Fertig EFH aus den 80er Kaufpreis Ok?

Diskutiere Fertig EFH aus den 80er Kaufpreis Ok? im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo Gemeinde, wie sicherlich viele von euch stehe ich vor der Entscheidung Neu bauen oder ,,altes´´ Kaufen und Sanieren! Folgendes ist bei...

  1. SamsungS

    SamsungS

    Dabei seit:
    9. Januar 2013
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Assistent
    Ort:
    Lindenfels
    Hallo Gemeinde,
    wie sicherlich viele von euch stehe ich vor der Entscheidung Neu bauen oder ,,altes´´ Kaufen und Sanieren!

    Folgendes ist bei mir der Fall.
    Das bereits jetzt gemietete Haus kann ich in ca. 1,5 Jahren kaufen.
    Seit dem letzten Wochenende steht nun auch der Preis Fest, der kommt mir allerdings recht hoch vor, da in meinen Augen einiges zu tun wäre.
    Deshalb hätte ich da mal ein paar Fragen die Experten von euch.

    Zu den Eckdaten:

    - EFH in Ständerbauweise aus den anfang 80er Jahren Unterkellert (Massiv)
    -Dachgeschoß ausgebaut
    - Gesamt Wfl. ca 160-170qm
    - Fenster genauso alt (ausser Dachgeschoß ca.12 Jahre alt)
    -Heizung Öl Neu in 2010 (UG + Dachgeschoss,EG noch Nachtspeicheröfen)
    - Hauptbad in dem bewohnten UG.in 2010/11 neu)

    Das Haus steht auf einem ca-800 qm Grundstück, hier liegt der Richtwert bei 95 Eur/qm.
    Fertiggarage ist auch dabei.

    In meinen Augen wäre folgendes zu erledigen :

    - Komplette Sanierung der Einliegerwohnung im U.G. also Heizung Neu (Fußbodenheizung) Bad neu, Wände neu anlegen, Fußböden neu, Fenster Neu, Türen und Zargen neu.
    bei der Elektrik steht noch ein Fragezeichen da ich diese nicht weiter untersuchen konnte. Ihr müsst wissen das diese ca 50 qm große Einliegerwohnung unberührt seit Hausbau ist.Hat auch nur Zeitweise jemand darin gewohnt, also alles ca.30! Jahre alt. Die Heizung die in 2010 Neu gekommen ist wäre dafür ausgelegt, jedoch kommt das Material und zusätzliche Teile für die Fu.Bo.Heizung hinzu. Das machen würde der Schwiegervater übernehmen, der Heizungsbauer ist. Estrich müsste komplett raus und wieder rein. Nur ein Teil des Massiven Kellers ist mit Fenstern versehen, der andere steht im Boden und keiner weiß wie dicht dieser an der Stelle noch ist.

    - In dem derzeit von uns bewohnten Mittelteil (ca 90 qm) müsste man theoretisch das gleiche durchziehen...Fenster auf jeden Fall. Da hier die Rolladenkästen im inneren liegen müsste man hier auch gleich noch an die Wände ran. Diese sind zum größten Teil in 2010 neu mit Malervließ Tapeziert worden. Heizung ist im Prinzip OK da in 2010 neu, jedoch stören mich die Aufputzrohre doch sehr, diese wurden aus Kostengründen damals so verlegt. Hierzu solltet ihr wissen das auch hier bereits alles selbst erledigt wurde. Küche inkl.Bodenfließen auch Neu in 2010. Bad nach Wassserschaden komplett neu inkl.Estrich. Dabei wurden alle 4 Wände zum teil auch das Ständerwerk erneuert. Das angrenzend Schlafzimmer hat zum Glück nicht viel abbekommen jedoch mussten auch teilweise die Wände erneuert werde, auch ein Teil des Estriches war hier betroffen und wurde erneuert. Komplett gefließt und Verputz haben wir es dann im selben Atemzug. Auch wieder alles Self Made.Türen und Zargen sind so alt wie das Haus, also müssten die auch Neu.Auch hier steht beim thema Elektrik ein Fragezeichen

    -Das auch von uns bewohnte Dachgeschoß ist soweit OK.Zustand vom Dach sollte noch OK sein, ca 12 Jahre her der Innenausbau. Jedoch gefällt die Raumaufteilung und die Aufputzrohre auch hier nicht. Auch die Treppe dort hin ist nicht wirklich schön und eng bemessen.

