Fertigbauteile aus Holz oder Beton

Diskutiere Fertigbauteile aus Holz oder Beton im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir sind gerade am überlegen, ob wir, auf Grund der schnelleren Fertigstellung, von der herkömmlichen Mauerbauweise, auf...

  1. riGo

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    Hallo zusammen,

    wir sind gerade am überlegen, ob wir, auf Grund der schnelleren Fertigstellung, von der herkömmlichen Mauerbauweise,
    auf Fertigteilebauweise umsteigen sollen.
    Leider finde ich kaum Preise dazu. Weder zu Holz, noch zu Beton. Hat Beton neben den Vorteilen der Schallisolierung noch weitere im
    Vergleich zum Holz? Was von beidem ist teurer?
    Könnt ihr mir grob helfen?

    Gruß und thx!
     
  2. howa

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    Hallo,

    bei einen Fertighaus werden die Außenwände zwar schneller aufgestellt aber viele vergessen, das die Häuser auch erst mal im Fertigwerk geplant und gebaut werden müssen. Das dauert auch seine Zeit! In dieser Zeit steht auch der Rohbau leicht. Ein fertig Haus heißt ja nicht heute kaufen morgen bekommen! Da sind noch viele Schritte dazwischen bis das Haus steht. Preislich kann man es schwer sagen, aber ich habe noch keins gesehen was in der gleichen Ausstattung günstiger gewesen wäre!
     
  3. howa

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    Du sprichst schon von einem Haus?
     
  4. riGo

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    Hi Howa,

    ja ich spreche von einem Haus. Klar, die Fertigung dauert, aber geht mir um einen Kostenvergleich.
    Ich habe mehrfach gehört, ein "Holzhaus" sei teurer als ein herkömmlicher Rohbau aus Stein. Ist das so? Wie steht Holz im Vergleich zu Betonfertigteilen?
     
  5. howa

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    Ich bin auch der Meinung, das ein Fertighaus aus Holz teurer ist. Das ist aber nur meine Erfahrung. Andere haben vielleicht eine andere Meinung.
    Ein Haus aus Betonfertigteilen würde ich nicht bauen. Entweder Holzständerbauweise oder Mauern (ohne WDVS)!
     
  6. mls

    mls Bauexpertenforum

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    den wandbildner nach den kosten auszusuchen führt bei der
    komplexität der wichtigeren qualitäten ins nirwana.
    zuerst anforderungen festlegen > danach optimieren.
     
  7. riGo

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    @HoWa: Wieso würdest du ohne WDVS planen?

    @mls: Ja stimmt schon, aber ich möchte doch nur mal eine Aussage, wie preislich grob der Unterschied ist zwischen Holz, Beton und Mauern.
     
  8. mls

    mls Bauexpertenforum

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  9. #9 Friedl1953, 13.08.2014
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    Wo liegt das Problem, jeder Fertighausbauer und jeder Stein auf Stein Schlüsselfertigbauer macht unverbindliche Angebote. Also Musterhaus gehen Angebot erstellen lassen und ferttig ist die Laube.

    Ansonsten wie "mls"

    "den wandbildner nach den kosten auszusuchen führt bei der komplexität der wichtigeren qualitäten ins nirwana"
     
  10. #10 eltorito, 13.08.2014
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    Mauern ohne WDVS, ... welches Material würde man da verwenden um die EnEv einzuhalten?
     
  11. #11 ultra79, 13.08.2014
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    Poroton T7 z.b. - T8 sollte auch noch hinkommen. Oder Porenbeton mit Lambda 0.07 bzw. 0.08...
     
  12. #12 Inkognito, 13.08.2014
    Inkognito

    Inkognito Gast

    Wobei diese hochporösen Steine nicht sehr stabil sind - also nicht das, was man sich unter einem klassischen Massivbau vorstellen würde.
     
  13. #13 eltorito, 13.08.2014
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    Hat man denn noch Alternativen?
    Kalksandstein geht ja scheinbar nicht ohne WDVS? Ziegeln Massiv?
     
