Fermacell UND Gipskarton?

Diskutiere Fermacell UND Gipskarton? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, Meine Situation ist folgende: Eine Zimmerei wurde engagiert für Aufbau von Trockenbauwänden zwecks Innenausbau einer Dachgeschossebene...

  1. #1 SimsonB, 30.05.2024
    Zuletzt bearbeitet: 30.05.2024
    SimsonB

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    Hallo,

    Meine Situation ist folgende:
    • Eine Zimmerei wurde engagiert für Aufbau von Trockenbauwänden zwecks Innenausbau einer Dachgeschossebene (bisheriger Zustand war Massiv-Rohbau ohne Innenwände)
    • Erster Vorschlag der Zimmerei bzgl. Wandaufbau lautete Holzständerbauweise mit OSB (1. Lage) + Gipskarton (2. Lage)
    • Mit OSB konnten wir uns nicht so recht anfreunden u.a. wegen Wohngesundheit und Ökologie aber auch hier umstrittener Materialkombination (unterschiedl. Ausdehnungsverhalten)
    • Alternativvorschlag der Zimmerei war Fermacell statt OSB => klang für uns annehmbar.
    Die Trockenbauwände wurden nun vorgefertigt, einseitig und einfach beplankt aufgestellt. Die beplankte Seite ist mit 12,5mm Fermacell Stoß auf Stoß geklammert (Fugenbreite max. 1mm).

    Beim generellen Plan einer doppelten Beplankung ist das nach offiziellen Fermacell Verarbeitungshinweisen augenscheinlich auch OK, bei einfacher bzw. der sichtbaren obersten Lage empfiehlt der Hersteller jedoch entweder Klebefuge oder 6-8mm Fugenbreite für eine Spachtelfuge. Beides ist derzeit also NICHT gegeben.

    Was mich nun ratsuchend macht:
    • das Netz ist voll von Beiträgen der Art "Fermacell vs. Gipskarton" bzw. "Fermacell ODER Gipskarton"
    • unser Zimmerer plant jedoch die Kombination Fermacell+Gipskarton und hat uns bereits große Mengen an Gipskartonplatten für die zweite Beplankung unters Dach gestellt (Dachsanierung ließ das zeitweilig gut zu). Zu dieser Kombi fand ich jedoch kaum etwas im Netz (oder es wird durch Entweder-Oder-Beiträge völlig überlagert).
    • offizielle Verarbeitungshinweise zu Fermacell thematisieren i.d.R. nur Einfachbeplankung oder Doppeltbeplankung mit gleichem Material, aber nicht qualitative Vor-/Nachteile bestimmter (Gips-)Materialkombinationen.
    Frage 1: Was haltet ihr generell von einem Wandaufbau Fermacell (1. Lage) + Gipskarton (2. Lage)? Habt ihr ganz praktische Erlebnisse damit oder tiefere Erfahrung bzgl.
    • Materialkombination, Verträglichkeit, Ausdehnungsverhalten, Rissfestigkeit?
    • Schallschutz & Traglast?
    Leider wusste ich bislang auch nicht, dass es an denjenigen Wänden, die nicht viel tragen müssen, gut möglich und hinsichtlich Stoßfestigkeit sogar vorteilhaft gewesen wäre, Fermacell nur einfach beplankt auszuführen. Dann hätten dort aber wohl Klebefugen oder Abstände für Spachtelfugen vorgesehen werden müssen. Hier hab ich leider keine Aufklärung erfahren.

    Frage 2 (Wände ohne Konsollasten): haltet ihr für sinnvoller
    1. die 1mm-Fugen der gestoßenen Fermacell-Platten nachträglich aufzuweiten, um eine Spachtelfuge (6-8mm gem. Verarbeitungshinweisen) herzustellen
    2. oder da lieber das Konzept "Zweite Lage mit Gipskarton" vom Zimmerer ausführen zu lassen, wenn die Platten nun schon da sind?
    PS: Mir geht es hier ausdrücklich nicht um Heimwerken, sondern darum zu einer Einschätzung zu gelangen, ob ich als Bauherr die geplante Ausführung fortschreiten lassen kann oder - solange noch möglich - besser auf Änderung dränge, um spätere Probleme zu vermeiden.
     
  2. #2 Hercule, 30.05.2024
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    Entweder macht man Fermacell (Feuchträume) oder Gipskarton. Der Aufbau ist sehr unüblich - in meinen Augen Schwachsinn.
    In dem Fall wäre doppelt Gipskarton ok.
    Was die Befestigung angeht: Fischer Metalldübel für Gipskarton googlen und Tabellen studieren wie viel man da aufhängen kann. Die sind nämlich ziemlich gut.

