Fachwerkhaus Heizung optimieren

Diskutiere Fachwerkhaus Heizung optimieren im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Guten Abend, als neues Mitglied möchte ich hier um Hilfestellungen im Bereich Heizungsanlage sanieren bitten. Wir haben uns ein schönes...

  1. #1 wolframdr, 21. Juni 2010
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    Guten Abend,
    als neues Mitglied möchte ich hier um Hilfestellungen im Bereich Heizungsanlage sanieren bitten. Wir haben uns ein schönes Fachwerkhaus (Bj. ca. 1800) gekauft und möchten die bestehende Ölheizung von Viessmann (27kw) aus dem Jahr 1994 etwas modernisieren. Die Anlage soll beibehalten werden. Meine Vorstellung geht dahin eine Solarthermieanlage auf Flachdachgaragen, die eine Südausrichtung haben, zu installieren, so dass ich in den warmen Monaten das Brauchwasser darüber erwärme bzw. wenn notwendig die Hz an kühlen Tagen darüber betreiben kann. Um im Winter möglichst wenig Öl zu verbrauchen habe ich an eine Luftwärmepumpe gedacht, die bei Temperaturen so bis +4 Grad Aussentemperatur die Heizung versorgt und nur wenn es für die Wärmepumpe zu "kalt" (wenn als viel Strom benötigt wird) wird, soll die Ölheizung anspringen. Soweit meine Vorstellungen: hier die Hausdaten:

    Wohnfläche:170 qm
    Fenster: doppelt verglast von 1995
    Isolierung: keine, da Fachwerkhaus von 1800
    Ölverbrach p.a. ca. 3800 Liter
    2 Etagen
    DG nicht ausgebaut und nicht gedämmt


    Machen meine oben angstellten Überlegungen Sinn bzw. welche sinnvollen Alternativen gibt es. Von den lokalen Heizungsbauern schlug der eine eine Pelletsanlage für 30.000€ vor, ein anderer meinte ein wasserführender Kaminofen für ca. 5000€ würde auch einige Ersparnis bringen.

    Ich bin für alle Anregungen und Vorschläge dankbar.

    Viele Grüße

    Wolfram
     
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  3. #2 Suedtexas, 7. Juli 2010
    Suedtexas

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    Meines Erachtens muss die Heizlast runter, dann die Heizlast runter, und dann nochmal die Heizlast vom Gebäude reduzieren.

    Danach oder während dessen kann man die Kesselanlage/offene Rohrleitungen und Umwälzpumpen isolieren.

    Lange Brennerlaufzeiten müssen zudem das Hauptziel für die Heizung sein, nichts ist finanziell schädlicher als häufige Brennerstarts, oft auf/-nachgeheiztes Kesselwasser das nicht oder kaum bzw. nur zum Teil abgenommen wird.

    Gut ist, wenn die Heizkreise weit aufgedreht werden, wenn die Heizung läuft. Eine laufende/oft startende Heizung bei kaum geöffneten Heizungsventielen kann kaum Sinn verbreiten.
     
  4. R.B.

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    Jepp. Aber bei einem Fachwerkhaus ist das nicht so einfach.

    Heizlast liegt aktuell wohl um die <15kW, dann käme gleich die Frage nach Heizkörper oder FBH oder Wandheizung oder........???????

    LWP, Solar, darüber würde ich mir Gedanken machen wenn der Rest des Gebäudes geklärt ist. Erst dann kann man überlegen wie man die Wärmeerzeuger dimensioniert.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Julius

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    Was möchtest Du denn erreichen, Wolfram?

    Die von Dir genannten Maßnahmen werden ME allesamt nicht wirtschaftlich sein.
    Um zu erkennen, daß z.B. eine Anlageninvestition von etlichen tausend €, um eine jahrliche Einsparung an Energiekosten im Bereich von wenigen hundert € zu erzielen, wenig sinnvoll ist, muß man nichtmal Mathelehrer sein...

    Stattdessen sollte überprüft werden, wo die Dämmung verbessert werden kann.
    Da bietet sich zuvörderst wohl die oberste Geschoßdecke an.
    Und dann kann man meist relativ preiswert Verbesserungen an der Regelungstechnik vornehmen. Geht aber nur, wenn man auch bereit ist, sich persönlich lange und intensiv mit der Optimierung zu beschäftigen.
     
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