Erdarbeiten für Bodenplatte in Eigenleistung

Diskutiere Erdarbeiten für Bodenplatte in Eigenleistung im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo an die Experten, als ich beim BT den Zahlungsplan besprochen habe, sagte mir der BT das ich die Kiesschicht unter der Bodenplatte in...

  1. Harry88

    Harry88

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    Hallo an die Experten,

    als ich beim BT den Zahlungsplan besprochen habe, sagte mir der BT das ich die Kiesschicht unter der Bodenplatte in Eigenleistung erbringen kann. Es soll nicht sehr schwer sein und wieviel Kies ich brauche, weis der Kieslasterfahrer.

    Bei der Bodenplattenbesprechnung wurde mir gesagt, das das Kiesbett durch eine Fachfirma erstellt werden oder ich ein Bodenpressungstest nach der Eigenleistung durchführen muss.

    Nun meine Frage: Soll ich lieber eine Fachfirma das machen lassen oder soll ich es mit meinen Schwager (Tiefbauer) zusammen machen mit einer Bodenpressungstest? Wer haftet?

    Mein Schwager meinte das wir schauen sollten, wie der Bauschutt ist.

    Angaben zur Bodenplatte:
    - 20cm Stärke
    - min 0,15 MN/m²

    Angaben Boden
    - ca. 1,2m aufgefüllt mit teilweise Bauschutt

    Vielen Dank im voraus

    Harry88
     
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  3. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Ähhhh

    Bauschutt??? Oder doch RCL Material mit Prüfzeugnis und Herkunftsnachweis beim Hersteller???
     
  4. Harry88

    Harry88

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    Reiner Bauschutt ist es nicht. Im Bodengutachten heist es:

    Auffüllung (Schluff, tonig, schwachkiesig, schwach humos, Bauschutt, Ziegelbruch) steif feucht dunkelgrau
     
  5. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Bei uns

    dürftest du sowas nicht einbauen :confused:
     
  6. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "hmmm"

    in Freising gab´s mal ein Gebäude ... dessen Baugrund der Bauherr
    selbst aus lauter geiz iss geil vorbereitete ... Baugrundgutachten gab´s ned
    da zu teuer ... es war kein einfacher Bau drum brauchte man nen Tragwerks-
    planer der ohne Baugrundgutachten ne 200erter Pressung als Grundlage
    in all seinen Plänen ansetzte.
    .
    Was der Tragwerksplaner und der nachfolgende Bauunternehmer ned
    wussten war die Tatsache daß bei der Gründung durch den Bauherrn
    bereits der Baggern in der Sohl bis zur Kabine versank !
    .
    Irgendwie haben die den Bagger wieder rausgebracht die Baugrube
    mit 30cm Schotter aufgefüllt und irgendwann begann der Bau.
    .
    Als man das OG errichtete bemängelt man beim Bauunternehmer schiefe
    Fenster und Decken ... irgendwann kam das Dach drauf und der
    Fensterbauer nahm Maß ... irgendwie hat man zu diesem Zeitpunkt
    nicht mehr geglaubt das ein Bauunternehmen so schief baun kann ...
    also hat man unter Zuspruch der Tragwerksplaner ein Bodengutachten
    in Auftrag gegeben ... heraus kam ca. 7.00m Torf unter der Bodenplatte.
    .
    es folgten Stützversuche mit massenweise Beton bei denen versucht wurde
    das kippende Haus mit Tiefbaggerversuchen zu stützen ... "aber" auf
    Murks folgte noch grösserer Murks da auf gründungsfesten Untergrund
    gespanntes Grundwasser vorlag ... die Betonstützen hat es regelrecht beim
    betonieren ausgespült.
    .
    Irgendwann kam der schlaue Bauherr dann auf die Idee die beiden
    anderen (TWP und BU) zu verklagen ... in der 1ten. hat er den
    Prozess mit Pauken und Trompeten verloren ... Gerichtsurteil war
    "für den Baugrund ist der Bauherr verantwortlich" ... so schlau wie war
    ist er sofort in Revison gegangen ... Urteil 1/3 Schuld für jeden beteiligten ...
    die anderen beiden erklärten sich einverstanden drittelmässig für den
    Schaden auf zu kommen ... der Bauherr immer noch schlau war mit
    der Drittelaufteilung ned einverstanden er zog die beiden anderen
    an die obersten Gerichtshof (letzte Instanz) ... und diesen Prozess hat
    er dann auch wieder mit Pauken und Trompeten verloren ... der Grund
    war der eigene Baggerfahrer der aussagte wie er versunkte ist im Torf !
    .
    zum Urteil samt Prozessgebühren für 3 Verhandlungen sowie Rechtskosten
    der Gegenparteien gab´s noch ne 2mon. Auflage das Gebäude abzureissen !
    ... ich weiß heute nimmer was das gekostet hat ... "aber" es war schon ein
    grösseres Vermögen ... heute fressen übrigens dorf Schafe von der neu
    angelegten Wiese.
    .
    und Sie lieber Fragesteller denken ähnlich ??? ... viel Spass dabei und
    hoffentlich ergeht es Ihnen da nicht ähnlich (!) ... ich kann Ihnen nicht
    vorschreiben wie Sie verhalten sollen ... "aber" wenn Sie wirklich
    so entscheidene Geschichten wie die Gründung selbst hinbasteln wollen
    dann hab ich "kein" Mitleid wenn das in die Hose geht (!)
    .
    ein ermahnender
    .
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    mein Beitrag hat sich überschnitten

