Eternitplatten mit oder ohne asbest?? Anhand von Foto??

Diskutiere Eternitplatten mit oder ohne asbest?? Anhand von Foto?? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir wollen ein Haus kaufen und haben evtl. das passende "zumindest für unsere Zwecke" gefunden. Es gibt sehr viel zu tun und...

  1. Jane308

    Jane308

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    Hallo zusammen,

    wir wollen ein Haus kaufen und haben evtl. das passende "zumindest für unsere Zwecke" gefunden.
    Es gibt sehr viel zu tun und ein wichtiges Thema ist die Fassade.
    Sie ist mit hässlich, dreckigen Faserzementplatten verkleidet.
    Unserer erster Gedanke war Hochdruckreiniger!!! :yikes

    Ich habe allerdings jetzt schon sooo viel über diese Platten gelesen und wie gefährlich Asbest sein "kann" wenn man es denn nicht in Ruhe lässt, (z.B sägen, bohren und auch der Hochdruckreiniger) das wir uns entschlossen haben: "Die Dinger sollen weg!" Aber was ist mit den Kosten???

    Es wurde hier schon das Thema "Selbst-Demontage" besprochen, aber die Meinungen dazu gehen ja auseinander.

    Um Kosten zu sparen würden wir es selber machen. Meine Frage:
    Darf man das mit bestimmten Sicherheitsvorkerungen als Privatperson??
    Maske zum Eigenschutz, Fassade bewässern oder im Regen arbeiten??, Platten möglichst "ganz" lassen, evtl. eine Folie auf dem Boden auslegen???, sofort in Big Bags oder Folie tun.
    Noch etwas zu beachten? Sind alle diese Punkte richtig??

    Ich habe etwas von unter 4 Stunden Arbeiten und weniger als 100 m² gelesen?? Stimmt das??

    Wie sieht es eigentlich aus wenn man die Fassade bewässert und der "Staub" logischerweise eingebunden mit dem Wasser auf den Boden tropft und das Wasser dann wieder trocknet?? Ist der Staub dann nicht wieder da?
    (Bitte erschlagt mich nicht für diese Frage..auch wenn die total dämlich klingt) :irre

    Ich habe im Netz gelesen das ein Fachmann der sich mit diesen Faserzementplatten auskennt anhand von Bruchstellen sehen kann ob es sich wirklich um asbesthaltige Platten handelt. Stimmt das??
    (Nur zur Info: Wir haben da nichts weggebrochen. Das war schon!!)

    Das Baujahr des Hauses ist 1950 darum gehen wir mal davon aus das die Platten mit Asbest sind!

    Danke für Antworten!!!

    Hier die Bilder:
    [​IMG]

    [​IMG]
     
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  3. R.J.

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    Hallo
    erst einmal der übliche Lesestoff
    Asbest-Richtlinie
    TRGS 519
    Prinzipiell darf man das als Privatperson, es gibt aber m.W. keine genauen Angaben über Abgrenzung oder Größenordnung. Schon mehrfach angesprochen wurde aber auch die Gefährdung anderer Personen während der Ausführung, das ist nicht einschätzbar und kann von allen (Behörden) unterschiedlich bewertet werden. Frage bei deine Behörde nach Entsorgungsmöglichkeiten und evtl. gehandhabten Abbruchsvorschriften für Privatpersonen. Viele Gemeinden und Behörden halten hierfür Informationsbroschüren vor.

    Bewässern sollte man übrigens um Staubbildung zu vermeiden, nicht um den Staub abzuwaschen. Das dient dem Schutz des Bearbeiters.
    Demontage (mit Maske) und Entsorgung sind harte Arbeit. Anhand deines Profils und meiner eigenen Meinung rate ich zu einer Fachfirma.

    Erkennen kann man Asbestfaser nicht durch Inaugenscheinnahme. Bei BJ. 1950 kann man aber davon ausgehen.

    Grüße
     
  4. drulli

    drulli

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    Habt Ihr Euch das gut überlegt? Du hast ehrlicherweise Deine Erwerbsunfähigkeit eingetragen. Da könnte sich eine große Kluft zwischen den erforderlichen Maßnahmen und den zur Verfügung stehenden Mitteln (Arbeitskraft / Geld) auftun.

