Feuchtigkeit im Spitzboden normal ?

Diskutiere Feuchtigkeit im Spitzboden normal ? im Dach Forum im Bereich Neubau; Ich bewohne ein Dachgeschoß einer Bestandsimmobilie, welches kürzlich von einem Fachbetrieb isoliert und ausgebaut wurde. Der neue Aufbau ist...

  1. levelrock

    levelrock Gast

    Ich bewohne ein Dachgeschoß einer Bestandsimmobilie, welches kürzlich von einem Fachbetrieb isoliert und ausgebaut wurde. Der neue Aufbau ist Gipskartonplatte, Dampfbremse(sperre), Isolierung zwischen den Sparren an allen Wänden und der Decke. Dann kommen (Bestand) die Bretter vom Dach, dann Dachpappe und dann die Schiefereindeckung. Bei dem Bau habe ich sehr genau drauf geachtet das alles dicht verklebt wurden zwischen den Bahnen der Dampfsperre und an den Anschlüssen zum Holz / Mauerwerk. Über dem bewohnten Dachgeschoß ist noch ein Spitzboden. Dieser ist nicht isoliert. Gestern mußte ich dort was holen und habe folgendes festgestellt. Die Nägel die die Dachschiefer halten und an manchen Stellen durch das Holz ragen waren alle weiß mit Schneekristallen, das Dachfenster und der Stahlrahmen von innen total vereist, auch das Metall von den Trittblechen für den Schornsteinfeger, welches an manchen Stellen durch das Holz geschlagen sind, haben Schneekristalle an sich. Der Fußboden ist mit Dielen belegt. An manchen Stellen fehlen einige und dort kann ich die Isolierung sehen, welche aber weder naß ist noch Frostkristalle aufweißt. Weil ich nun nicht der Bauprofi bin, aber immer wußte das alles dicht sein muß, stellte ich schon beim Bau der Firma die Frage was mit der Standard Bodenluke sei, da diese ja nun nicht mit Folie dicht ist. Die Antwort war, das das nicht ganz so tragisch wäre, da der Spitzboden an sich nicht isoliert mit Dampfsperre und Isolierung ist (was stimmt) und sich die Feuchtigkeit verwirbeln würde in dem Raum und dann durch die ganzen Ritzen entweichen würde.

    Nun meine Frage ob das normal ist das ich da vereiste Stellen finde?
     
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  3. #2 Wilhelm Wecker, 24. Januar 2006
    Wilhelm Wecker

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    Der ungedämmte Spitzboden,

    vielleicht hilft dieser Beitrag etwas weiter:
     
  4. Herbert

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    Leider ist immer noch nur die Seite 1 des Artikels zu sehen. Können Sie mir den kompletten Artikel bitte als pdf-File zusenden. Ich werde ihn dann ins Netz stellen und den Link bekannt geben. :cry
     
  5. #4 Wilhelm Wecker, 24. Januar 2006
    Wilhelm Wecker

    Wilhelm Wecker

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    Seite 68 Bauhandwerk 1-2 2006

    den Artikel habe ich vom Verlag als pdf-Datei erhalten und auch im Heft ist der Bericht nur eine Seite lang.
     
  6. Heidemann

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    Schöner Artikel, wobei ich den letzten Satz komisch finde. Warum sollte es keinen Schimmel mehr geben, wenn ich den Spitzboden dämme ?

    Das gilt doch nur wenn ich den Spitzboden gleichzeitig heize, oder etwa nicht ?!?
     
  7. #6 Tarantinoo, 25. Januar 2006
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    Der gedämmte Spitzboden wird ja beheizt -- durch Strahlungswärme des darunterliegenden Geschosses. Und die Dämmung sorgt dann dafür, dass die Wärme drinne bleibt. Und die Wärme sorgt dann dafür, dass die relative Luftfeuchte abnimmt. Oder etwa nicht?
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 25. Januar 2006
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    Tja...

    Theoretisch stimmt das grundsätzlich schon.
    Aber obs praktisch im bestimmten Falle auch taugt????
    MfG
     
  9. #8 Tarantinoo, 25. Januar 2006
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    "Theoretisch stimmt das grundsätzlich schon.
    Aber obs praktisch im bestimmten Falle auch taugt????"

    Das ist ja mal eine spannende Antwort von Jemandem, der sonst immer Antworten gibt, bei denen ich mich das Gleiche frage... :winken

    Also ich dachte, es sei, naja wie soll ich mich ausdrücken -- im mittleren Falle(?), im Allgemeinen(?), oft(?), derart, dass ein vollständig gedämmter Spitzboden (richtig ausgeführt) zu weniger Feuchte-Problemen führt, als ein ungedämmter.

