Entscheidungshilfe Unterzug (Holz oder Mauerwerk)

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  1. #1 trockener Bauer, 02.02.2022
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    Hallo,
    bei mir soll der Unterzug zu einer Decke erneuert werden (hat mehrere Gründe).
    Die Deckenbalken liegen etwa 9m auf der kurzen Hausseite. Der aktuelle Unterzug aus Holz liegt etwa 15m mittig im Haus. Gelagert war der Unterzug wohl mal Fachwerk, welches vor 40-50 Jahren teilweise entfernt und durch Ziegel gefüllt/untermauert wurde.

    Aktuell liegt das noch beim Planer. Er fragt mich, was mir nun lieber wäre. Technisch wäre beides möglich; die Details (mögliche Dimension des Leimbinders bzw. Mauerstärke) würden dann geplant werden.
    Raumplanung von mir sieht aktuell vor, dass überwiegend dort, wo der Unterzug dann liegt auch Trennwände sind.

    Variante A: Massive Innenwand aus z.B. Ziegel, die direkt bis an die Deckenbalken gehen. Die Deckenbalken haben ihr Auflager dann also auf der Ziegelwand. Ob da noch eine Art Ringanker benötigt wird oder ob da nochmal eine Bohle zwischen Ziegel und Balken eingelegt werden muss oder ob mit Unterstopfmörtel gearbeitet werden kann, weiß ich aktuell nicht. Wie gesagt die Feinplanung steht noch aus, wenn ich mich entschieden habe.

    Variante B: Leimbinder, der auf bestehenden Quermauern und neuen massiv zu mauernden Abschnitten gelagert wird.
    Hätte den Vorteil, dass man später ein tragendes Element hätte, wenn man die Räume doch mal öffnen will. Zudem könnte ich die Raumtrennung unter dem Unterzug mit Trockenbau selbst machen. Der Einbau an die bestehenden Deckenbalken wäre laut Zimmermann wohl einfacher zu lösen, als wenn gemauert wird.

    Ich tendiere ja eher zu Var. B. Auch wenn das wahrscheinlich teurer wäre. Man ist dann einfach flexibler.
    Oder? Wie seht ihr das?
    Habe leider kein Foto, da es noch Planungsphase ist.
     
  2. #2 trockener Bauer, 04.02.2022
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    Jemand eine Idee?
    Der Leimbinder wäre voraussichtlich etwa 20/32 groß. Schon ordentlich.
     
  3. #3 DerSchreiner, 04.02.2022
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    Warum nimmst du kein I-Träger, der Optik halber ?
     
  4. #4 chillig80, 04.02.2022
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    Was sollen wir dir da sagen? Du musst schon selbst wissen, ob dir das „Bauen auf Vorrat/Verdacht“ die Mehrkosten wert sind…

    Wie auch immer, wenn man so wie Du denkt, dann müßte man immer prinzipiell auf tragende Innenwände verzichten und generell für teuer Geld das gesamte Geschoss überspannen, weil falls man mal was ändern wollte, dann wäre das ja praktisch…
     
  5. #5 trockener Bauer, 08.02.2022
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    Man muss bedenken, dass der aktuelle Unterzug aus Holz schon alles überspannt. Wenn jetzt also ohne tragenden Unterzug bis hoch gemauert wird, dann verändere ich da schon einiges. Es wäre hinsichtlich Flexibilität also eher ein Rückschritt.
    Aber klar, die Entscheidung liegt bei mir.

    Wie meinst du "der Optik halber"? An den Stellen, wo er sichtbar bleiben soll, finde ich einen Leimbinder optisch besser als einen Stahlträger. Oder meinst du, weil der Stahlträger wahrscheinlich nicht so groß dimensioniert sein muss?
     
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