EnEV 2016

Diskutiere EnEV 2016 im EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Forum im Bereich Bauphysik; Herrlich...Wunderbar .. Der Teppichboden wird dann zusammen mit alten Socken , Putzlappen bestenfalls als Malervlies wieder in Umlauf...

  1. #21 jodler2014, 10.11.2016
    jodler2014

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    Herrlich...Wunderbar ..

    Der Teppichboden wird dann zusammen mit alten Socken , Putzlappen bestenfalls als Malervlies wieder in Umlauf gebracht.
    Oder einfach nur in einer Müllverbrennungsanlage landen und die Abwärme wird dann auch irgendwie wieder dem Kreislauf zugeführt.
    Genau genommen hat man den alten Teppich dann 2 mal bezahlt..


    Und so weiter .
     
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  3. #22 jodler2014, 10.11.2016
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    Und wenn Du jetzt ein Recycling -Verfahren erfindest ,das Dämmstoffe , Gewebe -Armierung , Außenputz sauber trennen kann ,noch dazu vollautomatisch ,kannst Du ab dem kommenden Jahr Federn in die Luft blasen.
     
  4. #23 jodler2014, 10.11.2016
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    Jetzt aber zurück zum Thema Heizung :mega_lol:

    Wenn man ein Mauerwerk von mindestens 36,5 cm-49 cm auswählt und dazu noch 3-fach Verglasung in der mittleren Preisklasse und die oberste Geschoßdecke sagen wir mal mit 200mm dämmt und das ganze noch luftdicht ,kann man beruhigt schlafen.

    Dann verbraucht jede Heizung "wenig" .

    Leider sprechen wir immer nur über Heizkosten und nicht über die WW-Versorgung und die Bereitstellung .
    So ein Vollbad in der Badewanne und gleichzeitig Duschen bringt so manchen WE an die Grenzen .

    Und da die Industrie den Pufferspeicher erfunden hat ,gilt es diesen zu füttern...
     
  5. #24 Gast34826, 11.11.2016
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    Gast34826 Gast

    @Jodler,
    ich knn bereits heute edern in die Luft blasen, obwohl ich nicht die saubere Trennung der Einzelteile auds Handys oder Atommeilern erfunden habe.

    Im Thema geht es mir nur darum - wie Ihnen:
    Die funktionale unde energetische Effizienz es Hauses ist von grundlegender bedeutuing und muss - sicherloich auch im Hinblick auf Nutzungsdauer und Betriebbskosten - ganzheitlich bewertet sein.

    Es nutzt nxx, über Dämmstoffe zu schimpfen, wenn ein Haus ansonsten nur mit Klimaanlagen und Elektroschrott bewohnbar werden soll.
     
  6. #25 Corinna72, 11.11.2016
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    Diese Art von Schäden sind aber gar nicht so selten anzutreffen. Hat man den Specht dann im WDVS drin, dringt an der Stelle massiv Feuchtigkeit ein, v.a. bei Starkregen und den Störenfried darf man nicht mal vertreiben, weil er - wie sollte es auch anders sein - natürlich unter Natursschutz steht.

    Klar kann eine WDVS Fassade bei korrkter Verarbeitung und etwas Glück (keine animalischen oder mechanischen Beschädigungen) auch 30 - 40 Jahre halten. Sie KANN, aber eine Steinfassade wird es tun, auch ohne Glück.
     
  7. #26 Gast34826, 11.11.2016
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    Gast34826 Gast

    @Corinna,
    es liegt mir fern, zu streiten.

    Die Schäden an monlithischem Mauerwerk aus Durchfeuchtung oder Rissebildung im putz und insbesondere Decken- Wand- Eckabrisse bei Porenziegeln mit geringer deckenauflast sind längst Gegenstand zahlloser Streifälle.

    Die Verbundfassade ist in Millionen m2 Fläche seit nun über 70 Jahren -nach dem 2. Weltkrieg - bstens bekannt - auch bei nur marginal auftretenden spechtfällen oder Veralgung kalter Nordseiten.

    Übrigens ist diese "Veralgung" ein Zeichen für die Funktion als wärmedämmung, weil "massives" Mauerwerk von innen dauerhaft bewheizt diese Algen austrocknet mit hohem Energieverlust.

    Mir gehtr es um die dauerhaft zuverlässige ganzheitlich optimierte bauweise und es wird nicht möglich sein, mit monolithischem Mauerwerk sowohl den energetischen wir wirtschaftlich optimalen Effekt zu erreichen - schon garkein KfW 55 oder Besser.

    Wir reden hier nicht über "Spechte" oder "Autodellen" oder "Algen, sondern über effizientes Bauen im Interesse zukunftsicherer Standards.

