ich bei denen einen Nullpunkt (Referenzpunkt vielleicht ganz auf oder geschlossen? Wie finde ich die?). Bei den Vorlaufventilen habe ich Glasdruckanzeigen. Wie der Volumenstrom dort reguliert weiß ich. Aber wie müssen die einzelnen Heizkreise reguliert werden? Müssen alle den gleichen Durchlaufdruckanzeigen?
    Der Heizungsbauer war nun schon dreimal bei uns, um den Abgleich einzustellen. Danach gab es jedes Mal unterschiedliche Temperaturen bzw. Heizkreise die "kalt" waren.

    Ich würde mir auch ein Buch kaufen, wenn populärwissenschaftlich formuliert wäre.

    Für eine freundlichen Antwort in Voraus vielen Dank,
    Klaus
     
  10. #10 ThomasMD, 20.02.2011
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    Such mal hier im Forum, darüber haben andere User und ich auch schon tagelange Schriftwechsel mit technisch begabteren Fragestellern geführt.

    Du brauchst Hilfe von Außen, nicht nur für den Abgleich.
    Nimms nicht übel, aber so wird das nichts.
    Ich komme selbst auch erst zu Himmelfahrt wieder nach HH und da habe ich anderes vor, als an Verschraubungen zu drehen.;)
     
  11. #11 klaus3einstein, 20.02.2011
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    Hallo Thomas,
    magst Du vielleicht "Hilfe von Aussen" genauer ausführen?
    Danke, Klaus

    P.S. Ich hatte schon an einen anderen Heizungsbauer gedacht, doch die Gewährleitung geht dann den Bach runter.
     
  12. #12 ThomasMD, 20.02.2011
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    Aha, und wenn Du selbst schraubst, dann nicht?

    Ich denke an Sachverständige , Rechtsanwälte, etc.
     
  13. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Der Heizi kann Dir doch egal sein.
    Dein Vertrags- (und damit Ansprechpartner) ist der BT!
    Also bemängele bei diesem die nicht fachgerechte Projektierung und Ausführung der Heizanlage.
    Notfalls eben unter Zuhilfenahme von SV und Juristen.
     
  14. R.B.

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    Als Startwerte nimmt man die berechneten Daten, und dann wird optimiert.

    Gruß
    Ralf
     
  15. #15 klaus3einstein, 14.05.2011
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    Heizlastberechnung bekommen, mangelhaft?

    Hallo Forum,
    ich habe nun nach mehrmaligen Schriftverkehr eine Heizlastberechnung erhalten.
    Ich würde Euch bitten mir Eure Meinung zur "Güte" und "Anwendbarkeit" zu äussern. Die 2 Blätter sind mir wie im Anhang über E-Mail vom Heizungsbauer zu geschickt worden. Obwohl meine Schreiben immer nur über den BT gehen, bekomme ich nur "Antworten" vom Heizungsbauer via Mail.
    Danke!
     
  16. #16 klaus3einstein, 14.05.2011
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    nun mit Heizlastberechnung!

    Hallo Forum,
    ich habe nun nach mehrmaligen Schriftverkehr eine Heizlastberechnung erhalten.
    Ich würde Euch bitten mir Eure Meinung zur "Güte" und "Anwendbarkeit" zu äussern. Die 2 Blätter sind mir wie im Anhang über E-Mail vom Heizungsbauer zu geschickt worden. Obwohl meine Schreiben immer nur über den BT gehen, bekomme ich nur "Antworten" vom Heizungsbauer via Mail.
    Danke!
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Das ist mehr oder weniger eine Zusammenfassung. Man kann beispielsweise nicht erkennen, welche RT für welchen Raum angesetzt wurde. Das Format ist zumindest für mich etwas ungewöhnlich.

    Gruß
    Ralf
     
  18. #18 klaus3einstein, 14.05.2011
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    @ Ralf

    Vielen Dank für die Rückmeldung. Mich macht stutzig, dass kein Ansprechpartner eingetragen ist, der Auslegungsvolumenstrom und die Vor- und Rücklauftemperatur fehlt. Ist die nicht notwendig? Auch verstehe ich nicht, mit welchem Wert die Heizungen "voreingestellt" werden sollen.
    Gruß, Klaus
     
  19. R.B.

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    Das ist erst einmal eine Heizlastermittlung, also die Grundlage für die Dimensionierung der Heizung. Wärmeerzeuger, Heizflächen, das wäre wieder ein anderes Thema.

    Die ermittelte Heizlast (Summe) dient der Größenauswahl des Wärmeerzeugers, die raumweisen Werte werden für die Dimensionierung der Heizflächen herangezogen.

    Was ich noch vermisse, die Lüftungsverluste.

    Mal ein Beispiel.

    In der Summe hast Du eine Heizlast von etwa 6,6kW. Man würde also den Wärmeerzeuger so wählen, dass er diese Leistung abdeckt.

    In einem Raum, nehmen wir mal Kind 1, hast Du eine Heizlast von 679W. Die Heizfläche muss also so dimensioniert werden, dass sie diese Leistung liefert.
    Die Fläche beträgt 18m2, also muss die FBH so dimensioniert werden, dass sie 37,7W/m2 liefert. Das wäre beispielsweise bei 35/30/20, einer FBH mit Nassestrich und Verlegeabstand von 10cm der Fall, berücksichtigt ein Bodenbelag mit R=0,1.

    Daraus ergibt sich bei 5K Spreizung ein Volumenstrom von etwa 117Liter/h oder ca. 2Liter/Minute. Man würde also das Ventil erst einmal mit 2 Liter/Minute einstellen, die Heizkurve so, dass sie bei AT -14°C einen VL von 35°C liefert, und dann beobachten.

    Ich weiß, das Beispiel ist etwas vereinfacht, aber dadurch vielleicht leichter verständlich.

    Gruß
    Ralf
     
  20. R.B.

    R.B.

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