Erdauffüllung bei Neubau: Gleich alles richtig machen, um Terasse vorzusehen

Diskutiere Erdauffüllung bei Neubau: Gleich alles richtig machen, um Terasse vorzusehen im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo liebe Bauexperten, mein Rohbau wird bald verfüllt und ich mache mir Gedanken, in wieweit ich das Thema "Terasse" dabei schon...

  1. CaresXP

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    Hallo liebe Bauexperten,

    mein Rohbau wird bald verfüllt und ich mache mir Gedanken, in wieweit ich das Thema "Terasse" dabei schon berücksichtigen soll, um nicht später unnötige Mehrkosten zu produzieren.
    Ich möchte später eine Terasse aus Holz/Kunststoffmischung-Dielen machen (ja, 100% Holz ist schöner, aber mir geht es um den geringen Pflegeaufwand).
    Diese Dielen habe ich schonmal unter dem Namen WPC gelesen, bin mir aber nicht sicher, ob das eine Marke oder eine Herstellart ist - die Marke ist aber auch grundsätzlich egal.

    Aktuell tendiere ich dazu, den Erdbauer (bei mir noch die Maurerfirma) mit einem verdichteten Kiesbett im Bereich der künftig entstehenden Terasse zu beauftragen, um später (in Eigenleistung oder mit Profi-Hilfe, das ist noch nicht entschieden) die Terasse darauf zu setzen.
    Der Vorteil davon (in meinen Augen) wäre, später nicht nochmal für die Terasse graben zu müssen und der Schotter hätte ca 1 Jahr Zeit, sich zu setzen, bevor ich zur Terasse komme.

    2 x 3 Fundamente für eine spätere Überdachung hat der Maurer bereits für mich gesetzt, diese Fundamente liegen alle innerhalb des 3mx7m Stückes der geplanten Terasse.
    Die Fundamente am Haus sind 2m tief, die weiter im Garten 1m tief.

    Infos, die vielleicht relevant sind:
    Die Terasse schliesst an eine mit Perimeterdämmung (im Erdreich) gedämmte 36,5er Porenbetonwand.
    Im Bereich darunter ist eine Kehle auf der Bodenplatte, damit das Wasser nach aussen fliesst und darunter eine Drainage rund ums Haus.
    Oberirdisch ist keine Perimeterdämmung.


    Die Frage(n): Macht das Sinn oder muss ich teile vom Schotter dann eh wieder weg machen, um kleine Betonfundamente für die Terassen-Dielen zu setzen? Welches Vorgehen würdet ihr mir empfehlen, um bei den Erdarbeiten gleich alles richtig zu machen?

    Viele Grüße,

    CaresXP
     
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  3. H.PF

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    Vergiss WPC einfach mal völlig, das Zeug ist einfach nur Mist. Pflegeaufwand ist gleich hoch, veralgen tut alles... Aber ich kenne keine WPC-Terasse, die nach ein paar Jahren noch gerade liegt und wo alle "Bretter" noch heile sind... Schrottzeug, damisches. Kundenbeschiss in meinen Augen...
     
  4. alex2008

    alex2008

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    mit diesen Kunstoffdielen hat man aber wirklich weniger Pflegeaufwand - der wird ersetzt durch Entsorgungsaufwand.

    Mit Was wird verfüllt mit Schotter oder mit Kies?
    Die Drainage wurde geplant?
    Angeschlossen Wo? Spülschächte? Was für anstehender Boden? Wasser kommt von Wo?

    Auffüllen bis ca. 20-30cm unter OK fertiger Terasse sollte zukünftigen Arbeitsaufwand hinsichtlich Tragschichten einbringen hinreichend minimieren.
     
  5. CaresXP

    CaresXP

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    Hallo und danke für eure Hilfsbereitschaft!