    Für POROTON oder sonstige Luftblasensteine ist die Zeit abgelaufen.
    Die Ziegelphysiker mögen es mir verzeihen.
     
  8. #27 Gast34826, 11.11.2016
    Gast34826

    Gast34826 Gast

    Ich möchte das Thema versachlichen und empfehle folg. Standardwerk.

    Aussenwandkonstruktionen mit optimalem Wärmeschutz
    Verf. Hebgen/ Heck
    Vieweg- Verlag
    In jeder Fachbibliothek.

    Darin viele Hundert Wandquerschnitte leicht oder massiv, mono oder Verbund mit unerschöpflich vielen Informationen zu Bauphysik, Aufbau, Kosten und Funktion.

    Unverzichtbare Basis jeder Planung ohne heute üblichem Prospektegesabbere.

    Gruss
     
  9. #28 Zellstoff, 12.11.2016
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Ja, Veralgung ist schon was tolles.
    http://www.bauexpertenforum.de/attachment.php?attachmentid=46507&d=1413973439
    Hatte ich schon mal hier gezeigt....nur eins von unzähligen Bsp aus meiner Praxis
     
  10. #29 Gast34826, 12.11.2016
    Gast34826

    Gast34826 Gast

    @werter Zellstoff, was soll der Unsinn?

    Ebenso kann ich Ihnen unzählige verdreckte, gerissene, kaputte und abgewaschene nasse, alte sanierungsbedürftige Putzfassaden ohne WDVS zeigen.

    Schaun Sie sich um.. aber bitte bleiben Sie beim Thema energieffizienzes Bauen.

    Danke im Interesse der Versachlichung.
     
  11. #30 Zellstoff, 12.11.2016
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    Dann zeig doch mal ein paar Bsp sanierungsbedürftiger Putzfassaden ohne WDVS aus den 80er Bj oder jünger so wie mein Bsp?
    Bei mir besteht Bauen übrigens nicht nur aus energieeffizienz sondern auch aus Nachhaltigkeit, Dauerhaftigkeit und damit langfristige Kosteneffizienz. Soetwas mit jemand zu diskutieren, der den Abgesang auf monolithische Ziegelhäuser singt ist aber sinnlos. Weiter so Dachmann...
     
  12. #31 Zellstoff, 12.11.2016
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Nachtrag: das Bild ist übrigens freie Westseite, aber wie das Dachmännchen hier mal zurecht schreibt, sind Nordseiten noch häufiger betroffen. Jetzt mal überlegen warum das so ist.
    Weil da noch weniger solare Gewinne von AUSSEN gespeichert werden können als in den anderen Himmelsrichtungen, dadurch noch schneller unterkühlen, noch früher durch Tauwasser beaufschlagt werden und am Ende auch langsamer trocken. Das hat bei aktuellen Neubauten nichts mit dem Wärmestrom von innen zu tun sondern eben mit der Speicherfähigkeit über den ganzen Querschnitt und nicht nur die 2cm Putz...
     
  13. #32 jodler2014, 12.11.2016
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    Dem schließe ich mich an.

    Ich glaube ,das viele die Grenze und den Unterschied zwischen Energie-Effizienz und Ökologie versuchen unter einen Hut zu bringen.

    Ein Hausbau ist nicht ökologisch!
    Genauso wenig wie Autofahren mit einem PKW der nach Euro 6 eingestuft ist.
     
  14. #33 Gast34826, 12.11.2016
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    Gast34826 Gast

    Stimmt.
    Die alten Höhlenbewohner lebten im Einklang mit der Natur.
    Nur selten musste ein Bär sein Fell spenden, damit die Jäger in ihren naturnahen Massivsteinlöchern keinen Schnupen kriegten.

    Nur das rauchende Feuer störte das schöne Leben - ganz ohne Dämmung.

    Da der TE sowieso längst ausgestiegen ist und das Thema hier jeden Sinn verloren hat, darf ich mich bitte auch abwenden.

    Gruss
     
  15. #34 Siedler, 16.11.2016
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    @Dachmann: uneingeschränkte Zustimmung.

    Gruß
     
  16. #35 Gast34826, 16.11.2016
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    Gast34826 Gast

    @Sidler,
    Danke und Gruss zurück.

    Ich mühe mich redlich.
     
  17. #36 Gast34826, 16.11.2016
    Gast34826

    Gast34826 Gast

    @Zellstoff,
    ich muss nochmals auf das Thema zurückkommen, in der Hoffnung, Ihr Interesse zu finden.

    Das Problem der monolithischen Bauweise ist - da gebe ich Ihnen recht, nicht aussen.

