Estrichstärke im WG

Diskutiere Estrichstärke im WG im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo Gemeinde, ich möchte in meinem Wintergarten (Neubau) einen möglichst dünnen Estrich verbauen. Es wird eine Fußbodenheizung, System...

  1. #1 Paul Panzer, 04.03.2009
    Paul Panzer

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    Hallo Gemeinde,

    ich möchte in meinem Wintergarten (Neubau) einen möglichst dünnen Estrich verbauen.

    Es wird eine Fußbodenheizung, System Uponor Siccus mit Wärmeleitlamellen verbaut.
    Vorlauftemperatur ist max 35°C (bei 0° Außentemp.). Als Bodenbelag sollen Fliesen verbaut werden. Im Sommer erfolgt eine passive Kühlung des Bodens.

    Nun meine Frage:
    Um möglichst kurze Reaktionszeiten der Heizung zu bekommen, soll eine möglichst dünne Lastverteilschicht eingebaut werden.Vorgesehen wäre Trockenestrich 25mm (Farmacell o.ä). Da dieser eine schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzt, soll alternativ ein Zementestrich (Faserarmiert) verlegt werden.
    Hierbei möchte ich eine max. Höhe der Lastverteilschicht von 30 mm errreichen!
    Welche Materialalternativen zum fachgerechten Einbau habe ich?
    M.W. kann ein Estrich von 30 mm Stärke nur als kunstharzmodifizierter Zementestrich eingebracht werden.

    Auf jeden Fall würde ich eine Trockenestrichvariante bevorzugen!

    Schon mal vielen Dank für Eure fachgerechten Antworten.

    Paul
     
  2. Robby

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    Die hier genannten Zementestriche sind

    Sonderkonstruktionen als Zementestrich.

    Ein Calziumsulfatfließestrich (CAF) der Festigkeitsklasse F7 hat eine Rohrüberdeckung (hier Leitblech OK als ungestörte Lastverteilungsschicht) von min. 30 mm. Bei KLeinflächen auch als Sackware möglich.
     
  3. #3 Paul Panzer, 05.03.2009
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    Danke Robby,

    aber ich möchte keinen Fließestrich verbauen. Allerhöchstens einen CT!

    Gibt es eine Alternative als Trockenestrich mit relativ guter Wärmeleitfähigkeit?
    Wenn nicht was für einen CT in 30 mm verbauen?

    Danke

    Paul
     
  4. Robby

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    Einfache Frage?

    Warum kein CAF?
     
  5. #5 Paul Panzer, 06.03.2009
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    Preis, sowie späteres anschleifen notwendig, hohe Feuchtigkeit.

    Habe im gesamten Haus CT.

    Gruß

    Paul
     
  6. #6 xaner21, 06.03.2009
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    schau mal im Internet das System von Schlüter Bekotec an damit kannst du locker Deinen geringen Aufbau realisieren.

    Mfg
     
  7. Robby

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    Die Argumente halte ich für weniger tauglich

    auch ein CT kann u.U. geschliffen werden müssen. Einbaufeuchte ist flott weg und macht dem Bestand gar nix.
     
  8. operis

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    Zum Preis der Sonderkonstruktion...

    Vom Grundgedanken her nicht schlecht, aber eher was mit professioneller Begleitung.


    operis
     
  9. #9 Paul Panzer, 08.03.2009
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    Es soll aber UPONOR verlegt werden!

    Muss denn ein CAF bewehrt werden? Ist dieser nach dem Abbinden & Belegen denn empfindlich gegen Feuchte? Eigentlich nicht, oder?

    Fläche ist ca. 17 m²
    Kann man ja evtl. selbst verlegen.

    Gruß

    Paul
     
  10. Berni

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    Tach Paul,

    Nein.

    Nur gegen dauerhaft auf ihn einwirkende Feuchtigkeit.

    Abdichtung ist ein Muss., aber auch bei CT.
     
  11. #11 Paul Panzer, 08.03.2009
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    Abdichtung auf Bodenplatte ist Bitumenbahn mit Alueinlage.
    Dann 90 mm DEO.
    UPONOR Siccus Grundelement 25mm incl. Heizrohre & Alu-Lamellen
    0.2mm PE-Folie
    Estrich
    Fliesen 15mm

    Gruß

    Paul

    PS: Vorgesehen war ein CT unter Zugabe eines Bindemittels(?) aber kein KB 650 (Kunstharz)!
    http://www.dincertco.de/de/download...RI=/de/downloads.html&HTTP_REFERER=&katid=290 7F008
     
  12. Berni

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    Bei einem CT ist Zement das Bindemittel, einzig und allein.:konfusius
     
  13. #13 Paul Panzer, 08.03.2009
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    :respekt
    Dann ebend Fließmittel o.ä.

    Paul
     
  14. Robby

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    Der

    CAF muss ebensowenig bewehrt werden wie der CT. Der CAF ist ebenso Feuchteempfindlich wie der Trockenestrich ... Wo ist das Problem?
     
  15. #15 Paul Panzer, 09.03.2009
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    Der CT sollte Faserarmiert werden, sofern ich den nun noch einbaue.

    Wie ist das mit dem Anschleifen des CAF?:deal

    Gruß

    Paul
     
  16. Robby

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    können lediglich die gefahr der Rissbildung durch "Frühschwinden" verringern. Da der CA / CAF nicht oder nur unwesentlich schwindet auch absolut sinnfrei. Einige CAF quellen sogar im Anfangsstadium. Macht wirklich keinen Sinn.

    WO ist das Problem? Korn 16 auf Tellerschleifmaschine flott passiert. Da muss bei ordentlichen Einbau nichts "Abgeschliffen" werden sondern lediglich oberflächliche leichte Ablagerungen (Sedimentierungen) entfernt werden. DA reden wir über Bruchteile von Millimetern. Dem Estrichleger gesondert beauftragen und gut ist
     
  17. #17 Paul Panzer, 10.03.2009
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    Hallo Gemeinde,

    ich habe mich nun entschieden den CT -wiederum Faserarmiert- in einer Stärke von 40mm unter Zusatz eines Zusatzmittels über das erwähnte Heizsystem einzubauen.

    Gruß

    Paul
     
  18. Berni

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    @ Paul,

    Du hast für den beschriebenen Aufbau mit Deinen eigenen Vorgaben materialbedingt nicht die beste Wahl getroffen.

    Ich bin auch kein großer Freund von CAF, aber hier hätte er die besseren Eigenschaften gehabt.

    Geringere Estrichstärke, dadurch besserer Wärmedurchgang.
    Kein Schüsseln.

    Zementestrich in 40 mm Stärke geht nur als F5, und höhere Festigkeitswerte erreichst Du nicht nur durch Zusatzmittel, sondern durch höheren Zementanteil.
    Je höher der Bindemittelanteil, desto größer die Neigung des Schwund- u. Schüsselverhaltens.
     
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