    In Summe sind das dann 12 Fenster unterschiedlicher Größe die Neu müssten, 11 Türen und Zargen + eine Eingangstür die ihre besten Zeiten hinter sich hat.
    Ausserdem befindet sich an der Eingangseite ein Riesiger Lichteinfall bei dem man die Kälte schon am vorbei gehn merkt, der müsste auch weichen wenn das denn überhaupt möglich ist (der ist Riesig)

    Vollwärmeschutz von aussen Wünschenswert, jedoch bin ich mir hier jedoch nicht sich ob das nötig ist, der Zustand der Fassade ist Augenscheinlich ok. Jedoch sind Teil Topmoderne :mega_lol: Holzverkleidungen an Fenster und Fassade angebracht.

    Wie ihr seht wurde schon einiges getan aber muss wohl auch einiges getan werden. Der Verkäufer behaart unverhandelbar auf 180.000 Eur Kaufpreis!!!
    Würdet ihr das machen? Ungesehn Natürlich immer Schwierig, denke aber das die Eckdaten schon dagegen sprechen oder?
    Ich habe die Materialkosten auf ca.60-70.000 Eur errechnet, da ich auch hier versuchen würde wieder alles selbst zu machen. Realistisch?
    Dann wäre ich bei einer Summe von ca.250.000! Eur für ein 30 Jahre altes Fertighaus!? Meiner meinung nach zu viel. Deshalb stelle ich mir im moment einen Kostenpaln für einen Neubau zusammen. Könnte aber auch Schwierig werden, da ich kein Grundstück besitze.

    Würde mir deshalb gerne mal ein paar Meinung einholen, falls ihr noch was wissen müsst fragt Bitte.

    Danke schonmal und Gruß,
    Henry
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. fumo

    fumo Gast

    Hallo,

    leider kenne ich die Immobilienpreise in deiner Gegend nicht. Das kann günstig aber auch teuer sein. Da musst du vergleichen. Was kosten vergleichbare Häuser in der Gegend? Wie hoch sind die Grundstückspreise in aktuellen Baugebieten etc...

    Bei 800qm Grundstück und einem von dir geschätzten Preis von ca. 100€/qm wäre das Grundstück schon mal 80.000 Wert. Zusätzlich kann das Grundstück natürlich weitere Vorzühe gegenüber aktuellen Bauplätzen haben. Vielleicht kommst du an so große Grundstücke gar nicht ran.

    Ist also schwierig was zu sagen. Hier hilft nur: Immobilienmarkt ansehen, und vergleichen.

    Zusätzlich würde ich dir empfehlen, mit einem Fachmann das jetzt gemietete Haus zu besichtigen und ein Sanierungkonzept aufzustellen. Du als Laie wirst nicht alles erfassen und richtig beziffern können.

    Gruß
     
  4. Jessi75

    Jessi75

    Dabei seit:
    29. Januar 2009
    Beiträge:
    857
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    kfm. Angestellte
    Ort:
    NRW
    Wie schon gesagt wurde solltest du dich nach anderen Häusern umsehen um einschätzen zu können, was man für das Geld sonst noch bekommt. Bei uns liegen die Grundstückspreise ähnlich und hier werden auch Häuser zu dem Preis verkauft. Bringt dir aber gar nichts. Genau so werden auch Häuser für unter 100 T verkauft und welche für über 200 T. Es ist wichtig, das Haus unabhängig schätzen zu lassen, inkl. Sanierung. Wobei ich hier glaube, dass du mit deinen Kostenschätzungen beim Verkäufer nicht weit kommen wirst. Nur weil dir die Innentüren nicht gefallen oder du der Meinung bist, in der Einliegerwohnung müsste eine FBH sein, wird der Besitzer nicht mit dem Preis runter gehen. Das ist alles Geschmackssache und kein echter Mangel am Gebäude. Die Nachtspeicheröfen sind vielleicht wertmindernd, aber du könntest ja auch günstiger nur normale Heizkörper verbauen, dann müsste nicht der ganze Estrich raus.
    Mich wundert es ein bisschen, dass ihr das Haus und den Zustand ja jetzt anscheinend in Ordnung findet, sonst würdet ihr ja nicht dort wohnen und schon gar nicht darüber nachdenken zu kaufen. Wenn es dann um den Preis geht ist auf einmal alles schlecht und es werden Sanierungsmaßnahmen von 60T € fällig...
     
