Fertigkeller und Probleme mit Außentüre

Diskutiere Fertigkeller und Probleme mit Außentüre im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben einen Fertigkeller. In den Kelleraum wo die Außentüre reinkommt sollen 11cm schwimmender Estrich verlegt werden. Die Außentüre...

  1. nikii

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    Hallo,

    wir haben einen Fertigkeller. In den Kelleraum wo die Außentüre reinkommt sollen 11cm schwimmender Estrich verlegt werden. Die Außentüre (Loch) ist 101cm breit und 201cm. Soweit so gut. Ich dachte mir ich kaufe mir eine Kunsstofftüre mit 100x200cm.

    Das Problem ist aber folgendes. Unter der Türe ist ein Sockel mit 9cm Höhe. Da wir aber schon einen Estrich mit 11cm haben würde die Türe beim aufmachen immer an den Estrich anschlagen.

    Wie kann man das umgehen. Kellerbauer sagt das ist ganz normal, da die Türen unten sowieso 3cm Luft haben. Und das so alles passt.

    Für mich wäre logisch die, 9cm Beton auf ca. 11-12cm zu erhöhen und gleichzeitig die Türenausschnitt von 201cm auf ca. 205cm zu verlängern.

    Danke für eure Hilfe
     
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  3. RMartin

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    Ist der Keller schon gebaut? Wenn ja, ist die Türöffnung nicht mehr so einfach zu vergrößern.
    Gibt es denn sowas wie Ausführungspläne? Was steht da drin? Ist hier diese Unstimmigkeit ebenfalls vorhanden? Wenn ja, muss umgeplant werden.
     
  4. nikii

    nikii

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    Danke für deine Antwort.

    Ausführunsgpläne?

    Hab z.b. den Werkplan vom Keller vor mir liegen und an der Außentüre ist nur das Maß der Türe eingezeichnet (1.01 / 2.01) und außerhalb der Kellertüre steht vom Hausbauer ein Satz "Auf den nach DIN vorgeschrieben Höhenversatz von 15cm wird hingewiesen!"

    Weiß aber nicht für was das genau ist.Im Raum selber steht dann nur noch das 11cm schw. Estrich reinkommt.

    [​IMG]

    Danke
     
  5. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Der Hinweis bedeutet, dass die 9cm Schwelle zu niedrig ist, sofern die Kelleraussentreppe nicht überdacht ist.

    Ist sie nicht überdacht = Ausführungsfehler im Bereich der Schwelle.
     
  6. nikii

    nikii

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    Wir haben keine Außentreppe. Unser Gelände läuft ziemlich eben raus.

    @ Baufuchs

    Auf welche DIN wird denn hier verwiesen?
     
  7. RMartin

    RMartin

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    Schwache Ausführungsplanung. Sowas 'liebe' ich ja. Auf eine nicht bezeichnete Norm verweisen im Plan... Solche Anforderungen gehören zeichnerisch umgesetzt. (Ich weiß leider nicht auf welche Norm sich das bezieht.)

    Naja, aber da der Sockel nur 9cm ist und anscheinend gemäß Plan 15cm hätte sein sollen, solltest Du eine schriftliche Mängelrüge an den Fertigteilkellerbauer schreiben mit der Aufforderung entspr. plankonform bis zum ??? zu ändern. (Planung und Ausführung sind eine Firma?)
     
  8. PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Wer plant denn die Hütte?
    jaja immer diese unnützen Fragen
    nur da muss mal einer einen Schnitt durchlegen und die Details zeichnen.
    Geländehöhe außen ist auch festzulegen.

    Nach der Infolage: es gibt keinen Planer (Werkplanung), der das BV betreut. Da bekommen alle Beteiligten ein paar Infos und mach mal. Also wird an den Schnittstellen son Spruch hingepackt.

    Und dann selbst die Türe einbauen (ich dachte ich kaufe mir...). Danach kommen die ganzen Fragen. Was für ne Tür überhaupt?
    So weit sind wir noch nicht, kommt noch.
     
  9. bernix

    bernix

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    Hanglage? Kellerausgang, aber keine Treppe?
    Wie geht das?
     
  10. nikii

    nikii

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    Hi,

    wir haben etwas Hanglage.

    Hab grade nochmal mit dem Planer und Bauleiter von unserem Häuslebauer geredet. Die 9cm sind definitiv falsch. Es müssten ab OK Fußboden +201cm (insgesamt also 213cm) sein. Wir haben aber nur ca~ 210cm.

    Also fehlen gute 3cm.

