Fehlt in dem Angebot für die Dachabdichtung eine Trennlage?

Diskutiere Fehlt in dem Angebot für die Dachabdichtung eine Trennlage? im Dach Forum im Bereich Neubau; Guten Abend, das Dach auf unserem Schuppen (L-Form BxL, ca. 3,40 x 4,80 und 2,30 x 2,60) soll vorm Winter noch neu gemacht werden, waren ehem....

  1. Mapoe

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    Guten Abend,

    das Dach auf unserem Schuppen (L-Form BxL, ca. 3,40 x 4,80 und 2,30 x 2,60) soll vorm Winter noch neu gemacht werden, waren ehem. Polycarbonatplatten drauf.

    Das Angebot des Dachdeckers sieht eine zweilagige Abdichtung vor und zwar "als 1. Lage PYE G 200 S4 und PYE PV 200 S5 beschiefert als 2. Lage). Der Unterbau ist übrigens 25mm ESB P5 auf Holzbalkenlager (Sparren) und hat 7 % Neigung, die Entwässerung erfolgt über die bestehenden Dachrinnen an den Traufeseiten. Das Dach soll evtl. in 2/3 Jahren extensiv begrünt werden.

    Auf Holz oder Holzwerkstoffen müsste doch eigentlich ein Trennlage (V13 / G200DD) vorgesehen werden oder erfüllt das die PYE G 200 S4, punktbefestigt mit?

    Herzlichen Dank für euere Tipps und Anregungen für das Gespräch mit dem Meister nächste Woche. Soll natürlich von den Kosten her überschaubar bleiben, ist ja ein Schuppen und keine Kirche... aber für die nächsten Jahre dicht bleiben darf es schon...;-)
     
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  3. H.PF

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    Aaaalso: Wenn man eine G200 S4 nagelt und dann die Nähte vorsichtig schließt dann passt das. Zwar nicht unbedingt in die Norm aber es ist eine Möglichkeit, so ein Dach kostengünstig für viele Jahre abzudichten. So Dächer hab ich schon einige gemacht, schon viele Jahre lang mach ich das als eine kostengünstige Lösung (Bei mir steht mein Carport seit 14 Jahren so, absolut Problemlos!).

    Ich nehm noch nicht mal eine PYE G200 sondern eine reine G200. Da passiert auch nix.

    Sauberer wäre natürlich mit Trennlage.
     
  4. Mapoe

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    Danke für die superschnelle Antwort!!!

    Die klingt beruhigend... möglichst günstig aber trotzdem dicht waren meine Wünsche...;-) Traufbleche stehen ebenfalls keine im Angebot. Nachdem was mir ein Freund sagte, hat der Dachdecker bei seinem Holzschuppen auch keine Traufbleche montiert und die Schweißbahn bis in die Dachrinne geführt.

    Obwohl der Bereich praktisch nicht einsehbar ist, finde ich das Anschließen der Bitumenbahnen an die Dachrinne nicht so glücklich. Die Laubschutzgitter über der Kupferdachrinne kann ich dann ja nichtmehr befestigen... oder?

    Muss mit das mal bei dem Holzschuppen ansehen, wie der Dachdecker das da ausgeführt hat...
     
  5. H.PF

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    Traufblech ist für mich unumgänglich. Aber das muß kein Kupfer sein sondern ein einfaches Alublech reicht. Dann in die Rinne runter schweißen und alles ist gut...

    Das Traufblech kostet auch nicht die Welt...
     
  6. Kalle88

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    Wäre ne Wurzelschutzbahn nicht besser? Als Oberlage, wenn der Wunsch besteht auf eine spätere Begrünung.
     
  7. #6 wasweissich, 19. Oktober 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    auf einem schuppen dürfte nicht so gewaltig ausfallen , das
    notwendig wäre (mauerpfeffer ist nicht besonders wurzelagresiv )

    viel wichtige fände ich eine prüfung des tragwerkes , ob eine noch so leichte variante der dachbegrünung überhaupt vertretbar ist .........
     
  8. Mapoe

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    Danke für den Tipp! Mal hören, was der Meister dafür zusätzlich haben will. Dürfte wirklich nicht die Welt sein, denn wenn er auf den Blechen bis in die Rinne runter schweißt, muss er die Bleche ja nicht mal verlöten, oder irre ich da?
     