    Wenn das nicht so ist, dann schreiben hier eine ganze Menge Leute eine genze Menge Sch...

    Und wenn man sich dann schon auf ein solche Kritikniveau begibt, dann soll mir mal jemand eine wissenschaftliche Untersuchung zitieren, die das Gegenteil beweist. Denn einfach hinschreiben "dem ist nicht so und ich bin Experte und deshalb darf ich das sagen" ist ja billig.
     
  10. Heidemann

    Heidemann

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    Nu' mal langsam Tarantinoo....

    Warum sollte ein gedämmter Spitzboden bitteschön durch Strahlungswärme aus dem Geschoß darunter dermaßen aufgeheißt werden, dass es zu keinen Feuchteschäden kommt?




    "Dies ist an ALLe gerichtet, nicht nur an Tarantinoo !!!" (nachträglich eingefügt)

    Mal drüber nachdenken !

    Immerwieder ließt und hört man, dass einzelne Räume in der beheizten Hülle eines Gebäudes nicht unbeheizt bleiben sollen, damit es nicht zu Feuchteschäden kommt und diese Räume werden oft von 3-4 Seiten "Wärmebestrahlt" !!!
    Wenn die Wärmestrahlung ausreichen würde, warum setzt man dann nicht zentral im Haus einen großen Wärmestrahler ein und heißt damit ohne jegliche Leitungen und den damit verbundenen Kosten das Haus ???

    Ein korrekt ausgeführter ungedämmter Spitzboden ist genauso Feuchteschadenfrei wie ein korrekt ausgeführter gedämmter Spitzboden. Aber pauschal zu behaupten: Spitzboden dämmen und Feuchteschäden sind ausgeschlossen ist FALSCH !

    Denn selbst in einem geheizten Zimmer fällt z.B. an den Fenstern Kondenswasser aus wenns draußen kalt genug ist. O.K. das Fenster besitz einen viel schlechteren U-Wert als das gedämmte Dach. Aber beim fenster sitzt der wärmelieferant auch direkt darunter und nicht durch eine mehr oder weniger dämmende Kehlbalkendecke und mehrere Meter Luft getrennt entfernt.
     
  11. #10 Unregistriert, 25. Januar 2006
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    Unregistriert Gast

    Es schreibt Tarantinoo aka Unregistriert

    Nu hör mal...

    > Warum sollte ein gedämmter Spitzboden bitteschön durch Strahlungswärme aus dem Geschoß darunter dermaßen aufgeheißt werden, dass es zu keinen Feuchteschäden kommt.

    > Aber pauschal zu behaupten: Spitzboden dämmen und Feuchteschäden sind ausgeschlossen ist FALSCH !


    Wer hat denn hier solche PAUSCHALITÄTEN in die Welt gesetzt? Ich? Meine Vorredner? Es geht hier doch eher um Wahrscheinlichkeiten. Nach allem was ich gelesen habe in diversen Foren und Büchern, insbes. Bauschadens-Beschreibungen, SCHEINT es mir, dass bei einem korrekt ausgeführten vollgedämmten Dach die Wahrscheinlichkeit (die Neigung zu) eines Feuchteschadens geringer ist, gegenüber eines ungedämmten Dachspitzes.

    Ich erkläre mir das so, dass das TEMPERATURGEFÄLLE, das hier auftritt

    1. von Kehlbalkenlage zu Dachspitz
    und
    2. von Dachspitz zu Aussenluft

    GERINGER ist. Und ein starker Temperaturgradient SCHEINT mir problematisch zu sein, aber das dürfen die Experten erklären.

    Nun sehr gut lesen: Ich habe nirgends IMMER oder NIE geschrieben, oder?


    > Immerwieder ließt und hört man, dass einzelne Räume in der beheizten Hülle eines Gebäudes nicht unbeheizt bleiben sollen, damit es nicht zu Feuchteschäden kommt und diese Räume werden oft von 3-4 Seiten "Wärmebestrahlt" !!!
    Wenn die Wärmestrahlung ausreichen würde, warum setzt man dann nicht zentral im Haus einen großen Wärmestrahler ein und heißt damit ohne jegliche Leitungen und den damit verbundenen Kosten das Haus ???


    Ich kann nur sagen, dass bei mir im Haus die Temperatur rund +20 beträgt, im gedämmten Dachspitz im Durchschnitt +9 bis +10 und draussen derzeit -10 bis -5.