  5. SamsungS

    SamsungS

    Dabei seit:
    9. Januar 2013
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Assistent
    Ort:
    Lindenfels
    Ganz so einfach ist es nicht...
    Wir sind schließlich mit dem Hintergedanken eingezogen das Objekt später zu Kaufen, jedoch war der von uns anvisierte Preis bei 150-160tsd Euro! Mehr will ich im moment auch nicht ausgeben.
    Im Vergleich zu anderen Häusern in dieser Gegend liegt unseres im oberen Mittelfeld, allerdings sind die meisten derzeit zu verkaufenden Häuser in Massivbauweise und eben kein Fertighaus.

    Die Türen sind klar geschmackssache, jedoch die ,,Hardware´´ wie Fenster,Dämmung und Heizung in der Einliegerwhg. usw. sind denke ich nicht zu verschleiern und am Kaufpreis zu berücksichtigen. Zu der FBH kann ich nur sagen das ich kein Freund von ,,Stückelei´´ bin, also wenn dann richtig. Würde bei einem Neubau auch nicht anders in Frage kommen.

    Zu der Dämmung , der ja einen riesigen Teil verschlingen würde, versuche ich mich gerade ein wenig ein zu lesen, hier bin ich jetzt bei dem Stand das , dass bei einem Fertighaus vllt.garnicht die beste Variante ist zwecks belüftung , schimmelbildung usw.

    Schätzung ist auch ein ansatz von mir gewesen. Der Günstigste Fall wäre hier eine Schätzung durch das Ortsgericht, jedoch kann das nur der Eigentümer veranlassen und hätte so vor mir die Zahlen! Wenn die höher wäre als der Preis von ihm stände ich blöd da...
    Wer kann das noch schätzen? Zu einem günstigen Tarif bzw.kann man einen Richtwert für einen Gutachter nennen?

    Danke für die Hilfe und Gruß,
    Henry
     
  6. kappradl

    kappradl Gast

    Wozu schätzen? Wenn er einen Käufer findet, hat er den Preis richtig angesetzt. Wenn nicht, muss er reduzieren. Es besteht kein Grund, warum er bei dir direkt mit einem geringenen Angebot anfangen sollte.
     
  7. #6 Schnabelkerf, 10. Januar 2013
    Schnabelkerf

    Schnabelkerf

    Dabei seit:
    26. Mai 2009
    Beiträge:
    662
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    EDV-Support
    Ort:
    Hamburg
    Ich finde den Preis gar nicht mal so unangemessen.

    800 m² * 95 €/m² = 76.000 € plus Erschließungskosten bei einem neuen Grundstück ~ min. 24 .000 € da sind wir schon bei 100.000 € ohne das Haus.

    180.000 € will der Verkäufer für Haus + Grundstück haben. Bleibt also 80.000 für das Haus. Dazu dann deine 60.000 Umbaukosten.

    Für 140.000 € bekommst Du kein 160-170 m² großes neues Haus. bzw. für 250.000 € bekommst Du kein gleichgroßes Haus+Grundstück+Erschließungskosten.
     
  8. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Damit sind die Fronten doch klar. Er will 180T€, Du bist anscheinend nicht bereit das zu bezahlen, also hat sich der deal erledigt. Wozu jetzt noch über Sanierungskosten und was weiß ich diskutieren? Es ist völlig egal was Du an Materialkosten für Sanierung o.ä. gerechnet hast, der Verkäufer möchte seine 180T€, und wenn Du nicht bereit bist die zu bezahlen, war´s das. Ich könnte es auch anders schreiben, Deine ermittelten "Modernisierungskosten" interessieren den Verkäufer nicht die Bohne.

    Wer sagt, dass ein Verkäufer einen marktgerechten Verkaufspreis anbieten muss? Es gibt genügend Hausbesitzer die ihre Immobilie völlig überschätzen, und so lange kein Verkaufsdruck besteht ist das auch völlig egal.

