FBH Erweiterung - Hydraulische Weiche + Pumpe oder an jedem Verteiler eine Pumpe?

Diskutiere FBH Erweiterung - Hydraulische Weiche + Pumpe oder an jedem Verteiler eine Pumpe? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hi, ich möchte meine Heizung erweitern. z.Z wird nur das EG genutzt. Im Keller steht eine Vitodens 222-F (Gasbrennwert). Jetzt sollen das OG...

  1. #1 Torvald, 06.01.2017
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    Hi,

    ich möchte meine Heizung erweitern. z.Z wird nur das EG genutzt. Im Keller steht eine Vitodens 222-F (Gasbrennwert). Jetzt sollen das OG und der Keller angeschlossen werden. Z.Z ist das EG direkt an die Brennwerttherme angeschlossen (interne Pumpe).
    Das wird so nicht mehr gehen, da die interne Pumpe max. 100 qm FBH bedienen kann.
    In den Verteilerschränken kann ich leider keine Pumpe Verbauen (Platzmangel)

    Aufbau (jeder Raum verfügt über Einzelraumsteuerung):
    OG 50 qm FBH Verteiler 4 Heizkreise 14mm Rohr
    EG 80 qm FBH Verteiler 8 Heizkreise 16mm Rohr
    Keller 60 qm FBH Verteiler 5 Heizkreise 16mm Rohr (Hier steht auch die GBT)

    Mir wurden 2 Varianten vorgeschlagen:

    1) Hydraulische Weiche hinter der Brennwerttherme, dahinter eine Leistungsfähige Hocheffizienzpumpe + 50l Ausdehnungsgefäß
    Frage: schaft das eine einzige Pumpe (Förderhöhe bis zum OG so 5m) - insbesondere auch weil im OG 14mm Rohr verlegt wurde?

    2) Für jedes Geschoss eine Pumpe + Mischer (auch alles im Keller montiert)
    Frage: brauch ich hier nicht auch eine Hydraulische Weiche?


    Mir sagt Variante 1 zu (weniger Pumpen und ich kann mir sparen den Strang vom OG, der am EG Strang dran ist zu spliten und separat in den Keller zu ziehen)
    Was würdet ihr empfehlen?

    Danke schonmal
     
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  3. #2 Fred Astair, 06.01.2017
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    Ganz kurz aus Zeitmangel:
    Variante 1 ist die Richtige.
    Eine Pumpe findet Dein HB-Männchen dafür und der hydraulische Abgleich aller Heizkreise muss ohnehin gemacht werden.
     
  4. #3 Leser112, 06.01.2017
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    Hallo,
    Behauptet Wer mit welcher Begründung?
    Wer kommt auf eine derartige Idee? Wieviel l/min werden im OG von den Heizflächen benötigt?

    v.G.
     
  5. #4 Torvald, 06.01.2017
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    Vissmann sagt 600 l/h. Muss ich erstmal so hinnehmen und das sagt auch die Kennlinie. Ich vermeide auch zuviel Technik die anfällig ist, aber hier scheint die Variante "Hydraulische Weiche + 2. Pumpe" notwendig zu sein.

    Hier musste ein Trockenbausystem gewählt werden (Geringe Aufbauhöhe)
     
  6. #5 Jürgen V., 06.01.2017
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    Das sagt Viessmann ?? Der soll mal in sich gehen. wenn möglich ohne Hydr. Weiche > macht den Brenwert zu nichte.
    Die Förderhöhe hat nichts mit geodetischer Höhe zu tun.
    Hier fehlt nur sachverstand aber den kann man Kaufen. Übrigens ist da eine 15-75 verbaut. War wohl ein Kaufmann und kein Techniker bei Vmann.
    Seit wann rechnet , legt mann Pumpen nach m² und nicht nach Volumenstrom und Temperaturen aus.:bau_1:
     
  7. #6 Torvald, 06.01.2017
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    Jürgen, ich bin jetzt auch etwas stutzig geworden...