    Robby ... lt. seinen Bodengutachten befindet sich 1.20m Bauschutt im
    Gelände ... seiner letzter Post hat das Gutachten mit den Bauschutt
    zittiert !
    .
     
  8. Schwabe

    Schwabe

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    Hallo Harry88,
    wenn ich lese, lt. Bodengutachten Bauschutt, ca. 1,2 m tief, bedeutet das, alles (!) im Bereich unter Bodenplatte bis 1,2m Tiefe muß raus und mit verdichtungsfähigen Recyclingmaterial (z. B. Betonrecycling) aufgefüllt werden. Und wie ich das so lese, zu Ihren Kosten.
    Ist das ein Grund, warum der Bauträger sagte, Sie können diese Arbeiten selber machen.??
    MfG
    Schwabe
     
  9. Harry88

    Harry88

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    Hallo Schwabe,

    der Bauträger hat nix mit dem Grundstück zutun. Er hat mir nur die Bodenplatte inkl. verkauft, aber nicht die Erdarbeiten. Das Grundstück habe ich mir selbst besorgt und da es im Bebauungsgebiet liegt, habe ich mir über die Bodenbeschaffenheiten keine Sorgen gemacht. Ich habe es erst später mitbekommen, das es problematische Bodenverhältnisse gibt. Denn den 2Tiefbaufirmen, denen ich die Unterlagen zur Angeboterstellung geschickt habe, haben sich bis jetzt noch nicht gemeldet.

    Mein Nachbar hat schon angefangen mit der Bodenplatte. Bei ihm ist eine andere Methode angewendet wurden. Die Frostschürzen wurden ausgebaggert und gegossen dann das innere Erdreich raus und mit Kies aufgefüllt und Bodenplatte drauf. Bei mir soll das "Erdreich" je nach Beschaffenheit raus und mit Kies verfüllt und verpresst werden. Dann kommt Bodenplattenfirma und baggert die Frostschürzen aus und dann die Bodenplatte. Welche Variante ist besser?

    Gruss Harry
     
  10. Robby

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    Ich

    nehme die 2 :-) eindeutig!
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 14. August 2006
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    Ich nicht!!!

    Wie war das doch in der Tiefbau-DIN mit den Bermen, die stehen bleiben müssen??? 50 cm imho!!! Also machste Fundamente 1,70 tief, damit 1,20 ausgebaggert werden können. Und der Bagger immer nur rund rum - weil er nicht über die Fundamente fahren darf??? Autsch sprach der Geldbeutel.
    Ich wette der GU/GÜ (BT ist das nicht) kennt die Gegend und ahnt, was da auf ihn zukommt. :p
    Ganz klare Aussage:
    1,20 m ausbaggern, auffüllen, Fundamente ausheben, betonieren und dann weiter. Und zwar ausgeführt durch eine Fachfirma, die Ahnung hat und haftet.
    MfG
     
  12. Robby

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    Genau so

    meinte ich das auch! Hab ich da 1 mit 2 verwechselt :yikes

    Edit meint: Alles raus / Anfüllen / verdichten (Lagenweise) / Frostschürzen raus / Beton usw...
     
