Feuchte Stellen Kellerwände (Rohbau)

Diskutiere Feuchte Stellen Kellerwände (Rohbau) im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, habe jetzt doch mal eine Frage zur Ausführung des Kellers unseres Rohbaus. Die Außenwände unseres Kellers wurden mit 36,5 Poroton...

  1. #1 Coburger, 03.12.2005
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    Hallo,

    habe jetzt doch mal eine Frage zur Ausführung des Kellers unseres Rohbaus.
    Die Außenwände unseres Kellers wurden mit 36,5 Poroton Mauerwerk (Standard Kellerziegel Wienerberger Plan T) erstellt und wie folgt abgedichtet (vgl. auch Foto, zeigt den Aufbau ganz gut):
    - Henkel Bituthene Schweißbahn (verklebt, mit Überlappungen)
    - 60 mm Schwenk Styropor
    - Filtersteine
    - Folie

    Seit der Abdichtung des Kellers haben wir einige feuchte Stellen an den Innenwänden (Foto 2). Aussage des Poliers: aufgrund der Temperaturdifferenz zwischen wärmeren Kelleraußenwänden und kälterem Raum schlägt sich die Feuchtigkeit an den Kelleraußenwänden nieder. Diese Erscheinung würde nach einiger Zeit aufhören, wenn die Temperatur des Kellers durch Fenster / Heizung angehoben wird.

    Passt die Meinung des Poliers oder habe ich Anlaß nachzuhaken? Stelle auch gerne noch mehr Details ein. Von der Bauqualität unseres Rohbauers bin ich bisher absolut überzeugt, haben uns einen T9-Bau mit guter Detailverarbeitung hingestellt.

    Vielen Dank und Grüße
    Patrick :winken
     
  2. peterr

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    aufgrund der Temperaturdifferenz zwischen wärmeren Kelleraußenwänden und kälterem Raum schlägt sich die Feuchtigkeit an den Kelleraußenwänden nieder


    Wasn hier los? Haben Sie es so verstanden, oder sollte das umgekehrt verstanden sein?

    Ist kein Kondenswasser. die Suppe läuft irgendwo rein.
     
  3. #3 Coburger, 03.12.2005
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    Mmmmhhh

    Klar ist das eine Möglichkeit, Eindringen der Feuchtigkeit von oben... würde mich allerdings in dem Ausmaß wundern. Logischerweise war unser Keller auch noch nie knochentrocken (Baufeuchte). Es sind halt nur verschiedene Stellen getrocknet, andere bleiben seit Wochen feucht (siehe Foto). Und da frage ich mich ob die Feuchtigkeit bei dem Wetter einfach keine Chance hat wegzukommen oder ob da was von außen (oben) nachkommt....
     
  4. #4 Wilhelm Wecker, 03.12.2005
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    Kann es sein,

    dass an den Stellen wo die Suppe hereinläuft oberhalb Terrassentüren sind und dazwischen ein Mauerpfeiler?
     
  5. #5 Coburger, 03.12.2005
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    Bingo

    :think ...das stimmt, haargenau. Oberhalb befinden sich 3 x 2 m Terrassentüren, dazwischen 1 - 2 m breite "Pfeiler". Habe mir auch schon mal Gedanken über das obere Ende der Abdichtung gemacht und mich gefragt was mit eindringendem Wasser ist ... jetzt habe ich´s ja wohl entdeckt, das Wasser.

    Und watt nu?

    Vielen Dank & Grüße
     
  6. #6 Carden. Mark, 03.12.2005
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    Die Stellen Provisorisch Abdichten.
     
  7. #7 Josilika, 04.12.2005
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    Guten Morgen Coburger
    denke es ist noch eine Baustelle - und bis zum Einzug wird noch viel Wasser ins Haus getragen - wichtig ist es - dass die Feuchtigkeit immer wieder entweichen kann !
     
  8. Josef

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    "mmmh"

    Hallo Patrick,

    verbessere mich wenn ich daneben liege ... Dein Rohbau iss fertig des Dach iss zu ... die Fenster kommen erst im neuen Jahr ???
    .
    so wie´s auf den Bildern aussieht kommt das Wasser von oben (nach unten abnehmende Nässe) ... der Willy und die anderen dürfte richtig liegen mit dem Eintritt des Wassers im Türenbereich des EG´s ... um die Jahreszeit trocknet natürlich auch nix ... man könnte jetzt den Deckenrand im Türenbereich notdürftig abdichten ... damit käm keine weitere Feuchtigkeit nach ... man könnte die Fensteröffnung auch provisorisch mit Folien und Bretter etc. (kostet natürlich was) verschließen ... mein Vorschlag klär mal mit deinem Architekten den Fenstereinbau ab ... auch die Anschlussdichtungen außen ... und wenn der in weiter Ferne iss sollte man sich über schützungsmaßnahmen unterhalten.
    .
    jetzt mal Meinung zu den feuchten Flecken:

    "da" wir in den Besitz von Bautrockner und Bauheizungen iss es vielleicht etwas vorgenommen wenn ich Dir nach dem Fenstereinbau raten würde die Feuchtigkeit mittels Bautrockner rauszuholen ... leider sind die Themperaturen derzeit am Boden ... unter +5 Grad haben die Bautrockner keine Leistung mehr das heisst ein kleines Zusatzelektroheizgerät mit rein und die Feuchtigkeit rausziehen ... "denn" spätestens zum Verputzen muss die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entfernt worden sein ansonsten dürte es Probleme mit dem Putz geben (!) ... Du hast so nen schönen Bau und denn solltest DU wegen ein paar zusätzlichen Euros ned mindern ... das Mauerwerk jedenfalls würd´s Dir danken und zwar im Form von weniger Luftfeuchtigkeit nach dem Einzug "plus" geringeren Energieverbrauch denn erst wenn das Mauerwerk trocken ist hat es seinen angegebenen U-Wert bis dahin musste das mit zusätzlichen Heizkosten ausgleichen (!)
    .
    MfG
    .
     
  9. #9 Coburger, 04.12.2005
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    Recht habt Ihr

    Danke für die guten Tipps. Abdichtung von oben ist eine Möglichkeit, Fenster kommen bereits in zwei Wochen rein (wir hoffen noch für den Fenstermonteur auf ein Mittelmeer-Zwischenhoch vor Weihnachten. :Roll

    Ansonsten @Josef richtig: Rohbau ist fertig und Dach mit schönem Überstand (hat so seine Vorteile) wurde gerade vor der Schlechtwetterphase fertig. Insgesamt hatten wir ne Menge Glück mit dem Wetter in unserer Bauphase Anfang September - Anfang November. Der Rohbau ist auch praktisch ganz trocken bis auf die gezeigten Stellen.

    Anschlussdichtungen der Fenster außen werde ich mit meiner Architektin (Gruß an dieser Stelle) abklären. Vielleicht kann man das in einem Zug mit dem Fenstereinbau mit machen, damit keine weitere Feuchtigkeit mehr nachkommt.

    Bautrockner-/Heizgeräteinsatz ist auch angedacht, vielen Dank für die Hinweise dazu. :lock
    Einen schönen 2. Advent noch allen
    Grüße, Patrick
     
  10. #10 Schwabe, 04.12.2005
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    Frage: hat das Styropor eine Zulassung als Dämmung im Erdreich ? (Ich gehe davon aus, dass die Kelleraußenwand im Erdreich ist).
    Wenn nicht: Styropor hat z. B.die Eigenschaft, dass es sich bei langem oder häufigen Kontakt mit Wasser "zersetzen" kann. Dann haben Sie an diesen Stellen herrliche Wärmebrücken. Außerdem muß Perimeterdämmung noch weitere Eigenschaften aufweisen, damit es im Erdreich beständig und vorhanden bleibt.
    MfG
    Schwabe
     
  11. #11 Carden. Mark, 04.12.2005
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    Schauen Sie sich noch mal die Bilder an Herr Schwabe.
    Meinen Sie etwa, dass dort – wo die NASSEN Stellen sind, eine andere Dämmung ist, als dort wo es trocken ist. Zufälligerweise wurde auch noch die falsche Dämmung genau unter einem Bereich eingebaut, welcher im Bereich von Bodenstehenden Elementen, das Wasser in Folge von noch nicht fertig gestellter Abdichtung in das Mauerwerk Kopfseitig eindringen lassen kann.
    ???????????????
    Des weiteren halte ich es für ziemlich Sinnlos in einem offenen Gebäude nach Wärmebrücken zu suchen. Sind doch wohl zur Zeit eher die KG Innenwände kühler als die Außenwände.
     
  12. #12 Schwabe, 07.12.2005
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    Was hat dieser Beitrag mit der Fragestellung und dem vorhergehenden Artikel zu tun ???????????????
    Woher wissen Sie, dass hier eine falsche Wärmedämmung eingebaut wurde??
     
  13. #13 Carden. Mark, 07.12.2005
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Herr Schwabe, bitte lesen Sie Ihren Beitrag 10 noch mal.
    Dann werden Sie auch meinen Beitrag verstehen.
     
  14. #14 Ralf Dühlmeyer, 07.12.2005
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    Das...

    war eine ironisch rethorische Frage von Mark, werter Herr Schwabe
    MfG
     
  15. #15 Baufuchs, 07.12.2005
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    @ H. Schwabe

    Fragesteller schreibt : Schwenk Styropor

    Schwenk Perimeterdämmung aus Styropor-Hartschaum ist zugelassen bis Einbautiefe 6m.
     
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Feuchte Stellen Kellerwände (Rohbau)

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