    Die monolithische Bauweise hat die weitaus meisten Probleme innen.
    Insbesondere in Ecken, hinter Gardinen, an Auskragungen, in Laibungen und leider allzu oft auch an der ungestörten Wand enteht an herkömmlichem Mauerwerk an der meist kühlen inneren Wandoberfläche SCHIMMEL.

    Das ist logisch,
    weil massive Mauerwerkswände regelmäßig eine geringere innere Oberflächentemperatur aufweisen, als eine moderne Wand mit gutem Wärmeschutz.

    Diese "kühle" Wand neigt schnell zur Befeuchtung und bildet damit die Basis für Shimmel an und in der Wand, auf und hinter der Tapete.

    Suchen Sie hier im Forum nach Schimmelschäden.
    Immer sind soche Schäden an monolithischem Mauerwerk und niemals an hochwertig gedämmten Wänden mit WDVS festzustellen.
    WDVS ist ausdrücklich das probate Mittel zur Erwärmung der inneren Wandflächen und damit zur sicheren Vermeidung von Schimmel.

    Übrigens:
    Ein POROTON ist kein Mauerwerk, sondern ein ziegelrotes Luftschaumgebilde ohne jedes Merkmal eines guten Ziegelsteines.
    Ohne die Rohwichte. ohne die Speicherkapazität, ohne die statisch wichtige Druckfestigkeit und ohne die guten Eigenschaften, die ein massiver Mauerstein haben muss.

    Wenn Ziegel, dann bitte "massiv" mit hoher Rohwichte (HLZ oder VZ) und zusätzlich hochwertigem Wärmeschutz aussen.
    So ergibt sich das Ideal mit schwer innen und hochgedämmt aussen.
    Das kann, muss nicht, WDVS mit Styropr sein.
    Der Dämmstoff ist egal.
    Wichtig ist das optimale Ergebnis im Verbund, in der Kombination , das ein monolithisches Mauerwerk allein niemals erreichen kann.
     
  18. #37 jodler2014, 16.11.2016
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    ..Wir schreiben hier über einen Neubau Stand 2016 und nicht zum Thema Altbau-Sanierung .

    Schön ,wenn der Feuchte-Ausgleich in der Dämmung ( egal ob Styropor oder Holzfaser usw. ) stattfindet.

    Und zu " Übrigens " kann man auch geteilter Meinung sein , insbesondere der Empfehlung ,daß der Dämmstoff egal ist !

    Weil z. B. HFD ( Dein Favorit ??? ) ja im Gegensatz zu Styropor bauphysikalisch völlig andere Eigenschaften hat.

    Dachmann !:angel:

    Verrate den Usern des BEF endlich ,wie man eine Außenwand baut.

    Und Deine Empfehlung wird mit Sicherheit auch nicht die Sau zum Stricken, Brüten , Gackern und Eierlegen bringen.

    Und da die Sau nur die Ferkel an die Zitzen lässt ,ist es Zeit zum Melken.

    Und der Fettgehalt sollte mindestens 3.8 % betragen .

    Momentan wird ja sehr heiss diskutiert und es wird in den Gremien mit Sicherheit ganz laut diskutiert ,wie man das Problemkind WDVS behandelt.

    Das Problem ist der Materialmix der auf die Dämmplatte aufgebracht wird und dessen saubere Trennung .

    Eigentlich ist das gar kein Problem ,wenn man einfach nur die Verbrennungs-Temperatur erhöht..
     
  19. #38 Gast34826, 17.11.2016
    Gast34826

    Gast34826 Gast

    Jodler, gerne doch.
    Das klare Prinzip:
    Innen schwer und mineralisch und aussen hochwertig gedämmt.
    So, und nur so, werden die Vorteile des schweren Mauerwerks mit dem Wärmeschutz aussen ideal kombiniert.

    Egal ist der Stein, ob KS oder Ziegel, Hauptsache schwerer als 1,5to.
    Egal ist der Dämmstoff aussen, ob Styropor ( mein eindeutiger Favorit) oder sonst etwas. Hauptsache Dämmwert und d.

    Egal ist auch der Wetterschutz.
    Wer keinenPutz-verbund will, soll Klinker oder Platten wählen.
    Das kann regional oder nach Geldbeutel und Optik frei bleiben.

    Die energetisch und wirtschaftlich wie funktional optimale Wand ist klar definiert, der Rest ist philosophischer Natur.
    Übrigens, Holzfaserplatten sind keineswegs so "ökologisch" wie von den Herstellern behauptet.

    Genung gequatscht. Lass uns sinnvoll und zukunftssicher bauen für Menschen in wohngesunden Häusern.
     
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  21. #39 Andybaut, 17.11.2016
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    Nur so als Anmerkung an alle

    der Themenstarter ist bei der Diskussion schon lange nicht mehr dabei:winken

    Seine Frage wurde wohl schon beantwortet :28:

    wollte ich nur mal so anmerken.
     
