Erfahrungsaustausch Wärmepumpe

Diskutiere Erfahrungsaustausch Wärmepumpe im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hall,o miteinander Ich möchte bei einer Grundlegenden Sanierung eines EFH eine Wärmepumpe installieren. Es soll ein W/W WP zum Einsatz...

  1. #1 Bastian76, 20. April 2008
    Bastian76

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    Ich möchte bei einer Grundlegenden Sanierung
    eines EFH eine Wärmepumpe installieren.
    Es soll ein W/W WP zum Einsatz kommen.
    Bei uns ist das Grundwasser ca. 5 – 7m unter der
    Erde.
    Wir haben vor, das Haus komplett zu Dämmen,
    und FBH einzubauen um einen möglichst niedere
    Vorlauftemp. Zu bekommen, ca. 30-35°C.
    Welche Wohnraumtemperatur ist den damit möglich?
    Bekomme ich da im Wohnzimmer 25°C hin?

    Auf einer Gewebeschau in Reutlingen habe ich heute
    mit einer Bohrfirma gesprochen und einem Heizungsbauer.
    Beide haben mir von der Grundwasserbohrung abgeraten.
    Verkolkung, wartungsintensiv, Grundwasserspiegel im
    Sommer, sehr hoher Volumenstrom aus dem Erdreich
    notwendig.
    Kann jemand aus Erfahrung erzählen, welche Vorlauftemperatur,
    welche Wohnraumtemperatur, welche Fördermenge bei welcher
    Wohnfläche. Und was mit am wichtigsten ist, ist der schlechte Ruf
    derartiger Grundwassernutzung gerechtfertigt?
    Wie sehen die Erfahrungen bei Direktverdampfersystemen aus?
    Der Heizi meinte, das dies nie genehmigt wird, da das Kältemittel
    direkt ins Erdreich geht.

    Für jeder Antwort bin ich sehr dankbar.
     
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  3. Julius

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  4. Jonny

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    :mauer
    Was wollten den die verkaufen???

    W/W WP funktionieren bei entsprechendem Grundwasser hervorragend, man muss aber vorher genau klären wie die Wasserqualität ist(bin da aber kein Experte)
    DV WP werden auch immer öfter eingebaut, Bekannter baut die ein - der ist restlos begeistert, Probleme mit dem kältemittelsind mir aber nicht bekannt.

    Aber die pumpe muss zur heizlast und zur 'Umgebung' passen, also ordentlich planen lassen.
    Hier ist eine kleine Übersicht zum Thema.

    Grüsse
    Jonny
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Heizi hat keine Ahnung. Gespräch abhaken. Weiter geht´s.

    Nö. Man sollte aber ein paar Dinge beachten. Deswegen ist es zum aktuellen Zeitpunkt auch uninteressant über irgendwelche Temperaturen zu diskutieren.

    Vorgehensweise.

    1. Zustimmung der Unteren Wasserbehörde einholen.
    2. Gelände prüfen (Abstand Bohrungen überhaupt möglich?)
    3. Grundwasser prüfen lassen
    4. Heizlast ermitteln

    Dann kann man planen, welche WP bei dem verfügbaren Wasser wo und wie installiert wird, welche Bohrungen (Tiefe, Abstand) erforderlich sind, wie die Leitungen am besten verlegt werden können usw. usw. usw.

    Bei der Beurteilung des Wassers sollte vor allem der Eisen- und Mangangehalt überprüft werden. Hier ist bei > 1mg/l genauer hinzuschauen, evtl. ist das schon ein K.O. Kriterium.
    Sauerstoff < 2mg/l und Nitrat und Sulfat < 100mg/l. Dann pH Wert und El. Leitfähigkeit, evtl. noch Chlorgehalt, und schon kann man bei den WP Herstellern anklopfen.

    Der Brunnen sollte natürlich auch die benötigte Wassermenge liefern. Deswegen die Heizlastermittlung und darauf basierend die Auwahl der benötigten Leistung der WP.

    Die mögliche Wohnraumtemperatur hängt, neben der Dimensionierung der FBH, auch von der Heizlast des Raums ab. Sind die Fenster offen, dann wird´s nichts mit den 25°C. :D

    Deswegen stand oben in meiner Liste auch "Heizlast ermitteln". Dann kann man die FBH dimensionieren. Alles andere ist Lesen in der Glaskugel.

    Also, JA man könnte die 25°C Raumtemperatur erreichen, aber nur wenn die Randbedingungen stimmen.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 Klimahansel, 13. Juni 2008
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    Direktverdampungsanlagen sind laut DIN 8901 genehmigungsfrei.

    Gruß Klimahansel
     
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