Feuchte Kellerwände 1960er Altbau

Diskutiere Feuchte Kellerwände 1960er Altbau im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, wir wollen ein Haus aus den 60ern kaufen, wo die Wohnräume bereits saniert wurden. Leider sieht der Keller nicht allzu schön aus,...

  1. #1 Chris3232, 17.06.2021
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    Hallo zusammen,

    wir wollen ein Haus aus den 60ern kaufen, wo die Wohnräume bereits saniert wurden.
    Leider sieht der Keller nicht allzu schön aus, vor allem im folgenden Raum.
    Ich habe leider absolut keine Ahnung von sowas, aber das sieht mir ganz nach einem Feuchtigkeitsproblem aus.
    Kann hier jemand, vielleicht aus Erfahrung, etwas zu sagen?
    Könnte das ein großes Problem (bspw. Auf die Bausubstanz) sein oder könnte man dies mit ein paar Tausend Euro in den Griff bekommen?

    danke und liebe Grüße
     

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  2. larry

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    Ein ganz normaler Keller aus den 60ern, in denen typischerweise nach 60 Jahren die Vertikale Teerabdichtung von außen undicht geworden ist und/oder die Horizontalsperre durch ist, falls es die überhaupt gibt. Es kann auch Feuchtigkeit durch Kondenswasser sein. Was es hier ist, muss ein Gutachter sagen. Richtig teuer wird es ziemlich wahrscheinlich, wenn es den ganzen Keller betrifft. Mit ein paar tausend Euro wird das nix.
     
  3. #3 Chris3232, 18.06.2021
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    Danke für die flotte Rückmeldung.
    Im schlimmsten Fall vermutlich der Keller von außen offen gelegt werden und dann innen und außen dämmen, oder ?
    Dann wären es lt. Recherche 20.000 bis 30.000 kosten. Oder meinst du es könnte noch schlimmer kommen?
     
  4. PLeo

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    20-30k sind dann aber nur aufbuddeln, Abdichtung, Dämmung (ggf Drainagepackung) und zu schütten. bei ca 10x10m Grundfläche und einem geraden Grundstück (ohne Hang, und man kommt rund herum gut hin mit dem Bagger - kann den Aushub zwischenlagern)

    Die notwendige Wiederherstellung der Außananlage (Wege, Terasse, Rasen) ist da nicht mit drin
     
  5. #5 Fred Astair, 18.06.2021
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    Das kommt ganz darauf an, was Du mit dem Keller vorhast.
    Willst Du Dein Wohnzimmer da reinbasteln, wird das sehr aufwändig und dann musst Du auch dämmen.
    Lagerst Du da nur die Kohlen, Kartoffeln und Äpfel, genügt es mal kräftig auszufegen, losen Purz abschlagen und mal mit dem Weißkalk-Klabbatsch durchzugehen. Dem Haus droht keine Gefahr von ein paar feuchten Flecken im Keller. Überprüfen musst Du aber die Horizontalsperre unter der Kellerdecke. Da darf nichts ins Wohngeschoss aufsteigen.
     
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  6. #6 simon84, 21.06.2021
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    Viel wichtiger wäre es sämtliche Ventile mindestens ein Mal im Jahr mehrfach Komplett auf und zu zudrehen.
    Ich zähle da mindestens 8

    danach bis zum „auf“ anschlag und einen Tick (1/8 Umdrehung) zurück

    und den Filter regelmäßig spülen
     
  7. #7 Bromm Edmund, 01.07.2021
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    Ich verstehe nicht wegen was da von aussen aufgegraben werden soll ?
    So wie es aussieht ist dies doch ein Tauwasserproblem auf Grund zu hoher Feuchte im Keller und der niedrigen Wand,-Bodentemperatur.
    Bevor Sie hier etwas Geld vernichten sollten Sie erstmal die Feuchte und Temperatur im Keller messen.
    Weiter empfehle ich Ihnen schauen Sie sich den Beitrag an:

    Was auch immer wichtig ist - denken Sie daran, dass der Aufwand noch im vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis bleibt.
    Auch wenn Sie "aufgraben, abdichten und dämmen" ändert sich innen nichts.Insbesondere dann, wenn es sich um Tauwasser handelt.
    Also vorher gut recherieren und nachfragen !
     
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