  22. #40 Zellstoff, 17.11.2016
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Dachmann...ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
    Ich werde jetzt einen letzten fachlichen Beitrag hier dazu schreiben, damit dieser Unsinn von Dir nicht unkommentiert hier stehen bleibt, danach bin ich raus...

    wir reden hier von Neubau, nicht von "Massivwänden" der Nachkriegsbauten. Ein Neubau mit monolithischen Ziegelwänden (und natürlich ist das ein Mauerwerk, auch wenn das porosierte Hochlochziegel sind und nicht aus dem Fels gehauene Granitbrocken :mauer...einfach mal die einschlägigen Begriffdefinitionen lesen und verstehen) muss die EnEV erfüllen. Das bedeutet idR einen Mindest U-Wert von ~ 0,25 W/m²K, je nachdem wie die anderen Bauteile ausgeführt werden.
    Ein völlig üblicher heute im Neubau eingesetzter 365mm T9 Ziegel für einen monolithischen Wandaufbau, führt mit Putz zu einem U-Wert von ~0,23 W/m²K.
    Bei -10° AT und 21° RT, bedeutet das eine Wandoberflächentemp. innen von 19,3° !!
    Bei, bei diesen AT hohen, 55% rLF innen, liegt der Taupunkt bei 11,6°, an der Wandoberfläche stellt sich eine rLF von 61% ein. Weit entfernt von irgend einem Schimmelrisiko.

    Ein T7 führt bei gleichen Randbediungungnen zu 19,6° Wandtemp, also unglaubliche (Sarkasmus aus) 0,3° mehr.

    Dann schauen wir uns mal einen typische WDVS Aufbau an:
    Um bei der gleichen Wandstärke zu bleiben, also klassisch 240mm Massiv plus 120mm WDVS 035 (zzgl. Putz etc.)
    Ergibt einen U-Wert von 0,26 W/m²K und eine Wandinnetemp von 19,4° bei den gleichen Randbedingungen wie oben. Also 0,1° mehr als bei T9 und 0,2° weniger als T7.
    WDVS Wand.jpg
    Machen wir das Ganze mit 160mm WDVS035, kommen wir auf 19,7° Wandinnentemp.
    Die Unterschiede der Wandinnentemp. sind also komplett vernachlässigbar bzw. nicht existent...

    Dafür beginnt aber die Speichermasse für die solaren Gewinne von aussen direkt hinter den 2cm Putz und nicht hinter 120mm EPS....wobei hinter den 120mm EPS gar nichts mehr von aussen gespeichert wird und eben genau damit die Oberfläche schneller unterkühlt.

    Erstens Nein (Bsp. unten) und zweitens nochmal: wir reden von Neubau und da gibt es bei monolithisch genauso wenig Schimmelschäden wie bei Mehrschalig/WDVS, nämlich keine.
    Wenn im Neubau Schimmel auftritt, dann aufgrund von Wärmebrücken bzw. falscher Planung.

    Und da kenne ich im Neubaubereich z.B. dieses Bsp. hier aus dem Forum -> Klick
    Eine WDVS Wand die am Fußpunkt unterkühlt und damit innen unter den Taupunkt kommt....wohl gemerkt WDVS Wand !!

    WDVS ist ein probates und sinnvolles Mittel im Bestand, um den Wohnkomfort zu erhöhen. Gesamtwirtschaftlichkeit ist hier aber auch oft nicht gegeben.
    Im Neubau ist es mit EPS ein günstiger/billiger Weg, eine EnEV konforme und mit geringem Mehraufwand auch darüberhinaus besser gedämmte, Aussenwand zu erstellen, birgt aber deutlich höhere Verarbeitungsrisiken (wenn Fassaden im Neubau rückgebaut werden müssen, dann WDVS. Reine Putzfassaden quasi nie. Ist auch logisch, es ist eine komplexe Ebene mehr zu erstellen; man schaue sich nur die ständig problematischen bzw. fehlenden Eckarmierungen an den Fenstern an) als bei einem monolithischen Wandaufbau.
    Veralgung etc. hatten wir schon...

    Und jetzt lieber Dachmann, lass ich Dich und den geneigten Leser allein mit Deinen "Ansichten".
    Ich hoffe nur, dem ein oder anderen Interessierten Leser/BH zum Thema Schimmel im Neubau, etwas die Angst genommen zu haben.
    Ein nach EnEV erstellter Neubau hat im Mindeststandard bereits zwingend so hohe Wandinnentemp. dass das kein Argument pro/con monolithischer/mehrschalig/HRB etc... Wandaufbau ist. Wärmebrücken müssen vermieden werden, sind aber unabhängig von der Art des Wandaufbaus..
     
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