  9. H.PF

    H.PF

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    einfach überlappen, fertig...
     
  10. Kalle88

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    Das ist sicherlich ein nicht unerheblicher Faktor. Bei exessiver Begrünung aber "weniger" als bei einer intensiv Begrünung. In beiden Fällen aber sicherlich beachtungswürdig.

    Das dort aber kein Wurzelschutz hin muss, oder zu vernachlässigen ist, halte ich für falsch. Egal wie aggressiv die Pflanzen/ Kraut nun seien mag. Eine Begrünung stellt ja auch immer gewisse Anforderungen an die Abdichtung, und sicherlich kann man dies auch im Nachhinein machen. Die Frage ist, ob man das muss, wenn der kalkulatorische Aufwand zwischen einer Wurzelbahn und normaler Oberlage nur minimal sind. Natürlich je nach Produkt und Hersteller.
     
  11. Mapoe

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    Danke für die Tipps und Anregungen. Ich werden den Dachdecker dann noch bitten uns alternativ inkl. Traufblechen, Trennlage, einfache G200 als erste Dichtungslage und beschieferte Oberlage mit integriertem Wurzelschutz anzubieten, dann können wir besser entscheiden, was wir beauftragen, wenn wir wissen, was es kostet...

    Wie viel würdet ihr für die Dachabdichtung nehmen?
    - Schuppendach in L-Form mit zweiseitigem Wandanschluss
    - rd 28 m² Materialbedarf für Trenn- und die beiden Dichtungslagen
    - rd. 8 lfm Alu-Traufbleche
    - rd. 14 lfm Wandanschlussprofile

    Das Schuppendach ist leicht und ohne Hindernisse zu erreichen, hat auch keine Dachdurchlässe oder -einläufe etc.
     
  12. Mapoe

    Mapoe

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    Uff, 1.900 € inkl. Märchensteuer stehen im Angebot des zweiten Dachdeckers, den ich angefragt hatte... allerdings G200DD als Trennlage, G200S4 als erste Dichtungslage, PYE PV200S5 beschiefert als Oberlage und kunststoffbeschichtetes,
    verzinktes Folienblech für die Traufen

    ... rd. 83 € / m² finde ich jetzt doch ganz schön viel... die 8 lfm Traufbleche sollen übrigens 200 € (inkl. Montage) kosten...

    Was meint ihr dazu???
     
  13. Kalle88

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    Nicht das günstigste Angebot, aber bewegt sich locker im Rahmen des Vertretbaren. Habs jetzt nur grob Überschlagen komme aber auf ähnliche Summen.
     
  14. Mapoe

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    Danke Kalle88, für die Info. Bei fast. 2.000 € und leider immer noch keiner Nachricht vom ersten DD, haben wir ein drittes Angebot eingeholt. Mit gut 1.400 € inkl. MwSt, für fast identische Leistung (Alu-Traufblech, anstatt kunststoffbeschichtetes, verzinktes Folienblech), liegt das schon eher in unserem Budgetrahmen. Ist ebenfalls ein Innungsbetrieb, mit Dachdeckertradition in der 3. Generation und macht insgesamt einen soliden Eindruck

    Allerdings rät dieser uns von einer bituminösen Abdichtung des Schuppendachs ab. So würde z. B. die Dachbahnbesplittungen der Oberlage nicht ausreichend vor Bitumenkorrosion schützen. Alle Bestandteile der Regenentwässerungsleitung (Alu-Traufbleche und Kupferrinne / -fallrohre) müssten mit einem Schutzanstrich versehen und dieser turnusmäßig immer wieder erneuert werden.

    Er empfiehlt als Abdichtung eine Kunststoffbahn, da diese gegenüber der Schweißbahn enorme Vorteile aufweist und er die im flächigen Bereich fast nur noch verarbeitet. Allerdings wäre es jetzt schon zu kalt, um die Kunststoffbahn schön faltenfrei zu verlegen. Er würde jetzt im Herbst nur die Vordeckungsbahn aufnageln und für den Winter eine Plane zusätzlich oben drüber legen, bis im Frühjahr dann eine Kunststoffbahn als Abdichtung verlegt wird.