    Verzicht auf OSB war übrigens eine gute Entscheidung. Wenn man Chemie in Wohnräumen vermeiden kann, sollte man die Chance nutzen.
     
  3. #3 Tikonteroga, 30.05.2024
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    Ich habe folgendes auf der Seite von Fermacell gefunden. Hier kannst ja nochmal nachlesen, wie es der Hersteller empfielt. Vielleicht kannst du dann noch deine Wünsche entsprechend einbringen.

    Produktseite: Trockenbau
    Planung und Verarbeitung: https://www.fermacell.de/fermacellapi/downloads/file/de-DE/0690J000004BvhsQAC
    Verarbeitungsanleitung: https://www.fermacell.de/fermacellapi/downloads/file/de-DE/0690J000004Bve1QAC

    Das mit dem Klammern der Platten auf die Holz-Unterkonstruktion hab ich den Beschreibungen von Fermacell auch gelesen.
     
  4. #4 Holzhaus61, 30.05.2024
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    Mal wieder der übliche Hercule-Unsinn. Schon mal nachgeschaut, was in Uniflott drin ist?
     
  5. #5 Tolentino, 30.05.2024
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    Ich glaube so unüblich ist das nicht. Massa schlägt den Aufbau für die Innenwände beim Selbstinnenausbau so vor. und wenn man das mit bestellt kommt das auch so.
     
  6. #6 SimsonB, 30.05.2024
    Zuletzt bearbeitet: 30.05.2024
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    Ich wünsche mir hier eine sachliche Auseinandersetzung mit der von mir geschilderten Lage und kann mit unterschiedlichen Ansichten umgehen, wenn ich die Argumente dahinter verstehe. Mein Urteil bilde ich mir dann selbst, also insofern an alle noch Antwortenden: Vielen Dank für Eure Unterstützung aber verzichtet dabei bitte auf gegenseitige Abwertungen. Legt einfach eure Argumente dar, gebt Tipps/Hinweise, verlinkt ggf. Fachbeiträge (durchaus Dank für den Uniflott-Verweis), aber lasst den Unsinn. Ich mach mir dann meinen eigenen Kopf über Eure Antworten.
     
  7. #7 SimsonB, 30.05.2024
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    Ich danke Dir für Deine Recherche und die Ergänzungen. Das sind genau die Dokumente, auf die ich mich mit Verarbeitungshinweisen des Herstellers bezog.

    Leider konnte ich darin nichts zu etwaigen Materialkombinationen finden. Gipskarton wird darin auch ausschließlich in Gipsfaser ODER Gipskarton-Zusammenhängen erwähnt, aber eher bei Brandschutz, Feuchtigkeitsschutz aber nicht unmittelbar im Zusammenhang mit Wandaufbauten bspw. zu möglichen oder auf jeden Fall zu vermeidenden Kombinationen. Auch nichts (für mich verwertbares) zu etwaigen Korrekturen, bspw. zu meiner Frage 2 (nachträgliche Aufweitung von zu engen Fugen an Wänden wo einfache Beplankung in Frage käme?).
     
  8. #8 Tikonteroga, 30.05.2024
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    Was spricht denn dagenen die zweite Lage mit den gleichen Lagen wie die erste Lage auszuführen? Die erste Lage dann so lassen, da für die erste Lage zulässig. Die zweite Lage dann an den Fugen spachteln.
     
  9. Alex88

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    Ist ja logisch, Ferma hat doch gar kein Interesse an einem Materialmix, weil Ferma nur Gipsfaserplatten und keine Gipskartonplatten herstellt.
    Außerdem hätte so eine Mixwand keine Zulassung und der Verarbeiter dürfte die gar nicht einbauen
     
  10. #10 SimsonB, 30.05.2024
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    Rein bautechnisch spricht nichts dagegen und ist auch eine der Empfehlungen in den Fermacell-Verarbeitungshinweisen. Beim Bad mit einer eher kleinen Wandfläche hab ich mich auch schon mehr oder weniger auf diese Option festgelegt.

    Beim Rest der Wohnung sind es eher Budget- und logistische Überlegungen. Die Gipskartonplatten (ca. 2,5m x 1,2m) stehen jetzt schon auf schweren Paletten in der künftigen Wohnung rum und wären nicht mehr so einfach abzutransportieren. Das Dach ist schon wieder zu. Die schweren Gipsfaserplatten für eine 2. Beplankung müssten dagegen neu bestellt, angeliefert und dann einzeln in die Dachgeschossebene hochgetragen werden. Mit Kran einheben ist keine Option mehr.

    In den Konflikt mit dem Zimmerer würde ich nur gehen wollen, wenn er mit Gipsfaser + Gipskarton wirklichen "Bockmist" verzapt und die Kombi in Trockenbauer-Kreisen als problematisch und rissanfällig bekannt ist und sich auf lange Sicht zu einem teuren Problem entwickeln kann.
     