    Das sind die Daten der Therme:
    Max. Volumenstrom (Grenzwert für Einsatz einer hydraulischen Entkopplung) -> 1200 Liter/h
    ...gut, wäre etwas mehr bei mir im Maximum, aber ich lasse nicht das maximale Volumen durchlaufen (Röhrchen am sind viel niedriger eingestellt 1 ...1,5 l/m)

    Nenn-Umlaufwassermenge -> 507 Liter/h
    ...keine Ahnung worauf sich das bezieht, passt aber zur Aussage von Viessmann

    Ausdehnungsgefäß -> 12 L
    ...Müsste doch gefühlt reichen bei Niedertemperatur FBH (max 45° VLt)

    Drehzahlgeregelte Heizkreispumpe -> UPM3 15-75 ...lt. Kennlinie von Viessmann wirklich ziemlich mau (auf maximaler Leistung bei 5m Höhe 350 l/h), aber im Grundfoss Datenblatt schafft die UPM3 15-75 (60 W) bei einer Förderhöhe von 5m fast 2200 l/h
    ...das ist wirklich komisch.
     
  8. #7 Leser112, 06.01.2017
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    Welche Kennlinie? Woher kennt Viss.. die Hydraulik der vorhandenen Anlage? Haben die eine Rohrnetzberechnung erstellt? Was mich sehr verwundert.

    Achso, der Dm der Teilheizkreise der FB Heizflächen und nicht die Steigleitung. Hoffentlich kein dämmender FB Oberbelag!

    v.G.
     
  9. #8 Torvald, 06.01.2017
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    Kennlinie ist in technischen Unterlagen. Viessmann hat recht guten Support, denen hab ich das so durchgegeben. Die meinten das was du auch anzweifelst. FBH habe ich selbst verlegt ...das passt auch ganz gut. Der Rest muss eben noch hydraulisch optimiert werden - aber ich bin mit Verbrauch und Wärme im EG zu jeder Zeit zufrieden gewesen. ...nur die Erweiterung jetzt.



    Genau ;) ...der Belag ist nicht dämmend ...ich hätte ja direkt auf die Wärmeleitbleche den Belag gelegt (Vinyl bzw. dann eher Parkett), aber Trockenestrichplatten waren Vorschrift.
     
  10. #9 Leser112, 06.01.2017
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    Das ist die theoretische Möglichkeit, wie sieht dagegen die tatsächliche Realität aus (Rohrnetzberechnung).
    Der hydraulische Betriebspunkt ist der Schnittpunkt zwischen Pumpenkennlinie (verfügbare Restförderhöhe) und tatsächlicher Anlagenkennlinie.
    Alles Gute für dieses Experiment!

    v.G.
     
  11. #10 Torvald, 06.01.2017
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    Der Verlegeabstand wurde klein gewählt, die einzelnen Rohrlängen überschreiten 90m nicht, alle Räume haben Einzelraumsteuerung, jeder Heizkreis verfügt über ein Einstellröhrchen, das Haus ist gut gedämmt und die Pumpen regeln sich selbst ...was soll da erstmal falsch sein? Nix!

    Den hydraulischen Abgleich macht in der Regel eh kaum eine Firma korrekt ...und mit Berechnen ist es das selbe. Das will am Ende kein Kunde bezahlen...

    Ich mache den "hydraulischen Abgleich" so, dass in jedem Raum 5° "Temperatur" abgegeben werden ...fertig und funktioniert.
    Es muss nicht immer alles so kompliziert gemacht werden ...und ob ich am Ende ein paar KW mehr oder weniger Verbrauch hab ist mir egal.

    Ich bin kein Heizungsfachmann ...ich wollte eigentlich nur wissen wie ich die Heizungsanlage erweitern lasse. Und da habe ich eben zwei verschiedene Optionen geboten bekommen.
     
  12. #11 Fred Astair, 06.01.2017
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    Ok, Du gehörst also zur Sorte "ich weiß alles und zwar besser".
    Kannst Du gern weitermachen. Dann lass uns aber in Ruhe!
     
