Fassadensanierung Okal Fertighaus

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  1. Spice73

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    Hallo an Alle :bau_1:

    bin auf der Suche nach der richtigen kostengünstigen Lösung für unser Okal- Fertighaus aus den Jahr 1972.
    Wir möchten in diesen Jahr die Fassade neu gestalten und zwar mit einer Wärmedämmung. Was das ist noch nicht ganz klar, da wir uns mittlerweile mit so vielen "Experten" unterhalten haben und jeder hat uns einen anderen Vorschlag gegeben.
    Problem Holzständerbau mit Vorhangfassade, wir wollen auf alle Fälle die Wand von den Eternit-Platten befreien und die Wand von außen her öffnen sodass wir in das Gefach neue Dämmung bringen. Momentaner Aufbau der Wand von innen nach außen:
    1. 1,25 cm Gipsplatte
    2. 1,2 cm Spanplatte
    3. 9 cm Gefach mit 4 cm Isolierung Mineralwolle ohne Dampfbremse
    4. 1,6 cm Spanplatte
    5. hinterlüftete Vorgangfassade

    neuer Aufbau sollte eventuell so aussehen
    1. 1,25 cm Gipsplatte
    2. 1,2 cm Spanplatte
    3. 9 cm Gefach mit 9!!! cm Isolierung Mineralwolle
    4. 1,5 cm OSB-Platte
    Und darauf nun die WDVS-Fassade.

    Einige Experten haben gesagt nur mit Holzfaserdämmplatte, andere Mineralwolldämmplatte, und wieder andere EPS. Wurden auch die verschiedensten U-Wert Berechnungen vorgelegt.
    Und es wurde auch immer wieder über die Dampfbremse diskutiert, ob oder ob nicht.
    Wir sind uns nun mittlerweile auch nicht mehr sicher wenn wir unser Vertrauen schenken sollen. Ich bin zwar auch der Meinung Dampfbremse ist wichtig aber was hilft eine Dampfbremse wenn sie nur in der Wand ist und in der Zwischendecke vom Haus ist keine?
    Also besser sie weglassen und einigermaßen diffusionsoffen bauen.
    OKAL kann oder will uns nicht helfen, und mit Ihren sogenannten „Bauservice“ die kommen erst gar nicht ohne Anzahlung von 250,-€ zu uns nach Hause, auf so was kann ich dann auch verzichten.

    Also wer kann mir helfen. Wer hat schon mit so was Erfahrung. Was soll ich machen mit oder ohne Dampfbremse. Und welches System WDVS ist zu empfehlen?

    Würde mich über gute Ratschläge und Meinungen freuen. :bounce:
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 10. Mai 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Was waren denn das für "Experten"? Energieberater?

    Eine OSB wirkt als Dampfbremse, der angedachte Aufbau kann also nur (wenn nicht 45 WDVS draufkommen - 20 % Regel) nach rechnerischem Tauwassernachweis erstellt werden.

    Ausserdem wäre zu prüfen, in wie weit die äussere Spanplatte Teil des statische Systems ist. (Ich weiß es nicht, würde die aber nicht einfach "wegnehmen").

    Ist denn INNEN auch eine Sanierung vorgesehen?
     
  4. Spice73

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    es waren "Vertreter div. Fachfirmen und Energieberater"!!!
    Innen ist Sanierung vor 2 Jahren abgeschlossen wurden.

    vg. Spice73
     
  5. R.J.

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  6. Spice73

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    :sleeping
    Danke schon mal für EURE vielen vielen Antworten. :(

    Dachte hier gibt es ein paar kompetente Menschen die einen evl. einpaar Tipps geben können. Mal schaun ob noch was nachkommt.

    lg. spice73
     
  7. R.J.

    R.J.

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    Den obigen Link hast du aber schon gelesen, oder?
    Anstatt Leberwurst hätte ich Rückfragen erwartet.

    Auf die Eingangsfrage alleine kann du keine belastbare Antworten erwarten.
     
  8. mls

    mls Bauexpertenforum

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    aber genau das ist der trend ..
     
  9. #8 Der Bauberater, 11. Mai 2010
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    Hättest Du hier ein Kreuz machen müssen, dann wären die Antworten anders ausgefallen :D
     
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  11. #9 Baufuchs, 11. Mai 2010
    Baufuchs

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    ist wohl auch, Links nicht zu lesen und stattdessen 24 Std. nach Einstellen einer Frage rumzumeckern.

    Das ist hier kein Bezahlforum, wo Anspruch auf schnelle Bearbeitung wg. gezahltem Honorar gestellt werden kann.
     
  12. Micro

    Micro

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    @spice73 : Was erwartest Du? Es hat sich seit 2009 nichts geändert. Fertighäuser aus 1972 sind weiterhin hochgradig mit Schadstoffen belastet, die man weder sehen noch erfühlen kann und bis auf die Chloranisole auch nicht riechen.

    Der U-Wert Deines Objekts oder die Faserzementvorhangfassade sind Dein geringstes Problem. Hübsch und warm, aber vergiftet ?

    Frag doch mal Deine Experten, warum deren Planung eine isolierte Betrachtung der Aussenfassade zulässt, oder warum Dir noch kein Mensch zu einer umfassenden Schadstoffanalyse (Raumluft,Hausstaub auf die gängigen Stoffe) geraten hat.

    Ein Sanierungsvorhaben ohne Berücksichtigung dieser ist Selbstbetrug, ebenso wie zu glauben, dass man ohne objektbezogene Fachplanung, Decken und Bodensanierung > Komplettentkernung (unter Berücksichtigung der Statik) mit anschliessender Ständerkofferung, Dampfsperre + (nicht zwingender aber sinnvoller) Installationsebene, davon käme.

    Eine abgeschlossene Innensanierung zu behaupten (Gipskarton und Farbe?) ist daher abenteuerlich.

    Aber das steht schon ausführlich 20x im Forum, zuletzt in R.J.s Link.

    Günstig wird das Vorhaben keinesfalls.
     
Thema: Fassadensanierung Okal Fertighaus
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