    Ich würde mich an Deiner Stelle nach einem anderen Objekt umschauen, denn so wie Du die Sache angehst kommst Du nicht weiter. Es wäre etwas Anderes wenn beide Parteien signalisiert hätten, dass man sich auch irgendwo in der Mitte treffen kann, aber das ist ja nicht der Fall.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 rotstift68, 10. Januar 2013
    rotstift68

    rotstift68

    Dabei seit:
    11. Mai 2012
    Beiträge:
    63
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Kaufmann
    Ort:
    Berlin
    Will der Verkäufer denn unbedingt verkaufen? Wenn Du das Haus nicht kaufst, weil es Dir zu teuer ist, wird er einen anderen Käufer suchen. Nur dann muss er ein vermietetes EFH verkaufen, wo man Euch als Mieter auf absehbare Zeit nicht rausbekommt. Also wird ein möglicher Käufer weniger zahlen wollen, falls sich überhaupt jemand findet, der ein Haus sucht, in welches er auf absehbare Zeit nicht einziehen kann.

    Meines Erachtens kommt nur Ihr als Käufer in Frage. Das kann man dem Verkäufer in einem nebensatz ja mal klarmachen. Vielleicht kommt er Euch dann etwas entgegen.
     
  10. SamsungS

    SamsungS

    Dabei seit:
    9. Januar 2013
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Assistent
    Ort:
    Lindenfels
    Ganz einfach aus dem Grund das ich ihm solch Kleinigkeiten wie Bad, Heizung und sämtliche Entstandhaltungsarbeiten für Lau durchgeführt habe! Klar hat er das meiste an material Bezahlt aber ca 5-600 Stunden sind auch nicht zu verachten.

    So wie ich das hier raus lese kommt der Preis also tatsächlich irgendwie hin...sollte ich wohl nochmal genauer rechnen was halt auch auf längere sicht für mich in Frage kommt. Bei einem Neubau hätte ich zumindest solche Sachen wie Dämmwerte, Technik usw. auf dem neusten Stand. Ausserdem würde in diesem Fall ja auch hinzu kommen das ich in unserem Häuschen mehr eigenleistung erbringen muss, sprich alles müsste ja erstmal Raus bevor Neu rein kann. Das würde ja bei einem Neuen nicht der Fall sein, da müsste ,,nur´´ neu rein!
     
  11. #10 Schnabelkerf, 10. Januar 2013
    Schnabelkerf

    Schnabelkerf

    Dabei seit:
    26. Mai 2009
    Beiträge:
    662
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    EDV-Support
    Ort:
    Hamburg
    Wie kommt man als Mieter denn überhaupt auf die Idee sowas zu machen??? Du hast dem Vermieter also 5-600 Stunden Arbeitszeit geschenkt in der Hoffnung das er Dir dafür irgendwann beim Hausverkaut mit dem Preis entgegenkommt...????
     
  12. Jessi75

    Jessi75

    Dabei seit:
    29. Januar 2009
    Beiträge:
    857
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    kfm. Angestellte
    Ort:
    NRW
    Das ist doch quatsch solange das Haus nicht auf dem freien Markt angeboten wird. Erst dann kann man doch wirklich sehen, ob Interesse besteht oder eben nicht. Nur weil eine von drei Wohnungen im Haus vermietet ist, würde ich nicht sagen dass das Haus generell unverkäuflich ist. Vielleicht möchte ja jemand selbst nur einen Teil bewohnen und den Rest vermieten, für denjenigen wäre es perfekt da er keinen Mieter suchen muss sondern schon zuverlässige Mieter da sind. Also evtl. sogar ein Verkaufsargument für den Verkäufer?!

    Dafür kann ja aber der Verkäufer nichts! Du hättest es ja auch von ihm fordern können. Wenn du es selbst gemacht hast und dann auch noch kostenlos bist du selbst schuld und kannst jetzt nicht hinterher etwas dafür verlangen. Wenn er dir entgegenkommt gut, wenn nicht, Pech gehabt. Soetwas klärt man doch im Normalfall vorher. Du weißt doch, bei Geld hört die Freundschaft auf. Und ihr seid noch nicht mal Freunde...

    Ich lese aus deinen Beiträgen, dass dich die Fertigbauweise nicht 100% glücklich macht. Ist es da überhaupt sinnvoll weiter über den Kauf des Hauses nachzudenken. Daran kannst du ja nunmal auch nach der Sanierung nichts ändern. Warum suchst du nicht nach einem Haus das besser zu euch passt?
     