    Folienabdichtung wird hier im Forum ja teils etwas kontrovers gesehen aber zum Thema Bitumenkorrosion habe ich leider nicht so viel gefunden. Mit Dachbegrünung oder Bekiesung dürfte Bitumenkorrosion eigentlich kein Problem sein, da ja die UV-Strahlung nur noch auf verhältnismäßig wenig Bitumen als Angriffsfläche trifft. Aber wie groß ist das reale Risiko bei nur beschieferter Oberlage, ohne Abdeckung?

    ...alles immer vor dem Hintergrund, dass es ja "nur" ein Schuppen ist...;)

    Ein bisschen kritisch sehe ich das mit der provisorischen Abdichtung über den Winter. Wenn dann doch Wasser unter die Plane kommt, wird dieses über die Nägel durch die Vordeckungsbahn gleich schön tief in die Unterkonstruktion geleitet und das evtl. über mehrer Monate... oder sind meine Bedenken hier etwas übertrieben?
     
  15. Kalle88

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    Verbuch es unter Verkaufsgeschick. Er will dich von "seinem" System überzeugen. Weil er es vielleicht auf Bituminöseart nicht kann oder nicht so schnell, dass sich damit Geld verdienen lässt. Ganz Unrecht hat er sicherlich nicht. Aber auch die Folie ist der Witterung ausgesetzt. Nichts hält für ewig.

    Der Preis ist gut, obwohl ich kalkulatorisch auch wenig Erfahrung mit Foliendächern habe. Muss also nichts heißen. Bedenklich finde ich jedoch sein Vorhaben. Das Dach nur per Abdeckplane zu schützen. Mit Folie kenne ich mich zu wenig aus und habs bis jetzt auch nur bei zwei Burger King Fillialen verarbeitet. Möchte mich daher nicht drüber auslassen, welches System nun besser ist.

    Den einzigen Tipp den ich geben kann ist, sich vertraglich die Gewährleistung im Schadensfalls zu sichern. Sollte, durch die Notabdeckung ein Schaden entstehen könnte es im Falle des Falles Sie treffen. Da würde ich gewisse Bedingungen an den DD knüpfen und diese vertraglich festsetzen.
     
  16. H.PF

    H.PF

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    Erste Frage: WELCHE Folie? Ich bin auch eher ein Freund von Folie als von Bituminös und nicht umsonst muß man bei Bituminöser Abdichtung die Dachrinne streichen...
     
  17. Dachi

    Dachi

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    Habe diese Woche erst eine Doppelgarage (ca. 48m²)mit 2-lagen Bitumen gemacht. WA und Blende mit dazu. Was eine (drecks)Arbeit.
    1ter Tag:
    - Abkehren
    - Randbohle
    - Vorstreichen (Warten bis Trocknung erfolgt ist)
    2ter Tag:
    - Keile
    - 1te lage
    - Blende
    - 2te Lage
    - Wandanschluss mit Schiene und Sili
    - Zulagestreifen für Blende
    - W4 Schiene an Blende

    Bei Folie hätte ich:
    - Abkehren
    - Folie mit Vlies/ verklebt
    - Windboardleiste
    - Randbefestigung
    - Zulagestreifen WA
    - Sanierungsgully einbauen
    - Rechnung schreiben :-)
    Folie hätte ich an einem Tag fertig gestellt. Bitumen selbst mit Schnelltrocknenden Voranstrich eher nicht (1Meister / 1Helfer). Mache sonst eigentlich immer nur Folie. Nur hier wollte der Kunde ausdrücklich Bitumen haben. Von den Kosten her, kann ich die Folie günstiger anbieten als Bitumen, da schneller verarbeitet und auch der Helfer kann diese verlegen und ich die Nähte schließen. Dann kann der Helfer gleich mit der Prüfnadel auf Suche gehen.
    Bei dem Wetter leg ich noch probemlos folie. Zur Not 2-3 Tage vorher in den Heizungskeller legen.
     
  18. Tarunio

    Tarunio

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    Naja Bitumendach hättest auch am ersten Tag schaffen können, es gibt Voranstrich der ist in 5 min Trocken ;) kann ich nur empfehlen, desweiteren empfehl ich Bitumendächer, Folie ist einfach nur billig und gesparrt ( meine Meinung ), desweiteren gibs einen großen Hersteller der sagt bei unserer Bitumendachbahn kannst du eine Zinkrinne ohne Schutzanstrich befestigen, dieser übernimmt die gewährleistung falls was passiert.
     