    So und nun erzähle mir der Herr Heidemann woher diese +10 Grad im UNBEHEIZTEN Dachspitz kommen??

    Und wenn dort 75% Luftfeuchte bei +10 existiert, dann erzähle er mir, wie hoch diese Luftfeuchte wohl bei +1 wäre?

    Und die 75% Luftfeuchte finde ich auch sehr hoch, daher bereits meine Frage in dem Forum, aber bisher nur eine Antowort von "Herber", dass das OK sei. Vielleicht kann mir da noch Jemand etwas dazu schreiben.


    p.s. außerdem scheint mir, der Vorschreiber sollte sich in den Begriff "Wärmestrhalung" einlesen. die hat nämlich insbes. nichts mit Luft zu tun, denn das heißt Konvektion. oder ist der Weltraum mit Luft gefüllt?
     
  12. Heidemann

    Heidemann

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    Holla die Waldfee. Mann..mann...mann....muß man denn immer gleich alles auf sich beziehen.
    O.K. ich gebe zu, ich hätte den Absatz GRÖ?ER machen können, vielleicht hätte Tarantinoo es dann nicht so persönlich genommen :-)

    Daher oberer Beitrag optisch geändert, inhaltlich gleich.



    Hier jetzt ein inhaltlicher Nachtrag zu dem eigentlichen Thema:

    Problematisch finde ich am gedämmten Spitzboden (und ich habe nicht grundsätzlich etwas dagegen), dass dieser nahezu luft- und Luftfeuchtigkeitsdicht ist. Wo sollen denn jetzt z.B. die 75% rel.Luftfeuchte aus Tarantinoos Spitzboden hin ??? Wenn die Luftfeuchtigkeit im selben Maße wie sie aus dem Hausinneren in den Spitzboden strömt auch durch die ach so schön diffusionsoffene Dampfbremse nach draußen strömen könnte, dann müßte die rel.Luftfeuchte weit geringer sein. Denn draußen herschen z.Zt. Minustemperaturen und rel.Luftfeuchten von <75% (zumindest bei uns). und da wärmere Luft bei gleicher absoluter Luftfeuchte mehr Feuchte speichern kann müßte sie im Spitz also deutlich <75% sein, oder ?!?

    Ich weiß, dass ich nicht alle Zusammenhänge kenne und daher stelle ich FRAGEn. Manchmal sicherlich provokativ, aber dennoch sind es Fragen.

    Zitat:
    "So und nun erzähle mir der Herr Heidemann woher diese +10 Grad im UNBEHEIZTEN Dachspitz kommen??"
    Ich liebe rethorische Fragen. Die Antwort kennen sie doch selbst bereits, warum die Frage ? Das sie den Spitzboden mitheizen ist klar. Ist aber keine reine Strahlungs"mit"heizung, sondern ein Gemisch aus Konvektion und Strahlung, aber egal, spielt eigentlich auch keine Rolle. Naja und da sie ja wahrscheinlich die Kehlbalkenlage (oder wie immer ihr Haus auch konstruiert sein mag) nicht gedämmt haben, heißen sie den Spitzboden kräftig mit (oder haben sogar im Spitzboden eigene Heizkörper stehen). Na toll nun lassen sie kostbare Heizenergie in Bereiche verpuffen, die eigentlich keiner Wärme bedürfen. Heizen sie ihre Garage auch mit ? Eventuell gibt es ja auch wirkliche Gründe dafür solches zu tun, aber unökonomisch ist es allemal, oder etwa nicht ?

    Zitat:
    "Und wenn dort 75% Luftfeuchte bei +10 existiert, dann erzähle er mir, wie hoch diese Luftfeuchte wohl bei +1 wäre?"
    Kann man sicherlich über schlaue Formeln berechnen. Aber hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Der gedämmte Spitzboden ist relativ Wasserdampfdicht, je nach Dampfbremse/-sperre. Da kann fast keine Luftfeuchtigkeit entweichen. Den ungedämmten Spitz konstruiert man aber sinnigerweise belüftet, sodaß hier kontinuirlich die Luftfeuchte, die, so behaupte ich einfach mal frech, in jedem Haus mehr oder weniger durch Lecks in den Spitzboden wandert abgelüftet wird. Auf meinem Spitzboden herschen z.B. fast (Meßtoleranzen, sowie geringe mitheizung durch das OG darunter :-) die selben Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten wie draußen (Messreihe seit 4 Monaten; an sehr sonnigen Tagen stimmt dies natürlich nicht mehr).

