Erneuerung Grundleitung und diverse Fragenen

Diskutiere Erneuerung Grundleitung und diverse Fragenen im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo liebe "Mehrwisser" :konfusius (ich ändere die Überschrift auf ...FRAGEN!, peinlich diese Textschiebereifehler.) Ich bin mal wieder im...

  1. #1 marbuc, 24. September 2008
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2008
    marbuc

    marbuc

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    Hallo liebe "Mehrwisser" :konfusius
    (ich ändere die Überschrift auf ...FRAGEN!, peinlich diese Textschiebereifehler.)

    Ich bin mal wieder im Keller gewesen...
    und habe nun weiteren Bedarf an wichtigen Informationen, um nicht die ganze Sache zu verpatzen. Bisher habt ihr mir bestens geholfen bei dem Thema der Hausanschlussleitung:http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=27024&page=3
    Da bin ich inzwischen 99,9% sicher, das es sich bewerkstelligen läßt und habe alle Infos zusammen.

    Nun muss ich aber auch die Grundleitungen im Keller zumindest teilweise zeitgleich erneuern. Ich kann die Entwässerung nicht an die Decke hängen, falls mir jemand diesen Rat geben möchte.

    Einen Plan (Entwässerungsplan) habe ich bisher nur im Kopf, werde diesen am WE versuchen mal auf Papier bringen und hier zeigen.

    Zustand im Moment:
    Material Ton/Steinzeug DN 150 schief und undicht. Tiefe ca. 3-7cm unter Kellerboden. Decke ist sehr harter Estrich/Beton, vom Vorbesitzer mit allerlei diversen Fliesenmischungen überfliest. Zwischen Estrich und Rohr sind es knapp 2-5 cm Lehm, wie der gesamte Boden des Hauses (Ring/Streifenfundamente Bj. 1922)
    Ab Revisionsschacht ca. 5 Meter gerade in 1m Tonrohren, bis zu dem ersten gebrauchten Abzweig für die Waschküche (1 Handwaschbecken, 1 Bodenablauf, 1 Anschluss Waschmaschine). Ca. 1,5m bis zu diesem Bodenablauf.
    Gerade weiter etwa 2 Meter bis zum Abzweig zum Bodenablauf am Fuße der Kellertreppe im Aussenbereich (unter der Kellertür durch).
    Dann 45° nach rechts zum Fallrohr, welches aussen im Erdboden sitzt und das ganze Haus entwässert (aber nur 18m³ Dach). Also unter der tragenden Aussenwand hindurch.

    Geplant:
    In etwa das Gleiche vom Verlauf, nur möchte ich vor beiden Einleitungen der Bodenabläufe (nach der Reduzierung auf 50mm), je eine 50er Rückstausicherung einbauen. Also für den Bodenablauf der Kellertreppe und für die Waschküche insgesamt. Alles andere (Haus) liegt oberhalb der Rückstauebene.
    Die Ausführung wird in KG sein. Oder in KG2000, aber dazu später.

    Nun habe ich das 1.Problem:
    Ich muss vorerst ein Provisorium herstellen, damit die Entwässerung funktioniert. Ich aber schnell handeln kann, wenn die Baustelle (Kanalbau) bei uns an der Türe ankommt. siehe link oben.
    So möchte ich erst einmal hinter dem ersten genutzten Abzweig des Tonrohres (zur Waschküche), eine Reduzierung (Spitzende Tonrohr auf KG-Muffe) setzen. Von da gerade weiter bis zum Anfang der alten Hausanschlussleitung (Haus raus zum Kanal) weiter in KG DN110 legen. In die alte Hausanschlussleitung aus Ton, mein neues KG2000 DN 110 reinhängen und vorerst den Ringspalt nur am Eintritt provisorisch und reversible abdichten. Wenn die Kanalbauer dann kommen, werde ich die KG2000 noch nachscheiben (ca.1Meter) und am Kanal anschließen lassen müssen. Danach den Ringspalt mit DÄMMER ausgießen.
    Daher werde ich vorerst eine Schiebemuffe verwenden, um die KG ohne Probleme trennen zu können.
    Ich habe im Keller die alte Leitung bis zu dem neuen Übergangspunkt freigelegt. Diese liegt nun im Tonboden, bis zum Durchmesser offengelegt.
    Was nun?
    In der Mitte ein Rohr wegkloppen, die Scherben raus und alle anderen Rohre incl. Gussrevision entfernen wird wohl kein Problem sein.
    Und nun die präzisen Fragen (und ich DANKE jedem, wer bis hier gelesen hat)

