Feuchte Kellerwände: Horizontal aufsteigende oder vertikal eindringende Feuchte?

Diskutiere Feuchte Kellerwände: Horizontal aufsteigende oder vertikal eindringende Feuchte? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, wir haben vor Kurzem ein Haus gekauft (Baujahr 1980). Das Haus ist vollunterkellert. Der Keller wurde damals mit Ringdrainage...

  1. #1 Robin84, 24.07.2012
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    Hallo zusammen,

    wir haben vor Kurzem ein Haus gekauft (Baujahr 1980).
    Das Haus ist vollunterkellert. Der Keller wurde damals mit Ringdrainage und dreifach Innertol-Anstrich von außen ausgeführt.
    Eine Horizontalsperre wurde auch eingebracht.

    Es gibt jetzt zwei feuchte Kelleraußenwände (Süd- und Ostseite), wobei die Kellerwand auf der Südseite deutlich feuchter ist.
    Die Feuchtigkeit ist deutlich sichtbar, und zieht sich bis ca. 1m oberhalb des Fußbodens hoch, wobei die Feuchtigkeit mit zunehmender Höhe abnimmt.

    Unsere Frage ist jetzt, ob man irgendwie beurteilen kann, ob es sich um aufsteigende Feuchtigkeit aufgrund einer defekten Horizontalsperre handelt, oder ob es evtl. doch vertikal eindringende Feuchtigkeit aufgrund einer defekten Vertikalsperre ist.

    Wir hatten bereits zwei Firmen vor Ort, die nach einer kurzen Besichtigung ein Sanierungskonzet erstellt haben. Eine Firma wollte die beiden Wände von außen freilegen und neu abdichten/isolieren und die andere Firma hätte gleich das ganze Haus aufgegraben und neben einer neuen Vertikalabdichtung zusätzlich eine neue Horizontalsperre eingebracht.
    Wer kann beurteilen, welche Maßnahmen wirklich gemacht werden müssen?

    Die Drainage haben wir bereits spülen lassen, wobei herauskam, dass diese weder verstopft, noch defekt ist/war!

    Vielen Dank für jeden rat, den wir kriegen können.

    Gruß
    Robin
     
  2. #2 Ralf Dühlmeyer, 24.07.2012
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    Liegen in den Bereichen die Fallrohre der Dachentwässerung?
     
  3. #3 Robin84, 24.07.2012
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    Es gibt jeweils ein Fallrohr auf der Süd- und eines auf der Nordseite, beide sind aber an den Westecken des Hauses angebracht.
    Daher würde mir diese Ursache für Feuchtigkeit an der gesamten Südseite und der Ostseite als unwahrscheilich vorkomemn, oder?
     
  4. Julius

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  5. #5 Robin84, 26.07.2012
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    Ok, danke für dei Hinweise.
    Aber kann ein "neutraler" Fachmann genau feststellen, um welche Art von Feuchtigkeit es sich handelt? Oder auch nur Vermutungen anstellen?
    Habe mehrfach gelesen, dass diese Art von Unterscheidung (ob von unten oder von der Seite) nur schwer möglich ist!
     
  6. #6 manno79, 28.07.2012
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    Also ich pflichte Julius erstmal bei...hol jemanden der Dir nix verkaufen will....das ist schonmal wichtig!
    Als Nächtes schau nach einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das entsprechende Gewerke, hier sollte das Tiefbau o.ä. sein. Die Personen die in Frage kommen findest Du meist auf den Seiten der IHK.

    Zu Feuchte an sich....es ist immer schwer etwas zu beurteilen was man nicht direkt sieht....die Feuchte kann durchaus nur in die untere Steinreihe ziehen und dann durch den Putz weiter hoch wandern und die Wandabdichtung hat nix, evtl ist aber auch die Abdichtung der Wand hinüber....100% sagen können wird Dir das niemand denke ich....

    In meinem Fall waren sich mehrere SVs sicher das die Abdichtung der Aussenwänd hinüber ist....nach dem Aufgraben haben wir festgestellt das die Hohlkehle in der Luft schwebt und zwar ca in der Mitte der untersten Steinreihe und und weder Bodenplatte noch die untere Steinreihe einen Tropfen Bitumen abekommen hat...die restliche Wand schaut ok aus aber die Feucht kann in dem Fall natürlich nur nach oben und Innen weg.... ;-)
     
  7. Julius

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    Im Prinzip kann der das definitiv feststellen.
    Fragt sich nur, wie hoch der Untersuchungsaufwand dafür wird.

    Er wird aber Vorschläge für eine erfolgversprechende Sanierung machen können, unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit.
     
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