    Zitat:
    "p.s. außerdem scheint mir, der Vorschreiber sollte sich in den Begriff "Wärmestrhalung" einlesen. die hat nämlich insbes. nichts mit Luft zu tun, denn das heißt Konvektion. oder ist der Weltraum mit Luft gefüllt?"
    Erwischt, da habe ich mich undeutlich ausgedrückt, ich meinte mit Luft die Entfernung, sozusagen den "Luftweg" den die Strahlung zurücklegen muß. Und sie wissen ja, die Wärmestrahlung nimmt im Quadrat zur Entfernung ab....Dumm nur, daß zwischen dem Wärmeabstrahlenden Heizkörper (machen wir daraus der Einfachheit mal einen perfekten Strahlungsheizkörper :-) und meinetwegen auch den strahlenden Umgebungsflächen bis zum Spitzboden noch 10mm Gipskarton, Kehlbalken und Rauhspund liegen.....Wieviel von der Strahlung da noch den Spitzboden erwärmen ???

    Egal, es geht mir nicht um ein Pro oder Contra für das eine oder andere. Nur darum mal so oft gehörte Aussagen selber zu überdenken und dann die individuell passende Lösung zu finden. Nicht mehr und nicht weniger.....
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 25. Januar 2006
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    Auch das noch...

    jetzt streiten sich nicht bloss die Experten untereinander und die Frager mit denselben, jetzt kriegen sich auch noch die Benutzer untereinander in Wolle :D

    Also. So schlecht ist der Beitrag von Heidemann gar nicht.
    Natürlich geht durch die Balkenlage Wärme verloren. Abhängig von der Dämmstärke mehr oder weniger.
    Übrigens weder Strahlung - Transport ohne Medium - noch durch Konvektion - Transport durch Umschichtung des Mediums (na wo bleibt der Spruch :smoke ) sondern überwiegend durch Leitung. Oder ganz wissenschaftlich von allem etwas :konfusius
    Das erste Problem ist dabei, ob die so erfolgende Erwärmung des Spitzbodens ausreicht, um die rel. Luftfeuchte unter den Taupunkt zu drücken.
    Das zweite Problem ist, das die evtl. notwendige Dampfsperre (in Abhängigkeit von der anfallenden Wassermenge und -sic- Temperatur.
    eigentlich auch über den Fussboden gezogen werden muss - bei nachträglichem Dämmen - damit sich die Feuchte nicht auf dem kleinen Dienstweg durch die Balkenlage in die Steildachdämmung verkrümelt.
    Damit hat aber ohne Vario-Bahn evtl. eindringende Feuchte in der Balkenlagen-Dämmung fast keine Chance mehr, auszutrocknen. Ausserdem muss die Boden-Bahn ja geschützt werden.
    Mach ich beim Dachausbau gleich die Dämmung und Dampfsperre mit bis in die First, sieht etwas anders aus. Dafür hab ich da dann zig Balkendurchgänge die alle luftdicht eingeklebt werden müssen. Viel Spass, wenn der TWP viele Blechformteile verplant hat.
    So, nu dürft Ihr mich hauen :winken
    MfG
    Nachtrag: Uuups sorry, nicht gesehen, dass heidemann zu Expert befördert wurde.
     
  14. Heidemann

    Heidemann

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    Hmm, ja der Expert unter meinem Namen sagt ja noch lange nicht aus, das ich von allem hier Ahnung habe :-)

    Habe ich nämlich mal wegen eines gaaaanz anderen Themas bekommen.

    Und außerdem, ich habe nix gegen Tarantinoo :Roll
     
  15. Tarantinoo

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    Also erst ma, bevor ich mich hier unbeliebt mache: Ich hab' das nit sooooooo und nit bös gemeint. Vielleicht vergesse ich auch immer
    :lock :winken :D :eek: :o :(
    dazu zu schreiben.

    > So schlecht ist der Beitrag von Heidemann gar nicht.

    Und meiner?
    :schmoll:

    >das die evtl. notwendige Dampfsperre (in Abhängigkeit von der anfallenden Wassermenge und -sic- Temperatur.
    eigentlich auch über den Fussboden gezogen werden muss - bei nachträglichem Dämmen - damit sich die Feuchte nicht auf dem kleinen Dienstweg durch die Balkenlage in die Steildachdämmung verkrümelt

    Also das geht bei meinem Aufbau zumindest nicht. Kann aber bei unserem Erstfragesteller anders sein.