    Meine Prio 1 ist die Pflegeleichtigkeit gefolgt von Prio 2, einer einfachen und kostengünstigen Terasse.
    Um die Kosten für eine Betonbodenplatte zu vermeiden, bin ich auf einen Dielenboden gekommen.
    Da ich den Pflegeaufwand von Holz nicht möchte, bin ich auf WPC gestoßen.
    Ein bekanntes Hotel hat dies bereits ca 2-3 Jahre im Wellness-Aussenbereich und es gefällt mir soweit ganz gut.

    So, nun versuche ich mal auf die Fragen ein zu gehen.

    Noch ist nichts entschieden, die Verfüllung kann noch frei angepasst werden.
    Aktuell dachte ich an verdichteten Schotter als flexibles Fundament, auf das man Alternativ auch Steinplatten legen könnte.

    Die Drainage (blau) ist vom Architekt geplant, vom Maurerfachbetrieb ausgeführt, liegt im Glasschaumschotter, welcher unter der Bodenplatte liegt, führt in einen Sickerschacht und hat zwei Spülschächte.

    Die Frage nach dem anstehenden Boden kann ich leider nicht genau beantworten. Mein Baggerführer meinte beim Aushub, es sei recht lehmiger Boden.
    Teile davon würden zum verfüllen benutzt werden, weitere Teile müssen wir einkaufen (Recyclingsand).

    Mit "Wasser kommt von Wo?" ist die Regenseite gemeint? Die Wetterseite ist von seitlich der Terasse.

    Eine Gegenfrage an die WPC Feinde: Was würdet ihr vorschlagen?

    Mein Gedanke war nun einfach: "Hey, die Erdbauer sind ohnehin mit Stampfer und Rüttelplatte da, sollen sie mir doch schonmal das Schotterfundament für die Terasse legen."
    Die Frage ist nur: macht dieser Gedanke Sinn oder müsste ich den Schotter dann wieder weg machen, um die Betonfüße für die Dielen zu plazieren?

    Liebe Grüße in die Runde!
     
  6. #5 Headhunter2, 11. Juni 2013
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    nur so als Denkanstoß: Ich war am Wochenende im größten bzw. besucherstärksten Freizeitpark Deutschlands. Da ich das Thema "Holzterrasse" für mich auch noch nicht ganz abgeschrieben habe, hat mich natürlich interessiert wie ein Freizeitpark mit x Besuchern, die da drübertrampeln, auf das Thema zugeht, Ergebnis:
    Im absoluten Feuchtebereich (ständig nassgespritzt) werden Dielen aus reinem Kunststoff verwendet, ansonsten durchgehend Holz, und zwar nur Holz, massiv, ohne Plastik oder dergleichen...

    Ich frage mich jetzt nur noch was das Landratsamt sagt wenn ich eine Wildwasserraftingstrecke um mein Haus rum baue... :D
     
  7. #6 Gast340953, 12. Juni 2013
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Ich hatte es auch so machen lassen...Terrassenfläche vom Galabauer schottern lassen da es später mit Anfuhr und Verdichtung nicht mehr so einfach geht.
    Dann Fundamentsteine in Split darauf, Unterkonstruktion und die Dielen.
    Man kann natürlich auch noch Streifenfundamente ziehen um dort dann die Unterkonstruktion zu dübeln, aber unter denen bräuchtest Du ja auch Schotter. Machst also nix falsch wenn Du das schottern lässt.
     
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  9. CaresXP

    CaresXP

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    Danke Held!
    Genau das wollte ich wissen.
    Kannst du bitte noch kurz auf "Fundamentsteine in Split" eingehen?
    Du hast keine kleinen Betonfundamente gegossen, sonder Steine in den Schotter geklopft und mit Split per Hand beigefüllt?
    Ich könnte mir vorstellen, bis zum verdichteten Schotter meinen Maurer ran zu lassen und anschliessend auf DIY zu gehen.
     
  10. #8 Gast340953, 12. Juni 2013
    Gast340953

    Gast340953 Gast

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