    Grüße!

    Drulli
     
  5. Jane308

    Jane308

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    Hallo und danke für die Antworten!!

    @ R.J.

    Die TRGS 519 und die Richtlinie hatte ich auch schon gefunden und gelesen. Wobei ich bei TRGS 519 den Anschein hatte das sich das ganze doch eher auf Angestellte bzw. Firmen bezieht.
    Danke für den Tip!

    @ drulli

    Die meiste Arbeit übernimmt sowieso mein Mann (+Bekannte/Freunde). Ich bin mehr für z.B im Netz stöbern, Behördengänge oder leichte Tätigkeiten wie Tapeten kratzen zuständig.

    Ob wir das Haus kaufen oder nicht steht ja auch nicht fest. Wir erkundigen uns vorher über Kosten und Arbeitsaufwand.
     
  6. Julius

    Julius

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    Das ist ja auch sehr sinnvoll!

    Wobei man die Fassadenplatten erstmal dranlassen und diesen Bereich erst in ein paar Jahren angehen könnte.
     
  7. Gast360547

    Gast360547 Gast

    das mit der bruchkante

    Moin,

    funktioniert in erster Line bei neuen Platten. Bei Faserzementplatten ist der Bruch weicher und die Faser etwas länger als bei asbesthaltigen Platten.

    Ob asbesthaltig oder nicht hängt maßgeblich vom Alter der Bekleidung ab.
    Seit 1984 -85 darf asbesthaltige Ware nicht mehr verkauft werden. Und damals haben sich die hersteller schwer getan, eine vernünftige Alternative anzubieten. Die kam erst gegen 1987 oder 88 auf den Markt. Die anderen Platten waren einfach zu dick.

    Was Sie tun dürfen (Eigenleistung) oder nicht, kann von der Landesbauordnung oder Ordnungsvorschriften der Gemeinde abhängen.

    Grüße

    stefan ibold
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 14. Februar 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Bis Ende 1988 durfte das a-altige Zeugs noch verbaut werden.
    Bei Zweifeln macht der TÜV für rel. kleines Geld eine Untersuchung.
    Mal bei deren Umwelttechnik anfragen.

    MfG
     
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  10. Jane308

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    Danke für die Infos!!

    Da das Haus von 1950 ist und unter den Platten nur Stein zu erkennen war (also nicht mal ein Putz) gehen wir davon aus das es gleich beim Bau mit diesen Platten verkleidet wurde.

    Mit sicherheit also asbesthaltig. :(

    Wir haben jetzt eine andere Möglichkeit in Betracht gezogen, da das Dämmen und Verputzen ein seht teurer Spaß ist und für´s erste auch nicht unbedingt so wichtig. Die Renovierung im Haus würde vor gehen.

    Es geht uns haupsächlich um die Optik.

    Wir haben uns beim Malereinkauf erkundigt und man kann diese Platten wohl streichen.

    Grundierung TI77
    Farbe Corino Top

    Es sei beim streichen egal ob die Platten mit oder ohne Asbest sind...Stimmt das??
    Ich könnte mir vorstellen das man auch eine gewisse Bindung/Stärkung erhält und so Staubfasern mit der Farbe einschließt. ???

    Das wäre zwar nicht die optimale Lösung, aber vorerst....???

    Uns würde Ihre Meinung dazu Interessieren.

    Vielen Dank!!

    MfG
    Jane
     
  11. #9 Ralf Dühlmeyer, 15. Februar 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Eine Beschichtung....

    können Sie SO nicht auf Platten aufbringen - die müssten gereinigt werden.

    Da sind wir wieder im Graubereich des bearbeitens.

    Am besten so lassen (auch wenns unschön ist).

    So viele Fasern fallen da nicht ab, das Sie nur vom Bewohnen Asbestose bekommen können. Das Risiko, beim Malen was einzuatmen ist x-mal grösser als so

    MfG
     
Thema: Eternitplatten mit oder ohne asbest?? Anhand von Foto??
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