  13. feelfree

    feelfree Gast

    Wenn Du meinst, ein ähnlich gutes Objekt auch für 160.000€ zu bekommen, dann lass es halt. Und überlege dir *jetzt* ob Du dich nicht maßlos ärgerst, wenn der Verkäufer halt doch einen Käufer findet, der die 180.000€ zahlt.

    Eigene Erfahrung: Besichtigung RMH, 5 Jahre alt, aufgerufen waren 310.000€, durchaus im üblichen Rahmen. Dann habe ich rausgefunden, dass das Objekt beim BT 5 Jahre zuvor gerade mal 270.000€ gekostet hatte. Daraufhin habe ich mein Angebot auf 300k€ zurückgeschraubt. Ergebnis: Objekt war nach EINER Woche verkauft - an einen anderen. Manchmal ärgere ich mich jetzt noch darüber. Jetzt baue ich selbst eine DHH neu - 400k werden nicht reichen.
     
  14. Friesin

    Friesin

    Dabei seit:
    16. September 2012
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Qualitätsmanagerin
    Ort:
    MKK
    Was mich an der Sache irritiert: Du kannst in 1,5 Jahren kaufen. Der Preis wird aber jetzt festgelegt. Warum ist das so? Darauf würde ich mich nicht einlassen. Bei uns in der Gegend haben sich die Preise für Gebraucht-Immobilien in den letzten Jahren nämlich spürbar geändert.
    Grundsätzlich: Auch wir hatten vor dem kürzlich erfolgten Neubau ein älteres Haus, von dem wir dachten, wir könnten es so umbauen, wie wir uns das vorstellen. Technisch ging das auch. Aber es war dennoch nicht "unser HAus". Wir fühlen uns im Neubau jetzt deutlich wohlen. Auch wenn der teurer war, als das alte Haus inkl. Umbau. Das sollte man einfach auch bedenken, das man im Neubau ganz andere Möglichkieten hat. Unabhängig vom finanziellen (ja, sorry, klingt blöd).
     
  15. SamsungS

    SamsungS

    Dabei seit:
    9. Januar 2013
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Assistent
    Ort:
    Lindenfels
    Ist eine Vereinbarung mit dem Vermieter, bis dahin räumt er mir gegen eine Anzahlung das vorkaufsrecht an und Mietskauf ab diesen Monat!

    Generell habe ich nichts gegen die Fertigbauweise, jedoch bei dem Alter eine Tatsache die im Vergleich zu einem Massiv gebauten Haus auch zu tragen kommt.

    Da eines der höchsten Positionen bei den geplanten Umbauten der Vollwärmeschutz ist, und ich mich ein wenig eingelesen habe ob das sinn macht oder nicht, hier nochmal die Frage : Macht es sinn? :e_smiley_brille02:
    Denn so wie ich das verstehe ist es bei einem Fertighaus eher von Nachteil was die Lüftung des Baus angeht, könnt ihr das bestätigen? Was würde es effektiv bringen einen solchen Nachträglich zu Installieren?

    Ist halt alles ganz klar für mich eine Entscheidung fürs Leben, die mir nicht gerade Leichtfällt, die ich aber anscheinend alleine Treffen muss...
     
  16. SamsungS

    SamsungS

    Dabei seit:
    9. Januar 2013
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Assistent
    Ort:
    Lindenfels
    Also, es gibt Neuigkeiten.

    Vermieter ist nochmals mit dem Preis runter gegangen und wir werden wohl Kaufen!

    Hat jemand Pläne von einem ***** Haus Typ 80/2 L,N? Zufällig natürlich nur...
    Bekomme die Pläne Selbstverständlich noch ausgehändigt, wollte nur schon mal drüber schauen!

    Und, kann man Pauschal beantworten welche Wände in einem Fertighaus tragen sind?

    Danke und Gruß,
     
  17. Lebski

    Lebski Gast

    Nö. Pauschal kann man höchsten sagen: Alle.
     