  13. #12 Torvald, 06.01.2017
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    Ich habe eine sachliche Frage gestellt und von dir und Jürgen eine sachliche Antwort bekommen. "Leser112" hat nur Gegenfragen gestellt und alles angezweifelt ...wie auch bei einigen seiner anderen Beiträge.

    Ich habe hier die Frage gestellt, weil ich einiges verstehen möchte. Ich bin kein Heizungstechniker, sondern Laie. Die Anlage besteht und läuft - und es gibt keine Berechnung. Ich will es nicht besser wissen und habe mich für "meine" Variante entschieden.
    Das Einstellen über die Temperaturdifferenz ist in Norwegen so Standard in Einfamilienhäusen ...es muss nicht immer alles nach Schema F erfolgen. Wenn ich hier drei Heizungsfirmen frage, bekomme ich drei unterschiedliche Lösungen.

    Wenn ich jetzt noch frage ob ich einen manuellen dreiwege Mischer (Pumpengruppe) hinter der hydraulischen Weiche setzen lassen soll, dann kommt Leser112 bestimmt wieder mit irgend einer tollen Gegenfrage "Was hat dein Heizungsingenieur ausgerechnet".
     
  14. #13 Torvald, 18.02.2017
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    Nochmal ein Feedback zu meiner jetzt erweiterten Anlage ...es wurde eine Weiche, Pumpe und eine Sicherheitseinrichtung für 10,- eingebaut, die bei zu heißem Vorlauf die Heizung abschaltet eingebaut ...kein Mischer usw!
    Brennerstarts sind auf unter 1 Start pro Stunde runtergegangen, alle Räume erreichen die Solltemperatur und werden durch Raumthermostate geregelt. Die Drücke lt. Durchflussregleranzeige bleiben konstant, die zweite Pumpe regelt sich sehr gut von selbst. Gasverbrauch ist gefühlt nochmals reduziert.
    Keine Rohrnetzberechnung, einfach möglichst geringer Rohrabstand bei der FBH gewählt und alles auf ein Minimum an Technik reduziert.
    Ich bin zufrieden und hab zum Glück nicht auf Verkäufer gehört, sondern auf Erfahrungswerte eines alten Heizungsbauers.
     
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  16. #14 Leser112, 18.02.2017
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    Das ist erfreulich zu hören, denn eigene Zufriedenheit ist das Wichtigste. Ob die Anlage tatsächlich energieeffizient arbeitet, weißt Du allerdings nicht ;-)
     
  17. #15 Leser112, 02.10.2017
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    Hallo,
    Reine Vermutung oder tatsächlich nachgewiesen?
    Mit welcher Begründung? Sind die Raumheizlasten bekannt?
    Für jede fachgerecht dimensionierte Heizungsanlage existiert eine Rohrnetzberechnung, wo die verfügbare Restförderhöhe einer integrierten Heizkreispumpe bekannt ist und entsprechend berücksichtigt wurde.
    Nachträgliche Erweiterungen sind somit leicht zu erledigen.

    [​IMG]

    Die Frage kann wohl Niemand aufgrund der unzureichenden Datenlage belastbar beantworten. Es ist ein geschlossenes System, da spielt der geodätische Höhenunterschied keine Rolle!
    Erst mal prüfen, ob der Wärmeerzeuger die beabsichtigten Erweiterungen leistungsmäßig überhaupt bedienen kann (Heizlast, Raumheizlasten)!
    Hydraulische Weichen werden verwendet bzw. sind notwendig, wenn zwischen primärem Angebot (Erzeuger) und sekundären Bedarf (Verbraucher) deutliche Differenzen bestehen bzw. der Wärmeerzeuger leistungsmäßig nicht modulieren kann. Sie sind Effizienzkiller, weshalb man sie nach Möglichkeit vermeiden sollte, was meist gelingt.

    [​IMG]

    Bei Neubauvorhaben (EFH/ZF) vollkommen entbehrlich, bei Bestandssanierungen/ Erweiterungen tatsächlich nur in äußerst wenigen Ausnahmefällen unbedingt notwendig.
     
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