Fachwerk an kleinem Anbau imitieren

Diskutiere Fachwerk an kleinem Anbau imitieren im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich überlege gerade, ob ich an einem kleinen Anbau von außen Fachwerk imitieren sollte. Es ist nur ein Anbau von 5x2,7m. Ursprünglich...

  1. webber

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    Hallo,
    ich überlege gerade, ob ich an einem kleinen Anbau von außen Fachwerk imitieren sollte. Es ist nur ein Anbau von 5x2,7m. Ursprünglich sollte da eine kleine Küche rein. Jetzt kam mir der Gedanke mit dem Fachwerk. Ich hätte gut vorbehandelte Bretter/Bohlen im Fachwerkstil auf die Außenwände gebracht, die Zwischenräume mit...ja..mit was(???) verputzt. Momentan sind die Außenwände noch mit klassischem Putz von vor 50 Jhren belegt. Sollte natürlich von der Struktur her schon Lehm-/Pinselputz ähneln. Schickimicki-Putz wie beim Chef im Büro wäre da unpassend.
    Ich kann mich erinnern, daß ich...als ich noch gearbeitet habe... so einen Maschinenputz verarbeitet haben, der viele Styroporkügelchen enthielt und dem dadurch eine gewisse Dämmwirkung zugeschrieben wurde.
    Ist das so realisierbar?

    Danke
     
  2. Gast

    Gast Gast

    soll der Putz den bündig mit den Brettern abschließen oder sollen die hervorheben?.
     
  3. webber

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    Ich denke mal, daß Bündigkeit etwas günstiger bzgl. Regenwasser ist.
    Bin da aber offen.
     
  4. #4 Gast036816, 27.02.2010
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    Fachwerk-Imitat

    moin moin,

    wer macht denn noch so etwas? das war doch mal in den 70-ern in. Entweder fachwerk richtig oder nix. Solche imitate sind einfach stilbruch.

    freundliche grüße aus berlin
     
  5. Lukas

    Lukas

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    Hi Rolf!

    Was soll das? Das ist der Spruch dessen, der es nicht bezahlen muß.
    Ich bezweifel, daß Du jedem Fachwerk ansiehst, ob es echt oder nicht echt ist.
    Wenns ordentlich unordentlich gemacht ist, dann spricht da wohl nix dagegen. WDVS ist doch auch nur das Immitat einer Fassade.

    Gruß Lukas
     
  6. Gast

    Gast Gast

    wenn es einigermaßen echt aussehen soll muß die "Fachwerkverbretterung" auch echt aussehnen, also keine scharfkantigen Bretter aus dem Baumarkt, soder unregelmäßige Kanten, bischen schief, wie halt ein Fachwerhaus aussieht.
     
  7. webber

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    Ich vielleicht! Es geht mir nicht darum, was "IN" ist und was nicht. MIR muß es gefallen. ICH muß drinne wohnen. Wenn's um das "IN§ oder "OUT" ginge, müßte ich auf PayBack, DSDS und BlueRay stehen. Tue ich nicht. Glücklicherweise bauen nicht alle Leute wie es gerade "IN" ist. Wie langweilig wäre das denn? Fahren ja auch nicht alle mit grauen Golfs durch die Gegend. Und das ist gut so.
     
  8. webber

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    Nun ja, ich hatte nicht vor, spiegelglatt gehobelte Bretter zu nehmen. Wobei das eigentlich egal wäre. Der Gesamteindruck des Hauses ist mir wichtig. Passanten sehen das Haus eh nur aus der Entfernung der Grundstücksgrenze aus.
    ich denke mal, die Hölzer in den alten Fachwerkhäusern waren auch mal glatter als jetzt. Zumindest hätte man die sicher glatter gehobelt, wenn damals die Möglichkeiten bestanden hätten. Es ist ja nicht so, daß Fachwerkhäuser schon alt gebaut wurden :-D.
    Ich sehe mir so ein Fachwerkhaus mal aus der Nähe an. Dann weiß ich, wie die Hölzer aussehen und angeordnet sein müssen.

    Danke
     
  9. #9 ThomasMD, 27.02.2010
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    Unterschätze mal das Auge des Betrachters nicht. Die Leute können schon unterscheiden, ob da jemand eine Pfefferkuchenbude vom Weihnachtsmarkt auf Sommerurlaub zu stehen hat oder ob ein "richtiges" Fachwerkhaus da steht.
    Auch Nachbauten, wie am Frankfurter Römer zu sehen, sind eine Beleidigung.
     
  10. #10 Anfauglir, 28.02.2010
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    Das dünnste Fachwerk, das ich mal gebaut habe bestand aus 6cm starken Bohlen, es sieht noch gut (und "echt") aus, es wurden auch alle Verbindungen "richtig" ausgeführt.

    Alles was dünner ist hat m.M.n. die Tendenz nach einiger Zeit richtig beschissen nach Imitat auszusehen.
     
  11. Lukas

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    Die besten Imitate würde ich Theatermalern zutrauen. Das ist kein Scherz und die dürfte es auch in Halle geben. Das spart das Holz- und Putzgefrickel, welches ich aber auch nicht für unmöglich halte, wenn die Hölzchen vollflächig aufgeklebt werden, was aber wieder einen ebenen und sehr tragfähigen Untergrund voraussetzt. Zum Putzen sollte man sich dann südeuropäische Putzer (das ist nicht abwertend gemeint - das will auch gekonnt sein) oder den örtlich schlechtesten suchen, der sonst nur an Rinderoffenställe darf. Dann wirds auch was mit der Optik. :)

    Gruß Lukas
     
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