  19. H.PF

    H.PF

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    Bitumendächer die vollflächig verklebt sind können nicht hinterlaufen werden, sind mechanisch stabiler, einfacher zu reparieren, dauerhaft zu flicken ohne Kenntniss welche Marke die Bahn ist...

    Trotzdem mag ich lieber Foliendächer, Schweißbahn war noch nie meine Welt und wird es nie werden...

    Lieber schöne Balkone mit Folie machen als irgendwelche andere Dächer mit Schweißbahn...
     
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  21. Kalle88

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    45 m² sind ja nun nicht die Welt. Das schafft man schon an einem Tag, wenn man eingespielt ist und regelmäßig Bitumen verwendet. Ist ja wie mit allen, dort wo man geübt ist, gehts fixer als wo man sich erstmal wieder reinfuchsen muss. Wir legen es z. B. immer so, dass ein Tag mit Kleinaufträgen voll gestopft wird. Darunter fallen dann auch Voranstrich, den lassen wir nen Tag ablüften und am nächsten geht's dann weiter.

    Sicherlich ist das ein Nachteil, gegenüber Folie (Die Wartezeit). Hängt für mich aber auch stark davon ab, wie ich meine Arbeiten einteile. Mit richtiger Planung versenkst du den Tag also auch kein Geld. Muss ja jeder selber wissen. Kritikpunkt ist dies aber weniger, für mich zumindestens.

    Als ich damals die Foliendächer gemacht hab fand ich das auch so richtig ätzend :D Den ganzen Tag mit der Andrückrolle, Quellschweißmittel und Leister auf den Boden rumrutschen... Da gibts bestimmt gute Geräte für, lohnt sich aber wohl auch nur, wenn du es regelmäßig ausführst. Kosten/Nutzen-Rechnung. Beim Bitumen brauchst du nur, nen guten Brenner, Gasbuddel und Attacke.

    Um jetzt aber mal wieder zum Thema zu kommen: Wenn das Ding am Ende eh begrünt werden soll, dann ist es doch irgendwo Latte was da unten nun als Abdichtung liegt. Wenn sie korrekt und fachlich richtig ausgeführt ist. Den Kritikpunkt, den der DD ansprach gibt es dafür, für mich zumindestens, nicht mehr. Am Ende bleibts eigentlich nur davon abhängig was der Kunde wünscht.

    Der Kunde könnte sich, um das Entscheiden zu wollen, aber nur neutral beraten lassen. Den Fachmann finde ich als neutraler Berater als relativ ungeeignet. Jeder Verarbeiter präferiert andere Dinge. Daher hab ich mir auch abgewöhnt, wenn ich Kunden betreue, meine "Vorlieben" als richtig zu verkaufen.
     
  22. Mapoe

    Mapoe

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    Danke für die Infos zu den jeweiligen Vorteilen der Folien- und Bitumenabdichtung.

    Vielleicht sei noch anzumerken, dass der Entwässerung des Schuppendaches, wie alle anderen Dachflächen auch, in unsere Regenwasserzisterne (12m³, Toilettenspülungen, Waschmaschinen, Gartenbewässerung etc.) eingeleitet wird. Hier dürfte es m. E. aber keine Probleme mit Korrossion durch die saueren Abbauprodukte des Bitumens aufgrund von UV-Strahlung kommen, oder sind diese auch eintrübend bzw. geruchsbelastend? Die beiden Fertiggaragen (rd. 32m²) haben auch eine bituminöse Abdichtung und das Dachwasser davon fliest schon seit knapp 20 Jahren ohne Probleme in die Zisterne. Wobei die Fertiggaragendächer bekiest sind und wir insgesamt über 200m² Niederschlagsflächen in die Zisterne leiten ...

    Neben dem z. Z. noch nicht verfügbaren Budget ist die Regenwassernutzung auch der Grund warum wir uns bisher noch nicht entschieden haben, ob und wann wir Garagen und Schuppen (rd. 55 m²) extensiv begrünen wollen / sollen...
     
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