  18. #17 Rudolf Weiner, 26. Januar 2013
    Rudolf Weiner

    Rudolf Weiner

    Dabei seit:
    25. Mai 2012
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Selbstständig
    Ort:
    Rödermark
    Tragende Wände aus der Baubeschreibung.
    Haus aus den 80gern, welcher Haushersteller (Okal oder Streif)ist es den? Thema Schadstoffe in älteren Fertighäusern.

    Rudi
     
  19. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  20. ypg111

    ypg111 Gast

    Was sagt denn die Lage des Grundstücks?
    Meist entscheidet man sich für eine Gebrauchtimmobilie und zahlt auch im Verhältnis mehr als ein Neubau kosten würde, weil die Lage (und Anlage) des Grundstücks entscheidend vorteilhaft ist. Lage, Lage, Lage ist meist mehrere 10000 wert, wenn es auf dem Markt kaum zu finden ist.
    Ob Dir Türzargen, Ausstattung und was auch immer gefallen, zählt nicht. Es gibt eine Pauschale pro "gebrauchte qm"... für Fertigbau in den 80ern allerdings weniger als Massivbauweise.
    Und dann kommt da noch ein Keller... für viele Häuslebauer finanziell nicht umzusetzen, dann nimmt man gern eine Gebrauchtimmobilie mit als neu ohne Keller.
    Bei uns würde 1qm Gebraucht (um die 30 Jahre) 800 bis 1000 bringen, dazu Keller und erschlossenes + angelegtes Grundstück........
     
  21. Julius

    Julius

    Dabei seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    23.213
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Kabelaffe
    Ort:
    Franken
    Benutzertitelzusatz:
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Die Fassadendämmung hat mit der Belüftung eines Gebäudes NICHTS zu tun!
    Einer der Vorteile von jüngeren Fertighäusern ist es, vergleichsweise (gegenüber Massivbauten gleichen Baujahrs) recht gut gedämmt zu sein.
    Ob eine Verbesserung der Dämmung zum jetzigen Zeitpunkt also wirtschaftlich überhaupt sinnvoll ist, müßte man berechnen (lassen).

    Auch ansonsten halte ich viele Deiner genannten Punkte für reine Luxus- bzw. Geschmacksfragen (z.B. die der AP verlegten Heizungsrohre, Türenerneuerung etc.).
    Da würde ich erst einmal den Kaufpreis abzuzahlen versuchen, bevor man für so etwas viel Geld zusätzlich hineinsteckt!

    Interessant könnte es hingegen sein, zuerst die ELW herzurichten und dann zu vermieten.
    Welcher Standard sich dabei empfiehlt ("einfach und funktionell" bis zu "alles neu und edel"), hängt vom Mietmarkt in Eurer Gegend ab (sind mehr Studentenwohnungen gefragt oder Managerzweitwohnungen?).
     
Thema:

Fertig EFH aus den 80er Kaufpreis Ok?

Die Seite wird geladen...

Fertig EFH aus den 80er Kaufpreis Ok? - Ähnliche Themen

  1. Grundriss EFH mit 280m² am Hang

    Grundriss EFH mit 280m² am Hang: Hallo zusammen, gerne würde ich möglichst viele Meinungen / Erfahrungen zu meinem aktuellen Grundriss einholen. Man baut schließlich (meist) nur...
  2. Gaubensanierung OK?

    Gaubensanierung OK?: Hi, ich bin neu hier und deswegen schon mal sorry, wenn ich gegen Regeln verstoße. Dachte aber, dass hier mein Anliegen vielleicht gut aufgehoben...
  3. Fensterabdichtung so ok?

    Fensterabdichtung so ok?: Hallo! Ich hatte gerade einen Sachverständigen für das KfW Darlehen auf der Baustelle. Der meinte, dass meine Fenster nicht korrekt abgedichtet...
  4. Neubau EFH: Attikaentwässerung vs innenliegender Entwässerung

    Neubau EFH: Attikaentwässerung vs innenliegender Entwässerung: Hallo und guten Tag, dies wird mein erster Post hier im Forum und ich freue mich auf eure Antworten. Meine Frau und ich befinden uns zurzeit...
  5. Grundriss EFH Stadtvilla Etagenweise trennbar

    Grundriss EFH Stadtvilla Etagenweise trennbar: Hallo Zusammen, wir sind gerade Dabei mit einer Zeichnerin eine Stadtvilla zu planen, wobei ich aktuell für jeden Gedankenanstoß dankbar bin,...