    >Das erste Problem ist dabei, ob die so erfolgende Erwärmung des Spitzbodens ausreicht, um die rel. Luftfeuchte unter den Taupunkt zu drücken.

    Ich verstehe dieses Argument sehr wohl. Aber es geht wohl darum, verschiedene mögliche "Gefahrenquellen" gegeneinander abzuwägen. Und da gibt es z.B. die Argumentation mit der Kehlbalkenlage mit starken Temperaturgefällen, wobei die Kehlbalkenlage aber nicht wie ein Dach mit hinterlüfteten Ziegeln aufgebaut ist. Und da gibt es die Bodenlucken, die der Situation nicht gerecht werden, etc etc

    Nun, jedenfalls meine ich, dass auch viele der "hiesige Experten" regelmäßig von den Vorzügen des gedämmten Dachspitzes berichten. Sollte ich mich getäuscht haben?

    Vielleicht schreibt mal ein Herr Ibold, ein Herbert und ein paar Andere etwas dazu...
     
  16. OK

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    Unser GÜ glaubt an die Empirie: Nachdem er sich immer wieder mit Feuchteschäden in ungedämmten Spitzböden konfrontiert sah, werden nun außnahmslos alle Spitzböden gedämmmt und dampfgesperrt (obwohl das ja auf den ersten Blick nur Mehrkosten verursacht). Und zwar zusätzlich zur abgesperrten und gedämmten Kehlbalkenlage. Man hat mir versichert, dass seitdem kaum noch Feuchteschäden aufgetreten sind.
    +
    Ich interpretiere das so, dass zwar bei einem korrekt ausgeführten ungedämmten Spitzboden keine Schäden auftreten müssen, dass aber die Fehleranfälligkeit durch das Einbringen einer weiteren Dämmung sinkt. Ist doch auch was :winken
     
  17. Quelle

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    ;) Gürtel und Hosenträger. Verringert wahrscheinlich die Wahrscheinlichkeit
     
  18. OK

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    Jau, wenn man sich alleine die Anzahl der entsprechenden Postings hier im Forum anschaut, dann ist das Schadensbild "Schimmel im Spitzboden" ja recht häufig. Da drängt sich mir schon der Verdacht auf, dass Gürtel und Hosenträger zusammen nicht schlecht sein müssen. Es soll ja auch Leute geben die trotz Airbag noch Ihren Gurt anlegen.
     
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  20. matzi

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    Ich möchte jetzt auch noch mal meine unmaßgebliche Meinung hier äußern.
    Ich kenne diese probleme mit Nässe im Spitzboden überhaupt nicht.
    warum nicht ? Weil ich noch nie ein Haus mit dieser scheiß Zwischensparrendämmung ( meine Meinung ) gebaut habe. Ich mache nur Dachstühle mit Aufsparrendämmung und da ist das Dach bis in die Spitze gedämmt,und auf den Kehlbalken kommt nur eine Lage Profilbretter. Und wenn ich auch im Spitzboden ein Veluxfenster einbaue ist dieses nicht mal beschlagen. Und wenn hier einer meint das stimmt nicht, dann soll er zu mir kommen und dann schauen wir uns mal unvorbereitet 100 Spitzböden ohne Feuchtigkeit an.
    http://z-matz.de/html/hausbau_a-z_25.html
    http://z-matz.de/html/hausbau_a-z_32.html
    Gruß Matzi
     
  21. Heidemann

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    Das ist halt die Sache wenn etwas korrekt ausgeführt wird !!!

    Bei unserem ungedämmten Spitzboden mit großzügiger Belüftung (es geht über die gesamte Giebelbreite ein etwa 5cm breiter Schlitz; die Giebelfenster je 1,2m² sind z.Zt. zu) konnte ich bisher auch noch keine Feuchtigkeit feststellen, obwohl ich an- bzw. aufgeregt durch diese Artikel schon mehrfach mit Taschenlampe oben war und in alle Ecken und Ritzen geschaut habe. Naja und da die Rauhspundbretter Astlöcher haben, habe ich Spaßeshalber auch einfach mal ein Feuchtigkeitsmessgerät reingehalten und konnte niergends mehr als 40% rel. Feuchte feststellen.

    Also ich behaupte somit weiterhin, egal ob gedämmt (Zwischen- Unter- oder Aufsparrendämmung) oder ungedämmt, wenn es richtig ausgeführt wurde ist's Schadensfrei !!!
     
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Feuchtigkeit im Spitzboden normal ?

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