  11. Alex88

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    Der Zimmermann soll direkten bautechnischen Nachweis und eine Zulassung von Ferma und dem GK Hersteller vorlegen, kann reabre nicht nicht, also ist Transportusw. Sein Problem, nicht deines
     
  12. #12 SimsonB, 30.05.2024
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    Meinst du mit Zulassung
    1. eine (bau-)gesetzliche, die für andere Hersteller genauso gilt,
    2. oder eine für die der Hersteller bezogen auf sein Produkt keine Zusagen macht/Zulassung beantragt hat, ...d.h. bei anderen Herstellern von Gipsfaser- und Gipskartonplatten könnte es eine solche Zulassung geben?
    Im Fall von Punkt 2 wären das dann zumindest nicht unbedingt physikalische Gründe, die dagegen sprechen würden.
     
  13. #13 Tolentino, 30.05.2024
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    Ist doch letztlich beides Gips mit Zellulose. Warum sollte es zu großartigen Rissbildungen kommen?
    Hat jemand die Ausdehnungskoeffizienten zur Hand? In den normalen Datenblättern stehen die nicht oder?

    Hab ein Dokument gefunden wo die feuchteabhängige Längenänderung von 30% auf 85%) von Gipsplatten knapp unter 0,5 mm/m und von Gipsfaserplatten knapp über 0,5mm/m liegt.
    Ein anderes wo der thermische Ausdehnungskoeffizient mit
    Gipsplatten: 0,013-0,020 mm/mK (je nach Dicke)
    Gipsfaserplatten: 0,01 mm/mK
    angegeben ist.
     
  14. Alex88

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    1. eine Zulassung gilt immer nur für ein geprüftes Produkt und dann nur für den Antragsteller,
    2. der einzige mir bekannte Hersteller wäre Knauf, da die beide Platten herstellen, mir ist aber keine Zulassung dafür bekannt
     
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  15. #15 Tikonteroga, 30.05.2024
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    Das Problem scheint zu sein, dass die Zimmerei den zwar oft üblichen aber eigentlich nicht empfohlenen Aufbau OSB + Gipskarton vorgeschlagen hat. Der OSB wurde wohl verwendet zwecks besserer angenommener Tragfähigkeit von Befistigungen wie Schränken usw. Das wolltet ihr dann nicht und deshalb wurde nGipsfaserplatten vorgeschlagen, die eine hohe Rohdichte als die "normalen" Gipskartonplatten haben.

    Besser wäre meiner Meinung nach gewesen, wenn man entweder doppelt Gipskarton oder doppelt Gipsfaserplatten genommen hätte. Jeweils entsprechend der Anforderungen an Belastbarkeit, Schallschutz und Brandschutz nach den Vorgaben des Herstellers. Bei Gipsfaserplatten z. B. Fermacell bei Gipskartonplatten z. B. Knauf.
     
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  16. #16 Ettlingen, 30.05.2024
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    Unverträglichkeit/Rissbildung ist m.E. schon deshalb nicht zu erwarten, da die beiden Lagen nicht miteinander in Kontakt stehen. Die beiden Platten liegen lediglich aufeinander und sind untereinander nicht verbunden. Daher völlig unkritisch.
    Das mit dem im System bleiben, schreiben Hersteller vor, um die schier endlose Zahl von Wettbewerberprodukten nicht permanent im Auge behalten bzw. hinsichtlich der Verträglichkeit mit den hauseigenen Produkten testen zu müssen.
     
  17. Alex88

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    Was ist mit den Schrauben?
     
  18. #18 Ettlingen, 30.05.2024
    Zuletzt bearbeitet: 31.05.2024
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    Ja, da stimme ich dir zu. Die Schrauben stellen eine Verbindung dar. Insofern korrigiere ich meinen Post. Eine Kombination Fermacell/Gipskarton ist wie die Kombination OSB/Gipskarton nicht optimal und birgt Risiken.
     
  19. Alex88

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    Manche Menschen haben so viel Ahnung, dass für Wissen kein Platz mehr ist
     
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  20. #20 Hercule, 30.05.2024
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    Im Vergleich zu OSB (wo aktuell keiner so genau weis was drinn ist weil die Hersteller bei der Deklaration sehr zurückhaltend sind) musste aber noch keine Trockenbauwand abgerissen werden weil Personen Kopfschmerzen usw bekamen.
    Das in Uniflott enthaltene Polyvinylacetat ist schon recht lange in Verwendung und unbedenklich: Polyvinylacetat
    Ohne dem Zusatz wäre es nicht so hart und rissfest.
     
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