  14. #14 ultra79, 13.08.2014
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    Alternativen: nein - denn alles was gut dämmt ist nicht massiv...

    Wenn man kein WDVS machen will, dann kann man noch eine vorgehängte Fassade machen - oder Klinker...
     
  15. howa

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    Die Steine wie T9, T8, T7 mit Füllung (Perlite) erfüllen alle die Anforderungen der ENEV und sind auch sehr stabil, auch die ungefüllten Steine mit Wärmewert 0,09, 0,08, 0,07 kann man verwenden von den guten Herstellen nehmen, da braucht keiner Angst haben das Haus fällt zusammen, weil sie nicht stabil sind, wie Inkognito meint.
     
  16. howa

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    Ganz ehrlich wie groß meinst du sind die Einsparrungen bei der Außenwand, von eine Wandaufbau mit UWert von 0,21 auf 0,18! Sehr gering und ich bin der Meinung zu vernachlässigen! Da gibt es viel wichtigere Punkte wo man Wärme verliert!
     
  17. #17 ultra79, 13.08.2014
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    Es geht nicht darum das das Haus zusammenfällt - es geht darum das man z.B. schwere Gegenstände aufhängen will - oder das einem beim bohren schon der Ziegel zerbröselt - oder beim verarbeiten schon Steine beschädigt werden...

    Diese hochporösen Steine haben mit "massiver Bauweise" nicht mehr viel zu tun.
     
  18. #18 eltorito, 13.08.2014
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    Und wenn man das OG saniert und neue Wände müssen, geht Klinkern nicht ohne das UG direkt mit zu machen, und Klinker reicht ja (scheinbar) teilweise auch nicht mehr ohne Zwischenraum noch aufzufüllen oder Dämmen. Falls ich nochmal dazu kommen sollte ein Altbau zu sanieren suche ich mir einen der bis Unterkante Dach gemauert ist :hammer:, bei unserem Altbau leider erst nach kauf gesehen das die Wände im OG Holzrahmenbau sind, und wir diese nun anders als geplant aufgrund der Statik eines neuen Dachstuhl erneuern müssen, neue Wände bedeutet EnEv Werte einhalten, was wiederrum bedeutet dass die Materialauswahl neu enstchieden werden muss, was wiederrum bedeutet kostet alles viel mehr Geld als geplant :motz

    Poroton gefüllt mit Perlit würde auch meine Wahl falls wir doch Mauern sollten. Scheint mir so ziemlich das Stabilste zu sein was EnEv einhält :) Wie Dick müsste ne Kalksandsteinwand sein um EnEv einzuhalten?
     
  19. #19 ultra79, 13.08.2014
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    Was soll das heissen? Den Zwischenraum füllt man natürlich aus um zu dämmen - es ging um "kein WDVS" - das wäre dann kein WDVS...

    Über zwei Meter - aber was soll die Frage überhaupt?

    Es gibt genug Möglichkeiten Energieeffizient zu bauen - warum sollte jemand monolithisch mit Kalksandstein bauen müssen?
     
  20. #20 eltorito, 13.08.2014
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    Hallo, Entschuldigung, dass war eine doofe Frage, und nur rein aus interesse/neugier.

    Ich mag Kalksandsteine :irre Meine Wunschwand wäre Kalksandsetin und Klinker davor. Lässt unser Bauvorhaben leider Zeitlich und Finanziell nicht zu. (Der Plan KS zu mauern, außen verputzen, dann innenausbau, und in 2 Jahren verklinkern, wurde abgelehnt weil EnEv sofort eingehalten werden muss, weil sonst keine Schlussabnahme... )

    Dass es viele Möglichkeiten gibt Energieffizient zu bauen habe ich nun auch gemerkt. Leider machen diese viele Möglichkeiten einem die Entscheidung schwer die "richtige Wahl" zu treffen, es gibt ja auch mehr als eine richtige Wahl. Letztendlich wahrscheinlich eine Frage der Zeit, des Geldes und des persönlichen Geschmack.
     
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