    1::sleeping
    Wie bette ich erst einmal das KG ein und später das endgültige KG-Rohr? Sand unterhalb oder bis zum Durchmesser? Dann einfach Estrichbeton drüber? Das Rohr schwimmend (ummantelt) einsetzen? Der Keller wird nur begangen und soll nachher "wischbar" sein.
    2::sleeping
    Die Reduzierung zentriert ja das DN 110 auf dem DN150 Tonrohr. Baue ich mir damit einen "Staudamm" ein, der eine Verstopfung vorprogrammiert? Es ist ja eine Kante von etwa 2cm auf dem Rohrgrund vorhanden.
    3::sleeping
    Ist es sinnvoll, noch in KG (rot) zu bauen, wenn es KG2000 gibt? Ist KG noch up to date? Wenns 30-40 Jahre dicht ist, reicht es uns... Der Preisunterschied bei einem Reinigungsrohr z.B. ist nicht Ohne...
    4::sleeping
    Sind die Dichtungen beim KG2000 und beim KG untereinander tauschbar vom Sitz her?
    5::sleeping
    wie geht eigentlich eine Dichtigkeitsprüfung von Statten, wenn in der Grundleitung Abzweige sind? Sollte man zusätzliche Reinigungsöffnungen einbauen, damit die prüfende Firma die Abzweige sperren kann?

    So viele Fragen!
    Würde mich echt wieder über augenöffnende Statements freuen! Macht ja auch Spass, mal ne ganz neue Geschichte zu erwurschteln. Ohne Erfahrung und Wissen anderer (die eigene fehlt hier leider mal) gehts nüscht im Bereich Null-Fehler-Quote. Die Umsetzung des Projektes mit Hilfe von Ratschlägen und eindeutigen Hinweisen traue ich mir dann aber zu.

    beste Grüße
    Martin
     
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  3. dietrich

    dietrich Gast

    Weist Du, ich kannte ma jemanden, der hatte fürchterlich viel Zeit. Der musste auch alles selber machen und somit auch einen Badezimmerumbau im nicht unterkellerten Teil.
    Nach ungefähr 2 Jahren hatte er dann ein Vorbecken der Kläranlage in seinem Keller.

    Ich dachte immer, das man für die Fachliche – Ausführung, von deinen angestrebten Arbeiten, eine geprüfte Qualifikation von mindestens 5 Jahren haben muss? Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
     
  4. dietrich

    dietrich Gast

    Oh,
    in dem vorletzten Satz, nach dem ersten Komma müsste noch folgendes eingeschoben werden: „mit Garantie“
     
  5. marbuc

    marbuc

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  6. dietrich

    dietrich Gast

    Also Grundsätzlich erstmal Hut ab, vor deiner Leistung und deinem Leistungswillen. (Du warst nur zu schnell!)

    Punkt 4.) Würde ich, mit einer Wassersäule machen. Nach dem Prinzip der Schlauchwaage. Das genaue Verfahren sollen aber besser die Experten erklären.

    (PS: Das ist und war nicht mein Keller:))
     
  7. marbuc

    marbuc

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    letzte Frage...

    Hallo zusammen!


    So, nun gehts hier weiter im Keller. Montag bringt mir die Kanalbaufirma ein 5m KG2000 DN 110 mit, damit ich es von innen in die alte Hausanschlussleitung einschieben kann. Der Kanalanschluss und eine Längenanpassung aussen erfolgt durch die Firma, sobald diese an meiner Haustür die Strasse aufreißt. Inzwischen kann ich im Haus alles anschließen und den Boden wieder schließen. Kosten übernimmt die Stadt.

    Eine Frage zum Abzweig für meine neue Kellergrundleitung und eine andere hätte ich da noch:

    Die neue Kellergrundleitung (110 PVC) verläuft (wird verlaufen!) einfach gerade durchs Haus. Ich muss einmal jedoch einen Abzweig zur Waschküche legen. Kann ich einen 90° Abzweiger benutzen, wenn dieser fast waagerecht abgeht? Wenn man in diesen reinschaut, sieht es so aus als wenn durch den Abgang ein satter Fluss des Abwassers gebremst werden könnte. Ich kanns nicht besser ausdrücken. Irgendwie ist das Rohrbett ja an dieser Stelle nicht mehr wannenförmig. Nicht, dass sich dort nachher etwas ansammelt und die Leitung verstopft.

    Kann man auch anstelle einen HT Abzweig 110/50 verwenden? Ht soll ja nicht in den Boden...allerdings sitzt der 50er Abgang ja angenehm weit ausserhalb des Rohrbettes.
    Der Bodenablauf in der Waschküche (plus Waschbecken und Waschmaschine) wird ein doppelter in DN50 werden.

    Ich will anschließend den entstandenen Kanal/Graben mit Schmiersand füllen, bzw. das Rohr dort einbetten. Anschließend Folie und Estrich drüber. (Nachdem die Leitung sich als Erfolg rausgestellt hat)

    Kann mir dazu bitte jemand eventuell noch Hinweise/Warnungen geben, bevor ich mir einen :Baumurks einbau? Ich bin ein wenig raschelig wegen dem Rohr.

    Grüße
    Martin
     
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