  13. Schwabe

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    Ich kann dem nur zustimmen, was der Herr Dühlmeyer schreibt.
    MfG
    Schwabe
     
  14. Robby

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    Also ist das mit raus anfüllen dann schachten und betonieren doch irgendwie die 2 oder ???


     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 14. August 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    @ Robby...

    N E I N :motz :motz
    Erst Fundamente, dann baggern, schon biste im Bereich wo Bermen nötig sind.
    Schliesslich fährt der Bagger unmittelbar entlang des Fundaments wodurch bei 1,20 m Lochtiefe ein ganz netter seitlicher Druck auf die Fundamente zu Stande kommt. Also musste die bewehren, Berme stehen lassen ( = 1,70 m tiefe Fundamente) ......
    Rechnet sich nicht.
    Einzig denklbare alternative - sofern der Boden ab 1,20 das hergibt. Fundamentgründung und statt Sohle Filigrandecke als freitragende Decke bewehrt. Dann ist das Erdreich Ersatz für die Doka´s und kann hinterher entspannt absacken.
    Aber auch mit ????? versehen.
    Mfg
     
  16. Robby

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    @Ralf

    Verstehen wir uns Miss???

    Ich will doch lediglich erstmal einen kpl. Bodenaustausch haben :mauer

    Die alternative wäre doch: Alles raus / Streifenfundamente / aufmauern (oder schalen) / anfüllen dazwischen / stat. Bopl. drauf

    :cry Raff nix
     
  17. Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Dumm frag:

    Was isn das?
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 14. August 2006
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Berme.....

    siehts Du hier
     
  19. llcheese

    llcheese

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    Befindet sich das Grundstück zufällig im Baugebiet "Schönauer Welle"?:yikes
     
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  21. Harry88

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    Ja. Das Grundstück liegt im Baugebiet "Schönauerwelle".
     
  22. llcheese

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    Hallo Nachbar! :winken

    Ich werde gerade fertig mit dem Hausbau in besagtem Baugebiet.
    Es ist ja sicher bekannt, dass das Gebiet früher mal eine Russenkaserne war. Als die Stadt Leipzig das Gelände sanieren ließ, wurden die alten Gebäude abgerißen und der Bauschutt (Ziegel, Holz usw.) einfach in die gebliebenen Baugruben geschüttet. Damit haben wir nun zu kämpfen. Unser Baugrundgutachten besagte, dass Boden 1 (ca. 50 cm) und Boden 2 (ca. 1,30m) nicht tragfähig sind. Ich mußte also den kompletten Boden austauschen lassen (ca. 1,80 m). Anschließend hat mein Bodenplattenbauer die Baugrube mit Kies auffüllen lassen und alle 20 cm gründlich verdichtet. Erst dann hat der eigentliche Bodenplattenbau begonnen. Es wurden die Streifenfundamente ausgebaggert und gegossen und anschließend die Platte.
    In der näheren Umgebung haben alle Nachbarn es so gemacht (zumindest die, die auch noch in ein paar Jahren in dem Haus wohnen wollen). Andere widerum haben gar kein Bodengutachten machen lassen (die Häuser kamen dann aus einem Nachbarland...).
    Mit einem Bodenaustausch ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Und die Mehrkosten sollte man schon irgendwie dransetzen. Ich denke nämlich, dass das Fundament das A und O an einem Haus ist!!

    Hier mal noch ein paar Zahlen: 180 m³ Bauschutt aufnehmen und abfahren lassen und dann 340 t Füllkies liefern und einbauen lassen.
    Und dann geht der Bau erst los... :e_smiley_brille02:

    Gruß LLCheese
     
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