    Das Problem ist das man immer sehr viele Fragen hat, und als Laie wendet man sich an alle möglichen Leute. Wenn man 10 Personen fragt hat man nachher 11 Meinungen :motz
     
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  12. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Wenn der Bauleiter selbst sagt "ist ein Mangel" dann hat er doch sicher auch einen Vorschlag zur Mnagelbeseitigung gemacht.

    Wie sieht der aus?
     
  13. Eric

    Eric

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    Da ich den gleichen Mist in einer Planung der Fa. eines Städteplaners und Professors stehen habe, der im Fernsehen herumtönt, wie blöd seine Berufskollegen sind:

    Das Problem ist die Abdichtung an der Kellerausgangstüre. Diese muß nach den Vorgaben auf S. 36 der Flachdachrichtlinie und ( inhaltsgleich ) in DIN 18 195-5, Abschnitt 8.1.5, grundsätzlich mit einer Schwelle von mindestens 15 cm Höhe, an der die Abdichtung sodann hochgeführt und verwahrt wird, ausgeführt werden. Die Schwellen- und Abdichtungshöhe wird gemessen von Oberkante des Türaustritts zur Oberkante des fertigen Geländes oder Belags vor dem Türaustritt. Die beiden genannten Normen lassen gleichwertige Ersatzmaßnahmen zu, z.B. eine Rinne vor dem Türaustritt oder aber eine Überdachung, wobei sich dann die Schwellenhöhe mit Abdichtung von 15 cm auf 5 cm reduziert.

    Abweichungen hiervon sind Sonderkonstruktionen, die der ausdrücklichen Zustimmung des Bauherren bedürfen. Die Zustimmung setzt voraus, daß der Bauherr vom Planer/ausführenden Unternehmer zuvor eingehend und verständlich über den Sinn und Zweck der beiden vorgenannten Normen unterrichtet und ihm alle nachteiligen Folgen einer Abweichung von diesen Normen erklärt worden sind. Anderenfalls ist die abweichende Ausführung ein gewährleistungspflichtiger Mangel, für den der Planer und der ausführende Unternehmer haften.

    Im vorliegenden Fall ist die Plan mangelhaft und eine Belehrung, die den Mangel heilen würde, ist jedenfall mit der ( für den Laien unverständlichen ) Angabe im Plan nicht erfolgt.

    In dem von mir geschilderten und bei Gericht anhängigen Fall hatte der Mitarbeiter ( = Architekt ) des Prof. erklärt, die Schwelle sei dafür da, dass die Tür bei höherem Schneefall noch geöffnet werden könne.

    :bounce::bounce::bounce:

    Darauf könne aber verzichtet werden, weil noch weitere Türen mit DIN-gerechter Schwelle und Abdichtung vorhanden seien. Der Bauherr müsse dann halt bei hohem Schneefall die anderen Türen nutzen oder aber den Schnee vor der Tür entfernen, damit sie wieder aufgeht.

    Diese Erklärung war grober Unfug. Die Schwelle mit Abdichtung hat die Funktion, ein Überlaufen der Tür aus aufstauendem Wasser ( Gully dicht ) , Schmelzwasser und Spritzwasser zu verhindern. Bauherren, die das nicht verstehen und den Fuß nicht heben wollen, sind zu belehren " bis zum Umfallen ".

    Lösung in Deinem Fall wäre eine Rinne ( statt des Bodeneinlaufs ) vor der Tür und eine dann nur noch mindestens 5 cm hohe Schwelle.

    Das Problem mit Estrich und Türe habe ich hingegen nicht verstanden. Dazu wäre ein Schnitt erforderlich.

    Zitat: Unter der Türe ist ein Sockel mit 9cm Höhe. Da wir aber schon einen Estrich mit 11cm haben würde die Türe beim aufmachen immer an den Estrich anschlagen.

    Tür ist so gezeichnet, daß sie nach innen aufgeht. Insofern kann es nicht sein, daß die Normtür gegen 2 cm Estrich schlagen würde; sie stünde dort auf, würde also gar nicht in die Öffnung passen. Deine Erlärung würde nur dann passen, wenn die Türöffnungsrichtung ( abweichend vom Plan ) geändert worden wäre. Dann hättest Du allerdings ein weiteres Problem: Das auf dem Sockel anfallende Regenwasser würde in und unter den Estrich laufen. Vorstellen könnte man sich das, wenn der Sockel von oben wannenartig abgedichtet wird und darauf eine Natursteinplatte oder sonstwas mit Gefälle nach draußen verlegt wird

    Wenn dann die 2,01 m die Höhe der vorhandenen Türöffnung ist, dann hast Du allerdings einen weiteren Mangel -- > Sondertür mit nicht normgerechtem Höhendurchgangsmaß oder Türöffnung ändern.
     
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